und ploetzlich weisst du: "es ist zeit, etwas neues zu beginnen und dem zauber des augenblicks zu vertrauen."

eine außergewöhnliche, anstrengende, beste, besondere, charmante, dankbare, erfolgreiche, einzigartige, entbehrliche, fabelhafte, grossartige, hervorragende, intensive, jubelnde, kunterbunte, leidenschaftliche, lehrreiche, märchenhafte, mutige, nebenberufliche, organisierte, perfekte, quälende, ruhmreiche, spannende, traumhafte, ultimative, vielseitige,  wundervolle, (nicht) x-beliebige, yeeahjubelnde und zauberhafte ZEIT geht zu ende.

 

ich bin einfach nur dankbar für alles was ich in diesen 10 intensiven jahren erleben, und über die großartigen und nie zu erträumenden erfolge, die ich feiern durfte. aber jedes ende ist der anfang von etwas neuem und ich freue mich darauf. ihr hört von mir...ride on... eure reni.....

 

link zu meinen größten erfolgen

 

(23.02.2019) bereits zum 6. mal nahm ich die herausforderung an, bei einem der steilsten und schwierigsten vertical up rennen am kitzbühler hahnenkamm auf der berühmten streif am start zu stehen. die bilanz ist eigentlich nur sensationell 1x sieg und 5x platz zwei.

dass ich auch heuer trotz meiner rückenprobleme und in einem top besetzten rennen wieder fast ganz oben auf dem stockerl stehen durfte ist einfach nur wundervoll für mich und kaum zu glauben! sehr glücklich und dankbar über meinen erfolg werde ich diese einzigartigen momente die ich in kitzbühel erleben durfte sicher nie vergessen....

 

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start in die saison 2019....

(09.01.2019) die flocken fliegen und bleiben endlich liegen……auch wenn das am sonntag um 7 uhr früh auf dem weg zu meinem ersten rennen nach immenstadt etwas mühsam ist, ist es doch schön dass auch zu uns jetzt der richtige winter gefunden hat.


am 06.01. fand in immenstadt die deutsche meisterschaft im skibergsteigen vertical statt und ich habe mir dieses rennen schon länger in meinem trainingsplan als erste schnelle einheit und als start in die saison 2019 reserviert.  ist doch der weg dorthin bei normalen straßenbedingungen für mich nicht all zu weit zu fahren, auch wenn ich die rennstrecke selber auf den mittagberg überhaupt nicht kannte. aber ich mag es sehr gerne auf mir unbekannten und neuen strecken zu laufen.

nachdem ich  leider mein dezember-training nicht ganz nach wunsch absolvieren konnte, (plagen mich doch nun schon seit 6 wochen nicht ganz zu ergründende rückenschmerzen, die einen ganz schön mürbe und manche bewegungen zur tortour machen können) wollte ich aber trotzdem an den start gehen um zu sehen ob es überhaupt sinn macht weiter auf meine saisonsziele hin zu trainieren und ich ein rennen laufen kann.

aber das ging sogar sehr gut, wenn auch noch etwas die schnelligkeit fehlte.  im rennen selber hatte ich null probleme mit dem rücken (ist wohl auch das ganze adrenalin) und sogar die lange laufpassage vom hauptplatz  (wir starteten mitten im immenstadt) zur mittagbahn und zum skiwechsel liefen zwar nicht ganz so schnell aber ohne zwischenfälle. 

da aber stephan und ylvie bereits die woche über eine starke erkältung hatten und ich am samstag ebenfalls erste anzeichen davon mit leichten halsschmerzen spürte war ich sowieso nicht zu 100% körperlich fit und daher war mein 3. platz am ende gar nicht so schlecht und ich bin fast zufrieden (ist doch noch einiges potenzial nach obe) .  die beiden lokalmatadorinen waren an ihrem hausberg einfach schneller und ich konnte zwar immer in sichtweite des zweiten platzes bleiben aber auf ganz oben fehlten am ende dann doch fast 5 minuten.

mein geplanter start dann gleich am montag abend bei der tiroler meisterschaf vertical im paznauntal ließ ich dann leider aufgrund meines nicht 100% fiten zustandes aus. jetzt heißt es erstmal wieder richtig gesund zu werden bevor sich eine ernshafte erkältung einnistet und ich hoffe dass es auch meinem rücken bald wiede besser geht und ich schmerzfei werde.

ich bin dann in zwei wochen beim maloja team-rennen "soul of the mountain" wieder im einsatz und freu mich auf einen tollen tag und ganz viel spaß mit dem  mountainrider team und den malojas .... :-)

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die zeit vergeht schneller wie im flug...

(03.012019) ...und ich habe schon eine sehr lange zeit nichts mehr von mir hören lassen. eigentlich nicht meine art, aber irgendwie war immer unheimlich viel zu tun und es fehlte mir an inspiration….aber dafür gibt es jetzt einen abspann der letzten vier monate im schnelldurchlauf und es gibt auch ein kurzer blick zurück auf das vergangene, sportlich  sehr efolgreiche jahr Cool

nach dem ötztaler stand ich noch bei der vereinsmeisterschaft meines vereins, dem radclub reutte, am start. natürlich fehlte nach all den langen trainingseinheiten der letzten wochen etwas die spritzigkeit aber ich konnte trotzdem sehr gut mit den „jungen" mithalten und musste mich auch erst nach einem spannenden vierkampf zum ende des rennens hin zwei fahrerinnen geschlagen geben. aber ich sicherte mir wieder den vereinsmeistertitel (die anderen beiden teilnehmerinnen waren aus deutschland) und konnte sogar meine zeit vom letzten jahr um eine 1/2 minute verbessern.

aber das war dann auch gleichzeitig mein letztes rennen auf dem fahrrad von ohnehin nur sehr wenigen in diesem jahr. und ich bin eigentlich sehr glücklich darüber wie die saison verlaufen ist. von nur vier großen gefahrenen rennen, drei zu gewinnen, ist einfach nur mega!! besonders der sieg bei der mtb trans alp 2018 mit meinem tollen partner philip handl ist für mich das absolute highlight des jahres und einer meiner größten erfolge die ich auf dem fahrrad feiern durfte!

nur beim ötztaler kam ich mit den sehr schwierigen und kalten bedinungen nicht zurecht und lag hinter meinen erwartungen. dafür aber besonders schön waren meine siege beim kaunertaler gletscherkaiser und bei meinem heimrennen dem radmarathon tannheim.

auch wenn in der wintersaison durch eine hartnäckige erkältung ganz am anfang nicht alles nach wunsch gelaufen ist konnte ich trotzdem mit meinem zweiten platz beim ötzi alpin marathon und dem zweiten platz beim vertical up in kitzbühel  wieder zwei wirkliche top resultate bei wichtigen rennen  erreichen, mit denen ich mehr als  zufrieden bin!

nach einigen sehr wenigen ruhigen tagen im september (das wetter war einfach immer so traumhaft) habe ich wie immer die berggipfel der umgebung zusammen mit meiner hündin lina bestiegen. erst im november habe ich dann wieder mit einem regulären training nach plan begonnen und auch meinen leistungstest absolviert. ähnlich wie im sommer möchte ich auch diesen winter nur noch ganz einzelne und ausgewählte rennen bestreiten und sozusagen ein „softclosing“ meiner nun ins 10. jahr gehenden sportlerlaufbahn vornehmen ;-) aber immerhin bin ich jetzt 43 und habe neben dem training (immer noch) so viel anderes zu tun dass es gar nicht mehr möglich ist mit den jungen, die sich teilweise  nur um ihren sport kümmern dürfen, mithalten zu können.

was ich in den letzten 10 jahren trotz und neben meiner arbeit, meiner tochter (die beste der welt!), einem haus in schuss halten und die hilfe in unserem laden mountain-rider  alles erreicht habe ist mehr als ich mir je erhofft und erträumt habe und ich bin einfach nur dankbar dafür und auch ein bischen stolz. ein weiterer punkt ist dass sich auch langsam ein paar wehwechen bemerkbar machen. seit anfang dezember habe ich erhebliche rückenprobleme  und ich konnte mein training nicht immer seriös durchziehen, von daher muss ich auch jetzt erst mal schauen ob es für mich überhaupt sinn macht an meinen geplanten rennen teilzunehmen und ich so schnell als möglich wieder schmerzfrei werde. das ist momentan eh as wichtigste und alles was zählt.

wie immer darf ich am ende/anfang eines jahres auch ein dickes DANKE aussprechen, vor allem an meine sponsoren. allen voran die MALOJA family, die auch inzwischen echte freunde geworden sind und ich mit stolz und freude die super schönen sachen tragen darf. meiner trainerin andrea hofmann mit ihren HOFMANNSPORTGETRÄNKEN, HAGAN, POC und natürlich MOUNTAIN-RIDER der laden meines mannes (dort findet ihr all die schönen und gut funktionierenden dinge  die ich für trainung und wettkampf jeden tag benutze)......euch allen ein glückliches und gesundes neues jahr 2019!!


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einfach nur extrem - oetztaler radmarathon 2018, oder ich habe einen (alp)traum…..

@sportograf

(13.09.2018) ja, das ist das wort was mir zum diesjährigen ötztaler radmarahon einfällt. „extrem" ist er ja schon was seine daten mit 238 km und 5300 höhenmeter betrifft. aber dieses rennen, jedes jahr der traum von 10.000 tausenden radsportler aus der ganzen welt, war heuer wohl so extrem wie schon lange nicht mehr. kalt und regen, das sind genau die dinge die ein/e rennradfahrer/in überhaupt nicht gebrauchen kann und wenn man auf über 2000 meter seehöhe unterwegs ist erstrecht nicht! 

 
ich habe mich riesig gefreut auf mein “letztes" großes rad-rennen und meine vorbereitungen liefen super. nach der "bike trans alp" bin ich keine rennen mehr gefahren und habe richtig viele rennrad km und höhenmeter gesammelt. die woche urlaub in der toskana war herrlich und meine beine fühlten sich so stark an wie schon lange nicht mehr. für dieses besondere rennen hatte ich mir richtig viel vorgenommen.
 
aber was soll ich schreiben. ich habe keine ahnung wieso ich es nicht umsetzen konnte. die woche vorher nach barcelona zu fahren war wohl nicht die beste entscheidung (aber der einladung von giant, die neuen räder für 2019 für unseren laden zu ordern, wollte und konnte ich natürlich nicht auslassen). leider war mein immunsystem durch die ganzen klimaanlagen und die viele menschen die neben mir mit erkältungen rumliefen sehr geschwächt und ich hatte mir einer infektion im mund eingehandelt. aber bis zum sonntag war es, bis auf ungewohnte kopfschmerzen die mich noch freitag und samstag plagten,  eigentlich wieder ok.  
leider nur das wetter war nicht ok! freitag und samstag regnete es den ganzen tag es aus strömen und es war saukalt. der wetterbericht hatte für sonntag zwar kühl aber großteils trocken vorausgesagt. daher  bin ich wohl etwas zu optimistisch was meine kleiderwahl anbelangte an die startlinie, zusammen  mit ca. 4000 anderen verrückten, in der früh um 6.45 gerollt. nach etwas verhandlungen durfte ich dann doch noch trotz meiner startnummer 3883 aus dem block 1C (zwar nicht ganz vorne, aber immerhin) starten.
 
noch war es nur am boden vom nächtlichen regen nass, aber bereits bei der auffahrt ins kühtai fing es dann zu regnen an. leider fühlten sich meine beine überhaupt nicht frisch und schnell an, überhaupt fand ich keinen rythmus  und die abfahrt vom kühtai runter war einfach nur horror -  starker regen, nebel, nässe, kälte, schwerer sturz vor mir……so dass ich in ibk nur noch schlotternd auf meinem rennrad saß und dachte was ich hier überhaupt mache.  was es wohl für einen sinn hat überhaupt noch weiter zu fahren. ich begann zu überlegen wenn ich jetzt anhalte wie ich wohl ohne zu erfrieren nach sölden zurück komme. so  fuhr ich  also erstmal einfach weiter, aber mit rennen fahren hatte es nicht mehr viel zu tun…..
 
den brenner hinauf ging es dann in einer gruppe, in der auch mehrere fahrerinnen waren, wieder ganz gut aber die abfahrt ließ mich erneut enorm auskühlen und ich war in sterzing einfach nur noch steifgefrohren. im unteren bereich des jauffen passes streikte dann mein körper komplett und ich brachte einfach keine watt mehr aufs pedal. gefühlt hunderte  radfahrer überholten mich und ich kam mir vor als ob ich stehe. ich brauchte 5 minuten um einen schraubverschluss an meinem gel zu öffnen und dieses in meinen mund zu befördern. dann habe ich versucht mich wieder zu konzentrieren und mich gefragt,  entweder jetzt weiterfahren und kämpfen (und an "ich habe einen traum" denken…) oder umdrehen…..ich habe mich fürs weiterfahren entschieden und um so weiter ich den pass hinauf pedallierte um so mehr leben kroch zurück in meinen steifen körper und ich konnte mich wieder etwas aufwärmen.  leider hatte ich überhaup keine ahnung an welcher stelle ich lag und lt. meinem garmin und der zeit die ich schon unterwegs war musste es wohl ziemlich weit hinten sein. 
 
nach einem nassen blindflug (die abfahrt war im dichten nebel und von daher nicht so schnell) nach st. leonhard hinunter wurden die temperaturen wieder etwas besser und ich fühlte mich imstande das timmelsjoch mit seinen 24 km und 1700 höhenmeter hinauf zu fahren.  um so länger das timmelsjoch war um so besser (wärmer) wurde es mir und meinen beinchen. nach der finalen abfahrt nach sölden, in der ich wieder zu schlottern angefangen habe, wollte ich einfach nur noch ins ziel komme, was ich  nach enttäuschenden 8h 50 auch erreichte. zwar als überraschend  4.  in meiner altersklasse und 6. gesamt, aber es war nicht das, was ich mir vorgenommen und für was ich so hart trainiert hatte.  ich war wirklich keine  glückliche finisherin an diesem kalten nachmittag, leider war mein traum heute nicht wahr geworden….aber ich bin stolz auf mich dass ich nicht aufgegeben habe und das rennen fertig gefahren bin. mein respekt gilt wirklich jedem der bei diesen wiedrigen bedinungen das ziel beim diesjährigen ötztaler erreichte!!!
 
gratulation auch an leila ornans die dieses grandiose rennen zum 5 mal! hintereinader gwonnen hat (einfach unglaublich!).

danke an meine trainerin andrea hofmann und die expresslieferung des ultra race getränkes...das wirklich super war und mich gerettet hat! an walter und seine zwei betreuer die mir eine flasche reichten und natürlich an klaus den ich im nebel vom kühtai dann doch noch gefunden habe :-) und gratulation an petra seine frau die das rennen so großartig bestritten hat und nach über 12 h immer noch mit einem mega lachen ins ziel gekommen ist !!!   

link zum ötztaler

einfach nur wie im traum - mtb transalp 2018

(12.09.) die bike trans alp 2018 ist nun schon wieder fast 2 monate her. einfach ein wahnsinn was da im juli passiert ist. eigentlich kann ich es immer noch nicht ganz glauben dabei gewesen zu sein und so einen fulminanten gesamtsieg zusammen mit meinem teampartner philip handl erreicht zu haben. als philip mich im frühjahr dieses jahres gefragt hat ob ich nicht lust hätte die trans alp mit ihm zu bestreiten, habe ich diesmal nicht lange gezögert und zugesagt.

eigentlich wollte ich mich heuer auf ein paar rennrad rennen beschränken und gar keine mtb wettkämpfe mehr bestreiten. aber ich habe in der vergangenheit schon öfters einige tolle möglichkeiten bei großen etappen rennen teilzunehmen ausgelassen und das war  jetzt wohl die letzte gelegenheit für mich an so einem großen rennen  teilzunehmen und  mit einem guten ergebnis zu finishen.
 
es erwartete uns eine tolle strecke von imst nach arco mit über 18000 höhenmeter und 500 km in sieben tagesetappen (viele steile auffahrten und nicht zu lange tagesetappen mit nur einmal über 100km kamen mir sehr entgegen). noch mal herzlichen dank an den tourismus imst der uns diese möglichkeit mit einem startplatz überhaupt eröffnet hat und wir gleich am ersten tag auch aus dem ersten block starten durften! 
 
immerhin ist philip über 20 jahre jünger als ich und von daher waren wir ein sehr ungleiches mixed pärchen. beide standen wir auch das erste mal überhaupt bei einem 7 tägigen rennen am start. keiner wusste wie es uns wohl gehen würde und so hatten wir eigentlich keine große erwartungen (vielleicht ein paar kühne träume) am sonntag in imst im startblock. am abend vor dem start wurden wir vom  tourismusverband noch offiziel vorgestellt und mit den worten angekündigt dass wir in den nächsten sieben tage wohl nur noch  von hinten zu sehen sein werden ;-) was natürlich im spaß gemeint war und  keiner wirklich glaubte.
 
die erste etappe führte uns von imst nach nauders und schon gleich von beginn an konnten philip und ich uns einen platz ganz vorne sichern. das wetter war noch etwas bescheiden, der morgentliche regen hatte zwar aufgehört aber es nieselte noch etwas und überall waren sehr  viele zuschauer die uns in den imst trikots lauthals anfeuerten, was unglaublich motivierte. etwa bei  der hälfte der strecke dann der erste schock, ich verlohr etwas luft und hatte bald einen platten. ein zuschauer hatte eine standpumpe dabei und so konnten wir gleich nachpumpen und ich hoffte dass meine milch wieder abdichtete. ich war total hippelig und panisch da ich jeden moment rechnete überholt zu werden. aber es fuhr nur das starke damen duo vorbei und so konnten wir unseren ersten platz bis nach nauders halten. dort wartete mein mann stephan auf uns der uns noch ein letztes mal die räder klarmachte und sich um alles kümmerte (die nächsten 6 tage waren wir dann ganz ohne betreuer auf uns allein gestellt). wir konnten es zuerst gar nicht fassen als erstes mixed team im ziel zu sein und hofften jetzt natürlich auf einen großen abstand zu den zweitplatzierten um einen zeit polster für die nächsten tage zu haben.
 
als stephan nach hause fuhr musste ich mir erst mal einige  tränen verdrücken, hätte ich die kommenden tage doch gerne mit ihm verbracht. aber ich wusste mit philip (er ist wirklich ein unglaublicher teampartner, besser geht es nicht!)  kann ich es wirklich schaffen und wir wollten von nun an natürlich unsere führung nicht mehr aufgeben. die strecke war einfach genial und wunderschön und die nächsten tage erwartete uns ein highlight nach dem anderen. ich habe auch privat noch nie so eine alpen überquerung gemacht und von daher war ich einfach nur begeistert. jeden tag aufs neue sicherten wir uns die tageswertung und holten uns am abend das orange leadertrikot bei der siegereherung :-)
 
beide unglaublich stolz aber auch dankbar was wir da so geballt erleben durften. es gab natürlich während des rennen jede menge höhen und tiefen, und ich musste manchmal an meine grenzen gehen und philip mein fluchen und schimpfen ertragen ;-) aber eindeutig hatten wir mehr glück und schöne momente. das wetter war bis auf die letzten zwei tage super und nur auf der vorletzten etappe hatte ich noch mal einen defekt mit einer  lockere bremsscheibe und ein weiteres mal ist meine federgabel im finalen downhill durchgeschlagen. danke auch noch mal an das team von centurion vaude die mir zweimal mein rad wieder fahrtüchig machten und ich auch einmal eine wohltuende massage für meine beinchen bekam!!! da wir immer in führung lagen achtete ich natürlich besonders in den abfahrten darauf nicht zu viel zu riskieren und keinen sturz zu provozieren. am letzten tag nach arco fuhr ich so konzentriert und angestrengt die nassen trails runter (wir hatten noch mal ein richtiges gewitter auf der etappe) dass ich im ziel vor lauter anspannung total fertig war.
 
der zieleinlauf in arco war wie im traum und ich konnte es einfach nicht realisieren dass wir jetzt schon eine woche am rad saßen und dieses große rennen gewonnen hatten. ein sieg im team ist einfach doppelt so schön und wir waren beide einfach nur überwäligt....es war großartig!!! 
 
danke an philip ohne ihn hätte ich dieses abenteuer nie gewag und danke an tourismus imst der uns das ermöglichte!
besonders auch an pierre bischof vom team nauders, der uns vier tage lang jeweils mi zwei flaschen versorgte und ich erst im nachhinen erfuhr dass er der bekannte extremsportler und race across america sierger (inzwischen auch trans sibirien sieger, gratulation!!!!)  war,  der mir mein trinken reichte.
danke an meine familie die mir die woche "urlaub" gab und mich immer motivierte. und natürlich auch dickes danke an die vielen motivierenden worte via facebook und instagramm, die haben mich täglich aufs neue angespornt um mein bestes zu geben!!!
 
 
hier die ergebnisse nach 7 tagen:
 
 
1. Imst Tourismus Handl Philip / Krenslehner-Schmid Verena AUT  28:39.36,2   Teams/32. 
2. r2-bike.com MTN CREW Böttger Andrea / Böttger Marc GER  29:20.55,4  Teams/41. 
3. CBZ ASFALTOS 7C Blanco Alejandro CRC / Parra Sierra Angela  1982  COL  30:23.55,8 Teams/56.
4. toMotion Racing by black tusck Friedrich Max GER / Troesch Danièle  1978  FRA  30:46.48,2  (7) Teams/60.
5. Maloja-Rocky Mountain Team Cesnaková Milena / Kalas Jan  1980  CZE  30:58.54,6  (7) Teams/63. 
© Fotografen Robert Niedring, Martin Sass u. privat

radmarathon tannheim - harte 230 km mit 3500 hoehenmeter

(01.07.) mein zweites radrennen in dieser saison....

der radmarathon tannheim ist mein heimrennen mit dem rennrad. er führt direkt vorbei an meiner haustür durch die schönsten landschaften der region. er ist jedoch mit seinen 230 km auf 3500 hm keine spazierfahrt und es wird von anfang an tempo gebolzt. ich stand hier schon einige male am start, konnte ihn auch schon einmal gewinnen, und ein sieg war auch heuer mein ziel. 

wie jedes jahr haben wir am vortag unseren messestand mit reperaturservice auf der expo area (danke silke für deine hilfe!) und so ist es nicht gerade leichter am nächsten morgen um 4 uhr aus den federn zu springen um pünktlich um 6 uhr über die startlinie in tannheim zu rollen. 

leider war heuer das anfangs tempo dermassen hoch, dass ich schon zu beginn ein paar mal übes ziel hinausgeschossen bin...und die spitzengruppe dann kurz nach schattwald trotzdem weg war. aber es formierte sich bald eine kleine gruppe mit ca. 15 fahrern, in der auch stephan und christian waren, mit der wir bis zum berüchtigten riedbergpass  rollten. ich fühlte mich super und konnte ein gutes tempo kurbeln (danke simone für die flaschen). nach einer rasanten abfahrt ging es dann in einem größerern pulk sehr zügig (wir hatten manchmal sogar um die 50 kmh drauf) durch den bregenzerwald bis so nach und nach auch diese schnelle gruppe, an kleinen wellen auseinanderflog...schließlich war ich mit zwei weiteren fahrern richtung hochtannberg pass unterwegs und bald ganz alleine.  die lange passanfahrt bis zur eigentlichen steigung ist sehr anstrengend und ich merkte jetzt dass ich wohl wieder mal anfangs zu viele körner verschossen hatte. von der leichtigkeit die ich noch am  riedbergpass verspührte war nichts mehr vorhanden. so quälte ich mich irgendwie die steigung hoch und von hinten kamen immer mehr männer die mich jetzt überholten.

oben am pass warteten dann zum glück stephan l. und thomas  mit getränken auf mich. aber die abfahrt ins lechtal wurde keine erleichterung. beim ersten antreten hatte ich steinharte oberschenkel und die ersten krämpfe machten sich bemerkbar. unten in steeg konnte ich dann zwei fahrer nicht mehr halten (auch dank zwei autos die ein loch mit überholen zwischen uns rissen) so musste ich jetzt auch noch alleine gegen den sehr starken gegenwind anfahren. ich hätte in diesem moment heulen können und wusste nicht wie ich die restlichen 80 km überhaupt noch schaffen sollte. nach einer gefühlten ewigkeit kam dann endlich von hinten ein fahrer und ich konnte mich anhängen. gemeinsam war es etwas leichter gegen den starken wind zu bestehen. irgendwo vor häselgehr fuhr dann endlich eine gruppe auf uns auf, die mich bis nach weissenbach brachte. ich musste aber bei jeder welle gegen meine krämpfe kämpfen und irgendwie versuchen nicht aus der gruppe zu fliegen. 

den gaichtpass rollte ich dann im gefühlten schneckentempo hoch und es überholten mich richtung nesselwängle ein fahrer um den anderen. eigentlich rechnete ich jetzt damit jeden moment von einer frau überholt zu werden. aber mein schnelles rennen am beginn hatte mir wohl einen sehr großen vorsprung beschert.  irgenwie habe ich es dann doch noch geschafft mich  mit zwei radlern zusammen zu tun um die letzten km nach tannheim zu fahren. sehr glücklich aber wirklich erschöft und mit schmerzenden beinen sprintete ich dann noch gegen einen von hinten kommenden fahrer(in?) als erste frau nach etwas über 7 h über die ziellinie...(ich wurde bei diesem rennen schon einmal von hinten genau auf der ziellinie von einer frau die ich nicht bemerkt hatte überholt, das sollte mir nicht noch einmal passieren)

danke an michael keller und helfer für die tolle organisation und die schöne siegerehrung bei dem ich auch den top of the mountain award in empfang nehmen durfte. gemeinsam mit einem maloja team-kollegen, mathias baldauf, der für die wsa pushbikers fährt und die herrenkategorie gewonnen hat! besser geht nicht.... :-)

kaunertaler gletscherkaiser - mega hartes rennen mit sieg!

was will man mehr als beim ersten rad-rennen der saison ganz oben auf das stockerl zu fahren!

ein tolles, wunderschönes aber knallhartes rennen war der kaunertaler gletscherkaiser 2018 für mich.
 
bereits vor 8 jahren habe ich hier im kaunertal  eines meiner ersten rennrad rennen gefahren und durfte einen schönen sieg feiern. dazwischen ging sich dann ein start beim gletscherkaiser aber nicht mehr aus.
heuer erstmal auf einer längeren und wirklich sehr reizvollen und anspruchsvollen strecke über 122 km und fast 4000 höhenmeter durfte ich wieder einen wunderschönen steinbock pokal mitnehmen und mich erneut in die
siegerliste eintragen.  
 
diese saison werde ich nur sehr wenig und ausgewählte  rennen auf dem mtb oder rennrad bestreiten. 
hauptfokus liegt auf meinen  saisonszielen, der bike transalp 2018 mit meinem jungen und talentierten partner philip (mehr dazu  bald auf meiner homepage) und dem ötztaler radmarathon, den ich heuer mit einer guten zeit (ebenfalls erst zum zweiten mal) bestreiten möchte!
 
kommenden sonntag stehe ich bei meinem heimrennen, dem tannheimer radmarathon am start, der dieses jahr 10 jähriges jubiläum feiert….herzlichen glückwunsch an orga chef michael keller für die tolle veranstaltung! 
drückt mir die daumen…..immerhin müssen 230 km bewältigt werden….

