bikefestival riva – ein fast perfektes rennen…

…….(falls es das überhaupt gibt) war es für mich am samstag auf der ronda extrema in riva am gardasee (3800 hm und 94 km). das bike fesitval in riva ist kult und zieht seit nun 25 jahre massen von mtb biker an den lago. ich war dieses jahr zum vierten mal dabei und ein ganz klares ziel von mir war heuer es bei der ronda extrema auf’s stockerl zu schaffen. bereits im märz als ich mein neues 27,5er conway das erste mal probegefahren bin wusste ich dass es mit diesem bike heuer klappen könnte. es ist super leicht und in den abfahrten fühle ich mich sehr wohl damit.

wir reisten bereits am donnerstag an den see (was luxus für mich ist nicht erst am abend vorher oder sogar erst in der früh vor dem rennen, aber mit kind, geschäft und arbeit ist es einfach oft nicht anders möglich) leider standen wir, wie viele andere, erst mal 2 h für 12 km vor torbole im stau und mussten uns gedulden bis wir bei roberta unserer vermieterin ankamen. der freitag war dann total verregnet und bis auf das weltbeste frühstück von roberta so richtig zu genießen, mich 1 h einfahren und kurz auf dem gelände beim conway stand vorbeischauen und wieder essen um genug power für das morgige lange rennen zu haben, machten wir nicht viel.

ich konnte relativ gut schlafen wobei ich schon um 3.30 in der früh aufwachte und war nicht so nervös wie sonst oft vor den rennen, was sich auch positiv auf meinen frühstückshunger auswirkte. auch beim einfahren fühlte ich mich gut und so stellte ich mich voller erwartungen mit der nr. 9 in den ersten startblock. endlich wusste ich auch mit wem ich heute alles um meinen stockerlplatz kämpfen musste und mir war klar dass es nicht einfach werden wird, aber auf 93 km kann eine menge passieren….dadurch dass wir elite fahrer 5 minuten früher ins rennen gehen konnten war es ein fast entspannter start und es kamen von hinten nicht die ganzen drengler nach vorn was es meist gefährlich machte.

es wurde im flotten tempo zum ersten anstieg gerollt und ich konnte mich nach den ersten kehren an einigen kolleginnen vorbeikurbeln und mich  hinter katrin schwing auf platz 3 einordnen. sally bigham hatte gleich vollgas gegeben und war nicht mehr in sichtweite. zusammen bewältigten wir den ersten anstieg der ja schon ziemlich lang war und am ende des asphaltteiles konnte ich mich an eine männergruppe hängen und von katrin absetzen. ich kam heute relativ gut mit den sehr nassen und rutschigen abfahrten zurecht, aber auch die steilen anstiege, teilweise auf waldboden, wurden durch den dauerregen vom vortag sehr anstrengend zu fahren. somit war ich ab jetzt wie das ganze weiter rennen alleine unterwegs und versuchte einen guten ryhtmus zu finden. stephan konnte zwei mal an einer verpflegung auf mich warten was wirklich angenehm war. zwischendurch querten wir auch mal wieder die strecke der ronda grande was in den trails nicht so angenehm war und oft mal einiges an zeit kostete. lt. meinem topo sollte gleich nach der eingezeichneten letzten verpflegungsstelle die extrema strecke noch mal abzweigen und in einen letzten langen anstieg führen. das war wohl nicht so genau, denn nachdem ich dort angehalten hatte um meine flasche noch mal aufzufüllen, ging es wieder abwärts und ich dachte jetzt hab ich meinen abzweig verpasst. ich war erst mal verwirrt und fragte dann auch teilweise andere fahrer, aber niemand konnte mir weiterhelfen. so fuhr ich einfach weiter, ich konnte jetzt auch nichts mehr ändern. nach einigen trailabfahrten und steilen rampen die ich vom vorjahr kannte, kam dann aber die erleichterung, der abzweig auf die extrema und noch ca. 20 km ins ziel….so langsam merkte ich aber jetzt nach 5 h dass es reichte und es wurde hart. besonders der letzte sehr steinige downhill verlangte mir noch mal alles ab und brachte mich auch einmal zu sturz. wieder auf mein knie und meine rechte hand die von letzter woche noch lediert waren. am bein merkte ich dass ich leicht blutete aber es ging eingermaßen und so setzte ich schiebend meinen weg fort.

leider waren jetzt kaum mehr pfeile auf der strecke und einige male wusste ich nicht recht ob ich richtig bin. schließlich wurde ich total durchgerüttelt wieder auf der auffahrt von heute früh ausgespuckt und ich wusste jetzt ist es gleich geschafft. die letzte km ging es noch mal ziemlich flach ins ziel nach riva und beim überqueren nach 5h59min konnte ich es zuerst gar nicht glauben dass es sich mit meinem zweiten platz wirklich ausgegangen ist. ich war super happy heute mit meinem rennen und mit meiner leistung und fand es einfach nur sau geil…..ein fast perfektes rennen halt…. 🙂

link bike festival riva

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