kein glück mit der 11 – meiner lieblingszahl beim sella ronda hero – meinem lieblingsrennen!

(20.06) mit meiner glückszahl 11 durfte ich heuer bei meinem lieblingsrennen und wohl einem der schönsten mtb marathons überhaubt, dem sella ronda hero in wolkenstein am start stehen. ein grandioses mtb fest in traumhafter bergkulisse. einfach nur schön hier ein rennen zu bestreiten. nach dem ich ja im winter bereits beim vertical up auf die saslong und beim sella ronda skimarathon jeweils zweite geworden bin, wollte ich natürlich auch jetzt, drei monate später auf dem mtb eine gute leistung abliefern. meine erkältung machte mir etwas sorgen aber die sollte am renntag das kleinste problem werden….

endlich konnten wir mal ganz entspannt zu einem rennen anreisen. donnerstag war feiertag und so sperrten wir den laden mal zwei tage zu und machten uns mit unserer hündin auf den weg ins schöne grödnertal. so konnte ich freitags sogar noch die abfahrt vom grödnerjoch unter die reifen nehmen. das wetter war perfekt. strahlender sonnenschein und nicht zu heiß. sehr viele frauen wollten sich heuer dieses einmalige, international top besetzte uci world series rennen mit eigenem, wirklich beeindruckendem frauenstart (wirklich einmalig bis auf die EM und WM) nicht entgehen lassen. 

unter konfetti regen wurden wir damen bereits um 7:10 losgeschickt. von beginn an wurde voll tempo gemacht und alle stürmten wie wild den ersten 1000 hm anstieg aufs grödnerjoch hoch. ich ließ es ruhig angehen wurde erst mal durchgereicht. doch  konnte  ich schon bald einen guten ryhtmus finden und fahrerin um fahrerin wieder einsammeln. oft war der kammerawagen mein begleiter und so war ich sogar als gesamt 4. oben angekommen.


die abfahrt lief perfekt doch bereits beim zweiten anstieg merkte ich dass ich brutal schwer atmete und ich doch noch sehr verschleimt war. es half nichts, ich musste tempo rausnehmen und drei fahrerinnen ziehen lassen. ich kannte ja die strecke und wusste dass ich einige körner noch für den letzten mega anstieg auf das sella joch brauchte. die abfahrt runter nach arabba lief wieder problemlos und stephan meinte in der versorgung dass mein rückstand etwa zwei minuten betrug. irgendwo rauf auf dem weg zum pordoi kam ich nach einer wiesendurchfahrt zu einem schotterweg der nach links führte. geradeaus schien es nicht weiter zu gehen und rechts von mir sah ich weiter unten ein absperrband dass die asphalt straße wohl absichern sollte. ich wusste momentan nicht wo es weiterging da ich niergends einen richtungspfeil oder streckenposten sah. so entschied ich mich, dem für mich logischen schotterweg zu folgen. dieser führte mich aber immer weiter nach links in die falsche richtung und wurde auch mal richtig steil und ich hoffte immer auf eine kehre…..doch die kam nicht und so wurde es mir immer mehr bewusst dass ich mich wohl verfahren hatte.  ich drehte um und fuhr zum ausgangspunkt zurück. es war weit und breit kein mensch zu sehen und so fuhr ich gerade aus quer durch das gelände auf die asphalt strasse in richtung pordoi, und pedalierte diese erstmal einige kehren hoch. irgendwann sah ich dann weit oben und ganz klein einige fahrereinnen vor der bergstation auf einem schotterweg. ich querte über die skipiste wieder in diese richtung und landete irgendwie auf der originalstrecke.  meine verfolgerinnen hatten mich  inzwischen weit überholt und einen ordentlichen vorsprung rausgefahren. ich hätte heulen können, was war nur passiert. keine ahnung wo ich eine markierung übersehen hatte. eigentlich hatte ich keine lust mehr und kämfpte mich bis zur passhöhe hoch wo stephan auf mich wartete und ich enttäuscht das rennen beenden wollte. doch stephan schickte mich entschlossen weiter ich sollte fertig fahren. meine motivation war aber dahin und mein kopf hatte bereits aufgegeben. so wurde ich kurz vor dem letzten anstieg auch noch von katrin schwing überholt die am ende noch 10. wurde. sehr enttäuscht erreichte ich schließlich als 12. das ziel und tränen liefen mir über das gesicht. so hatte ich mir das heute nicht vorgestellt und ich ärgerte mich einfach über meine eigene blödheit. es war ein (mein) traumrennen an einem traumtag und ich hatte es gründlich vermasselt…..

die enttäuschung sitzt immer noch tief, gerade weil es in den lezten rennen einfach nicht so gelaufen ist wie ich mir das vorgestellt habe. auf den start bei der WM kommendes wochenende in singen verzichte ich diesmal, da ich weiß dass mir diese strecke überhaupt nicht liegt und mich wieder nur mit einem schlechten gefühl zurücklassen würde. ich werde jetzt versuchen meinen kopf wieder frei zu bekommen um den spaß und die leidenschaft für das mtb wieder zu spüren und auch in die rennen mitnehmen zu könnne…

link zm HERO

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