 

abenteuer oetzi alpin marathon...

.....42,2 km mit 3266 höhenmeter, von naturns auf den schnalstaler gletscher. von den blühenden apfelbäumen hinauf ins ewige eis....

(04.05.) ein wunderschönes rennen das mich bei meinem ersten start vor zwei jahren schon fasziniert hat. biken, laufen und skitouren vereint in einem rennen. alles drei sportarten die mich in meinem trainingsjahr begleiten und ich, jede zu ihrer zeit, mit begeisterung und freude  ausübe. somit scheint es das pefekte rennen für mich zu sein.  ich habe mir ein großes ziel gesetzt und wollte dieses besondere rennen heuer gewinnen. seit mitte märz startete ich mit den vorbereitungen und mit vielen laufeinheiten und kombiniertem training in dem ich alle drei disziplinen gemeinsam trainierte. auch viel kraft stand auf dem programm. eigentlich hat sich das training gut angefühlt bis auf die vielleicht etwas sehr wenigen radeinheiten.

am freitag nachmittag startete ich dann gemeinsam mit stephan und unserer hünding lina (wir wollten danach dann noch ein paar gemütliche tage in kaltern verbringen) nach naturns. die anreise und abholung der startnummer dauerte dann leider doch etwas länger und das abendessen wurde sehr spät und ich hatte ziemlich kopfschmerzen. auch meine nachtruhe wurde bereits um 1uhr gestöhrt und ich konnte danach nicht wirklich wieder einschlafen. alles nicht wirklich gute vorzeichen für ein hartes und anstrengendes  rennen. aber ich blieb weiter optimistisch und versuchte halbwegs gut zu frühstück, auch wenn ich vor einem rennen leider immer einen viel zu nervösen magen habe. 

nachdem ich meine säcke für die wechselstationen abgebeben habe wärmte ich mich ein bischen auf meinem conway bike auf und dann ging es auch schon los. die steilen 1000 hm hinauf von naturns. gleich vollgas bergauf und ohne schonfrist. anna pircher (bereits 3-fach siegerin) ging sofort in führung und schlug ein flottes tempo an. leider hatte ich den start etwas verschlafen und bin ihn zu locker angegangen.  ich konnte anna zwar immer in guter sichtweite folgen aber es blieb ein kleines loch das ich einfach nicht schließen konnte. nina brenn die schweizerin (duathlon vizeweltmeiserin 2016) konnte mich irgendwann überholen und näher an anna heranfahren.  so zog die gruppe immer ein paar hundert meter vor mir die vielen kehren hinauf und erst nach den kurzen geländestücken konnte ich nina wieder vor mir ausmachen. die lange abfahrt hinunter ins schnalstal ging ich volles risiko um die gruppe vor mir wieder einzuholen. jetzt folgte das lange ansteigende flachere asphaltstück nach unsere frau. ich konnte auf die schweizerin aufschließen und sie schließlich überholen, aber von der führenden fehlte jede spur. war sie so viel schneller die abfahrt runter gesaust? 

an der ersten wechselstelle zum laufen die ich mit ca. 4 minuten rückstand auf die führende erreichte, war ich zuerst verunsichert weil ich stephan nicht ausmachen konnte und trank vorsichtshalber etwas und vergas dann vor lauter aufregung meinen radhelm abzunehmen. also wieder retour laufen und helm runter. dann habe ich auch noch mein pannenset im trikot vergessen, das ich einem helfer in die hand drückte. leider wieder wertvolle zeit liegen lassen. jetzt zähne zusammen beissen und nach dem radeln ein steiles waldstück hochlaufen. das tut ganz schön weh in den beinen. stephan war nach der wechselstelle neben der strecke und reichte mir noch verpflegung. aber leider bekam ich wie immer nicht viel runter. nach einiger zeit kam ich aber in einen guten ryhtmus mit laufen auf der welligen strecke und ich fühlte mich wirklich gut. im nachhinein war ich wohl langsamer als gedacht und verlor wieder fast 4 minuten. die laufstrecke war heute am ende etwas anders als vor zwei jahren und führte am ende auf der fahrstraße in die wechselzone. 

dort lief dann alles ziemlich perfekt und  ich konnte schnell auf die ski wechseln. aber leider war mein rückstand inzwischen zu groß, auch wenn ich jetzt die schnellste war konnte ich nur mehr auf 5 minuten an anna herankommen und erreichte ziemlich atemlos und etwas durchgefroren das ziel auf 3200 m nach 4h24.

so richtig freuen konnte ich mich nicht und  ich war schon sehr enttäuscht dass es gerade mit dem bike heute nicht besser gelaufen ist und ich so viel zeit verloren hatte. aber bei einem solchen rennen muss halt alles passen und auch die ungewohnte höhe machte es für mich nicht einfacher. das merkte ich dann auch beim umziehen in der bergstation, ich bekam mehrere sehr schmezhafte krämpfe an allen stellen in meinen beinen die sich während dem rennen schon immer angekündigt hatten. jetzt schlugen sie mit voller wucht zu und ich wusste gar nicht wie ich mich überhaupt anziehen sollte. 

gratulation an anna pircher zu ihrem 4!sieg und an alexandra hagspiel die noch die schweizerin nina brenn abfangen konnte und dritte wurde.

hier der link zumevent. danke an das orga team ötzi alpin marathon für die schöne siegerehrung und wer weiß vielleicht verusche ich es nächstes jahr noch mal mir den wunderschönen pfeil und bogen zu erkämpfen!

 

"was wäre das leben, hätten wir

nicht den mut, etwas zu riskieren" 

(vincent van gogh)

 

link zum tv bericht auf südtirol heute 

 

noch ein paar schöne bilder in meiner gallerie....

 

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sella ronda skimarathon 2018....

...leider dieses jahr schweren herzens ohne mich :-(

sehr schade, aber meine letztjährige partnerin dimitra hat mir erst sehr spät im februar abgesagt und ich konnte leider keine partnerin mehr, die für mich in frage kommen würde, finden. auch ist meine erkältung jetzt nach der epic skitour wieder stärker geworden und ich wäre jetzt für diesen freitag auch noch nicht ganz 100% fit um ein gutes rennen zu laufen.....

so darf ich noch ein jahr weiter träumen..... ich hoffe dass ich nächstes jahr dafür noch stärker bei diesem rennen wieder dabei sein darf.....in der zwischenzeit für euch ein interview aus der aktuellen sella ronda broschüre zum nachlesen...

viel spaß und bis bald

abenteuer epic skitour....3 tage im herz der dolomiten!

dem abenteuer epic skitour im schönen fassa tal stellte ich mich vom 09.03. -11.03.2018.

3 rennen an drei tagen auf drei verschiedenen, anspruchsvollen strecken. 

 
ich reiste am freitag vormittag bei noch strahlend schönem wetter alleine nach moena. leider bin ich donnerstag früh mit einer erkältung aufgewacht und daher war ich nicht sicher wie es überhaupt die drei tage laufen würde und ob ich alle rennen überhaupt überstehe.
 
am freitag abend führte die strecke auf die alpe cermis (wo auch die tour de ski ausgetragen wird).  ein sehr langer, sehr flacher anstieg im gelände mit einer nachfolgenden rasanten abfahrt auf der piste. leider konnte ich hier natürlich nicht meine stärken ausspielen und nachdem ich die ersten km noch an der italienerin ghirardi dranbleiben konnte fiel es mir immer schwerer auf der flachen strecke mein tempo hoch zu halten. der wechsel und die abfahrt gelangen mir eigentlich sehr gut. auch den erneuten wechsel und kurzen schlussprint ins ziel konnte ich gut meistern. am ende blieb mir aber nur der vierte platz hinter den beiden schweizer weltcupläuferinnen viktoria kreuzer / jennifer fiechter und der italienerin.
 
auch der zweite tag auf den san pellegrino pass startete wieder mit einem sehr langen und sehr flachen anstieg. erst am ende ging es in einen steileren hang mit vielen spitzkehren und einem anstieg über einen steile scharte. das war endlich wieder mehr nach meinem geschmack. leider waren jetzt am einspurigen anstieg einige technisch nicht so versierte männer unterwegs die etwas stau verursachten. ich lag wieder an vierter stelle aber hatte keinen großen vorsprung nach hinten. nach einer langen querung und einer schwierigen abfahrt in harschigem gelände ging es in die zweite wechselzone. 
leider hatte ich hier große probleme meine ski abzuschnallen. meine bindung ließ sich einfach nicht öffnen. ich murkste sicher 5 minuten herum und auch einige männer versuchten mir zu helfen, keine chance. ich war schon total verzweifelt….irgendwann gelang es mir dann irgendwie raus zu kommen. doch leider blieb die bindung jetzt nicht mehr offen.  mit einiger mühe schaffte ich es dann den ski wieder am fuß zu haben und weiterzulaufen. leider hatte ich jetzt ziemlich viele plätze verloren. sogar die zweitplatzierte in der masterkategorie ist an mir vorbeigezogen. nach einer erneuten schnellen abfahrt auf der piste ging es in die letzte wechselzone vor dem ziel. die ski bekam ich zwar wieder runter aber nach dem felle aufziehen war es wieder ein akt in den ski anzuschnallen. kaum ein paar meter gelaufen verriegelte er jetzt auch noch….so rettete ich mich jetzt mit einem ski skatend und einem laufend die letzten meter als gesamt 8. ins ziel…..leider hatte ich heute sehr viel zeit verloren und meinen vierten gesamtplatz verloren.
 
am dritten tag ging es hoch auf den pordoi auf ca. 2000 meter. auch heute wurde die strecke  aufgrund des schlechten wetters wieder etwas verkürzt (830 hm, 10 km). zum glück hatte ich meine ersatzski dabei und konnte so am dritten tag trotz der kaputten bindung erneut starten. meine nase war zwar immer noch ziemlich verstopft und ich hatte die letzten zwei nächte sehr schlecht geschlafen, aber ich wollte natürlich unbedingt meinen vierten gesamt rang zurückerobern und meine führung in der master kategorie verteidigen. es wurde in gruppen gestartet, ein kurzer aufstieg mit einer nachfolgenden anspruchsvollen abfahrt und einem diesmal wenigstens etwas steilerem anstieg musste zweimal gelaufen werden. ich konzentrierte mich heute ganz auf mich und versuchte einfach ein gutes rennnen abzuliefern. bis auf die abfahrten in denen ich etwas zeit verlor (die beine brannten einfach zu stak und ich musste einige male stehen bleiben) gelang es mir heute super und ich konnte sogar noch einen zielsprint hinlegen. leider hatte ich keine ahnung ob es gerreicht hatte, denn die im gesamt klassement vor mir liegenden mädels waren teilweise erst nach mir gestartete und so hatte ich keinen direkten vergleich. am ende war es dann wohl genau dieser sprint der mir mit nicht mal einer minute vorsprung den 4 platz und den gesamtsieg in der master kategorie zurückgebracht hatte. 
 
natürlich wäre ich auch gerne auf das gesamt podium gelaufen. aber das war,  gesundheitlich leicht angeschlagen und auf diesen flachen strecken, für mich diesmal einfach nicht möglich. wer weiss vielleicht komme ich nächstes jahr noch mal wieder….auf alle fälle ein mega event mit toller organisation und netten menschen! danke auch an franz josef und besonders an seinen bruder, für die nette betreuung vor und nach dem rennen!
 
schöne bilder vom rennen in meiner gallerie
 
 
 
 
 

und wieder die streif in kitzbuehel gerockt...

fotos: www.michaelwerlberger.at

....mega rennen auf der streif am hahnenkamm beim diesjärigen vertical up in kitzbühel!

(27.02.2018) die streif zu bezwingen ist längst zum mythos geworden. abwährts auf ski zu gewinnen ist sicher ein traum aller abfahrer und ich habe den größten respekt vor allen die sich da runterstürzen. sie verlangt uns vericalern auch aufwärts alles ab und gehört sicher zu den anspruchsvollsten, steilsten und spektakulärsten bergaufrennen die ich kenne.

bereits zum 5x stelle ich mich der herausforderung die 3,3 km lange piste mit ihren 860 hm zu bezwingen (mit laufschuhen und spikes) und mein sieg vom letzten jahr war einfach ein mega erlebnis dass ich gerne wiederholt hätte. die bedingungen waren heuer sehr gut, aber es war sau kalt und teilweise war es auch tief zu laufen. ich hatte einen guten start und von beginn an war es ein zweikampf zwischen mir und der späteren siegerin. leider wurden mir die zwei längeren flachstücke (ja auch die gibt es auf der steilsten strecke die ich kenne) dieses jahr zum verhängnis und die junge laufspezialistin susanne maier konnte jedesmal einen kleinen vorsprung rauslaufen den ich auch am letzten hang nicht mehr aufholen konnte. (anm. mein letztes mal in laufschuhen  ist, bis auf das vertical in gröden, schon weit über 2 monate her und eine laufbahn kenne ich auch nur vom hörensagen ;-)

aber ich bin mehr als happy am ende als gesamt zweite auf dem podest stehen zu dürfen und eine gams mit nach hause zu nehmen!!!

jennerstier 2018 - deutsche meisterschaft im vertical….

…war irgendwie nicht mein tag oder hacken dahinter und weitermachen!

enttäuschender (knapper) platz 4 auf einer super strecke die mir eigentlich liegen müsste. aber bereits vom start weg kam ich nicht ins laufen und musste mich von anfang an super quälen und schwer atmen.  die führende immer nur kurz vor mir kam ich nicht weiter und musste am ende sogar noch zwei junge schwedische läuferinnen an mir vorbeiziehen lassen. aber wenn nichts geht dann geht nichts… ….ich hoffe es war nur "kein guter tag“ und ein rennen „zum vergeessen“ und kann es  nächste woche in kitz wieder so richtig krachen lassen und meinen sieg wiederholen…drückt mir fest die daumen!!!

wie die zeit vergeht.....beim nachtaufstieg am rofan...

bild: thomas koller

(14.02.2018) ein toller gesamt zweiter platz beim nachtaufstieg am rofan/achensee letzten freitag! vor vier jahren stand ich hier bereits bei der österreichischen meisterschaft am start und konnte mir damals den titel  holen. allerdings auf verkürzter strecke  und bei tageslicht. mit den schönen erinnerungen im gebäck war ich natürlich voll motiviert und wollte  heuer erneut gewinnen. es wurde auch ein sehr gutes rennen. vielleicht bin ich es etwas zu euphorisch angegangen und habe anfangs auf dem viel zu langen flachstück auch zu viel investiert.  leider fehlte mir  dann gegen ende mal wieder der dampf und ich konnte mein tempo nicht halten. so ging der sieg verdient an die noch junge nationalteam läuferin alexandra hauser, die mir ab der hälfte der strecke noch einiges an zeit abnahm. aber ich bin mit meiner leistung  (49 min für die 950 hm inkl. fellabfahrt) zufrieden (immerhin muss ich 20 jährchen mehr hochschleppen ;-) und hauptsache das gute gefühl kommt langsam zurück und es hat spaß gemacht …. :-)

 

samstagsausflug in die schoene schweiz vielleicht hat sich ja dort meine form versteckt..….

(06.02.) leider fühle ich mich immer noch nicht wieder richtig fit und dauermüde. die gute form vor meiner grippe ist irgendwo, aber nur nicht in meinen beinen. vielleicht war das rennen in gröden doch noch zu früh und dann gleich noch am montag der besuche auf der ISPO in münchen ja auch nicht gerade erholsam. aber im nachhinein ist man immer gscheiter…..
 
eigentlich wäre für das wochenende der start bei der erztrophy mit vertical rennen am samstag und individual am sonntag geplant gewesen.
doch der ganze aufwand für zwei tage hinzufahren und extra das geschäft am samstag zu schließen, übernachten und eine betreuung für hund und tochter zu organisieren hätte sich bei meiner momentanen form einfach nicht gelohnt.
 
so habe ich spontan entschieden am samsatg abend bei einem vertical rennen am corvatsch in st. moritz/silvaplana zu starten, auch stephan wollte beim rennen mitlaufen. so  fuhren wir mittags los und landeten prompt im stau, unfall mit einer wartezeit von 1 1/2 stunden in heiterwang. eigentlich wollten wir schon fast wieder umkehren weil es mit der zeit verdammt knapp werden würde aber wir haben es dann gerade doch noch geschafft. landschaftlich ist es in der gegend um st. mortiz ein traum und endlich waren wir im richtigen winter gelandet. hohe schneewände an der seite aber dafür auch so richtig frostig, trotz sonne.
 
das rennen war super organisiert und die strecke von ca. 860 hm auf fast 4 km war perfekt, aber durch die kälte sehr stumpf. ich glaube oben im ziel waren es um die -15 grad! bei mir lief es wie erwartet nicht ganz so gut und ich bekam meinen puls einfach nicht richtig hoch. vielleicht lag es auch an der höhe, der start war ja bereits schon auf 1800 meter. es war mega anstrengend und am ende wusste ich nicht ob ich es bis ins ziel schaffe. mir war mega kalt und mein kreislauf versagte jeden moment. ist auch etwas blöd wenn man die strecke überhaupt nicht kennt, aber irgendwie rettete ich mich nach 45 min ins ziel und war einfach nur froh ins warme zu kommen….das war trotz  platz 2 am ende irgendwie nix und meine form habe ich leider auch nicht wieder gefunden…...
 
link zum event
 
 

 

erstens kommt es anders....und zweitens als man denkt :-(

(31.01.) leider ist mein start in die neue saison 2018 nicht ganz nach wunsch verlaufen. eigentlich wollte ich am 20.01. beim vertical up in pinzolo am start stehen. stattdessen lag ich mit einer grippe im bett.

meine tochter war schon die tage vorher krank zu hause und irgendwie konnte ich die vieren neben dem training und arbeitsstress nicht aufhalten und so war die gute form mit einem schlag auch wieder dahin :-( letzte woche war ich dann zwar wieder auf den beinen und machte auch zwei trainingseinheiten aber husten und schnupfen plagten mich immer noch und ich fühlte mich noch sehr kraftlos.
 
aber ich wollte wenigstens am 27.01. beim vertical up in gröden dabei sein. so wartete ich noch bis freitag um mir das ok vom arzt zu holen und gemeinsam mit stephan und einem freund fuhren wir kurzentschlossen am samstag nach geschäftsschluss nach gröden. 
das rennen lief besser als erwartet zumindest was meine verfassung anbelangte. ich konnte wirklich sehr gut mithalten obwohl ich mich nicht zu 100% fit fühlte und schon merkte dass ich noch nicht meine volles potenzial entfalten konnte. erst kurz vor dem ziel musste ich etwas nachlassen, was mir leider den undankbaren 4. platz bescherte. aber der start war wichtig für meinen kopf und diese woche geht es auch weiter bergauf und mein husten wird auch besser…..

 

soul of the mountains.....first race :-)

(17.01.2018) am 06.01. startetet ich gemeinsam mit stephan und zweit guten freunden, silke und christian beim soul of the mountains. dem genialen teamrennen von maloja in berchdesgaden. ziel war es als erstes team gemeinsam nach  ca. 800 hm das ziel auf dem rossfeld zu erreichen. es war ein traum tag mit jeder menga spaß und am ende mit einem sensationellen 5 gesamt platz für das team mountain rider. immerhin war es überhaupt erst das erste skitourenrennen für silke und christian und ich konnte mich an dem tag als zugpferd auch so richtig auspowern.....

hier der linkg zum event

eigentlich würde jetzt kommendes wochenende das erste saisons highlight für mich auf dem programm stehen. doch leider liege ich seit montag mal wieder mit einer starken erkältung im bett und tue alles um bis samstag wieder fit zu werden....was leider momentan ganz und gar nicht so aussieht :-(

(10.01.2018) ein wunderbares, und wie immer ereignisreiches jahr 2017 ist zu ende und das neue 2018er schon in vollem gange...

es gab wieder ganz viele der besonderen, zauberhaften und einzigartigen momente für die ich einfach nur danke sagen möchte. higlights die ich im rückblick selber fast nicht glauben kann und auf die ich sehr stolz bin! dazu gehört mein sieg beim vertical up auf der streif am hahnenkamm, der einfach nur genial war. ich konnte die sehr starke (junge ;-) konkurrenz wie die mehrfachen vertical tour siegerin Susanne Maier und die mehrfache schweizer vertical meisterin Viktoria Kreuzer, hinter mir lassen und ich musste an diesem abend wirklich alles geben. aber es hat mir gezeigt dass alles möglich ist, mit konsequenz, harter arbeit und leidenschaft an dem was man tut!

so ein besonderer augenblick war auch mein rennen beim sella ronda skimarathon mit meiner maloja teampartnerin Dimitria. wir haben nur um knappe 12 sec. den sieg bei diesem berühmten rennen verpasst. einfach nur ein dickes danke an dimitra für dieses tolle rennen! wir warene ein geniales team! und vielleicht können wir dieses jahr noch eins drauflegen. das wäre einfach unglaublich!  mega war auch mein 2. platz beim vertical in gröden und platz 3 in madonna di campiglio.

natürlich gab es auch nicht so schöne momente. zu erkennen dass man vielleicht doch mal auf den körper hören sollte und zu akzeptieren wenn es einfach nicht geht, das muss ich vielleicht auch noch mit meinen 42 jahren erst lernen. bei einem großen ziel, der ÖM im vertical, stand ich mit einer dicken erkältung am start und konnte einfach nicht zeigen was in mir steckt. besser wäre es wohl, um sich große enttäuschung zu ersparen, einfach im bett zu bleiben. 

auch mit dem rad gelangen mir (trotz sehr wenigen grundlagen kilometer in den beinen),  tolle rennen. mit einem sieg in kempten beim mtb marathon startete ich gleich wie gewünscht in die neue saison und schramte in riva mit platz 4 auf der ronda extrema nur knapp am podest vorbei. die bike night flachau mit gesamt  platz 3 war wieder ein mega spektakel und auch mein 2. platz beim arlberg giro mit dem renner war tip top! zum abschluss dann der sieg in oberstorf und endlich war der wanderpokal "der wilde mann" mein....

abseits des sports durfte ich ebenso großartige augenblicke und eine schöne zeit erleben. der besuch des coldplay konzertes (meiner lieblingsband) wird mir immer in erinnerung bleiben. auch der wunderschöne, wenn auch nur kurze familienurlaub in ligurien war wieder soooo schön und die tage in venedig ebenso. mit lina unserer hündin macht das training einfach noch mehr spaß. sie ist (fast) überall dabei und einfach nur eine tolle hündin die wir in unserer familie nicht missen möchten...

ich weiß, dass es nicht selbstverständlich ist ein so tolles jahr erleben zu dürfen, gesund zu sein und so schöne erfolge zu feiern. ein dickes DANKE dafür! Ylvie und Stehphan ich liebe euch! danke auch an meine sponsoren wie maloja, conway, compressportaustria, hagan, mountainrider und meine trainerin andrea hofmann....

 

 

 

 

 

 

roter teppich auftritt beim sports award ausserfern :-)

(20.11.2017) es ist schön sich mal wieder richtig aufbrezeln zu dürfen :-)...letztes wochenende wurden im rahmen der veranstaltung sport & show (danke an manfred storf/sma evnts&artists für den einzigartigen abend) der sports award ausserfern 2016/2017 vergeben und ich durfte als nominierte sportlerin dabei sein!

eine besondere ehre war dann der 3. platz den ich gemeinsam mit der leichtathletin andrea weber erreichte. ein dickes danke an alle die für mich abgestimmt und mich unterstützt haben. auch herzliche gratulation  an die anderen preisträger und besonders die siegern tina künstner-mantel (vizeweltmeisterin im westernreiten)!
 
eine solche veranstaltung ist eine tolle wertschätzung an uns sportler und gibt vor allem sehr viel motivation für die kommenden ziele und die unzähligen trainingsstunden und anstrengungen die mit dem sport verbunden sind. ich bin ja keine profisportlerin und daher bin ich auf meine  leistungen der vergangenen jahr, die ich neben meinem job und dem managen einer familie,   ohne je auf trainingslager gewesen zu sein und ohne höhentraing oder sonstigem erreicht habe, auch ein bischen stolz. 
 
 

besonderes zum saisonsende.....

(10.10.) die saison mit einem sieg zu beenden ist wirklich etwas  besonderes und besonders war auch das  traumhafte herbstwetter, die tolle stimmung und zusammen mit lieben freunden und mit meinem mann ende september am start beim feneberg marathon in oberstdorf zu stehen, bei dem rennen habe ich vor 8 jahren meinen aller ersten marathon bestritten und nun darf ich den tollen wanderpokal „der wilde mann“ mit nach hause nehmen und  behalten. nach insgesamt drei siegen in den vergangenen jahren habe ich ihn mir wirklich hart verdient und er bedeutet für mich wirklich was ganz besonderes ;-) gerade weil es die letzten beiden jahre immer ganz knapp mit einem zweiten platz nicht gerreicht hat….(danke noch an markus für die versorgung!!)

zwei wochen vorher konnte ich ja schon mit einem sieg beim ehrenberg burgenrennen wieder vereinsmeisterin vom radclub reutte werden und somit gehe ich mit zwei schönen erfolgen und einem guten gefühl in die herbstpause.
das fahrrad wird jetzt beiseite gestellt und langsam werden die laufschuhe (zur freude meiner hündin lina) wieder herausgekramt um mich fit für die wintersaison zu machen!
 
besonders habe ich mich auch über die nomminierung des reutteners zur "sportlerin des jahres" gefreut und ich würde mich besonders freuen wenn auch fleissig für mich abgestimmt wird. 
 
ich wünsche uns allen einen goldenen herbst und möchte schon mal ein fettes DANKE sagen an meinen mann stephan (der immer an mich glaubt!) meine sponsoren: conway, maloja, mountain-rider und compresssport, sowie meiner lieben trainerin andrea und ihren hofmann sportgetränken!
 
 

 

tour de eurobike, messeschauen und noch so allerhand....

(11.09) die zeit vergeht wie im flug und der september ist bereits ins land gezogen. die letzten wochen waren wie immer vollgepackt mit vielen schönen erlebnissen, terminen und einem viel zu kurzen aber wundervollen familienurlaub!

bersonders gefreut habe ich mich zusammen mit stephan, unsere freunde die maloja’s&friends  auf ihrer "tour de eurobike" begleiten zu dürfen und die schönsten ecken unseres heimreviers mit dem rennrad zeigen zur dürfen. immerhin haben wir so in zwei tagen ca. 300 km mit dem rennrad erstrampelt.
 
auf der eurobike konnten wir wieder eine menge schöne neue dinge für unser geschäft entdecken und viele nette gespräche mit freunden und sponsoren führen. danke schon mal an conway, maloja, tune, airstreeem uvw…
 
als jahreshiglight stand dann endlch anfang september unser (sehr kurzer) familienurlaub in ligurien auf dem programm.  er war wunderschön und erholsam, in einer region mit ihren unzähligen hügeln und kleinen bergdörfer, in die ich mir vor zwei jahren bereits verliebt habe. der duft von feigen und brombeeren war einfach unglaublich und ich wäre am liebsten gleich für immer dortgeblieben.
 
jetzt stehen noch die letzten beiden rennen an bevor es dann in eine wohlverdiente herbst/trainingspause geht…bis bald!
 
 

 

 

 

 

2 h vollgas auf einem anspruchsvollem rundkurs vor 5000 zuschauer zur primetime - das ist die bike night flachau! mega cooles gänsehaut race im herzen österreichs. das bedeutete aber auch über 4 h anfahrt am samstag bei schlimmstem reiseverkehr was weniger toll war. gerade noch rechtzeitig zur qualli runde kamen wir an, und so startete ich gleich mit hohem adrenalinspiegel aber ohne aufwärmprogramm ins rennen.

durch den vielen regen die tage vorher und direkt vor dem rennne  wurde die herman mair worldcup strecke, das highlight des rennens,  zur rutschpartie und wurde deshalb nur in der ersten runde befahren. meine stärke, der längere anstieg flog somit ebenfalls aus dem programm. aber ich habe mich, auch wenn der kurs jetzt eher einem cross country rennen als einem marathon entsprach, super geschlagen und konnte nach 14 runden den 1. platz in meiner "im besten alter" klasse und platz 3 gesamt, einfahren Cool

 

 

 

iron bike ischgl - gelitten wie ein hund...oder doch ein krokodil ;-)

(11.08) der iron bike in ischgl ist eines meiner lieblingsrennen. mitten in den tiroler bergen macht er mit seinen steilen 3800 höhenmeter auf 78 km und seinen rasanten abfahrten seinem namen alle ehre und ist unbarmherzig und ehrlich.er fordert einem wirklich alles ab, besonders der letzte steile anstieg von samnaun hoch auf den palinkopf, da leidet wirklich jeder! er ist genau das, was mountainbiken bei uns in den tiroler bergen ausmacht und charakteristiert. die vielen natur trails werden zwar die letzten jahre auch immer flowiger und etwas ausgebaut, aber sie sind technisch nicht zu schwierig und super fahrbar. der große reiz des rennens ist aber auch das tolle preisgeld, das jedes jahr die besten mountainbiker europas lockt und das besondere daran ist, es wird kein unterschied zwischen der leistung von  frauen und männer gemacht. beide daumen hoch dafür! 

bereits 7x seit anfang meiner mtb karriere stand ich nun schon am start, und einmal durfte ich sogar ganz oben auf's stockerl. auch dieses jahr habe ich mir wieder viel vorgenommen (auch wenn meine bergauf form momentan nicht ganz da ist wo sie sein sollte),  und machte mich samstag früh um 5:30 uhr alleine auf nach ischgl.  das rennen begann ich etwas verhalten, wusste ich doch was noch alles auf mich zukommt. die ersten 4 h war ich  auch noch super dabei (stephan verfolgte mich per livetracker vom geschäft aus ;-) und hatte wirklich spaß wie schon lange nicht mehr in einem wettkampf. doch irgendwie kam dann in samnaun die ernüchterung und der berüchtigte mann mit dem hammer. ich hatte keine ahnung was passierte, es war sehr heiß geworden und ich hatte etwas wenig getrunken, aber ich konnte es mir echt nicht erklären. in diesem anstieg wurde ich von einer fahrerin überholt und regelrecht stehen gelassen. ich verlor unheimlich viel zeit und wusste nicht wie ich es noch nach oben schaffen sollte. wirklich schade, da ich heute am anfang doch so ein super gefühl hatte dass es  ein gutes rennen werden könnte. 
die letzte, über 10 km lange abfahrt nach ischgl ließ ich es dann zwar noch mal richtig „laufen" (besonders spektakulär ist die durchfahrt durch den langen fußgängertunnel in die fußgängerzone). aber am ende war es dann nur ein enttäuschender 7 rang in der eliteklasse.  mein ziel in die top fünf zu fahren hatte ich nicht erreicht, aber am ende des tages war ich froh dass ich fertig gefinisht hatte und freute mich bei der siegerehrung der top10 dabei zu sein und wieder ein krokodil mitnehmen zu dürfen...(was besonders lina toll fand ;-)
 
link zum tollen event
 

alles tip top beim arlberg giro 2017!

(31.08.) viel spaß und nette stimmung gab es gestern beim arlberg giro in st. anton für uns. als vorbereitung für den iron bike ischgl kommenden samstag entschied ich mich gegen den M2 im montafon (leider hätte ich da samstags ganz alleine hinfahre müssen). dafür wollte ich mit stephan und freunden ganz entspannt am sonntag den für mich neuen arlber giro mit 150km und 2500 höhenmeter mit dem rennrad bestreiten. seit dem tannheimer habe ich wieder viel spaß am renner fahren und das profil fand ich richtig passend für mich und ich liebe sowieso neue strecken....

am abend gingen stephan, christian, swen, jürgen und ich noch lecker essen und die nacht verbrachten wir dann zwar im keller (wir hatten einfach zu spät gebucht) aber in einer sehr netten unterkunft. dafür dass ich einfach keinen schlaf fand und  gefühlt kurz vor dem aufstehen um 4uhr erst einschlief fand ich auch keine erklärung.

jedenfalls ging es voll gebackt mit verpflegung (wir hatten diesmal niemanden neben der strecke zur versorgung) und einem zu vollen bauch (das frühstück war etwas zu mächtig und mit 1h vorher auch etwas zu spät für den start um 6 uhr ;-)  nicht ganz so flott die erste steigung den arlberg hoch. dieses stück kannte ich noch von früheren rennen. ich hatte keine ahnung an welcher position ich lag, der start war sehr schnell und ich hatte den überblick verloren. jedenfalls war auch christian und stephan nicht in sichtweite, sie wollten wieder gemeinsam das rennen bestreiten. pünktlich an der passhöhe fing es dann leider an zu regenen. das hatte ich so nicht bestellt, war doch schönes, heißes wetter angesagt. so fuhr ich etwas verhalten die erste lange abfahrt hinunter und konnte trotzdem eine dame überholen. mit einer guten, großen grupppe ging es dann das ganze  rennen weiter.

der lange anstieg auf die bieler höhe war gut zu fahren, da ich diesen überhaupt nicht kannte investierte ich am anfang nicht zu viel um keine böse überraschung zu erleben. die abfahrt war sehr schnell, aber ich konnte gut an den jungs dranbleiben und es ergab sich wieder eine große gruppe. leider machten da nicht alle beim kreiseln mit und so waren wir nicht immer ganz so schnell wie es leicht möglich gewesen wäre. meine trinkvorräte waren inzwischen auch zur neige gegangen und in der abfahrt machten sich erste krämpfe bemerkbar, aber anhalten an der versorgung vor den letzen 20 km nach st. anton hoch ging gar nicht, sonst wäre die gruppe dahin gewesen. so entschied ich mich, mit einem letzten schluck aus meinem selbst gemixten hofmann gel-fläschchen weiter zu fahren. es ging gott sei dank gut und ich überstand die auffahrt ohne weitere krämpfe und kam schließlich nach 4h34 in st. anton an. der sprecher hatte mich total übersehen und so hörte ich auch keine platzierung und dachte mir dass wohl noch einge damen vor mir waren. nachdem ich einen berg wassermelonen verspeist hatte und auf stephan wartete hörte ich dann doch irgendwann meinen namen und dass ich an zweiter stelle mit ca. 6 minuten rückstand hinter der lokalfavoritin und rennradspezialistin und lieben bekannten daniela pintarelli lag. das war ja dann doch ein ganz gutes rennen für mich und ich freute mich sehr.... im ziel hatten wir dann auch alle noch ganz viel spaß und es war wirklich ein schöner tag in st. anton!

leider gab es bei der siegerehrung nur eine altersklassen wertung und keine gesamt siegerehrung (nur für die erste?) und das fand ich etwas schade und nicht so schön, darum jetzt auch kein schönes podest foto....aber das war das einzige was vielleicht noch zu verbessern wäre! 

mit dem reni renner unterwegs beim tannheimer radmarathon....

(10.07.2017) am wochenende waren wir wie jedes jahr mit einem stand beim rennradmarathon tannheim vertreten und sonntag war dann racetime mit dem reni renner (das erste mal heuer) auf der langen strecke mit 220 km und 3500 hm angesagt. leider hat der wetterbericht mal etwas daneben gelegen und es gab fast von beginn an über die ersten 4 h regen. das gute daran, es war nicht all zu kalt und die temperaturen für mich besser als grosse hitze. 

noch etwas müde vom vortag, so ein messetag ist schon sehr anstrengend und macht müde beine, krabbelten wir um 4 uhr früh aus dem bett um ein bischen was zu essen und rechtzeitig für den start um 6 uhr in tannheim zu sein. stephan wollte  heute auch, trotz der vielen schrauberei vom samstag versuchen die langstrecke in einer passablen zeit zu schaffen.

ich konnte von beginn an ein gutes  rennen fahren und lag eigentlich immer an erster position der damen. an den anstiegen konnte ich richtig gut gas geben und immer einen schönen vorsprung rausfahren, besonders am langen und steilen  riedbergpass. aber leider war danach nie eine schnelle gruppe unterwegs mit der ich mich weiter absetzen konnte. zwei weitere mädels hatten helfer dabei und da ist es dann leider etwas schwierig sich alleine auf den langen flachen passagen  durchzusetzen wenn das gruppen glück, eine richtig schnelle zu erwischen, nicht gegeben ist. leider konnten die männer immer wieder die löcher auf mich zufahren und mich schließlich vor dem hochtannberg pass einholen. auch stephan und christian die heute gemeinsam unterwegs waren und eine tolle zeit am ende mit 7h01min schafften, sind wieder auf mich aufgefahren. so ging es dann für uns drei frauen gemeinsam das lechtal hinunter zum gaichtpass, dem letzten kurzen anstieg vor dem ziel. und auf dem weg dorthin habe ich wohl auch etwas zu wenig kräfte gespart und vielleicht auch wieder mal etwas zu  wenig gegessen.
ich musste im oberen teil reissen lassen und konnte das loch nicht mehr zufahren. leider kam niemand von hinten und so war die gruppe mit den mädels und ihren helfer und weiteren männer dahin und ich musste die letzten km ins ziel alleine pedallieren und konnte mich am zielsprint diesmal nicht beteiligen. natürlich nicht ganz zufrieden mit meinem dritten platz, aber dafür mit meiner leistung, erreichte ich als dritte, und im vergleich zum letzten jahr gar nicht am ende meiner kräfte  ;-) das ziel….
 
wie immer eine tolle veranstaltung, vielen dank an michael keller und sein team sowie die vielen freiwilligen helfer! ein fettes danke auch an silke und simone für die betreuung!!
 
 
 

kein glueck mit der 11 beim HERO....

(20.06) mit meiner glückszahl 11 durfte ich heuer bei meinem lieblingsrennen und wohl einem der schönsten mtb marathons überhaubt, dem sella ronda hero in wolkenstein am start stehen. ein grandioses mtb fest in traumhafter bergkulisse. einfach nur schön hier ein rennen zu bestreiten. nach dem ich ja im winter bereits beim vertical up auf die saslong und beim sella ronda skimarathon jeweils zweite geworden bin, wollte ich natürlich auch jetzt, drei monate später auf dem mtb eine gute leistung abliefern. meine erkältung machte mir etwas sorgen aber die sollte am renntag das kleinste problem werden….

endlich konnten wir mal ganz entspannt zu einem rennen anreisen. donnerstag war feiertag und so sperrten wir den laden mal zwei tage zu und machten uns mit unserer hündin auf den weg ins schöne grödnertal. so konnte ich freitags sogar noch die abfahrt vom grödnerjoch unter die reifen nehmen. das wetter war perfekt. strahlender sonnenschein und nicht zu heiß. sehr viele frauen wollten sich heuer dieses einmalige, international top besetzte uci world series rennen mit eigenem, wirklich beeindruckendem frauenstart (wirklich einmalig bis auf die EM und WM) nicht entgehen lassen. 

unter konfetti regen wurden wir damen bereits um 7:10 losgeschickt. von beginn an wurde voll tempo gemacht und alle stürmten wie wild den ersten 1000 hm anstieg aufs grödnerjoch hoch. ich ließ es ruhig angehen wurde erst mal durchgereicht. doch  konnte  ich schon bald einen guten ryhtmus finden und fahrerin um fahrerin wieder einsammeln. oft war der kammerawagen mein begleiter und so war ich sogar als gesamt 4. oben angekommen.


die abfahrt lief perfekt doch bereits beim zweiten anstieg merkte ich dass ich brutal schwer atmete und ich doch noch sehr verschleimt war. es half nichts, ich musste tempo rausnehmen und drei fahrerinnen ziehen lassen. ich kannte ja die strecke und wusste dass ich einige körner noch für den letzten mega anstieg auf das sella joch brauchte. die abfahrt runter nach arabba lief wieder problemlos und stephan meinte in der versorgung dass mein rückstand etwa zwei minuten betrug. irgendwo rauf auf dem weg zum pordoi kam ich nach einer wiesendurchfahrt zu einem schotterweg der nach links führte. geradeaus schien es nicht weiter zu gehen und rechts von mir sah ich weiter unten ein absperrband dass die asphalt straße wohl absichern sollte. ich wusste momentan nicht wo es weiterging da ich niergends einen richtungspfeil oder streckenposten sah. so entschied ich mich, dem für mich logischen schotterweg zu folgen. dieser führte mich aber immer weiter nach links in die falsche richtung und wurde auch mal richtig steil und ich hoffte immer auf eine kehre…..doch die kam nicht und so wurde es mir immer mehr bewusst dass ich mich wohl verfahren hatte.  ich drehte um und fuhr zum ausgangspunkt zurück. es war weit und breit kein mensch zu sehen und so fuhr ich gerade aus quer durch das gelände auf die asphalt strasse in richtung pordoi, und pedalierte diese erstmal einige kehren hoch. irgendwann sah ich dann weit oben und ganz klein einige fahrereinnen vor der bergstation auf einem schotterweg. ich querte über die skipiste wieder in diese richtung und landete irgendwie auf der originalstrecke.  meine verfolgerinnen hatten mich  inzwischen weit überholt und einen ordentlichen vorsprung rausgefahren. ich hätte heulen können, was war nur passiert. keine ahnung wo ich eine markierung übersehen hatte. eigentlich hatte ich keine lust mehr und kämfpte mich bis zur passhöhe hoch wo stephan auf mich wartete und ich enttäuscht das rennen beenden wollte. doch stephan schickte mich entschlossen weiter ich sollte fertig fahren. meine motivation war aber dahin und mein kopf hatte bereits aufgegeben. so wurde ich kurz vor dem letzten anstieg auch noch von katrin schwing überholt die am ende noch 10. wurde. sehr enttäuscht erreichte ich schließlich als 12. das ziel und tränen liefen mir über das gesicht. so hatte ich mir das heute nicht vorgestellt und ich ärgerte mich einfach über meine eigene blödheit. es war ein (mein) traumrennen an einem traumtag und ich hatte es gründlich vermasselt…..

die enttäuschung sitzt immer noch tief, gerade weil es in den lezten rennen einfach nicht so gelaufen ist wie ich mir das vorgestellt habe. auf den start bei der WM kommendes wochenende in singen verzichte ich diesmal, da ich weiß dass mir diese strecke überhaupt nicht liegt und mich wieder nur mit einem schlechten gefühl zurücklassen würde. ich werde jetzt versuchen meinen kopf wieder frei zu bekommen um den spaß und die leidenschaft für das mtb wieder zu spüren und auch in die rennen mitnehmen zu könnne...

link zm HERO

ganz viele schöne pics in meiner gallerie

 

 

a head full of dreams.....

(13.06.) die letzten zwei wochen hatte ich den bogen wohl wieder etwas überspannt und einfach zu viele träume in mein kunterbuntes leben gebackt. jedenfalls bekomme ich gerade mal wieder die rechnung in form einer heftigen erkältung präsentiert....aber jetzt erst mal der reihe nach....

 
der ortler bike marathon stand am 04.06. auf meinem programm. eine super schöne strecke mit 90 km und 3000 anspruchsvollen höhenmeter rund um den reschensee mit seinem berühmten geflutetem kirchturm. start war im sehr idylisch gelegenen glurns. ich reiste am vorabend zusammen mit philip, einem jungen sehr talentierten fahrer aus telfs, den ich in imst aufsammelte, nach südtirol (es war echt ein mega act so kurzfristig zu pfingsten noch eine unterkunft zu finden, danke an unsere nette vermieterin der krone  für's leckere frühstück und die besondere unterkunft:).
für mich war bereits die ganze woche klar dass ich das rennen mehr als schnelle, lange trainingseinheit nutzte da ich mich einfach immer noch nicht wirklich fit fühlte und die beine am nächsten morgen bestätigten mein gefühl wieder mal. von beginn an war es sehr hart für mich und ich musste die gesamten knappen 5h sehr kämpfen. am ende wurde es der 5. platz in der elite, mit dem ich auch fast zufrieden war.  auf jeden fall war es aber ein toller neuer marathon für mich, bei traumwetter und toller kulisse und netter begleitung.
 
am sonntag ging es dann gleich weiter ins wellnesshotel engel, es sollten zwei entspannte tage mit gutem essen werden, auf die ich mich schon sehr freute. doch leider hatte ich gleich am ersten abend probleme mit meinem linken ohr und ich konnte nichts mehr hören. eine aufkommende erkältung machte sich mit halsschmerzen ebenfalls bemerkbar. so konnte ich diese zwei tage überhaupt nicht genießen.
 
mein highlight auf das sich schon über eine halbes jahr hinfiebere, war dann eindeutig das coldplay konzert am dienstag in münchen. leider immer noch mit ohrenproblemen aber ich wollte dieses einmalige erlebnis, das bereits so lange ein  wunsch von mir  war auf keinen fall versäumen. leider war das wetter kalt und regnerisch und ich war viel zu optimistisch angezogen und bis zum beginn des konzertes war ich total ausgefroren. aber sobald chris martin auf der bühne erschien war es einfach nur noch mega und unbeschreiblich schön. ich bin so dankbar für dieses einmalige und besondere erlebnis, das so viele wundervolle emotionen und erinnerungen in mir auslöste…..
 
natürlich konnte ich jetzt das schöne wochenende auch nicht ruhig zu hause sitzen und dachte, dass leichtes training schon wieder geht und nicht schadet. leider hat sich meine erkältung jetzt erst recht zurückgemeldet und ich hoffe dass ich kommenden samstag den 17.06. bei meinem lieblingsrennen, dem sella ronda hero am start stehen kann. es wären da ja noch so viele träume in meinem kopf.....
 
 

ein rot weiss rotes auf und ab im mostviertel....

am 28. mai standen heuer die österreischischen staatsmeisterschaften im mtb marathon auf meinem rennkalender. die letzten wochen nach dem rennen in riva konnte ich gut trainieren und ich hatte ein gutes gefühl. um das rot weiß rote trikot wurde heuer im rahmen der mosttour in kürnberg/niederösterreich, in einem stark besetzten rennen gekämpft. das heißt für mich 5 h anfahrt und eine unbekannte,  sehr hügelige strecke mit zwar 2600 höhenmeter auf 60 km, aber einem ständigen auf und ab was leider nicht meinem lieblingsprofil entspricht. der wetterbericht kündigte vielleicht das heißeste wochenende in diesem jahr an und das kommt mir auch nicht unbedingt entgegen. heuer bin ich vielleicht 2x bei über 20 grad auf dem rad gesessen.

die anreise am samstag war mehr als mühsam, im geschäft war so viel los dass wir erst nach 13.00 uhr loskamen und wie immer herrschte auch samstags wieder viel verkehr und unsere klimaanlage hat leider den geist aufgegeben. so erreichten wir erst am abend sehr gerädert und müde unseren bauernhof im mostviertel und ich war sehr überrascht wie schön es hier war. die gegend erinnerte mich schon fast an die toskana. 

 
am nächsten morgen war der start erst auf 10 uhr angesetzt, so konnten wir noch ganz entspannt frühstücken. es war ein wunderschöner strahlender tag und ich war noch guter dinge. aber bereits beim einfahren merkte ich dass sich meine beine gar nicht so gut anfühlten, sehr müde und träge.  ich hatte auch etwas magenprobleme und spätestens nach dem startschuss bestätigte sich mein gefühl. die ersten beiden kurzen anstiege und die startschleife wurde natürlich gleich vollgas losgefahren. aber ich konnte überhaupt nicht mitgehen und wurde richtiggehend bis hinten durchgereicht. am ersten trail und einer längeren abfahrt konnte ich mich dann wieder etwas sammeln und wieder einige plätze gutmachen. aber die schnellen damen waren längst weg und ich versuchte jetzt einfach das beste draus zu machen. aufgeben stand heute nach der langen anfahrt und der wunderschönen landschaft für mich nicht zur option und so kämpfte ich mich durch. in den anstiegen wurde es ganz schön heiß und in den versorgungen versuchte ich mich immer mit einer wasserflasche die ich mir über den kopf kippte abzukühlen. die stimmung war super und überall wurde man von zuschauern angefeuert. die unzähligen trails waren sehr schön zu fahren und durch die trockenen verhältnisse auch nicht so schwierig. immer wieder kamen zwei fahrerinnen von hinten und ich wurde auch kurzzeitig überholt. aber ich ließ nicht locker und konnte erfolgreich meine position verteidigen und am ende die letzten sehr schwierigen 10 km dann sogar noch mal einen guten vorsprung von über 10 minuten rausfahren. am kurzen anstieg hinein ins ziel kamen dann die sich schon länger ankündigten krämpfe im oberschenkel und ich war sehr froh nach 4h10 die ziellinie erreicht zu haben. leider wurde es dann der bei meisterschaften sehr undankbare 4 platz. da war ich schon sehr enttäuscht. aber mehr war heute überhaupt nicht möglich gewesen und gegen die locals und siegerin angelika tatzreiter und die zweitplatzierte titelverteidigerin sabine sommer, deren heimrevier ebenfalls hier in der gegend ist, hatte ich heute auf dieser strecke und mit meiner tagesform keine chance. 
 
bei der siegerehrung war ich dann mehr als überrascht als ich aufgerufen und mir doch die bronze medaille umgehängt wurde, um sie mir dann 10 minuten später wieder abzunehmen (die drittplatzierte war anscheinend ohne lizenz gemeldet da sie aus südafrika stammte bzw. die lizenz dort gelöst hatte, aber ich habe es nicht verstanden?).  danach blieb uns dann nur noch  eine ebenso durch den rückreiseverkehr sehr chaotische und sehr heiße heimfahrt von fast 6 h und irgendwie ein sehr merkwürdiges gefühl……
 
einen extra dicken kuss gibt es für meinen mann stephan der diese zwei wunderschönen sommertage nur mit autofahren und meiner versorgung und betreueung verbracht hat, danke für deine wertvolle zeit!!

 

 

die ronda extrema in riva beim bike festival am gardasee ist jedes jahr aufs neue eine herausforderung. 3800 hm mit 90 km sind einfach kein pappenstiel und für jeden biker, gerade zu saisonsbeginn, eine große herausforderung. bei schnefall und fast einem 1/2 meter neuschnee am brenner machten wir uns freitag auf den weg in den wärmeren süden. leider hat es auch dort die ganze woche geregnet und die temperaturen waren keineswegs sommerlich. roberta hatte diesmal das schönste zimmer für uns reserviert und ich freute mich schon sehr auf das leckere frühstück dass uns die nächsten drei tage erwartete. 

am samstag war es  wenigstens trocken von oben und sonnig, wenn auch mit 6 grad am morgen sehr frisch. ein besonderes higlight war es mit meinem neuen trikot am start zu stehen. danke julie design für den wunderschönen print. schaut wirklich mega aus!
wir lizenzdamen durften diesmal das rennen eröffnen und die ersten km hinter dem startauto ganz vorn fahren.
mir ging es heute von beginn an sehr gut. noch nie bin ich so locker den ersten langen anstieg hier in riva hochgekurbelt. ich lag sogar zeitweise auf platz 2 und konnte es irgendwie gar nicht so recht glauben dass ich mit so wenig radkilometer ganz vorn mitfahren konnte. die erste abfahrt war mehr als kalt, in den feldern war sogar noch der morgenfrost zu sehen. ziemlich eingefrohren verlor ich wiedermal viel zeit in den rutschigen und schmierigen trails. aber es lief immer noch richtig gut. erst so ca. nach 4h merkte ich langsam dass ich mein tempo nicht halten konnte. die vielen schwierigen technischen passagen im zweiten teil der strecke machten mich auch sehr müde. ein kettenklemmer durch einen ast der sich verwickelt hatte und ein blöder sturz daten dann noch ihr übriges. die letzte sehr schwierige abfahrt kostete mich dann noch mal sehr viel zeit und nach 6h 18 konnte ich schließlich als gesamt 4. das ziel erreichen. etwas enttäuscht natürlich dass ich mal wieder das podest relativ knapp versäumt hatte, aber sehr zufrieden mit meiner leistung weil ich weiss dass da doch noch viel luft nach oben ist. mein conway bike leistete jedenfalls ganze arbeit und das material war top und kompensierte da wohl einiges  ;-)
 
am sonntag legte ich dann erstmal einen verdienten relaxtag ein und wir konnten auch das erste mal so richtig in ruhe die expo genießen und über das ausstellungsgelände schlendern. auch wenn die temperaturen noch etwas gedämpft blieben, waren es doch drei feine tage im süden…...

hier der link zum event!

 

 

 

mit vollgas und einem sieg in die bike saison...

....(24.04.) startete ich fast schon traditionell mit dem auto brosch bike marathon in kempten/durach. immerhin stand ich schon zum fünften mal am start (bis auf eine ausnahme letztes jahr). auch traditionell bereits das kühle sauwetter. mit knappen 6 grad und teilweise noch schnee im wald, aber wenigstens trocken von oben, war die strecke jedoch besser fahrbar als gedacht. wie immer nahm ich mir auch heuer wieder die kurzstrecke mit 39 km und 790 hm vor, und konnte trotz der noch mehr als bescheidenen anzahl von radkilometern (ich sitze erst seit einem monat auf dem bike und mein garmin zeigt noch keine vierstellige zahl!) einen sieg einfahren. hinter der späteren zweiten auf der langstrecke (die zwei runden zu bewältigen hatten) bog ich nach der ersten runde ab und hätte dann fast das rennen kurz vor dem ziel noch im sprint durch eine von hinten kommende fahrerin (die ich das ganze rennen gar nie gesehen hatte) verloren. konnte aber gerade noch rechtzeitig kontern um mir den sieg nicht vor der nase wegschnappen zu  lassen. aber ich muss gestehen es war richtig hart für mich die 1h30min vollgas zu geben  und die belastung unterscheidet sich dann schon ganz schön von den skitourenrennen....aber mit ein paar km mehr in den beinen die ich nach meinem einsatz nächste woche in riva bei hoffentlich besserem wetter noch sammeln möchte ist da sicher noch viel luft nach oben...jedenfalls macht es mir wieder mega viel spaß auf dem bike zu sitzen und ich bin happy dass ich doch so gut mithalten konnte.... see you beim conway stand in riva nächste woche beim bike festival!!!

link zum rennen

nur um 12 sekunden am grossen traum vorbei.... sella ronda skimarathon 2017!!!

(27.03.2017) ein großartiges ergebniss gab es für unser team maloja beim sella ronda skimarathon. im team mit der italienerin dimitra teocharis  (ebenfalls maloja athletin) gelang uns gemeinsam ein wirklich grandioses rennen. trotz oder gerade wegen unseres altersunterschiedes von (unglaublichen ;-) 16 jahren konnten wir uns während des rennens immer gegenseitig unterstützen und jede ihre stärken einbringen und waren so das perfekte team!

ich fuhr erst am renntag die 3h45min nach arabba, da ich donenrstags noch bis 18 uhr für unser magazin wellhotel werkeln musste, es stand der redaktionsschluss an. vor dem rennen hatte ich dann zwar genug zeit aber irgendwie habe ich diese wohl verbummelt und dimitria kam erst nach 17 uhr zu unserem vereinbarten treffpunkt. so wurde es noch ganz schön stressig vor dem rennen, denn jede von uns hatte noch das ein oder andere maleur zu beheben, dimitra musste im letzten moment noch ihren helm tauschen und die stirnlampe ummontieren, bei mir lösten sich die felle schon beim ski aus dem auto ausladen und so musste ich noch kurzfristig umdisponieren und meine 2. ersatzfelle fertig machen. ein fataler fehler sollte uns später wohl den sieg kosten, ich hatte meine kleine ersatzlampe liegen lassen.
so blieb uns zum aufwärmen und nervös werden nicht mehr wirklich viel zeit und wir schlängelten uns im letzten moment an den 1300 teilnehmern vorbei ganz nach vorn in den 1. startblock. 

 
wir hatten einen super start und kamen heil aus dem getümmel mit vielen stöcken und ski heraus. gemeinsam mit dem team valmasoi/kreuzer und erhart/von borstel setzten wir uns an die spitze der damen und machten uns auf den weg ins große abenteuer und den ersten langen anstieg von ca. 900 hm. es lief super und wir fühlten uns beide gut. gemeinsam mit dem favoriten team, den weltcupläuferinnen valmasoi/kreuzer erreichten wir die erste wechselzone und gingen in die rasante abfahrt. 

der erste schock für mich folgte nachdem ich von einem hinten kommender skifahrer fast gerammt wurde und unsere ski sich schon kreuzten. das war knapp am sturz vorbei. verunsichert und mit zittrigen knie ging es für mich weiter die lange abfahrt runter, die je weiter wir ins tal kamen, immer sulziger und schwerer zu fahren wurde und der schnee nur so spritzte. in canazai wartete schon dimitria in der wechselzone und half mir wo es ging. 
nach dem zweiten aufstieg und der aufreibenden und langen abfahrt nach gröden gab es das erste laufstück nach wolkenstein. dimitra war wieder etwas vor mir in der wechselzone und versorgte mich mit einem becher tee. den aufstieg nach gröden hoch konnten wir dann einen super rhytmus finden. dimitra die sich super fühlte nahm mich an die leine :-) was ich zwar nicht für nötig erachtete aber so liefen wir wirklich ein super gleichmäßiges rennen und es war auch für mich gut für den kopf da ich so immer drauf schaute dass kein zug drauf kam und unser abstand zueinander nicht zu groß wurde.

jetzt wieder eine schnelle und sehr lange abfahrt nach corvara und ein, wegen des schneemangels wirklich langes laufstück von mindestens 1 km….und das mit den tourenschuhen und den ski in der hand. der nächste schock, meine stirnlampe blinkte und schaltete auf reserve, das durfte jetzt ja wohl nicht wahr sein.
der vierte aufstieg (der dieses jahr ganz neu und uns unbekannt war)  lief wieder super und wir waren beide noch gleichmäßig stark, nur dass ich bereits im dunkeln tappte und die ganze zeit hoffte, dass meine lampe wenigstens in der abfahrt noch ein bischen helligkeit spendet. beim 4. fellwechsel  und einer kurzen abfahrt von 180 hm spuckte meine lampe noch etwas schwaches restlicht aus aber ich konnte nicht wirklich vollgas geben. jetzt kam die letzte steile liftrasse mit ca. 200 hm. dimitra hatte jetzt etwas probleme mit dem atmen und so war ich es jetzt die sie an die leine nahm und das letzte stück gab ich noch mal alles um uns so schnell als möglich den letzten berg hoch zu bringen. im augenwinkel nahm ich irgendwie noch wahr dass wir fast auf die führenden aufgelaufen waren, aber ich konnte es gar nicht richtig registrieren dass sich die italienerin valmasoi gerade erst  auf in die abfahrt machte. 

aber jetzt der dritte schock. im letzten downhill ging das licht erneut ganz aus.  dimitra blieb stehen und  fuhr langsam vor mir her damit ich wenigstens ein bischen sehen konnte. nach nochmaligem ein- und ausschalten der lampe dann wieder ein schwacher schimmer. so gut es ging ließ ich es noch mal krachen und wir hörten schon die musik aus dem ziel von arraba herauf. doch nach der abfahrt mussten wir noch mal die ski abschnallen und im sprint ging es im laufschritt über die ziellinie die wir nach 3h45min überquerten. genauso schnell wie die erstplatzierten, die ebenfalls 3h45 benötigten aber eben 12 sec. schneller waren. trotzdem fühlten wir uns im ziel auch ein bischen wie siegerinnen und konnten es gar nicht richtig fassen, dass wir so knapp an platz 1 dran waren!!! wir waren heute wirklich beide überwältigt und stolz darauf im team maloja gemeinsam das abenteuer sella ronda so erfolgreich beendet zu haben und freuen uns schon auf ein neues im nächsten jahr....es gibt da ja noch einen traum den wir beide träumen!!!
 
das ofizielle: der 22. sellaronda skimarathon ist in diesem jahr in arabba-buchenstein gestartet, hat die athleten durch das fassatal, gröden und alta badia wieder zurück nach arabba ins ziel geführt. 42 km und 2.700 höhenmeter sind die kennzahlen dieses rennens, welches jedes Jahr start- und zielort rotiert. 1.300 teilnehmer am start, in 2er teams unterwegs. diesmal wurde die strecke wegen schneemangels nach 22 jahren das erste mal auf 5 anstiege und 2900 hm, dafür etwas weniger streckenlänge aber + eine lange laufstrecke geändert!
 
link zum rennen!
 
 

....sontagsausflug...oder was habt ihr am wochenende gemacht?

(20.03.2017) am sonntag startete ich meinen tag bereits um 5 uhr früh und machte mich gemeinsam mit stephan und unserer hündin lina auf zur marmottag throphy, einem skitouren rennen im schöne südtirol, genauer gesagt ins martell tal. ich wollte das anspruchsvolle individual mit vier aufstiegen, drei abfahrten und zwei tragepassagen nutzen, um noch ein letztes training auf ski für den sella ronda marathon  kommenden freitag zu absolvieren. eigentlich fühlte ich mich sehr gut und hatte die woche davor ein paar gute trainingsstunden auf dem rad absolvieren können. daher waren meine beinchen zu beginn des rennens und auf den sehr langen flachstücken nicht sehr spritzig und etwas träge (wohl auch weil ich mich heute aus zeitmangel kaum aufgewärmt hatte). aber in den beiden steileren abschnitten und gegen ende des rennens fühlte ich mich sehr gut und so war ich mit meiner performance für die rund 1350 hm verteilt auf 17 km und mit einer zeit von 1h56 min. sehr happy (bis auf einen verpatzen fellwechsel und einem kleinen sturz)

 
am ende wurde es ein 4. platz bei den senior damen und ein gesamt 3. platz in der alpencup wertung,(der neuen skimo rennserie zu dem die erzthrophy der jennerstier und die marmotta throphy zählte), über den ich mich natürlich ebenfalls sehr freute, da ich ja keine spezialistin, gerade in den individuals bin… ;-)
 
auf der heimfahrt ließen wir den tag dann noch bei einem belohnungs-eisbecher in der abendsonne ausklingen bevor wir meine tochter von ihrem papa wochenende abholten und schließlich um 8 uhr abends wieder zu hause waren.
 
ganz besonders freute ich mich an diesem wochenende aber auch über meinen aufgeräumten abstell- und grustraum, der nach meiner ausmist wut vom total verregneten samstag nun wieder ohne schlechtes gewissen betreten werden kann und  richtig schön aussieht…….. ;-)
 
also ich bin mehr als zufrieden mit meinem weekend…. Lächelnd
 
 
hier  noch ein link zu den bewerben:
 
 
 
 

reni powered by compressport.....

(12.03.2017) ich freue mich heute riesig euch meinen neuen partner compressport austria vorzustellen. compressport wird mich in zukunft während, und vor allem nach den rennen mit hochfunktioneller und schicker compressions- und regenerationskleidung begleiten. das 3D ultra leicht shirt durfte ich schon ausprobieren und es war bei meinem sieg in kitzbühel beim vertical up dabei. ich bin begeistert und kann es kaum erwarten weitere produkte zu testen.....

hier ein link zum neuen compressport magazin mit einem schönen bericht zum sieg beim vertical up in kitzbühel :-)

beyond the mountains....

(10.03.) .....so heißt die neue sommer kollektion von maloja! und die ist einfach nur wundervoll.....ein ganzes ei voll hat mir der osterhase schon dagelassen und ich bin stolz und freue mich diese wunderschönen teile über die berge hinaus zu tragen....

der frühling klopft an die tür und meine ersten rad km werden gesammelt (meine kolleginnen haben bestimmt schon einige tausend davon in trainingslager im süden abgestrampelt).... aber auch die tourenski werden noch nicht in die ecke gestellt. ein großes ziel mit dem sella ronda skimarathon, den ich dieses jahr mit meiner partnerin dimitria aus italien und ebenfalls maloja athletin bestreiten werde, steht in zwei wochen noch auf meinem kalender. ich freue mich riesig im team maloja am start dieses besonderen rennen zu stehen und werde die tage noch ein paar trainings höhenmeter auf den ski sammeln.....

wir sehen uns.... beyond the mountains...

erfolgreiche gamsjagt in kitz - sieg beim VUP auf der streif!!!

(28.02.) eines der spektakulärsten rennen die ich kenne ist wohl das vertical up auf der bis zu 85% steilen und weltberühmten abfahrtsstrecke der  "streif" am hahnenkamm. so schnell als möglich von unten nach oben  860hm auf 3,3 km,  egal wie, nur aus eigener kraft muss es passieren. dieses rennen zu gewinnen steht schon lange ganz weit oben auf meiner sportlichen wunschliste, dreimal wurde ich hier bereits zweite..

...und die vorausetzungen heuer waren nicht die besten. die letzten wochen plagten mich gesundheitliche probleme, obwohl meine form super war konnte ich sie bei den vergangen rennen einfach nicht auf die piste bringen. nach der hartnäckigen schweren erkältung fühlte ich mich nur müde und kraftlos und es war nicht gerade die vernünftigste entscheidung in dieser zeit  überhaupt rennen zu bestreiten.  aber als sportlerin trainierst du monate auf ein bestimmtes ziel und da ist es sehr schwer dann zu akzeptieren dass es nicht funktioniert solange man nicht halbtod im bett liegt!

bei meiner letzten schnellen einheit auf meinem trainingsberg
, der ebenfalls hahnenkamm heißt :-), merkte ich  dass das gute gefühl wieder da  war und so freute ich mich riesig auf kitzbühel. leider fast zu früh, denn am samstag versperrte eine riesige blechlawine meinen weg von vils an das andere ende von tirol. unglaubliche zwei stunden länger waren wir unterwegs. gerade noch rechtzeitig um alle startvorbereitungen ruhig zu erledigenpünktlich und aufgewärmt, mit ca. 1000 anderen verrückten, ausgerüstet mit helm und stirnlampe die schlacht am hahnenkamm zu bestreiten...a hell of a run.

die atmoshpäte und die stimmung an der strecke sind der wahnsinn und nach dem kanonenschuss gabs nur noch ein gas - vollgas.
das gelang mir super!  nach einem schnellen start konnte ich mich bald vor die zweimalige streif siegerin susanne maier setzten und auch die schweizer nationalteamläuferin viktoria kreuzer (nachtrag: wurde 9 bei der WM in Italien 4 tage später!) hinter mir lassen. das ganze rennen  hatte ich  immer die gams mit der n
ummer 1 vor augen. die wollte ich doch heute unbedingt mitnehmen und nicht schon wieder "nur" zweite werden.  am unglaublich steilen und eisigen starthang der streif   (mein größter respekt gilt allen die sich da volldampf voraus mit skiern hinunter stürzen) mobilisierte ich noch mal meine letzten reserven und gab alles.   nach 38min15sec. erreicht ich völlig ausgepowert  die ziellinie wo ich ersteinmal zu boden ging.....ich konnte es gar nicht glauben, dass mich der sprecher als erste frau ankündigte. endlich hatte ich es geschafft und all die enttäuschungen der letzten wochen  waren vergessen. ich war einfach nur unglaublich happy, ich wusste immer, dass ich es schaffen kann wenn es mal perfekt läuft. man darf niemals aufhören an sich selbst zu glauben und grenzen existieren nur im kopf, ja und jetzt ist die gams mit der nummer 1 die meine.....

hier gehts zum maloja blog...

hier gehts noch zu einem bericht auf münchen tv vom vertical auf der streif 2017!

super lässiges video inkl. meinem zieleinlauf ;-)

noch einige schönes pics in meiner gallerie...

 

 

jennerstier x zwei ergibt zweimal platz 4 und zweimal knapp am podest vorbei......

(20.02.) nach schwierigen 3 wochen entschloss ich mich trotzdem wie geplant  am jennerstier, der deutschen meisterschaft im skibergsteigen- vertical (so schnell als möglich nur die skipiste hinauf) und individual (rauf und runter mit tragepassage und abfahrten im freien gelände), an den start zu gehen.

meine form ist nach der erkältung und so gut wie keinem training die letzten drei wochen leider gerade nicht mehr auffindbar und so wollte ich die rennen vor allem als training nutzen, war es doch überhaupt erst mein zweites individual dieses jahr. 
 
das vertical am samstag war noch unheimlich hart für mich. normalerweise liegen mir diese kurzen aufstiegsrennen und machen richtig spaß. doch diesmal musste ich wieder voll an meine grenzen gehen, was leider unbelohnt blieb! ich konnte mich zwischenzeitlich zwar mal auf platz drei setzten und in einem steilen streckenabschnitt einen kleinen vorsprung laufen. doch im langen flachstück vor dem ziel überholte mich die italienerin dimitria (meine maloja kollegin ;-) erneut und ich musste mich mit 16sec Rückstand mit blech und dem 4. platz  begnügen. die zeiten von andrea mayr und susi von borstel, die  2. und deutsche meisterin  wurde, waren für mich heute nicht zu erreichen. 
 
am sonntag fühlte ich mich noch hunde müde, hatte ich doch wiedermal so gut wie gar nicht geschlafen und eine unruhige nacht hinter mir. aber das wetter war super schön und nach einem guten frühstück freute ich mich auf das rennen. am start ging ich es leider etwas zu verhalten an und landete dann zu weit hinten und im stau. schade, denn um so länger die vielen spitzkehren sich den ersten anstieg hochschlängelten um so besser lief es. vor der ersten abfahrt lag ich dann sogar knapp hinter dimitria, die heute zweite wurde. leider war ich in den wechselzonen immer noch viel zu langsam und in der abfahrt legte ich mich dann auch noch unsanft in den schnee. jetzt musste ich zur nächsten wechselzone hinauf skaten weil ich keinen schwung mehr hatte und durch meinen sturz haben sich die felle total verheddert. so wurde ich von ina überholt und lag wieder auf dem undankbaren vierten platz. nach einer gefühlten ewigkeit und als ich die felle endlich wieder auf meinen ski hatte ging es dann auch für mich weiter. leider konnte ich den rückstand nicht mehr aufholen bzw. wurde er in den beiden folgenden wechselzonen immer wieder größer. ich war echt sauer auf mich und enttäuscht dass es wieder nur der vierte wurde…der rückstand von etwas über 4 minuten auf platz eins und susi, die heute wieder ein tolles rennen gezeigt hat war angesichts meiner probleme ganz ok und ich glaube es geht jetzt auch so langsam wieder bergauf…. ;-)
 
link zum rennen
 

 

 

oesterreichische staatsmeisterschaften im skibergsteigen 2017 oder es geht nicht alles eben im leben...

.....würde meine tante sagen! 

(05.02.2017) mein erstes saisonshighlight sollte das vertical rennen bei den staatsmeisterschaften in mühlbach werden. statt dessen laborierte ich jetzt schon über eine woche an einer hartnäckigen erkältung - fühlte mich kraftlos, war total verschleimt und durch die nase atmen ging überhaupt nicht (ich sollte mir wohl einen sponsor in der taschentücher branche besorgen bei meinem verbrauch). aber irgendwie wollte ich es einfach nicht wahr haben. sollte das training die letzten wochen jetzt ganz umsonst gewesen sein? ich war ja nicht richtig krank redete ich mir ein. und so reisten stephan, lina und ich am freitag 4h durch ganz tirol nach mühlbach/bischofshofen. als ich die strecke sah war ich wieder voll euphorisch, genau wie für mich gemacht, schön steil mit wenig flachstücken! ich hoffte noch immer, vielleicht gibt es ja die wundersame heilung über nacht.....

....die gab es natürlich nicht. ich war zwar voll motiviert und freute mich über das interview mit dem ORF, die mich als vizemeisterin vom letzten jahr als favoritin handelten. aber bereits das warmlaufen fühlte sich anstrengend für mich an und ehrlich gesagt hatte ich keine ahnung wie das gleich funktionieren sollte. ja, und was soll ich schreiben. ich war bereits vom start weg total am anschlag. es ging heute gar nichts. ich konnte zwar noch bis zur hälfte irgendwie mithalten, aber dann kam der totale hammer und ich musste  tempo rausnehmen um nicht umzufallen. im ziel lag ich minuten am boden weil ich einfach nur fertig war. ich war total enttäuscht über den 7. platz und den 5. rang in der ÖM wertung. gerne hätte ich heute um das stockerl mitgekämpft und gewusst was für mich möglich gewesen wäre. einfach nur sehr schade.....

......am nächsten morgen war das wetter traumhaft und es hatte über nacht leicht geschneit. ich hatte diesmal wenigstens bis 4 uhr durchgeschlafen und mein kopf fühlte sich überraschend freier an. so wollte ich diese schöne strecke hier am hochkönig nutzen  um mein erstes individual dieses jahr zu bestreiten und einfach schauen ob ich die strecke überstehe. auch meine enttäuschung von gestern wollte ich irgendwie abschütteln.  vollgas geben und anschlag zu laufen funktionierte leider immer noch nicht bei meiner dicken nase.... und so versuchte ich einfach in einen guten rhytmus zu kommen und die strecke machte mir wirklich richtig spaß. nach dem ersten zieldurchlauf lag ich sogar auf gesamt platz drei. aber durch meine fehlende routine bei den wechseln (es war immerhin das erste rennen auf ski in diesem jahr bis auf das vertical von gestern) verlor ich schnell wieder zwei plätze und so ging es als gesamt fünfte die 93 spitzkehren zu den mandelwände hoch. weiter über die tragepassage, die ich gleich hinter der späteren öm zweiten erreichen konnte, und leider  mit einem verpatzten wechsel über die schwierige und rasante abfahrt weiter ins ziel......das ich als gesamt 5 und ÖM 3. erreichte!

leider verlief dieses wochenende überhaupt nicht wie geplant und dabei hatte ich mir wirklich viel vorgenommen, was mit meiner (bis zur letzten woche auch super form) nicht unrealistisch war. aber es geht halt nicht alles eben im leben......

jetzt muss ich erst mal wieder ganz gesund werden und dann gehts mit vollgas weiter steil bergrauf! 

danke an den veranstalter, es war wirklich ein top organisiertes event in einer tollen kulisse.

schöne pics in meiner galerie!

 

 

vertical up pinzolo/madonna di campiglio - angeschlagen aufs stockerl...

(29.01) sehr steile 900 höhenmeter auf 2,6 km (also genau meins ;-) galt es am samstag beim vertical up in madonna di campiglio auf der original weltcupstrecke zu überwinden. leider habe ich mir  ausgerechnet jetzt wo die form echt gut ist eine erkältung eingefangen und ich wusste bis freitag nicht ob ich starten kann. da ich aber kein fieber hatte und ich mich auch sonst fit genug fühlte wollte ich bei diesem besonderen rennen unbedingt dabei sein. die bedinguengen auf der strecke waren sehr schwierig da es ziemlich weich und griesig war. schade dass ich dann nicht 100% geben konnte und ich fühlte mich auch während des rennens nicht sehr gut und musste immer wieder etwas tempo zurücknehmen um überhaupt fertig laufen zu könnnen. aber da mir diese strecke mit fast keinen flachen abschnitten super entgegenkommt, konnte ich mich ca. nach der hälfte auf platz 3 kämpfen und die italienische, olympia/wm medaillengewinnerin im langlaufen, antonella confortola noch hinter mir lassen und mit einer zeit von 38:02 finishen! nur 17 sec. rückstand waren es am ende auf den zweiten platz, den diesmal susanne mair eroberte. auf die heute sehr starke viktoria kreuzer (schweizer nationalteamläuferin) fehlte mir am ende eine minute. vielen dank an meinen fahrer robert und bastian, die mich so kurzfristig noch nach madonna mitgenommen haben und mich auch spät in der nacht/morgens wieder heil zurück nach vils brachten, ohne euch hätte ich heute nicht starten können!! 

das vertical in pinzolo war wirklich eine erstklassige veranstaltung mit einer mega preisverteilung, leckerem sportleressen und super toller stimmung mit live band!!! besser gehts nicht....

colles video vom rennen auf dem man sehen kann dass ich diesmal wirklich alles gegeben habe!

link zu den ergebnissen und zum rennen!

rock the saslong.....

"knapp aber herzlich" 6 sec fehlten auf den sieg...

(25.01.2017)....oder wer schafft es am schnellsten von unten nach oben - egal wie,  nur aus eigener kraft muss es passieren! 

nach einem herrlichen herbst,  einem nicht ganz so positiven trainingsbeginn im november, mit wochen auf der suche nach schnee und vier kurzen aber  wunderschönen "rausausdemaltag" tagen in meran, war es am wochenende ein tolles gefühl wenn das erste rennen der neuen saison wieder top läuft und ein super ergebnis dabei rauskommt... .
 
vergangenen samstag startete ich beim vertical up in gröden/italien und konnte die bekannte weltcupstrecke „saslong“ mit 840 höhenmeter verteilt auf 3,4 km in einer super zeit von 38:26 bewältigen. das bedeutete für mich den tollen zweiten platz, noch vor der schweizer top weltcupläuferin viktoria kreuzer! auf das oberste stockerl und auf vertical seriensiegerin susanne mair fehlten mir „nur“ knappe 6 sekunden.
leider verlor ich diese auf den weichen, längeren flachstücken, da war mir die laufspezialistin etwas überlegen und setzte sich jedes mal um einige meter ab. am ende war der steile zielhang etwas zu kurz für mich um den rückstand aufzuholen und  so erreichte ich ziemlich durchgefroren und mit steifen fingern aber auch mit einem lächeln im gesicht ganz knapp als zweite das ziel. nach dem rennen gab es dann bei der siegerehrung noch etwas "apres ski" - für mich als skitourenläuferin die meist bereits im morgengrauen vor dem büroaltag unterwegs ist, ganz was seltenes ;-) 
 
das tolle ergebnis gibt mir unglaublich motivation für die kommenden rennen und ein gutes gefühl,dass das training die letzten wochen nicht nur spaß gemacht hat  sonder auch richtig und effektiv war!
 
bis bald eure reni
link zu meiner galerie mit mehr bilder
link zur veranstaltung mit ergebnissen

(26.12) ein sportlich sehr erfolgreiches jahr 2016 neigt sich fast zu ende. es war ein mega aufregendes jahr mit jeder menge higlights und die emotionen reichten von gipfelsiegen bis zu steilen felswänden und tiefen abgründen. das jahr fing mit meinem österreichischen vizemeistertitel im skibergsteigen vertical schon mal sehr bombastisch an. ich  musste mich nur um ein paar sekunden der olympiateilnehmerin und mehrfachen berglaufweltmeisterin andrea mayer geschlagen geben. konnte sogar alle nationalteam läuferinnen hinter mir lassen. danach folgten noch einige siege mit den tourenski,  mein zum 3. mal zweiter platz mit den laufschuhen beim vertical up auf der berühmten streif am hahnenkamm (danke inov-8 dafür). aber ein besonderer höhepunkt war mein 2. platz mit kathi beim berühmten sella ronda skimarathon in einer super zeit von 4h12. danke dafür meiner ganz tollen partnerin für diesen besonderen moment als gesamt zweite in das beleuchtete eisstadion von corvara einzufahren....

bei meiner ersten teilnahme beim ötzi alpin marathon gelang es mir nach 4h16 und 3200 hm ,verteilt auf mtb, laufen und skitouren, völlig erschöpft und ausgekühlt, aber sehr glücklich die ziellinie als gesamt dritte zu erreichen!

danach startete ich voll motiviert in eine bike saison mit einem guten rennen in riva, tollen erfolgen beim tegernsee marathon mit einem zweiten platz, und dem für mich dieses jahr wohl härtesten und schmerzhaftesten rennen, der 3 tägigen zillertal challange mit 9000 HM. bei diesem konnte ich in einem mehr als spannendem finish auf den hintertuxer gletscher, nach schweren gesundheitlichen problemen und einer panne doch noch  gesamt dritte werden. noch nie bin ich so an meine grenzen gegangen und hab so gekämpft wie bei diesem rennen. danach folgte der zweite platzt beim tannheimer rennrad marathon, den ich ebenfalls noch mit argen schmerzen bestritt und mehr als zufrieden mit meiner tollen zeit von 6.56 für die 230 km bin. danke an christian dafür dass er mich das ganze rennen über so toll motiviert hat überhaupt durchzuhalten!

dann kam eine erkältung und eine unglückliche serie mit einigen guten rennen aber "knapp am podest" vorbei - wie beim kronplatz marathon, bei dem ich ein wirkich sehr gutes rennen gefahren bin. danach ischgl x2, flachau und das 3 epic - mit vielen tränen, aber wohl an einem der schönsten orte um mtb zu fahren. am ende dann aber noch vereinsmeiterin und der zweite platz in oberstorf, der mich versöhnlich in die wohl verdiente herbstpause verabschiedetet...

ein besonders higlight wartete im november auf mich, als unsere hündin lina aus spanien bei uns einzug hielt! du bis ein wunderbarer hund und eine seelenverwandte....ich bin dankbar und glücklich all diese tollen momente dieses jahr erlebt haben zu dürfen und freue mich auf ein friedliches, ebenso erfolgreiches, gesundes und glückliches jahr 2017!

DANKE an meine Familie Ylvie und Stepahn, an MALOJA, CONWAY, VILSER BERGBRÄU, ANDREA HOFMANN und MOUNTAINRIDER - ohne euch wäre das alles nicht möglich.....

eure reni!

 

neue trainingspartnerin auf vier pfoten...

(24.11.) die tage werden kürzer und gemütlicher. auch wenn ich schon wieder seit drei wochen mit dem training für die neue saison begonnen habe bin ich doch noch nicht wirklich in meinem normalen sport- und arbeits altag gelandet. nach einigen ruhigen wochen im oktober und einem super schönen familienurlaub auf sizilien (der leider  viel zu kurz war) ist seit zwei wochen  nun die kleine lina bei uns. eine terrier mischlingsdame aus einer tötungsstation in spanien  und gerettet vom refugio desert hearts of spain darf hier bei uns ein neues leben beginnen. sie ist eine super liebe hündin und eine riesen bereicherung für unsere familie. auch wenn momentan natürlich noch alles auf den kopf gestellt wird und ich meinen alltag und  das training neu organisieren muss ist es einfach nur schön mit ihr durch den wald zu laufen und so eine treue und liebenswerte begleiterin bei sich zu haben.

der erste schnee der auch meine erste skitour möglich machte ist schon wieder geschichte und momentan bläst ein warmer föhnsturm um unsere nasen…jedenfalls freue ich mich jetzt auf die wochen vor weihnachten, auch wenn es im büro und mit dem training etwas stressig wird, und auf eine ebenso tolle wintersaison wie im letzen jahr…..bis bald eure reni mit lina

letztes rennen der saison 2016....

(25.09) oberstdorf ist jetzt schon traditionell mein letztes rennen der saison. bei traumhaften bedingungen startete ich voll motiviert  in den sehr anspruchsvollen marathon. ich fühlte mich eigentlich sehr gut und nach meinem sieg letzte woche beim bergrennen wusste ich auch, dass die form stimmt. der schnelle start und das erste kurze flachstück , das meist recht schnell gefahren wird fühlte sich noch richtig gut an. doch dann, in der ersten steigung war ich wie angeklebt und kam nicht von der stelle. fahrer um fahrer zog an mir vorbei und ich hoffte bald einen ryhtmus- und ins rennen zu finden. doch auch nach der ersten abfahrt, bei der ich zwar wieder auf die führende auffahren konnte wurde es nicht besser. mit schwerem tritt quälte ich mich den berg hoch. was war heute nur los, beim einfahren hatte ich noch so ein gutes gefühl gehabt. in dem langen flachstück hatte ich somit keine chance auf eine schnelle männergruppe und so fuhr ich meist alleine oder nur zu zweit. da stephan heute selber den marathon unter die reifen nahm hatte ich auch niemanden zur versorgung und hab wohl auch generell zu wenig getrunken und immer nur einen becher mitgenommen. dann kam der letzte harte anstieg aufs nebelhorn mit der langen und harten schiebepassage steil bergauf durch den wald. kurz vor ende sah ich dann sogar wieder paulina die nur ca. eine minute vor mir war. da war ich dann im flachen anscheinend doch nicht so langsam und habe in der tragepassage einiges aufgeholt. zum glück bekam ich eine flasche cola gereicht (danke an  ). aber leider, in der steigung wieder das alte spiel. ich war einfach viel zu langsam heute. bald war die führende ausser sichtweite, die ein wahnsinns tempo diese letzten 600 hm  hochfuhr. da nützte mir auch die lange abfahrt am ende nichts mehr um zeit gutzumachen. die aufkommenden  krämpfe im oberschenkel (das erste mal in der saison, aber ich hatte heute einfach zu wenig getrunken) war auch nicht gerade förderlich für die jagt auf platz 1. nach 3h40 wurde es am ende „nur“ der zweite platz. ich war sehr enttäuscht, war ich doch heute mit sehr hohen erwartungen ins rennen gegangen und vor allem wollte ich das letzte rennen der saison natürlich mit einem sieg beenden….


bei der siegerehrung war die enttäuschung schnell  verflogen, es war ein landschaftlich wunderschönes rennen an einem strahlenden herbsttag das ich gut beenden konnte und mich somit unfallfrei in die hebstpause  verabschieden darf…….aber zu der sich pünktlich eine erkältung angemeldet hat (wohl auch ein grund wieso es am samstag nicht ganz rund lief….)

die burg im sturm erobert....

....wurde am sonntag den 18.09. ihm rahmen des ehrenberg burgenrennen. wie jedes jahr, wird hier auch gleichzeitig die vereinsmeisterschaft meines vereins, dem radclub reutte, ausgetragen. wieder mal ein richtig schnelles rennen konnte ich abliefern. bereits bei der startnummern ausgabe wusste ich, dass mit der 11 (meiner lieblingszahl :-) es heute nur gut laufen konnte.  ja, und so sauste ich in einem start-ziel sieg, in einer super zeit von 27:48 min, die 8 km und 450 hm hinauf auf den schlosskopf - wurde tagessiegern und vereinsmeisterin 2016!

auch stephan konnte ein schnelles rennen fahren und eroberte das stockerl mit einem 3. platz! das war ein sehr gelungener tag mit einer schöner preisverleihung in der arena ehrenberg und einem super „fast“ saisonsfinale...….das gibt es nächste woche noch in oberstdorf beim letzten marathon der langen saison, die bei mir immerhin schon seit januar läuft…. 

 

link zum event!

 

3epic - tre cime lavaredo mtb marathon - emotionen und extreme vom feinsten.....

(03.09.2016) rennen fahren in einer der schönsten berglandschaften die ich kenne. das 3 epic race direkt zum fuße der drei zinnen ist wirklich etwas besonderes und brachte mich seit langem wieder mal an meine grenzen. kurzentschlossen angemeldet, reisten stephan und ich am freitag nachmittag (nach einer anstrengenden messewoche) ins wunderschön gelegene auronzo di cadore.  die stadt selbst scheint irgendwo in den siebzigern stehen geblieben zu sein. aber bereits bei der anfahrt über misurina und dem hochgelegenen see  konnten wir erste blicke auf die berühmten drei zinnen erhaschen. was für eine spektakuläre kulisse. vor 20 Jahren verbrachte ich meinen ersten bikeurlaub in dieser gegend. von der strecke selber hatte ich keine ahnung, nur dass es 3600 hm auf 82 km werden sollten.  leider war das abendessen in unserer unterkunft nicht das aller beste und ich hatte eine sehr unruhige nacht mit mehrmaligem toilettengang hinter mir. aber am start war ich motiviert und freute mich an einem wunderschönen wolkenlosen tag auf das rennen, obwohl ich mich sehr müde fühlte.  doch was mich nach der 5 km flachen einführungsrunde erwartete lies mich erahnen dass das heute kein honiglecken wird.  eine der wohl durchgehenden steilsten auffahrten die ich bei einem marathon bis jetzt gefahren bin erwartete mich.  aber steil liegt mir, und so war ich im ersten drittel des rennens sogar als gesamt zweite (was ich aber erst später mitbekommen habe) unterwegs. während des rennens fühlte ich mich aber nicht besonders gut und ich versuchte halbwegs mein tempo zu halten. besonders in den sehr vielen trail passagen die uns vor der auffahrt auf die drei zinnen um den misurina see führten, verlor ich wohl zu viel zeit. landschaftlich war die strecke der hammer und wunderschön, aber leider blieb keine zeit den blick groß schweifen zu lassen. irgendwann überholte mich dann die spätere zweite, aber ich konnte immer in sichtweite bleiben und versuchte noch mal alles zu geben. auch die letzte schiebepassage direkt zum einstieg der berühmten berge war ich nur knapp hinter dem podest und hatte die litauerin katarzina sosna und betty janas immer im blick. mein blick fiel auch ganz kurz auf das gewaltige panorama dass sich hier oben auf über 2300 meter bietete. einfach "wow"! lt. streckenprofil waren es ja jetzt „nur“ noch 20 km abwärts ins ziel. meine trinkvorräte waren bis auf einen kleinen schluck erschöpft, wollte ich doch bei der letzten versorgung keine zeit mehr verlieren. diese 20 km schlängelten sich jedoch über einen schmalen, gerölligen wandersteig mit einer serpentine um die nächste steil ins tal, und hatten mit dem von mir erwarteten rasanten downhill nicht viel gemein. mein kopf sagte mir jetzt dass er keine lust mehr hatte nach den wirklich anstrengenden 3600 hm, jetzt auch noch über 1000 hm mega konzentriert ins tal zu zirkeln.  ich war fertig, nicht nur körperlich sonder auch emotional. irgendwann aber war ich doch unten angekommen und mir kam es vor als wäre ich ewig unterwegs gewesen…..doch auch jetzt noch 10 km vor dem ziel ging es immer wieder auf trails in den wald, rauf und runter, weg vom gemütlichen fahrradweg der genau ins ziel führen würde. schon lange nicht mehr hat mich ein rennen so an meine grenzen gebracht. im ziel angekommen kamen dann nur noch die tränen. tränen der erschöpfung, tränen der enttäuschung (war es doch wieder "nur" der 4. platz geworden), tränen der freude dass ich es doch irgendwie geschafft habe, tränen durch meine schmerzenden handflächen (die ich mir bei der abfahrt geprellt hatte), tränen dass ich heute nicht bis zum schluss alles-und mich zu früh aufgegeben habe....

als kleines trostpflaster wurde das preisgeld dann gleich  am nächsten tag  auf dem flohmarkt in niederndorf investiert :-)

hier der link zum rennen

ein vollgebacktes wochenede mit einem night race zum drueberstreuen......

(16.08) am verlängerten august-wochenende machten stephan und ich mich bereits am freitag auf den weg zur ordermesse alma mater nach st. johann um viele tolle neue produkte für nächstes jahr für unseren radladen mountian-rider zu ordern. 

nachdem wir samstag vormittag noch einige termine hatten und sehr interessante gespräche führten und nette leute getroffen haben, machten wir uns nach dem mittagessen auf den weg in die flachau. die bike night stand wieder mal auf dem programm und das spektakuläre rennen mit seinen 5000 zuschauer ist die lange reise wert. die atmosphäre bei dem runden nacht-marathon mit dem rasanten downhill über die hermann maier weltcupstrecke ist einfach einmalig und es macht spaß hier rennen zu fahren. leider fehlte mir heute etwas die spritzigkeit und ich hatte einen sehr langsamen start und musste erst mal einige fahrerinnen wieder überholen. meine beine waren nach zwei messetagen und jetzt um 20.00 uhr abends wohl nicht mehr so richtig frisch, aber ich konnte ein gutes rennen fahren und wurde am ende gesamt 4. mit sieg in der "bestesalterdamenklasse"
sehr happy mit meiner stipvisite in der flachau ging es  nach der siegerehrung aber nicht ans feiern oder ins bett wie es sich um 24.00 uhr nach einem anstrengenden rennen gehörte, sondern gleich weiter zurück nach innsbruck zum flughafen. nach einer sehr kurze nacht die wir im bus verbrachten reisten wir in der früh gleich weiter in die fahrradstadt amsterdam. nach einem sehr schönen sonntag in der stadt, warteten mit montag und dienstag zwei tage weiteres volles programm auf uns. informieren über neues in sachen fahrrädern, anschauen, ausprobieren und ordern für den laden. super interessant war die besichtigung der fahrradfabrik von giant und überhaupt waren die tage mehr als spannend, vielen dank linda!
aber es war auch sehr anstrengend denn bereits am mittwoch hieß es dann wierder back in the office und der start in einen kurzen aber intensiven trainingsblock vor der ÖM am 03. september. 
wobei ja davor auch noch der besuch der eurobike auf dem programm steht…..also see you there und bis bald!
   
bike night event zum nachlesen...

(startfoto @wildzeit, andere privat)

ischgl part 2 - oder das maerchen vom inneren schweinehund.....

(06.8.2016) nach dauerregen und schnee auf den bergen am freitag war meine motivation am samstag morgen um halb fünf aus dem bett zu krabbeln gegen null gesunken. ich fühlte mich einfach nur hundemüde und meine kraft reichte vielleicht grad mal um einen grashalm zu entwurzeln…..an bäume und 3500 hm + 70km  zu kurbeln war nicht zu denken ;-)

seit langem musste ich mich richtig überwinden in das auto zu steigen und alleine nach ischgl zum rennen zu fahren. also schnell trinkflaschen fertig machen, frühstücken (zumindest versuchen ein paar bissen runter zu kriegen) und einladen. normalerweise wären 1 1/2 h fahrt in der früh gut angesetzt doch der starke urlauber reiseverkehr beschehrte mir bereits um halb 6 uhr kollonnenverkehr über den fernpass. so ein mist, ich musste ja auch noch die startnummer abholen (die mir am mittwoch leider noch nicht ausgehändigt wurde) und mich umziehen, da ich wegen der tiefen temperaturen erst vor ort entscheiden wollte was ich an rennklamotten trage. 

endlich in ischgl angekommen waren alle schon mit warmfahren beschäftigt. ich suchte ziemlich gestresst noch einen parkplatz und bis ich alles erledigt hatte war es schon nach 8 uhr, in eine 1/2 h sollte es losgehen. schnell noch auf die toilette und jemanden suchen der mir evtl. eine flasche reichen konnte. erleichtert traf ich philip (einen top nachwuchsfahrer aus tirol von dem wir sicher noch viel hören werden ;-) der mir gleich anbot seinen vater zu fragen. was für ein glück….aber zum warmfahren war keine zeit mehr. schnell eine runde drehen und dann schon ab in den startblock. top fahrerinnen aus ganz europa standen bereits versammelt, ich glaube noch kein marathon war dieses jahr so stark besetzt! auch bei den herren war die ganze elite anwesend. erst kurz vor startschuss erfuhr ich dass die strecke evtl. einige änderunge aufgrund des schnees und der schwierigen bedingungen  zu bieten hatte. also einfach überraschen lassen, wobei ich mir noch gar nicht vorstellen konnte dass ich die strecke heute überhaupt schaffe……

knall und vollgas! jetzt ging es los. wie vermutet kostete es anfangs ganz schön viel kraft mit der meute mithalten zu können. aber ich gab mein bestes und merkte, dass ich heute besonders schnell in der abfahrt war. das viele adrenalin dass ich viellicht schon in der früh ausgeschüttet hatte wollte nachschub. und so flog ich die abfahrten regelrecht runter und konnte auf dem weg zurück nach ischgl nach der ersten schleife wieder auf zwei fahrerinnen aufschliesen  ;-) in den anstiegen hingegen überlegte ich bereits auf dem weg aufs idjoch hoch wo denn der beste ort zum umkehre wäre…irgendwie versuchte immer wieder mein innerer schweinehund mich zum aufgeben zu bewegen.  doch ich kurbelte brav mein tempo weiter  und an der abzweigung zur mittelstrecke bog ich einfach auf „lang" ab, keine ahnung wieso. oben am berg war es saukalt und noch ein bischen schneematsch lag auf dem weg. der downhill nach samnaun auf der geänderten strecke war super flowig und ich hatte richtig spaß. an der versorgung in samnaun nahm ich mir noch ein cola und jetzt hieß es „nur“ noch den steilen anstieg auf den palinkopf irgendwie hoch zu kommen. kurz vor ende kurbelte dann noch esther süss scheinbar mühelos an mir vorbei. was mir aber wieder neue motivation verlieh und so konnte ich in der abfahrt nach ischgl noch mal eine fahrerin überholen. leider hat es aber doch nicht gerreicht. ganz knapp kam ich in einer zeit von 4h13min als gesamt 6. ins ziel. schade, nur etwas über 2 min an den top 5 und somit am podest vorbei. der zielsprecher kündigte mich zwar als beste österreicherin an und dass es mir heute gleich ging wie dem doppelweltmeister alban der auch „nur" 6. wurde, und sich mit mir heute nur über den tiroler meistertitel freuen durfte. aber das war natürlich ein schwacher trost…..naja wenigstens hatte ich heute auch mehrfach gegen meinen inneren schweinhund gewonnen und mein rennen war eigentlich richtig top wenn ich bedenke, dass die fahrerinnen vor mir doch alles profis sind!

hier noch der link zum mehrtägigen event in ischgl!

 

iron bike ischgl....erster streich!

am mittwoch abend den 03.08. ging es für mich im rahmen des iron bike festivals 2016 zur sehr stark besetzten alpenhouse trophy nach ischgl. ein einzelzeitfahren auf die idalpe mit knapp 1000 hm und 7,3 km. es sollte mein erstes einzelzeitfahren überhaupt werden (!) und meine startzeit war mit 21:06 Uhr festgesetzt. eigentlich entschwinde ich um dies uhrzeit schon fast ins reich der träume und von daher hoffte ich dass mein körper da noch bereit ist alles zu geben. gestartet  wurde in 20 sec abständen von einer startrampe und dann ging es im halbdunkeln, beleuchtet durch einige straßenlaternen durch den ort und über 7 km steil bergauf. die stimmung am start war super und durch das interview kurz vorher hab ich sogar fast meinen start verschlafen und meine ersten sekunden liegen lassen. naja, weitere sollten leider nach einem zu euphorischen beginn folgen. leider hatte ich etwa in der hälfte des rennens einen kleinen einbruch und konnte mein gutes anfangstempo nich halten. erst gegen ende konnte ich noch mal etwas gas geben und mit 50:58 die startlinie überqueren. ganz knapp reichte es dann um 38 sec. nicht für das stockerl in der elite klasse und ich musste mich mit dem undankbaren 4. platz begnügen. nur knapp 1 minute hinter der deutschen sprintmeisterin, die zweite wurde!

in der wertung der tirolermeisterschaft hillclimb die im rahmen dieses rennens vergeben wurde  gab es dann für mich die silberne. zufrieden bin ich nicht ganz mit meinem rennen, irgendwie war mein körper wohl heute doch schon in schlafmodus….der musste aber noch etwas warten denn bis ich nach einer anstrengenden heimfahrt in meinem bett lag war es immerhin schon 2 uhr früh……am samstag geht es dann mit dem iron bike weiter. einer wirklich harten marathon strecke mit über 3000 hm. mal schauen ob ich mich bis samstag einigermaßen erholen (ausschlafen :-) kann, immerhin liest sich die startliste wie das who ist who der marathon szene mit alleine 6  landesmeisterinnen am start...
        
hier der link zum festival...

...beim radfahrer lernt man ein land am besten kennen, weil man dessen huegel empor schwitzt und sie dann wieder hinuntersaust....

verrückt, aber nach drei wochen bike pause bedingt durch meine schmerzhaften sitzprobleme (die mich leider immer noch plagen) und einer heftige erkältung bin ich am sonntag am start des kronplatz kings in st. vigil gestanden. eine schwere, aber wunderschöne strecke mit 3400 hm und 72 km. ich liebe es hier in südtirol rennen zu fahren und der marathon reizte mich schon die vergangenen jahre, aber irgendwie hat es zeitlich nie geklappt und von daher wollte ich heuer unbedingt starten. da sich die erkältung eh so langsam verabschiedete und ich am donnerstag das erste mal wieder schmezfrei auf einem radsattel gesessen bin habe ich mich noch kurzfristig angemeldet. dieses mal freute ich mich besonders da mich auch meine tochter begleitete. angereist sind wir erst am samstag nachmittag was leider keine gute idee war, aber mit dem geschät ging es nicht anders. erstmal ein stau nach dem anderen und doppelte fahrzeit :-(. dafür war unsere charmante unterkunft in st. vigil, das hotel olympia sehr fein und ich freute mich dass sich sogar anna (eine tolle ultratrail läuferin die ich beim ötzi kennen gelernt habe und in der gegend wohnt) die zeit genommen hat und mit ihren zwei töchter vorbeischaute um mir noch etwas die unbekannte strecke zu beschreiben! danach noch kurz mit meiner tochter ins schwimmbad, abend essen (ein genuß!) und ab ins bett, schließlich hies es um 8 uhr start. danke an marco der extra schon um 5:30 uhr das tolle frühstück bereitete und mich mit einem schönen spruch in den tag starten ließ....

 

 


schon in der früh hatte ich ein gutes gefühl und war nicht so nervös wie sonst. die beine waren heute top und ich fühlte mich von anfang an sehr gut, bis auf meine rotznase, die mir das atmen etwas schwer machte. bereits beim einfahren machte ich fast eine packung tempos platt ;-). gleich am ersten anstieg konnte ich gut gas geben und als zweite in die abfahrt gehen. ich war ja erst zum ersten mal hier und kannte die abfahrten überhaupt nicht, was bei den schnellen flowigen freeride  downhills etwas von nachteil war und ich musste die europameisterschafts dritte katarzyna sosna und katrin schwing wieder vorbei lassen. dennoch machte es mir heute richtig spaß und die strecke taugte mir und meinem 29er conway.

leider war dann im kommenden flachstück zweimal die unsicherheit da, dass ich mich verfahren hatte und gemeinsam mit ein paar anderen fahrern musste ich erst mal die richtige strecke suchen. aber beim zweiten langen anstieg auf den kronplatz war dann katrin die dritte wieder in sicht und ich konnte am gipfel wieder aufschließen. auch im nächsten flowigen freeride trail ließ ich mich nicht abschütteln und gemeinsam ging es um den kronplatz gipfel in einen weiteren etwas schwierigeren freeride downhill (etwas unsicher machten mich die vielen fahrer die hier mit vollvisierhelm und schutzausrüstung unterwegs waren ;-) diesen meisterte ich aber auch einwandfrei und nach einem schier endlosen sturzflug ins tal in dem ich leider wieder abreissen lassen musste und einem weiterem ständigen auf und ab hieß es ein zweites mal den kronplatz zu erklimmen. ich kam wieder bis auf ein paar meter an katrin ran und war dann irgendwie zu unentschlossen um vorbei zu gehen.

dann kam der letzte mega steile und sehr schweren km und die luft war bei mir raus. ich hatte durch mein ständiges aufholen wohl zu viel körner verschossen und musste sie ziehen lassen.  irgendwie kämpfte ich mich dann noch mit zwei minuten rückstand und einer zeit von 5h18min  ins ziel (mit einem tempo das kurz vor dem umfallen war). die krone holte sich heute eine sehr starke elena gaddoni (mehrfache italienische meisterin) mit 5 min vorsprung vor der litauerin katarzyna sosna (em dritte) auf die mir nicht ganz 8 minuten fehlten. mir blieb ein undankbarer vierter platz, der aber schwer erkämpft war und mit meinem sehr guten rennen heute bin ich mehr als zufrieden von all den probleme der letzten wochen mal abgesehen. danke an stephan und meine tochter für die super versorgung mit hofmann sportgetränken, die heute unerlässlich war. und an anna die ebenfalls neben der strecke auf mich wartete! meine krone gab es dann beim abendessen mit der super kreativen tischdeko ;-)......und für mich gehts jetzt erst mal weiter mit kamillensitzbäder und hoffentlich bald einem rennen bei dem ich 100% fit am start stehen kann!!

mehr pics in meiner gallerie!

hier der link zum rennen...

 

230 km schmerzhafte km auf dem reni-renner beim tannheimer radmarathon....

(10.07.2016) einmal im Jahr wird der reni-renner ausgepackt…

und das natürlich beim heimrennen dem  radmarathon tannheim mit  230 km und 3500 hm! das wetter war einfach grandios, ich kannte die strecke bis auf einige teilabschnitte nicht und daher wollte ich am sonntag unbedingt am start stehen.  zwar habe ich meine sitzprobleme, die bei der zillertal challange letzte woche richtig akut geworden sind  und eigentlich eine op fällig wäre, einigermaßen in den griff bekommen, aber die ursache und schmerzen waren immer noch da. der start bei der salzkammergut trophy oder dem dolomiti superbike am samstag war damit im vorfeld sowieso hinfällig. mein antreten dann am sonntag mit dem rennrad war natürlich nicht die weiseste entscheidung und entgegen dem rat des arztes.  die ganze woche war an fahrrad fahren nicht zu denken und ich konnte überhaupt nicht aufs fahrrad steigen und mein körper und immunsystem waren dementsprechend auch angeschlagen.  aber schlimmer konnte es ja eigentlich nicht mehr werden…..dachte ich mir jedenfalls.

es kostete mich schon etwas überwindung in der früh um 5.30 auf mein rad zu steigen, aber wenn ich mal auf dem sattel saß ging es einigermaßen und ich war optimistisch. der start war super schön, eine tolle stimmung in der früh mit der aufgehenden sonne, aber ich war sehr verkrampft und konnte eigentlich gar keine minute dieses wunderschönen morgens genießen. während des rennens ist es mir nicht wirklich gut gegangen und 7 stunden schmerzen auf dem rad und jedes aufstehen und jede welle die einen zusammenzucken lässt machen einen ganz schön mürbe. wäre christian (ein dickes danke!) nicht dabei gewesen der mich während des rennens immer wieder motivierte, hätte ich wahrscheinlich irgendwann abgebrochen, ich war oft den tränen nahe. wirklich schade, es war so ein tolles rennen und da wäre sicher noch mehr drinnen gewesen….aber dass ich überhaupt ins ziel kam und dann noch mit einer super zeit von 6.56 und als gesamt zweite war natürlich wunderschön und haben die strapazen gleich wieder (fast) vergessen gemacht! gratulation an daniela die ein top rennen gefahren ist und verdient in einer bomben zeit gewonnen hat!


vielen dank auch an silke (die schon am vortag beim mountain-rider stand auf der expo ausgeholfen hat damit ich mir nicht den ganzen tag vor dem rennen die beine kaputt stehen muss ;-)  und simone fürs verpflegen am riedbergpass. und christians papa für die super betreuung und die banane ;-)

jetzt heisst es für mich aber erstmal zwangspause und eine entscheidung zu treffen…. 

hier der link zur top organisierten veranstaltung!

und noch mehr tolle bilder @marco felgenhauer in meiner galerie

 

 

3 tage - 9000 hoehenmeter + 190 km....

(4. Juli 2016) zillertal bike challange - 3 tage 190 km und 9000 höhenmeter……ein auf und ab der gefühle und emotionen, freude, wut, wunderschöne landschaft, spaß, schmerzen, gekämpft wie noch nie und die gefühlt härtesten km meines lebens ins ziel auf 2800 meter auf den hintertuxer gletscher und auf gesamt platz 3 gefahren!

danke stephan dass du immer an mich glaubst! 

link zum rennen!

hier ein paar bilder zum rennen:

 

 

sella ronda hero - mein lieblingsrennen!

(22. juni 2016) jedes jahr ein höhepunkt in meinem rennkaldender ist der sella raonda hero in wolkenstein/italien, der heuer als uci world series marathon gefahren wurde. eines der wohl best und proffesionelst organisierten rennen in gewaltiger landschaft, mit über 5000 radbegeisterten,  super netten leuten (ob teilnehmer oder einheimische, der ganze ort ist im radfieber)  und einem streckenprofil mit 3200 hm auf nur 60 km, das eigentlich voll meins ist.  

auch dieses jahr hatte ich mir wieder viel vorgenommen bei meinem absoluten lieblingsrennen, (war ich doch hier erst vor 3 monaten mit den ski sehr erfolgreich auf der sella ronda unterwegs, gemeinsam mit katharina zipser holten wir uns den zweiten platz beim berühmten skimarathon!) und so startete ich voller motivation am samstag, bei sehr kühlen temperaturen und nassen bodenverhältnissen um 7:10  uhr in mitten eines starken internationalen damenfeldes. stephan und ich waren erst freitag abend angereist und so war nicht viel mit strecken besichtigung. sally bigham die frischgebackene europameisterin bestimmte wie angenommen gleich das tempo und setzte sich an die spitze. ich reihte mich zuerst weiter hinten ein, aber bald merkte ich dass ich gute beine hatte und konnte eine fahrerin nach der anderen überholen und mich an die dritte position setzten und sogar mit einen guten vorsprung am grödnerjoch in die abfahrt gehen. inzwischen hatten uns die später gestarteten profimänner eingeholt und das machte die rutschige, schmale singletrail abfahrt etwas konfus und unübersichtlich.

im zweiten  anstieg war ich dann mit vier anderen fahrerinnen unterwegs. leider verlor ich den anschluss kurz vor arabba und auf dem sehr anstrengenden weg richtung pordoi, dem dritten pass. der boden war sehr tief und schwer zu fahren was unheimlich viele körner kostete. auch beim letzten, von unten bis oben sehr steilen anstieg auf den sella pass konnte ich leider keinen boden mehr gut machen, aber ich hatte genug vorsprung nach hinten. inzwischen war ein gewitterschauer aufgezogen was die anschließende lange abfahrt nach wolkenstein sehr rutschig und kalt machte. aber ich konnte auch in dem kleinen gegenanstieg kurz vor dem ziel noch mal gut tempo machen und landetet nach 4h37min schließlich auf dem 7 platz. mit der platzierung bin ich zwar nicht ganz zufrieden, waren meine erwartungen doch sehr hoch. aber ich bin ein gutes rennen gefahren und die form kommt. das besondere am hero dieses jahr war auch die 2 stündige live übertragung auf eurosport2 (das erste mal, daß ein mtb marathon live im fernsehen in 67 länder übertragen wurde!)

hier der link zur eurosport übertragung.
kurzversion highlights vom hero: 
(überall bin ich auch kurz zu sehen bzw. erwähnt ;-)

(05. juni 2016)..…der schöne spruch von meinem maloja t-shirt hat mich am sonntag früh motiviert trotz ströhmenden regens die langstrecke beim mtb festival tegernsee unter die räder zu nehmen.  schon bei der hinfahrt in der früh um 5.30 uhr regnete es was die wolken hergaben und überschütteten die welt um uns herum mit küssen…..da fällt es gar nicht mehr so schwer dreimal den steilen wallberg hoch zu kurbeln und am ende  3100 hm und 82 km auf dem garmin zu haben. nach meiner vier wöchigen rennpause, die ich mir nach einer erfolgreichen wintersaison und nach dem start in riva gegönnt habe um ein gutes grundlagen training auf dem rad zu absolvieren, freute ich mich sehr  auf die neue und mir unbekannte strecke hier am schönen tegernsee. und es lief trotz der sehr schwierigen bedingungen fast alles perfekt. mein 29er conway fuhr sich heute besonders in den anspruchsvollen trails super. ich hatte ein gutes gefühl wärend des ganzen rennens und konnte bereits am ersten anstieg viele starke fahrerinnen (einige davon hatten die langstrecke in den vorjahren gewonnen wie paulina wörz oder mailin franke) hinter mir lassen und mich an die zweite stelle setzen (was ich aber während des rennens nicht genau wusste). die sehr schlammigen und rutschigen trails, die ja dann auch dreimal befahren werden mussten konnte ich richtig gut rocken auch wenn da wohl noch die meiste zeit für mich zu holen ist ;-).  nach der ersten abfahrt hat mich mailin zwar wieder eingeholt, aber in der zweiten runde auf den wallberg konnte ich  mich erneut absetzen.   im ziel wurde ich dann nach langen 5h als siegerin begrüsst, aber irgendwie hatten die wohl silke schmid (die amtierende deutsche vizemeisterin mtb marathon)  übersehen und es war alles etwas konfus von der zeitnehmung her.  aber über meinen gesamt zweiten platz und den sieg in meiner klasse war ich unter diesen bedingungen ebenfalls super happy und freute mich über die sonne die bei der siegerehrung zwischen den wolken durchblinzelte…......immerhin wurde ich heute schon genug geküsst ;-) bis bald eure reni

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und der link zum event!

kein honiglecken....

(01. mai 2016)....war die ronda extrema  beim bike festival am ersten mai wochenende in riva für mich. mit ihren 3800 hm verteilt auf 93 km anspruchsvolle km, hat sie mir alles abverlangt - und das alles mit gerade mal 1500 jahres-rad-km (!)in den beinen und körperlich nicht 100% fit. aber ich mag die strecke und die downhills machten mit meinem neuen 29er conway  richtig spaß (waren es doch auch überhaupt die ersten wirklichen trails für mich heuer ;-), und da meine beine die höhenmeter ja noch vom winter gewöhnt sind, wollte ich einfach schauen wie es läuft. am anfang hab ich leider etwas überzockt und versuchte den ersten langen anstieg unbedingt an den top drei dranzubleiben. eigentlich hätte ich nach 2 h auch schon aufgeben können :-( aber irgendwie kam das bei den topbedinungen und der tollen strecke nicht in frage, und so hab ich bis zum schluss gekämpft, auch wenn der letzte anstieg wirklich sehr, sehr hart für mich wurde. manchmal weiß man am ende gar nicht woher man die kraft noch hat, aber irgendwo in einem steckt viel mehr als man glaubt. jedenfalls war ich froh nach 6h8min als gesamt 6. das ziel in riva erreicht zu haben. und während eines rennens von jolanda neff überholt zu werden ist doch auch mal was ;-). das rennen war heute jedenfalls top besetzt und von daher bin ich mit meiner leistung zufrieden, mehr war am samstag nicht drin.  danke an meinen mann stephan für die tolle betreuung und meinem team conway für das super material das alles einwandfrei funktioniert hat!! jetzt werde ich aber erst mal den mai nutzen um einige km zu sammeln und ein gutes training auf dem bike zu absolvieren.

link zum event

 

 

 

auf den spuren des oetzi ;-)....3. platz beim oetzi alpin marathon/suedtirol

(16. april 2016) mal ganz anders startete ich diesen samstag, mit zwar noch wenig radkilometer aber nach einem sehr erfolgreichen wettkampfwinter :-) in die neue bike saison. schon lange stand der legendäre ötzi alpin marathon in südtirol, ein alpiner extremtriathlon mit 42,5 km und 3200 HM  verteilt auf 25 km mountain-bike, 11,5 km laufen und  6,5 km skitour bis auf den schnalstaler gletscher, auf meiner todo liste. ein rennen dass einen vom lieblichen start zwischen hunderten blühenden apfelbäumen in naturns nicht täuschen lassen darf. es wird hart werden am ende, wenn man völlig fertig, durchgefroren und schwer atmend  in der unwirklichen landschafts des gletschers, nahe der ötzi fundstelle auf über 3200 m, durch den zielbogen läuft. angefangen hat es ganz gut für mich. die strecke war mir zwar total unbekannt und ich wusste es standen bereits einige ötzi siegerinnen am start, aber die erste disziplin das mtb sollte doch ganz gut laufen. ich hatte einen guten start, versuchete aber nicht gleich am anfang schon zu viele körner zu verschießen. zusammen mit einer schweizer triathletin  konnte ich nach dem ersten sehr langen anstieg von über 1000 hm in die flache schlusspassage zur ersten wechselstelle gehen. hier musste ich sie aber mit einer männergruppe ziehen lassen. das tempo war mir einfach zu hoch und ich wollte mich nicht kaputt fahren. mit 1 minute rückstand wechselte ich jetzt auf die laufschuhe. eigentlich wollte ich beim radeln mehr vorsprung rausfahren, hatte ich doch vor der laufstrecke am meisten respekt da ich seit november fast gar nicht mehr gelaufen bin. wie befürchtet holte mich nach den ersten km bereits die vorjahressiegern ein und ich versuchte einfach mein tempo durchzuziehen. leider habe ich in der wechselzone meine trinkflasche liegen lassen und mein gelfläschchen ist mir im trikot total ausgelaufen. wie schon öfters habe ich mich mal wieder während des rennens viel zu wenig versorgt. aber nach einer gefühlten ewigkeit und mit bereits schmerzenden beinen erreichte ich die wechselstelle skitour. inzwischen waren wir auf 2000 m und es war kalt und nebelig aber ich freute mich richtig jetzt auf die ski zu steigen, auch wenn die letzte skitour auch schon über ein monat her war. leider hatte ich viel zu viel zeit beim laufen liegen lassen und auch meine zweitbeste skitourenzeit reichte am ende "nur mehr" für den gesamt 3. platz. total ausgefroren durch den eiskalten wind erreichte ich ein klein bisschen enttäuscht mit einer zeit von 4h16 völlig erschöpft das ziel. die zeit war super und hätte letztes Jahr auch noch für den sieg gereicht, den hatte ich mir an diesem tag auch irgendwie als sehr hohes ziel gesetzt. den wunderschönen handgschnitzten ötzi pfeil und bogen, den es als siegespreis gab hätte ich wirklich sehr gerne für meine tochter mit nach hause genommen. aber rückblickend bin ich jetzt wirklich stolz auf meine leistung und das nächste mal weiß ich auf was es bei diesem rennen wirklich ankommt und ab jetzt heißt es nur noch ride on und ab aufs bike!

link zum rennen und zum interview

und noch mehr bilder in meiner galerie.....

fast wie ein maerchen......sella ronda skimarathon 2016 :-)

angefangen hat die geschichte ja schon im januar, als ich katharina zipser (ebenfalls ein sehr schnelles tiroler mädel ;-) auf der ispo in münchen getroffen habe und mir spontan die idee gekommen ist dass wir beide doch ein perfektes team für die sella ronda wären, die formel eins unter den skitourenrennen - mit einer länge von 42km und 2800 Höhenmeter verteilt auf vier anstiege/abfahrten ist es eines der bekanntesten skitourenrennen. da sie sich aber bereits  mit einem partner in der mixed wertung angemeldet hatte, einigten wir uns darauf die idee einfach mal so im hinterkopf zu behalten (aber irgendwie hatte ich schon eine vorahnung ;-)….. als dann vor zwei wochen ihr anruf kam, ob ich denn spontan noch lust habe mit ihr zu starten musste ich natürlich nicht lange überlegen. obwohl ich die ski eigentlich schon fast in den keller gestellt und bereits die ersten kühlen km auf dem rad hinter mich gebracht hatte, wollte ich bei diesem besonderen und einzigartigen rennen dabei sein. 

so ging es am freitag vormittag nach innsbruck und gemeinsam mit kathi, ihrem freund wilfried und christoph (danke fürs fahren!) nach corvara, wo dieses jahr der start erfolgte. leider hatte ich eine kurze nacht hinter mir und wachte mit etwas magenproblemen schon um 4 uhr früh auf, so fühlte ich mich noch hundemüde. den nachmittag verbrachten wir mit essen und den letzten vorbereitungen für das rennen. 600 zweierteams machen sich dann gemeinsam um 18.00 uhr richtung campolongopass auf den weg. wir konnten dank der niederen startnummer 20  ( kathi hatte letztes jahr die mixt team wertung zusammen mit armin neurauter in einer bomben zeit gewonnen!) aus dem ersten block starten und um nicht überrannt zu werden ging es ziemlich schnell in den ersten sehr, sehr flachen anstieg. eigentlich mehr was für langläufer und nicht uns bergziegen. es lief aber super, wir fanden einen guten rhythmus  und ich versuchte ein gutes tempo zu laufen um uns nicht bereits schon ganz am anfang umzubringen ;-). ein bischen brachte es mich aus dem konzept, dass ich in der ersten abfahrt mein gelfläschchenen verlor und dass am zweiten anstieg richtung pordoi mein magen erneut rebellierte. mir schwirrten die übelsten gedanken durch den kopf und ich hatte schon angst nicht durchzuhalten..... aber im verlauf des rennens wurde es zum glück wieder besser. kathi war eine rasante abfahrerin und ich ich gab mein bestes um nicht zu viel zeit liegen zu lassen. leider hatte ich heute das falsche wachs erwischt und der ski war nicht der aller schnellste, was auf den flacheren passagen sehr mühsam wurde. aber es lief alles glatt, auch in den wechselzonen, und so wurden wir gegen ende hin noch stärker. am letzten anstieg überholten wir sogar noch ein italienisches duo und fuhren als zweites damenteam in einer zeit von 4h12 min  in das hell erleuchtete eisstadion von corvara ein. bis dahin hatte ich gar nicht richtig mitbekommen, dass wir auf podiumskurs sind und uns nur 3 minuten auf platz eins fehlten. die freude bei uns beiden war natürlich riesig und es war einfach nur genial…..wir waren wirklich ein perfektes team das super harmonierte und wir träumen schon vom nächsten jahr…so ganz oben zu stehen ….dann wäre das märchen perfekt. vielen dank kathi für dieses tolle rennen mit dir!!!

aber jetzt endgültig ab aufs fahrrad.....

link zum rennen

hier gehts zum maloja blog

kathis toller blog nutsaboutrunning

wirklich einladend war es diese woche noch nicht  um die ersten paar rad km zu sammeln und die ski sind noch nicht in den keller gestellt....aber nur die harten kommen in den garten ;-) und auch wenn es noch etwas frostig ist bin ich richtig heiß darauf mich wieder in den sattel zu schwingen.

der osterhase hat sich aber von den paar grad über null nicht abhalten lassen und ist schon mal bei mir vorbeigehoppelt. er hat mir ein paket von meiner liebblingsbrand maloja dagelassen.....was für eine wunderschöne sommerkollektion...ich bin ganz verliebt und jetzt ab aufs fahrrad und rock&roll .........der frühling kann kommen!!!

 

 

 

steil, steiler, am steilsten - vertical up auf der streif....

foto: www.michaelwerlberger.at

das vertical up in kitzbühel am hahnenkamm ist jedes jahr wieder etwas einzigartiges und einfach ein mega event. es ist jedenfalls schon ein fixpunkt in meinem terminkalender und schweren herzens habe ich dafür auch auf einen start beim jennerstier verzichtet, der leider am gleichen Tag ausgetragen wurde, aber für mich einfach mehr aufwand in sachen anreise und zeit erfordert hätte.  so konnte ich am samstag nachmittag  nach geschäftsschluss unseres ladens gemeinsam mit stephan nach kitzbühel fahren. es ist schon ein besonderer anblick, wenn über 1000 starter im licht der stirnlampe die original strecke der legendären streif mit 860 höhenmeter und 3300 m länge hochlaufen. das besondere daran und was dieses rennen so hart und einzigartig macht, sind vor allem die beinharten steilstücke mit bis zu 85% steigung.  die meisten athleten bewaffnet mit laufschuhen und spikes.  es ist das einizigste mal in der saison,  dass ich mir bei einem rennen die laufschuhe anschnalle, aber das streckenprofil der streif kommt mir einfach entgegen und um so steiler um so lieber ;-)

vor dem start war ich dieses mal komischerweise null nervös und ich stellte mich neben die  vorjahressiegerin susanne maier in die erste reihe (erschreckend wie dünn diese aussah, aber das ist wohl so bei den bergläuferinnen....). laut startliste waren auch noch viele andere läuferinnen aus italien oder slowenien am start, aber ich versuchte einfach von anfang an mein tempo zu laufen. leider gelang mir das heute ganz und gar nicht bzw. fand ich keinen guten rhytmus und fand nicht richtig ins rennen. ich bin gestolpert, mit dem stock an einem absperrband hängengeblieben und einige male auf der pickelharten piste abgerutscht,  was mich alles unheimlich viel kraft und sicherheit kostete. leider waren meine selbstkonstruierten spikes in den INOV-8 schuhen heute zu kurz gegenüber der konkurrenz. am letzten steilen stück musste ich dann sogar das seil zu hilfe nehmen um nicht den ganzen hang hinunterzurutschen. die zuschauer feuerten alle teilnehmer super an und trieben mich die letzten harten meter ins ziel. dort konnte ich erst gar nicht glauben, dass es heute bei der starken konkurrenz für platz zwei gerreicht hatte. mit einer super zeit von 39.58 konnte ich unter 40 min bleiben und damit sogar um 1 min schneller laufen als letztes jahr. ich musste mich nur der jungen laufspezialistin susanne maier geschlagen geben, die  eine bombenzeit hinlegte und einen neuen streckenrekord lief. am meisten freute ich mich aber über die geniale gams trophäe die ich von der einzigartigen und coolen siegerehrung aus kitzbühel mitnehmen durfte.....was für ein toller abend!

so langsam geht meine wintersaison zu ende und ich sollte die ski gegen das rad tauschen, doch wettertechnisch sieht es noch gar nicht danach aus. aber meine kolleginnen haben sicher alle schon unendlich viele rad km in den beine und es wird ganz schön hart für mich werden das zu kompensieren...wir werden sehen ;-) und ich berichte euch wie es so bei mir weitergeht....

hier gehts zum maloja-blog!

link zum rennen und

noch viele schöne pics bilder in meiner galerie....

dieses wochenende stand das abenteuer  dynafit skimo challange allgäu 2016 auf dem programm! direkt vor meiner haustür  konnte ich natürlich nicht anders als mich auch anzumelden.
nach meiner grippe vor drei wochen ist meine form gefühlt noch nicht wieder da wo sie war und mein hartnäckiger husten ist immer noch nicht ganz verschwunden. aber ein bischen vollgas nach ruhigen drei wochen konnte nicht schaden ;-) also ging es gleich am freitag abend  rasant los mit dem sprintbewerb. ca. 500 hm, mit 4 aufstiegen und 4 abfahrten galt es schnellst möglich im licht der stirnlampe  zu bewältigen. das klappte schon mal ganz gut und ich konnte als erste dame mit ca. 2 min vorsprung ins ziel fahren. am samstag früh nach einer kurzen nacht startete der marathon auf den breitenberg mit ca. 2000  höhenmeter im aufstieg, die mit 3 abfahrten und 3 tragepassagen gewürzt wurden und zum drüberstreuen gab es noch ziemlich heftigen sturm im oberen teil des berges. dass 80% der strecke auch noch mega flach waren und gar nicht meine welt sind sei nur nebenbei erwähnt. so konnte ich mir an diesem tag auch nur den zweiten platz nach 2h 26 und mit 2 min. rückstand in der tageswertung hinter einer starken, aus dem langlauf kommenden martina endress sichern, die allerdings nur dieses rennen als einzelbewerb bestritt und so ausser konkurrenz lief. ich kämpften mich zwar in den nur zwei sehr kurzen steilen stücken immer wieder heran, übernahm auch mal die führung, aber in der letzten runde merkte ich, dass mir die langen und ewigen gleitpassagen einfach zu viel an kraft gekostet haben und mich auch mental fertig gemacht haben. so musste ich sie ziehen lassen, hatte ich doch morgen noch ein anstrengendes verticlrennen zu bewältigen. auf meine verfolgerinnen in der challeng wertung konnte ich einen ordentlichen vorsprung mit nach hause nehmen.  nach der tagessiegerehrung auf der hütte hat es inzwischen im tal in strömen zu regenen angefangen und wir fuhren mit der bahn nach unten um die ski zu schonen. am  sonntag dann endlich meine lieblingsdisziplin der drei tage. so schnell als möglich einen berg hochlaufen mit ca. 900 hm + kleiner tragepassage. auch wenn der versprochene sonnenschein  nur jenen zu teil wurde die nach dem rennen noch lang genug in der hütte blieben, so hieß es im regen starten.  auf einem schmalen schneeband, dass der starkregen und sturm in nur einer nacht am tegelberg in schwangau hitnterlasssen hatte. ich fühlte mich aber trotzdem super motiviert und freute mich aufs hochrennen. das gelang mir dann auch ziemlich schnell, und hätten mich kurz vor dem ziel nicht noch einige männer im sprint überholt wäre es soger top 15 der tagesschnellsten geworden…..am ende sicherte ich mir aber souverän  den gesamtssieg  bei den damen, mit 19 min vorsprung auf die vorjahressiegerin alexandra hagspiel und beendetet die challenge sogar mit platz 23 overall in einem starken männerfeld……yeeessss, cool wars und gratulation an alle di , e durchgehalten haben! versorgt war ich diese drei tage auch bestens durch die natrürlichen hofmann sportgetränke, besonders lecker ist der recovery shake und auch wichtig bei  mehrtagesrennen!......bis zum nächsten mal eure reni...

 

hier der link zum rennen!

total ausgenockt...

seit letzem mittwoch bin ich jetzt krank zu hause. die grippevieren (stephan und ich haben uns da wohl auf der isop was eingehandelt) haben diesmal auch vor mir nicht halt gemacht. leider! so konnte ich am samstag leider nicht wie geplant bei der öm individual/erztrophy am start stehen. meine form war super und die chancen den titel zu holen so gut wie noch nie. gerade wenn ich mir die ergebnisse im nachhinein anschaue :-( aber ich schaffte es nicht mal aus dem bett zu krabbeln, so stornierte ich schweren herzens freitag früh das zimmer und versuchte nicht aus dem fenster zu schauen.

leider fühle ich mich immer noch nicht ganz fit und hoffe dass ich zumindest diese woche wieder mit dem training starten kann. gefühlt habe ich einige kg abgenommen und komme momentan nicht mal die treppe ohne hustenanfall hoch. so schnell kann es gehen eine woche top die andere ist frau froh den tag einigermaßen zu überstehen.... :-(

aber am ende noch was positives ein schönes interview von mir für allgäu ausdauer findet ihr hier. viel spaß beim lesen und drückt mir die daumen dass es bald wieder wie gewohnt steil nach oben geht!

 

moon-races....zweimal sieg mit streckenrekord und noch so allerhand!

ein geniales vollmondwochenende liegt hinter mir. am freitag abend ging es für mich zur 4. rangger köpfl trophy nach oberperfuss. ein vertical night race über 920 höhenmeter und ca. 4 km. die tolle atmosphäre des rennens mit dem blick weit über das hell erleuchtete innsbruck und der super topfenstrudel bei der siegerehrung waren mir noch vom letzten jahr in erinnerung ;-) das gab wohl zusätzlich einen motivationsschub. jedenfalls fühlte ich mich super auch wenn mir am start sau kalt war, bei doch einigen minusgraden und eisigem wind. dafür ging es um so schneller und mit vollgas den ersten steilen anstieg rauf. viele hatten probleme mit der glatten strecke und rutschten etwas. ich kam aber ganz gut durch und musst nur im langen flachstück schauen dass ich den anschluss an die schnellen männer nicht verpasste und zu trödeln anfing.....aber es lief alles einwandfrei und ich kam mit einer super zeit von 44:33  und um 2 minuten schneller als letzes jahr ins ziel. das war neuer streckenrekord was der sprecher auch schon lauthals und euphorisch verkündete.....auch stephan stand heute am start und lief ein super rennen! gemeinsam machten wir uns dann noch etwas ans auslaufen und genossen die herrliche sicht auf innsbruck bei vollmond. leider kamen wir dann zu spät für den topfenstrudel, der war aus. dafür gab es aber allerhand anderes leckers zu essen und wie immer eine tolle und sehr schöne siegerehrung für alle teilnehmer! danke an den svo-rad-oberperfuss für das schöne rennen.....

hier ein link zum bericht und ergebnissen.

 

am samstag war ich dann schon noch etwas müde, da wir ja erst in der nacht zurückgekommen waren. aber nachdem das wetter eh nicht gerade einladend für eine schöne geländeskitour war, beschloss ich am abend beim allgäu vertical in ofterschwang an den start zu gehen. das rennen über die weltcuppiste rauf, mit einer kurzen abfahrt runter und erneutem anstieg hatte ich schon zweimal gewonnen, also wollte ich es auch heuer wieder versuchen. auch stephan konnte ich motivieren noch mal mitzulaufen, aber diesmal bevorzugte er die laufschuhe. ist doch bei diesem rennen alles erlaubt, hauptsache so schnell als möglich über die strecke zu kommen. wahnsinn wie viele starter es heuer waren, auch fast 50 frauen nahmen die herausforderung der zwei steilen anstiege an. ich konnte von anfang die  führung übernehmen und ein konstantes rennen laufen, auch wenn nach der ersten abfahrt plötzlich martina endres vor mir aus der wechselzone startete. das hatte ich jetzt überhaupt nicht auf dem schirm dass ich irgendwo überholt wurde. jetzt musste ich die letzten 100 hm noch mal so richtig vollgas geben, auch wenn ich nicht die ideallinie erwischte. aber es reichte dann mit 22 sec. und einer zeit von 30.15 min für den sieg. ich war super happy damit, das zweite mal an diesem herrlichen vollmondwochenende ganz oben am stockerl zu stehen. leider war die anschließende siegerehrung nicht gerade von herzblut erfüllt und dem event nicht würdig... da könnte der veranstalter auf alle fälle noch dran arbeiten. aber es war ein schöner abend mit netten leuten und danke an christian und stefan für eure gutscheine von der schwimmhalle, ylvie freut sich riesig!

hier der link zum rennen.

am sonntag gab es dann als belohnung eine schöne tour mit stephan zusammen auf unseren hausberg. auch wenn der powder nicht mehr ganz so fluffig war und die beinchen sehr müde..... ;-)

als erholungstag war der montag mit dem ISPO besuch in münchen wohl nicht so geeignet. gemeinsam mit stephan hieß es mal alle neuheiten für unseren laden zu inspizieren und von einer halle zur nächsten. aber es war ein cooler tag bei dem ich jede menge interessanter gespräche mit netten menschen geführt habe. ein besuch bei MALOJA, HAGAN und SCARPA stand natürlich auch auf dem Plan! 

fulminanter start in die skitourensaison - silber bei der staatsmeisterschaft skibergsteigend vertical!

1 monat mit 30.000 höhenmeter = vizestaatsmeistertitel im skibergsteigen vertical. so einfach wäre die gleichung jetzt mathematisch ausgedrückt…. ;-)

aber da ja nicht alles so einfach ist hier mein kurzer bericht……
das erste rennen der saison tut immer wieder verdammt weh und auf grund des schneemangels heuer war es dann gleich die österreichische staatsmeisterschaft im skibergsteigen vertical für mich, die im rahmen des traditionellen „speckjagerns“ in innsbruck veranstaltet wurde. leider fiel mein geplantes vorbereitungsrennen dem stauchaous auf den ausserferner straßen zum opfer. aber nach 5 wochen harten trainings  und immer wieder auf der suche nach schnee war es für mich auf alle fälle ein ziel mit  unseren nationalteam athletinnen mitlaufen zu können. dass dann aber noch die mehrfache berglaufweltmeisterin und olympiateilnehmerin andrea mayr am start stand war dann doch überraschend. das rennen wurde auf einer etwas verkürzten und relativ flachen strecke ausgetragen (ca. 3 km mit 650 höhenmeter) was mir jetzt nicht unbedingt entgegenkommt und war somit schon fast ein sprintrennen. bei leichtem regen ging es mit vollgas  am start los und ich konnte das tempo anfangs nicht mithalten  und musste einige mädels vorbeiziehen lassen. so hatte ich mir das ganz und gar nicht vorgestellt….. zum glück war es erstmal etwas steiler und so arbeitete ich mich wieder kontinuirlich nach vorne, bis knapp hinter mayr. leider wurde die strecke im zweiten teil sehr flach und technisch anspruchslos was andrea, die jetzt immer wieder im laufschritt das tempo verschärfte, entgegenkam. ich gab alles, doch konnte ich nicht mehr mitgehen. leider gibt es ja auch keinen eigenen damenstart und so sind immer wieder männer dazwischen und man verliert oft den anschluss und den überblick bzw. ist zu schnell um hinterher zu gehen, aber überholen kostet zu viel kraft.  völlig ausgepumpt erreichte ich das ziel, wusste ich doch, dass hinter mir auch noch viele um eine medaille kämpften. am ende waren es nach 31:46 minuten nur 28 sec. rückstand auf die weltklasse athletin andrea mayr und der vizemeistertitel.  wow!! als ich die startliste gesehen hatte war das podium schon ein hoch gestecktes ziel, auch da ich die strecke überhaupt nicht kannte,  und jetzt war ich  knapp am sieg vorbeigelaufen. (wäre die strecke etwas steiler und technischer gewesen wäre es sicher schwieriger für die skitouren unerfahrene mayr geworden).
als draufgabe gab es bei der nächtlichen abfahrt ins tal noch den wunderschönen und seltenen anblick von schneeflocken die auf uns niedersanken……ein super gelungener start in die saison!!  
hier zum kurzen bericht von tirolheute
und noch ein ausführlicherer bei  kummutv
die ergebnisse und alle facts dazu auf der askimo seite!

goldener herbst, urlaub, schnupfennase und jede menge hoehenmeter.....

die zeit vergeht wie im flug und ich habe mich schon lange nicht mehr gemeldet. dieses wochenende brennt schon die dritte kerze!! ich bin wieder ein jahr weiser und meine lieblingsszeit vergeht leider viel zu schnell.

das wetter zeigte sich die letzen zwei monate von seiner schoko seite.... aber leider verbrachte ich meine herbstpause (nach einem wunderschönen kurztrip nach porto) mit rekord-tempoverbrauch und einer wirklich miesen und hartnäckigen erkältung. das rad habe ich erstmal (fast) in die ecke gestellt und die laufschuhe hervorgeholt, mit denen ich die letzten wochen jede menge gipfel bestiegen und höhenmeter gesammelt habe.  letzte woche gings dann endlich das erste mal auf skitour, wobei der schnee noch auf sich warten lässt. aber ich hoffe auf weiße weihnachten und leider heißt es jetzt erstmal wieder neben dem training eine stressige zeit im büro zu überstehen. mit der ruhigen zeit wird es wohl erst nach weihnachten etwas werden.....aber diese möchte ich dann umso mehr genießen um mit frischem elan und voller motivation ins neue jahr zu starten.....

das beste kommt zum schluss...(zumindest bis kurz davor)

ja leider! fast hätte der "wilde mann" mir gehört. der wanderpokal aus oberstdorf, der nach dreimaligem sieg mitgenommen werden darf! nachdem ich letztes jahr wegen einer erkältung meinen titel nicht verteidigen konnte wollte ich es heuer unbedingt schaffen. es fing auch super an und ich fuhr wirklich ein gutes rennen, doch irgendwie sollte es nicht sein. ich konnte zwar von anfang an auf der langstrecke (60 km und 2200 hm) in führung gehen und das tempo vorgeben. doch leider waren ein paar missgeschicke während des rennens und  ein stau, bei dem ich wertvolle zeit verlor, dinge die gegen mich spielten und meinen vorsprung immer wieder kleiner werden ließen. am lezten anstieg nach einer langen schiebestrecke und 100 hm vor dem gipfel musste ich dann leider die heuer sehr starke paulina wörz vorbeiziehen lassen. in der abfahrt hatte ich sie zwar schnell wieder eingeholt, doch auf dem schmalen single trail war ich zu unentschlossen um vorbeizugehen (was mir wohl den sieg kostete) dann hatte ich auch noch einen stein im auge und musste kurz anhalten. als ich wieder an paulina dran war, kam ein kurzer gegenanstieg und ich musste jetzt mit starken krämpfen in beiden beinen kämpfen und sie erneut ziehen lassen. doch es folgte noch mal eine kurze sehr schnelle abfahrt bei der ich wieder den anschluss schaffte. jetzt waren es nur noch ca. 3 km flach ins ziel. doch durch meine krämpfe die sich bei jedem antreten bemerkbar machten ließ ich ein mini loch reissen und paulina schaffte es sich an eine männergruppe (die auf sie wartete) anzuhängen....leider, so musste ich die letzten flachen meter alleine und bei starkem wind ins ziel kurbeln, was mir die minute (dich ich im verlauf des rennesn einige male hätte rausholen können) auf den sieg kostete. schade, war es doch eines meiner besten rennen heuer....eben nur fast bis zum schluss! aber mit dieser leistung am ende der saision bin ich doch sehr zufrieden und freue mich auf meine herbstpause und die laufschuhe ;-)

zwischendurch mal was kurzes…..

gab es am 20.09. für mich, die clubmeisterschaft auf die burg und mein erstes kurzes bergrennnen am ende der saison…da können die beine auch nicht mehr am spritzigsten sein! doch mit meinem zweiten platz nur 28 sec. hinter der siegerin und uphill spezialistin unseres radclubs bin ich mehr als zufrieden. als ausrede gilt dass mir der anstrengende val die fassa bike marathon von vor einer woche noch in den beinen hing und dass ich mit meinem normalen marathon rad gestartet bin, im gegensatz zu den aufgebrezelten leichtmaschinen der konkurrenz….da wären die paar sekunden  dann wohl noch drin gewesen… (die altersklasse jetzt mal aussen vor gelassen) ;-) 

zum saisonsfinale geht es dann nächste woche wie immer nach oberstdorf, freu mich auf ein tolles rennen!

trommelwirbel......hier endlich die bilder des tollen fotoshootings mit kirsten fuer conway....

link zur gallerie........

einige der schönen fotos waren auf der eurobike zu sehen und  sind im aktuellen conway produkt katalog!

top 5 beim world series marathon - val die fassa bike!

am sonntag startete ich beim val di fassa bike marathon in monea gespickt mit  2.800 hm auf 64 km. er zählt zur UCI world series, der höchsten kategorie im marathon. ich mag die strecke sehr gerne und da er relativ gut von mir aus erreichbar ist wollte ich ein paar uci punkte sammeln.  es waren viele starke frauen, vor allem aus italien am start. meine startnummer bekam ich  als top 5 gesetzte fahrerin am abend bei der pressekonferenz, an dieser stelle gab es dann auch ein briefing der strecke allerdings nur auf italienisch ;-) die marathonstrecke kannte ich noch vom letzten jahr,  aber heuer gab es doch einige neue, lange und ansprucksvolle trails (das merkte ich aber erst während des rennens, hatte ich doch am vortag  nicht wirklich viel verstanden). leider konnte ich bereits am ersten, fast 1000 hm langen anstieg meine eigentliche stärke am berg nicht zeigen und fühlte mich wie angeklebt.  so musste ich von begin an sehr hart kämpfen. da ich nicht ganz bei den ersten am berg dabei war und durch einen neuen trail bergab das hauptfeld mehr zeit benötigte wie die jahre zuvor, kollidierten wir  mit  den fahrern von der classic strecke, die sich jetzt auf die marathon strecke einreihten. so  stand ich bereits bei einem sehr steilen asphalt anstieg im stau und in der folge noch sehr lange auf einem langen trail im wald. diesen umstand hatten die oganisatoren des rennens wohl nicht bedacht. jedenfalls kostete es sehr viel zeit und fahrerinnen von hinten konnten wieder aufschließen während die schnellsten noch eingermaßen gut durchgekommen waren und ihren vorsprung weiter ausbauen konnten. leider verlor ich auf den sehr schmierigen langen waldtrails heute auch noch viel zu viel zeit, dafür kam ich bergauf immer besser in schwung und konnte die vielen sehr steilen anstiege richtig gut durchdrücken. 10 km vor dem ziel gelang es mir an so einem kaum fahrbahren anstieg noch eine fahrerin zu überholen. das war  ein richtiger motivationsschub im rennen und ich legte mich noch mal richtig ins zeug um einen vorsprung vor dem letzten trail zu haben und schaffte es so als gesamt 5te mit 3 min vorsprung ins ziel.   gerade noch aufs podium geschafft um bei der siegerehrung dabei zu sein :-)  ganz zufrieden bin ich nicht mit mir, liegt mir die strecke doch eigentlich sehr, aber es lief nicht alles ganz rund und meiner gewohnten form fahre ich einfach noch etwas hinterher...

vils-graz, flucht in den sommer, zwei tage, 1000 km hin und zurück, 2 x 2. platz, 90 km mit  3700 hm, eine der schwersten marathon strecken europas, finale austria marathon-cup, 40 km top, einmal verfahren, 2x nicht sicher ob auf richtiger strecke, 2x den boden geküsst,  kunsthaus-murinsel-uhrturm und einen schönen spruch aus dem hotel daniel mit nach hause genommen: wer die welt bewegen will, sollte erst sich selbst bewegen…(sokrates)

.....zwei wochenenden - zweimal auf dem podest teil 2::

diesen samstag nachmittag ging es dann für mich zusammen mit stephan zum wohl spektakulärsten bike event österreichs, der Bike Night Flachau. einem zwei stunden flutlicht runden-marathon mit start zur prime time und jeder menge begeisterter zuschauer entlang der strecke und  bei der start/zieldurchfahrt. die stimmung war wie bei einem weltcup-skirennen im winter (auch etliche stars aus der skizene nahmen die strecke heuer unter die mtb-reifen). sieger war, wer die 4,5 km lange strecke mit 200 HM, einigen hindernissen und einem downhill über die hermann maier weltcup strecke innerhalb 2 h am öftesten abspulte bzw. wurde nach 2 h die letzte runde eingeläutet. leider zog pünktlich zum qualifying  um 18 uhr ein gewitter  auf und verwandelte die skipiste in eine einzige rutschpartie, bei der  ich mir in der abfahrt eine unangenehme zerrung im rücken holte, schaffte aber grad noch die top 10 um im ersten block zu stehen. zu fuß machte mir mein rücken aber einiges mehr zu schaffen als auf dem rad und so ging es dann halbwegs wieder fit um 20.00 uhr beim start richtig zur sache.  gleich am ersten anstieg merkte ich dass es  meine beine ganz und gar nicht gewöhnt waren um diese uhrzeit gas zu geben und ich reihte mich erst mal weiter hinten ein.  aber mit zunehmender renndauer kam ich immer besser in fahrt und meisterte die schwierigen stellen ohne gröberen sturz. den steilen 200 hm anstieg wurde man regelrecht von den anfeuernden zuschauern raufgepeitscht und  meine 27.5 er conway reni funktionierte heute trotz der schwierigen bedingungen optimal. auch die versorgung von stephan war heute top und gold wert um keine wertvolle zeit zu verlieren. so konnte ich nach einem längerem zweikampf mit einer tschechischen fahrerin und nach 9 gefahrenen runden den gesamt 3. rang (2. in der  alte damen klasse ;-) nach hause bringen. ich bin super happy  über mein gutes rennen und bei dieser mega geilen stimmung und top besetzung hier in der flachau aufs podest gefahren zu sein......ride on.....eure reni

.....zwei wochenenden - zweimal auf dem podest teil 1:

am 01.08. startete ich ganz kurz entschlossen beim m3 marathon im montafon auf der 65 km strecke. hier konnte ich ja vor drei Jahren meinen zweiten staatsmeistertitel feiern und von daher konnte es ja nur ein gutes rennen werden :-) ganz in der früh fuhr ich heute wieder alleine erst mal die 2,5 h mit guter musik im radio ins montafon. der wetterbericht kündigte noch tolles wetter und erst abends gewitter an. so habe ich auf meiner 29er conway-reni hinten optimistisch die glatten reifen aufgelegt und stellte mich auf kurz-kurz ein. dann 20 min vor dem start begann es pünktlich zu regnen was mich etwas beunruhigte, aber jetzt war es eh schon zu spät. dann gab es auch noch trubel wegen meiner startnummer die angeblich einem mann gehörte und ich nicht in den ersten block durfte. also noch mal rein ins rennbüro und mega hektisch mit am ende der doch gleichen nr. an den start zurück, der dann eh sofort erfolgte. leider verpasste ich dann auch gleich die erste schnelle gruppe mit der späteren siegerin  und ich musste das lange, leicht ansteigende flachstück sogar eine ganze zeit lang alleine fahren bis wieder fahrer aufschlossen. schade, aber bei der hektik war es kein wunder.
das rennen verlief dann ganz gut, nur musste ich die doch jetzt sehr rutschig gewordenen trails  mit meinem reifen sehr vorsichtig fahren und bei den abfahrten wurde es teilweise dann richtig  kalt und ich hatte den regen unterschätzt. gegen ende des rennens konnte ich mich aber wieder etwas aufwärmen und ich fuhr meinen gesamt zweiten platz sicher ins ziel. an meine zeit vor drei Jahren kam ich zwar nicht ran, aber ich hatte während des rennens immer ein super gefühl und der spaß kommt zurück ;-)

ein wochenende mit vielen hoehenmetern und ein geniales fotoshooting!!

ein anstrengendes aber auch aufregendes und schönes wochenende liegt hinter mir. am samstag ging es für mich ganz in der früh nach ischgl um bei der 21. auflage des iron bike dabei zu sein. beim international top besetzten marathon (und dem höchst dotierten europas) wollte ich heuer unbedingt mal wieder die lange strecke mit den 3800 hm und 79 km in angriff nehmen. ich war heute auf mich alleine gestellt da stephan die stellung zu hause und im radladen hielt. der vorhergesagte regen blieb zum glück aus und die dunklen wolken verzogen sich immer wieder,  was perfektes rennwetter bedeutete. für die anmeldung, rad fertig machen und warm fahren blieb mir gar nicht mehr viel zeit und ich musste mich beeilen um rechtzeitig im ersten block zu stehen. ich ging das rennen heuer nicht zu schnell an und versuchte von anfang an mich nicht verleiten zu lassen und mein eigenes tempo zu gehen. nach der ersten runde kam ich gut wieder durch ischgl und fand einen sehr guten rythmus auf die idalpe hoch (danke für die tinkflasche an das betreuer team von martin!!!).  als gesamt dritte konnte ich dann auf die lange strecke gehen (was ich zu dem zeitpunkt aber noch nicht genau wusste). leider habe ich anfangs meine abfahrt auf dem gipfel trail runter ziemlich verhaut und wurde wie befürchtet bald von der späteren gesamt zweiten überholt. am letzten anstieg von samnaun hoch kam dann leider der mann mit dem hammer und ich kämpfte mich im gefühlten schrittempo den letzten anstieg irgendwie hoch. leider musste ich in samnaun auf mein geliebtes hofmann extreme verzichten und auf ein iso bei der versorgung zurückgreifen, was mein magen gar nicht gut hieß!  ein trost und ansporn war, dass es auch den vielen männern um mich herum nicht anders ging ;-). der becher cola am gipfel (danke den jungs die da bei eiskaltem gipfelwind ausharren) rettete mir aber das leben und verlieh mir neue lebensgeister die mich dann noch mit vollgas ins ziel trugen und ich schließlich auf dem etwas undankbaren gesamt 4. platz landete. mein ziel in die top 5 zu kommen (die heute aus vier nationen bestanden) habe ich aber geschafft und bin mit meiner leistung und meiner zeit super zufrieden, war ich doch die woche davor noch geschäftlich drei anstrengende aber schöne tage in prag unterwegs und hatte alles andere als eine perfekte vorbereitung für diesen harten marathon.........am sonntag ging es dann als kleine belohnung ;-) mit kirsten sörries zum conway fotoschooting auf den grubigstein (diesmal mit der bahn). was  ebenfalls anstregend war, wenn auch auf andere weise, aber total spaß machte und ich bin schon mehr als gespannt auf die bilder!!!


mein radweg führte mich vergangenen samstag in die einzigartigen dolomiten nach niederdorf zum dolomiti superbike.  mit 113 km und 3400 höhenmeter hab ich mir da so einiges vorgenommen. aber die lange strecke dieses legendären marathons fehlte noch in meiner sammlung und so reisten stephan und ich freitag abends nach südtirol. gerade noch rechtzeitig kamen wir an um die startnummer abzuholen, einquartiert haben wir uns in einem winzigen dachzimmer vom  hotel bauer (das letzte das wir in der umgebung kriegen konnten) am wunderbaren  toblachsee (der wohl kälteste see den ich kenne ;-). das hotel könnte auch aus einem film der 50er entsprungen sein, samt seinen mitarbeiter einfach nur legendär wie der marathon. tagwache hieß es dann bereits um 4.00 uhr früh um pünktlich am start zu stehen. der frühstückshunger ist um diese uhrzeit eh immer bescheiden und der magen sowieso nervös. in der startliste der elite klasse fanden sich alle große namen des marathon sports die um das preisgeld kämpften. mit über 5000 teilnehmern ist er wohl auch einer der größten marathons in europa. wahnsinn aus welchen winkeln der kleinen dörfer alle diese biker in der früh herkommen. nachdem meine form momentan nicht ganz da ist wo sie sein sollte und so ist wie ich es gewohnt bin, war mein einfacher plan für das rennen an diesem wunderschönen sommertag,  gut durch  kommen und auf alle fälle ins ziel zu fahren. für das genießen der traumkullisse  hier im herz der dolomiten bleibt leider keine zeit  aber die tolle atmosphäre durch die vielen zuschauer und in der früh am start sind einzigartig (sogar der sprecher begrüßte mich persönlich mit namen) und machen die rennen hier in südtirol so besonders für mich! 

nach dem startschuss heißt es dann 6 h vollgas gebeben. ich ging das ganze aber trotztem etwas verhaltener als sonst an, wollte ich das rennen ja unbedingt beenden.  mein gefühl war das erste mal seit meinem 2 platz auf der ronda extrema in riva  wieder einigermaßen gut und ich fand schnell einen rhythmus. ab km 75 merkte ich aber so langsam  die länge des rennens und dass es sehr warm wurde. ich musste leider die spätere gesamt 4. ziehen lassen und erwischte  zweimal ganz knapp eine gruppe in den sehr windigen falchstücken nicht, was mich sehr viel an zeit kostete. den letzten anstieg hieß es dann nur noch irgendwie hochkommen, die fiesen  krämpfe in beiden oberschenkel, die mich bereits bei der WM gequält hatten  und sich schon vorher in steilen passagen ankündigten, meldeten sich wieder. doch in der letzten abfahrt gab ich noch mal alles, biss auf die zähne und zog auch die letzten kurzen anstiege bis ins ziel durch, auch wenn die füße brannten. am ende wurde es platz 5 in der elite klasse. mein ziel hatte ich heute erreicht und ich war richtig happy  über mich und dass ich diese distanz bis zum ende geschafft hatte, war es doch mein härtestes rennen dieses jahr. für die tolle  siegerehrung hat es dann auch noch gereicht was natürlich bei diesem  event  etwas ganz besonderes ist!    
bis bald und genießt den tollen sommer!
eure reni

hotel baur am see (bitte grüße von mir an hr. franchi falls ihr vorbeikommt! ;-)
 

ja das war die weltmeisterschaft 2015 beim sella ronda hero in italien......ein mega tolles rennen und wie immer ein super oganisierter event mit schöner atmosphäre und mit fahrer und fahrerinnen aus 40 nationen.....leider ist sie für mich nicht ganz so verlaufen wie gewünscht und da mag ich auch gar nicht viel dazu schreiben. die form ist leider nicht da wo sie sein sollte und nicht vergleichbar mit letztem jahr!  wärend des rennens lief es leider auch nicht rund und wie erhofft. ich musste einen langen anstieg ohne flüssigkeit fahren und dachte davor schon ich hätte mich verfahren. ich  war erstmal durch den wind und verlor einiges an zeit,  da wir ganz anders in eine versorgung eingefahren sind als im vorjahr und stephan nicht auf mich wartete dachte ich es kommt noch eine zweite labe. dem war nicht so und ich  malte mir schon aus dass er einen unfall hatte etc....aber es war nur ein verkehrsstau. ja, danach war das rennen irgendwie gelaufen,  ich füllte mir zwar dann irgendwo an einem bach wasser ein, aber inzwischen hatten mich schon viele fahrerinnen überholt und es dauerte bis ich trotz sehr vieler krämpfe wieder ins rennen fand. erst bei der nächsten versorgung als ich auch wegen stephan beruhigt war gab ich noch mal alles und kämpfte mich bis ins ziel mit unzähligen krämpfen (gleichzeitig in beiden beinen, das kannte ich bisher noch nicht) und einem platz 28..... (von ca. 65 fahrerinnen).

einfach nur schade und das auf meiner lieblingsstrecke! dafür waren christina und sabine heute sehr stark für österreich unterwegs und natürlich alban lakata der sich den wm titel holte, gratulation! bei den damen heißt die neue weltmesiterin gunn rita dahle-flesja (die sich bereits ihren 10 wm titel holt! wow und hut ab!)

es geht aufwaerts.....nicht nur bei einem rennen sondern auch mit der form!!!

nachdem ich die letzten wochen versucht habe mich gut zu erholen und wenig trainiert hatte, machte es für mich keinen sinn wie geplant in tegernsee auf der langen strecke  am start zu stehen. ich entschied mich lieber das lange wochenende mit ruhigen langen einheiten auf dem rad zu verbringen und startete eine woche später in pfronten beim heimrennen. aber auch hier fuhr ich nur die kurzstrecke um einfach wieder ein gutes renngefühl zu bekommen. leider hab ich den start durch einen kleinen tumult etwas verschlafen und musste bei dem mega schnellen tempo das die jungs anschlugen immer wieder an die gruppe ranfahren und irgendwann reißen lassen. leider, denn so verlor ich bis zur anfahrt an den einzigen langen 800 hm anstieg schon viel zeit und lag nur auf rang vier.  aber im verlauf des anstieges kam ich immer besser ins rennen und konnte wieder in sichtweite der dritten auffahren. auf der sehr langen und schnellen abfahrt  verlor ich leider viel zu viel zeit  gegenüber den jungen XCO mädels,  (ich hatte es heuer noch nicht mal geschafft die strecke abzufahren.......) aber ich war am ende um 2 minuten schneller als bei meinem sieg letztes jahr. natürlich war ich enttäuscht, obwohl es dann überraschend am ende noch  der dritte platz wurde,  aber es hat sich im vergleich zu meinen letzten beiden rennen jedenfalls wieder gut angefühlt und so konnte ich die letzte woche noch mal nutzen um gut zu trainieren und ich freue mich jetzt schon sehr auf kommenden samstag und die WM beim sella ronda hero in italien.....das wird ein mega event, eine lässige strecke, und mein lieblingsrennen....was soll da noch schief gehen..drückt mir alle die daumen!

grosse enttaueschung bei der oesterreichischen meisterschaft in kleinzell!

mit meinem DFN bei der ÖM am pfingstsonntag in kleinzell war ich natürlich mehr als enttäuscht, hatte ich mir doch viel vorgenommen. gesundheitlich nicht fit musste ich nach der ersten runde abrechen. ich quälte mich dann noch über die durch den starkregen am vortag sehr anstregend gewordene, mega schlammige und rutschige strecke bis zur nächsten versorgung wo stephan auf mich wartete. aber noch 30 km zu fahren wäre heute völlig unmöglich gewesen. sehr, sehr schade, hatte ich mir doch einiges vorgenommen und war doch die weite anreise ein ziemlicher aufwand. vielen dank an dieser stelle an meinen mann stephan der sich immer die zeit nimmt mich zu betreuen und zu begleiten!!

vorerst  habe ich mir und meinem körper erst mal einige tage eine trainings-auszeit gegönnt und momentan fühle ich mich immer noch nicht wieder fit. ich hoffe dass ich diese woche wieder mit dem training beginnen kann um mich optimal auf die WM in italien vorbereiten zu können. 

leider habe ich mir diesmal selber kein geschenk zum muttertag gemacht (danke aber an ylvie für all deine tollen überraschungen an diesem morgen!!!)

an die streck in singen habe ich keine gute erinnerungen und so war mir klar dass das flache und schnelle rennen mit den ständigen richtungswechseln, kurzen anstiegen und tempowechseln, (für mich) so früh im jahr nicht unbedingt meins werden würde. die  erste von den beiden runden konnte ich noch einigermaßen gut mithalten und war in den von mir angepeilten top 20. bei einem so starken starterfeld (mit fas 60 damen aus 15 nationen) es waren wohl  bei einem marathon noch nie so viele weltmeisterinnen, olympiasiegerinnen oder gesamt weltcupgewinnerinnen am start, war das für mich unter den umständen ganz ok. es ist wirklich cool mit profi fahrerinnen wie gunn rita dahle, sabine spitz oder jolande neff im selben startblock zu stehen und die möglichkeit zu haben mit ihnen zu fighten. leider konnte ich das tempo aber in der zweiten runde nicht mehr halten, wurde richtig gehend durchgereicht und hatte mit harten beinen und krämpfen zu kämpfen. so versuchte ich das rennen einfach nur durchzufahren und kam schließlich schon ziemlich enttäuscht als 29 te ins ziel.

stephan und ylvie hatten mich top versorgt, aber wenn nichts geht, dann geht nichts. vielleicht hatte ich  mich auch noch nicht ganz von der mega strecke in riva vollständig erholt, jedenfalls war das diesmal nichts.....aber angesichts der  gesamt km die ich bis jetzt dieses jahr auf dem rad verbracht habe, ist die zeit  von 3.31 für 80 km und fast 2000 hm doch ganz respektabel…..jetzt geht es erstmal zu pfingsten zur ÖM meinem ersten saisonshöhepunkt. auch wenn die strecke ähnlich wird, werde ich trotzdem mein bestes geben ;-)

trotz riesen pech noch platz 2 in riva auf der ronda extrema....

….ja letztes jahr war es das perfekte und heuer das „defekte“ rennen beim bike festival in riva! und trotz meines riesen pechs hab ich dann noch platz 2 in der gesamtwertung rausgefahren, da bin ich mit meiner leistung und form mehr als zufrieden!!!

 

aber von anfang an:  der start lief super und zusammen mit kathrin schwing setzten wir uns gleich an die spitze des gesamten damenfeldes und  kurbelten gemeinsam den ersten 1000 hm anstieg hoch. ich fühlte mich ganz gut obwohl es erst mein zweites rennen war und ich  mir gar noch nicht sicher wie ich die 3800 hm und 90 km im renntempo überstehe. in der ersten sehr glitschigen trailabfahrt konnte mich kathrin dann zwar überholen, aber ich verlor nicht viel und sie war noch in sichtweite. dann begann mein drama und ich merkte dass ich langsam luft verlor. leider war dann auch noch ein pfeil falsch und ich und andere fahrer musste erstmal bremsen und fuhren ein paar meter falsch. aber wir  haben es dann gleich bemerkt und sind wieder auf der richtigen strecke gelandet. in der nächsten versorgung blieb ich dann stehen, füllte luft in meine tubelessreifen nach und hoffte dass sie dicht machten. es schien zu funktionieren.  aber leider nicht lange. 10 Minuten später erneut platten und ich musste wieder anhalten und pumpen. bald hatte ich kathrin auch wieder in sichtweite, doch es nützte nichts ich musste wieder stehen bleiben und luft einfüllen. ja und dann waren irgendwann meine kartuschen leer und ich fuhr mit dem letzten rest luft in die trailabfahrt bei der abzweigung von der ronda grande in die ronda extrema. ich wusste dass am ende stephan mit einem ersatzlaufrad in der versorgung wartete. bis dahin hatte mich noch keine dame, auch nicht von der grande runde überholt. leider war dann gleich mal schluss mit fahren, wollte ich mir meine felge nicht ruinieren und so musste ich  den ganzen berg, über 10 minuten runter schieben. es blieb auch niemand stehen um mir mit luft auszuhelfen. leider kam jetzt auch die schweizerin auf mich aufgefahren und überholte mich. kurz vor der verpflegung gab mir dann noch ein netter mann (bitte melden falls du das liest) einen kartusche und ich konnte wenigsten noch ein stück bis zur verpflegung fahren. stephan wechselte in rekordzeit meinen reifen und so konnte ich jetzt wenigstens das rennen beenden. natürlich hatte das ganze jede menge kraft und energie gekostet, aber ich fand trotztem noch mal gut ins rennen und konnte auch bald meinen zweiten platz zurückerobern. nach 6h10min kam ich schließlich dann mit sehr gemischten gefühlen und etwas versöhnt ins ziel. leider hatte ich heute nicht die möglichkeit bekommen um den sieg mitzukämpfen wobei der sicher in reichweite war …sehr schade, aber ich war froh das ziel überhaupt erreicht zu haben und kann sehr stolz auf meinen zweiten platz  sein.
danke an meinen mann stephan der immer alles versucht mich optimal zu versorgen und ohne ihn wäre ich an diesem tag nicht ins ziel gekommen!!
was ärgerlich war und überhaupt nicht nachvollziehbar für mich, ist die tatsache, dass kathrin und ich  in der mastersklasse gewertet wurden nur weil wir +40 sind (ich werde es ja leider erst dieses jahr ;-) und/obwohl wir uns mit lizenz für die elite hauptklasse gemeldet haben ) und somit auch nur einen bruchteil des preisgeldes der overall 3. platzierten und siegerin der damen hauptklasse bekommen haben. auch in der berichterstattung wird die overall 3. als gesamt siegerin des marthon dargestellt?? das ist einfach nur unfair, ungerecht  und unverständlich für mich und der tollen veranstaltung nicht würdig!!

 

 

mit vollgas in die neue rad-renn-saison....

der start in meine rad-renn-saision ist mir mit meinem ersten platz beim 4. auto brosch marathon in kempten ganz gut gelungen. nach erst knapp 5 wochen training auf dem rad und noch wenigen km war ich doch recht unsicher wie das erste rennen wird. das wetter, das erste mal bei dieser veranstaltung wirklich top, die stimmung und die  strecke (auch wenn nicht mein lieblingsterrain) waren heute ein genuss. ich habe mir als vorbereitung für die kommenden, doch sehr anstrengenden rennen, die kurzstrecke mit 42 km und 800 hm vorgenommen und konnte von beginn an, trotz des sehr schnelles starts gut mitgehen und nach den ersten km die gesamt führung des damenfeldes übernehmen. durch eine kleine unachtsamkeit verlor ich zwar zwischendurch mal meine gruppe und musste ein gutes stück alleine auf der flachen strecke unterwegs sein, aber am ende konnte ich mit einem komfortablen vorsprung nach der ersten runde als Siegerin ins ziel abbiegen. was will man mehr! am heimweg noch ein kleiner abstecher zu freunden und so war es ein gelungener und schöner tag gemeinsam mit meinem mann stephan der heute, ausser anfeuern gar nicht viel zu tun hatte ;-)

 

in meiner galerie findet ihr noch ein paar bilder aus kemten!

buntes fruehlingspotpourri & allerhand

ja, die letzten vier wochen hab ich fleißig auf dem rad trainiert - mal bei heißem-schoko wetter und mal bei feinem sonnenschein. alles war dabei und es macht so richtig spaß nach der skitouresaison wieder aufs bike zu steigen.  mein neues team outfit ist eingetroffen und auch meine neue reni wird startklar gemacht! die osterurlaubs-woche habe ich leider bei wind, regen, schnee und sturm zu hause auf der rolle genossen. aber da ich den ganzen winter ja auf den ski verbracht habe, war das auch mal eine abwechslung und so wurde es ein gemütliches osterfest zusammen mit meiner familie. am wochenende geht es dann los mit den ersten bike marthons und ich bin gespannt und freu mich schon auf die neue saison.....eure reni ;-)

last call zum sella ronda....

.....bekam ich letzte woche von lisa und ich hab die gelegenheit genutzt trotz arbeits stress, endlich mal beim berühmten skimarathon in südtirol dabei zu sein und die sella ronda auch im winter zu bestreiten… eigentlich hatte ich die ski ja schon offiziell in die sommerpause geschickt, doch jetzt sollten die 42 km und 2800 hm mit den ski  für diesen winter mein längstes skitourenrennen werden. ich fühlte mich echt super hatte ich die Woche durch den redaktionsschluss im verlag eh keine zeit groß zu trainieren und so war ich perfekt erholt für so ein anstrengendes rennen. 

am freitag vormittag sammelte ich Lisa in innsbruck auf und wir fuhren gemeinsam nach wolkenstein. dort stärkten wir uns noch mit einer riesen portion nudeln und machten uns fertig für das rennen das um 18  uhr startete. das wetter wahr fein und die sonne schien sogar noch am start (nachdem sie sich wieder hinter dem mond hervorgekämpft hatte, es war ja sonnenfinsternis an diesem tag ;-) Lisa kannte die strecke da sie ja schon zweimal dabei war. es war sowieso die ganze prominenz aus der skitourenszene am start.  der erste anstieg hinauf zum grödner joch sollte eh so ziemlich der steilste werden, was aber mit den ski ein vergnügen ist im vergleich zum selben anstieg mit dem mtb im sommer ;-) ich versuchte nicht zu schnell zu starten und hoffte dass Lisa und ich in etwa den gleichen rhytmus finden, kannten wir uns doch vom training her überhaupt nicht. leider war sie aber schon nach kurzer zeit aus meiner sichtweite verschwunden und ich nahm tempo raus und wartete immer wieder. aber Lisa schien heute keinen guten tag erwischt zu haben und kam überhaupt nicht ins rennen. leider zog so das gefühlte ganze feld an mir vorbei während ich im unteren trainingstempo langsam richtung gipfel zog. so hatte ich mir das natürlich nicht ganz vorgestellt. aber es war ein team rennen und so wartete ich auf meine partnerin der es gar nicht gut ging und wir gingen gemeinsam in die wechselzone und in die abfahrt. oben am grad beim anblick der berge im letzten abendlicht kamen die ganzen tollen gefühle vom letzten sommer hoch, da war ich beim sella ronda hero überhaupt die aller erste die am grödner joch oben war (der frauenstart war auch etwas früher) ;-)
in der abfahrt lies es lisa aber dann ganz rasant krachen und ich musste schauen dass ich sie nicht verlor und dran bleiben. der nächste anstieg war ewig flach und lang mit einer skatingpassage und einem langem ziehweg. Lisa kämpfte sehr tapfer aber es überholten uns immer wieder sehr viele teams und ich musste leider gruppe um gruppe in die dunkelheit verschwinden lassen. inzwischen habe ich angefangen das rennen einfach zu genießen war es doch ganz ungewohnt nicht am anschlag zu laufen und immer wieder ein paar worte mit vorbeiziehenden zu wechseln. leider hab ich überhaupt nicht dran gedacht wie es auch viele mix-teams gemacht haben einfach den schwächeren partner anzuhängen und zu ziehen. aber wir hatten beide nichts dabei und so machte es dann ja keinen sinn. in den wechselzonen konnte ich so immer tee trinken und etwas essen was natürlich auch schön war. die füsse taten uns beiden furchtbar weh da die vielen flachen passagen einfach total ungewohnt waren mit den skischuhen zu laufen und meine zehen wurden dabei total eingequetsch. die stimmung auf der strecke war super und die vielen leute feuerten uns ganz  toll, teilweise mit kuhglocken an. besonders als es durch den letzten ort in den letzten anstieg ging. die strecke führte direkt zwischen den ganzen häusern hindurch. Lisa wachte jetzt etwas auf und konnte am ende sogar noch zulegen. inzwischen war es schon ganz schön spät geworden und ich war schon furchtbar müde. da ich keine uhr dabei hatte, dachte ich auch dass wir bestimmt schon ewig unterwegs sind und ziemlich weit hinten liegen. die letzte abfahrt machte dann noch mal so richtig spaß und die skatinpassage direkt ins ziel auch. gemeinsam erreichten wir das dann auch nach 4 h 38 und einem 8 platz gesamt und ich war super überrascht dass wir dann doch relativ schnell waren….wow da wäre heut ganz schön was drinnen gewesen, aber es war bestimmt nicht meine letzte sellaronda…. ;-) danke Lisa für deine einladung und deinen kampfgeist!!!  

 

der link zum rennen....

ein kunterbuntes wochenende...

....mit dem fellflitzer am freitag abend in grän habe ich meine hagan ski würdig mit einem sieg in die sommerpause verabschiedet. die besetzung für einen "gaudilauf" war jedenfalls richtig stark! endlich sind auch meine hartnäckigen bauchprobleme verschwunden die mich mehr als drei wochen lang begleitet haben, ich hoffe das bleibt so! am samstag ging es dann auf den crosser um eine erste runde mit dem rad zu drehen. ganz schön ungewohnt wieder im freien zu radeln. während meine kolleginnen bereits das erste etappen rennen beim cap epic bestreiten sammle ich meine ersten paar rad-km. der traumhafte sonntag verleitete mich dann aber noch mal um die ski anzuschnallen und mit stephan zusammen meinen hausberg zu besteigen. fein wars jedenfalls mein wochenende......

mehr zum fellflitzer

ganz viele ueberraschungen.....ob da der osterhase schon die loeffel im spiel hatte ;-)

    

heut hat mich die post mit einem kleinen paket überrascht. danke an venex für meine neue recovery wäsche!

ich bin gespannt auf die wirkung und werde natürlich nach einer ausgiebigen testphase berichten! mehr infos dazu

hier www.venex-j.eu

 

auch wenn noch nicht ganz ostern ist, aber momentan landen ganz schön viele tolle neue sachen bei mir im nest.....

vielen dank an...... CONWAY - die neue reni wird genial, MALOJA für die stylischen und hoch funktionellen klamotten, SIDI für die geilen schuhe, MET für meine sicherheit in tollem design , und ADIDAS eyewear für die farblich perfekt abgestimmten brillen . auch liebe ich mein neues stylisches sport armband von ENERGETIX das mich jeden tag begleitet.

2. platz beim jennerstier - deutsche meisterschaft im skibergsteigen!!

 

traumhaftes winterwetter begleitete mich am samstag zum jennerstiers  im schönen berchtesgadener land wo die deutsche meisterschaft im skibergsteigen ausgetragen wurde.  ein rennen im fast ausschließlich freien gelände mit ca. 1400 hm verteilt auf zwei aufstiege, zwei tragepassagen und eine, die beine ganz schön  zum brennen bringende, anspruchsvolle lange abfahrt. leider hatte ich die  ganz schnellen beine heute um 4.30 uhr früh wohl zu hause in vils vergessen, was ich bereits beim warm laufen und meinem sehr langsamen start merkte. auch meine bauch probleme waren wie die letzten drei wochen immer noch mein ständiger begleiter :-( und meine stärken in den anstiegen konnte ich daher heute ganz und gar nicht zeigen. ich startete extrem langsam, konnte mich aber dann doch bald an die spitze setzen. ich hatte auch nie das gefühl am limit zu laufen aber irgendwie fühlte ich mich gebremst. als erste erreichte ich dann auch nach einer tragepassage die bergstation und ging in die abfahrt. diese ging ich eher vorsichtig an und so wurde ich auch von einer dame überholt. ich konnte aber mit kaum rückstand folgen und in die wechselzone fast gleichzeitig einfahren. leider war ich da etwas zu langsam da mein fell sich ziemlich verklebt hatte und ich auch durch meinen feuchten hände dann nicht mehr in den handschuh kam. mit einiges an rückstand ging ich in den zweiten anstieg, aber ich konnte bald aufschließen und auch nach einem harten duell die führung zurückerobern. es reichte aber nicht um mich abzusetzen, gefühlt lief ich eigentlich voll langsam. dann habe ich noch ein bischen geschlampt in einer spitzkehre und musste meine führung wieder abgeben. es riss ein kleines loch dass ich leider bis zu der tragepassage und dem ziel nicht mehr aufholen konnte. nach einem wirklich sehr spannenden rennen waren es am ende nach 1h 27 min laufzeit, nur  20 sec die auf platz 1 fehlten. aber für mein erstes individual rennen heuer passt mein 2 platz  so knapp hinter der neuen deutschen meisterin schon ganz gut und für mich als österreicherin war der titel ja sowieso nicht drin ;-) für den besten betreuer gabs am ende jedenfalls ein bussi........
weiter tolle bilder in meiner galerie
alle details zum rennen hier
zum maloja blog

vertical up auf die legendäre streif am hahnenkamm in kitzbühel - hier die facts in kurz:

samstag abend, 860 hm, 3,3 km, 1000 teilnehmer, 85% steigung, mausefalle und hausbergkante, hammer stimmung, top form aber leider gesundheitlich angeschlagen, 10+ spikes an den inov-8 schuhen, sehr hart gekämpft, zwei stöcke, 1 minute schneller als letztes jahr,  hammer 40,55 min = 2. platz, eine fehlende minute aufs oberste stockerl und eine (fast) zufriedene reni!

ja, das heißt wohl nächstes jahr noch mal kämpfen..... ;-)

hier alle details zum rennen.

danke an manfred von inov-8.

zum maloja blog

(foto 2 und 4 Lorenz Gabi)

am freitag abend den 30.01. startete ich bei der rangger köpfl trophy in oberperfuss.  ein skitourenrennen in der nähe von innsbruck,  nicht all zu weit von daheim entfernt. ich mag neue strecken die ich noch nicht kenne  und mit 920 hm im aufstieg klang es  genau richtig für mich als erstes rennen der saison. das training die letzten wochen lief richtig gut und am meisten spaß macht mir momentan das trainieren mit den tourenski, aber ich hatte  auch richtig lust nach  fast 5 monaten wieder mal ein rennen zu laufen. schön war, dass mein mann mich begleitete. wie immer das "erste mal" war ich ganz schön nervös am start.  es waren doch ziemlich viele frauen angemeldet und ich hatte keine ahnung wie es bei mir läuft da ich bis dato noch keine schnelle einheit absolviert hatte und mir nicht sicher war ´ ob ich das ganze rennen durchhalten werde. aber kaum erklingt der startschuss gibt es eh nur vollgas und dann geht´s einfach dahin. es lief super und ich konnte am ersten steilen hang und bis zur stiegelreith alm sogar mit den wirklich schnellen männern mitgehen. doch dann kam ein elendiglich langes flachstück (mein lieblingsterrain!). ich ließ leider etwas abreissen und kämpfte nun gegen mich selber, den kalten wind und fiese magenkrämpfe. von hinten kamen die lichter immer näher und vor mir entfernten sie sich weiter. das hieß ich wurde langsamer und hatte keine ahnung wie weit es noch war, da ich auch keine uhr dabei hatte. zum glück wusste ich aber, dass ich erste damen bin  weil mir das die streckenposten und zuschauer mehrmals zugerufen haben. endlich und nach einer gefühlten ewigkeit sah ich dann die lichter der zielhütte vor mir auftauchen und ich konnte den  letzten , jetzt zum glück wieder steiler werdende anstieg in angriff nehmen. inzwischen hatte mich fast von hinten eine kleine gruppe eingeholt, aber ich gab noch mal gas und sprintete ins ziel, man weiß ja nie wer da alles dabei ist. ;-). ja, und mit 46:16 min war es der erste platz. leider haben auf den streckenrekord nur 12 sec  gefehlt die ich im flachstück mehrmals verträumt habe, aber ich bin  super zufrieden mit meiner leistung. der blick von dort oben auf innsbruck war den aufstieg jedenfalls wert, ebenso wie der fantastische topfenstrudel mit vanillesoße und die coole preisverteilung mit überraschungsgast tobias moretti sowieso. einfach ein perfekter abend!!!

 

ja und was mach ich dann am samstag abend wenn mein mann beim allgäu vertical in ofterschwang am start steht, nur anfeuern.....
nein, natürlich musste ich da auch noch mal mitlaufen. hatte ich doch einen sieg vom letzten jahr zu verteidigen. müde fühlte ich mich schon noch, kamen wir doch erst spät am vorabend nach hause, auch meine beine waren nicht ganz entzückt so ein kurzes sprint rennen von knapp 560 hm zu absolvieren. dieses jahr wurde die abfahrt noch etwas verlängert und ein kurzer schlussanstieg kam auch noch dazu. ja, aber kaum erklingt der startschuss gibt es eh nur vollgas....
der mega steile starthang war sehr rutschig heute, aber ich meisterte ihn ohne grosse probleme und fühlte mich richtig gut.  unerwartet war ich oben beim fellwechsel die erste dame. aber total verwirrt schnallte ich mir die ski ab, anstatt  nur die steigfelle ab zu ziehen und kam dann nicht mehr in meine bindung. eine dame fuhr an mir vorbei, ich wurde total hektisch und schaffte es irgendwie doch noch die ski an zu schnallen.  mit volldampf stürzt ich mich in die dunkle abfahrt bei der es  kurz vor ende über eine geländekante in eine total buckelige und  harte piste ging. im letzten moment konnte ich abremsen und einen sturz vermeiden. bei der wechselzone machte sich dann gerade die in führung liegende dame fertig zum loslaufen und somit blieben nur noch ca. 100 hm für meine aufholjagd. in rekordzeit zog ich die felle auf und sprintete los. kopf an kopf kämpften wir uns beide die letzten meter des super steilen anstiegs hoch. die zuschauer riefen immer den namen meiner mitstreiterin, es schien ihr heimrennen zu sein und ich  hörte richtig wie sehr sie kämpfte. jedenfalls hatte ich keine ahnung wann endlich das ziel kam. immer noch waren wir neben einander.  jetzt im flachstück hatte ich endlich das ziel in sicht und  meine verfolgerin etwas abschütteln können.  an einem werbebogen dachte ich endlich das ziel erreicht zu haben, als ich erst ein paar meter vor mir die rote linie sah und von hinten wieder meine gegnerin hörte. also noch mal einen kleinen sprint einlegen und ganz knapp als erste über die ziellinie.....das wäre es ja jetzt gewesen nach all dem kämpfen und adrenalin. ein mega spannendes finish jedenfalls und echt happy meinen zweiten sieg dieses wochenende heimgeholt zu haben......

a guats nuis joar 2015 all mit a nand....

das neue jahr hat begonnen. das wetter spielt verrück wie auch momentan die ganze welt mit krieg und terror was mich sehr traurig mach!!! da wird sportliche leistung ganz klein und unbedeutend dagegen. weihnachten meine lieblingszeit ist leider schon wieder vorbei mit nur einem kurzen gastspiel des winters. ich bin voll im training und passe mich dem wetter an, einmal mit den tourenski durch hüfthohen neuschnee spuren und ein paar tage später bei sturm, der mich fast vom rad fegt, mit dem crosser unterwegs. vielseitigkeit kann jedenfalls nicht schaden und schlechtes wetter kann sogar spaß machen auch wenn das training dadurch mal etwas kürzer ausfällt ;-) anbei ein paar bilder die alle innerhalb von 14 tagen bei mir zu hause zustande kamen....

 

ein (augen) blick zurueck....

wie immer, wenn die tage verdammt kurz sind und sich bereits das christkind  überall erahnen lässt, ist die zeit auf einen kleinen saisons rückblick:

gestartet mit einem österreichischen meistertitel im skibergsteigen vertical  und vollgas, gleich hinter sally bigham auf's podest beim ronda extrema in riva! was für ein fulminanter start in die junge saison und gleich zwei saisonsziele erreicht! dazwischen noch viermal ganz oben am podest..... (etwas besonderes und sehr emotional war der start und sieg im mädels team beim nordkettenquartett zusammen mit lisa, tina u. vroni, danke dafür!!)

an meinem dritten ziel, durch mega viel pech bei einem meiner besten rennen dieses jahr,  dem sella ronda hero, ganz knapp  vorbeigefahren. danach war irgendwie der wurm drinnen und ich hatte auch  gesundheitlich einige probleme.  auch wenn es noch ein zweiter platz in ischgl und ein gesamt dritter bei der uec masters europameisterschaft wurde, war ich mit meiner zweiten saisonshälfte nicht zufrieden.

im nach hinein betrachtet und mit etwas abstand wird mir aber auch klar, dass es nicht einfach so nebenher mit einer winter und sommer rennsaison, beide auf höchstem niveau, funktionieren kann und ich mir immer ein absolutes top ergebniss erwarten darf.  noch dazu da ich kein profi bin, noch nie in meinem leben auf trainingslager war und nebenher noch so einiges andere zu bewältigen habe.....aber es macht mir spaß! im winter die tourenski anzuschnallen und im sommer aufs bike zu steigen und von daher war es eine verdammt erfolgreiche saison... ;-)
DANKE an stephan und meine tochter, dem CONWAY team rund um andreas, den MALOJAs, dem VILSER BERGBRÄU, roland von SIDI, stephan von MAGURA, benedikt von HAGAN,  dem RADCLUB REUTTE, TUNE, SCARPA, ATK, CAMP und ALLE die mich die letzte saison begleitet haben....

herbstsommerurlaubspause

die zeit vergeht wirklich wie im flug. meine herbstpause, bei der mich wunderschönes spätsommer wetter bei meinen bergtouren begleitete, und ein cooler und etwas anderer urlaub in lissabon ist schon wieder vergangenheit. so langsam werde ich wieder mit dem training für die neue saison starten. auch gesundheitlich bin ich langsam wieder fit und der grund für mein angegriffenes immunsystem ist hoffentlich durch eine nicht so angenehme wurzelbehandlung erledigt ;-) ich freu mich jetzt schon langsam auf die tourenski und die ruhige und meine lieblings-vorweihnachszeit!

 

world of mountainbike-rennfieber forum...

ein  beitrag zum thema regeneration und herbstpause von jule in der world of mountainbike:

ein interview auf RE / das ausserfernsehen - sportler aus dem ausserfern

hier wurde ich mal so richtig ausgefragt  ;-)

wer die sendung im fernsehen verpasst hat und nachhören will hier suchen, unter sendungsarchiv und beitrag: WS 40/2014 (11300) viel spaß!

wenn der wurm mal drin ist, ist der drin!

letzte woche hab ich noch mal hart trainiert um beim marathon in oberstdorf (bei dem ich jetzt jedes jahr meine saison ausklingen lasse),  ein wirklich gutes ergebnis zu erreichen. es war mir daher auch  klar, dass ich letzten sonntag beim burgenrennen wohl nicht wirklich die schnellsten beine hatte, meine zeit vom letzten jahr um über eine minute verpasste und somit fahrerinnen die dieses jahr noch nie schneller waren als ich mich heute auf der sehr kurzen strecke überholten. aber da das rennen von meinem verein super oganisiert ist und es immer ein schönes erlebnis ist vor heimischem publikum am start zu stehen wollte ich natürlich trotzdem mitfahren. aber dass mich jetzt auch noch die erkältungswelle die in meiner umgebung herumschwappt mit voller wucht erwischt finde ich jetzt gar nicht berauschend. leider ist ylvie schon seit sonntag sehr erkältet und auch meine kollegen im büro. so merkte ich bereits die ganz woche dass ich schlapp und müde bin und seit gestern mit hals und kopfschmerzen und verrotzter nase hab ich auch die bestätigung. ich würde morgen so gerne in oberstdorf am start stehen und schaue jetzt mal wie es mir heut abend geht. leider ist in der zweiten saisonshälfte irgendwie der wurm drin und jedesmal wenn ich wieder halbwegs fit bin steckt er irgendwo seine kleine nase raus....

wieder unterwegs im rennzirkus...

am sonntag den 14.09. startete ich beim uci world series marathon dem val die fassa bike in italien.  es war das erste rennen nach einer 6 wöchigen rennpause, die ich mir nach einer langen saison verordnet hatte. mein körper hat diese pause dann auch gut genutzt um mal so richtig krank zu sein (ich kann mich gar nicht erinnern wann ich es das letzte mal war). ein paar tage reiste ich mit meiner familie auch in den süden um wenigstens ein paar sonnenstrahlen in diesem verregneten sommer zu ergattern. danach merkte ich wie es im training wieder langsam bergauf ging und ich  mich auf dem bike wieder gut fühlte. mein ziel für das rennen am sonntag mit fast 3000 hm und 64 km war es gut durchzukommen (evtl. sogar die top 5 zu schaffen) und weltranglistenpunkte für die WM nächstes jahr zu sammeln. wir reisten am samstag mittag mit viel verkehr und einiges an verzögerung nach monea in die dolomiten. nach einem nicht ganz so guten abendessen (leider habe ich die nudeln irgendwie gar nicht gut vertragen) stand ich samstag früh bei noch sehr frischen temperaturen und mit einem etwas flauen magen am start des sehr stark besetzten marathons. leider gab es heuer keinen eigenen frauenstart und so ging es gleich vollgas in einem großen pulk los in den ersten anstieg. ich habe mir vorgenommen, diesen heute etwas ruhiger anzugehenund nach einem schlechten start musste ich mich  auch erst von hinten nach vorn kämpfen. als ich in der hälfte dann plötzlich auf sally bigham  auffuhr war ich dann doch etwas überrascht. am ende der ca. 1000 hm war ich ca. an 4 stelle mit keinem großen rückstand. aber irgendwie merkte ich heute wohl die fehlende rennpraxis, denn mit runter fahren verlor ich viel zeit, besonders in den dann doch nicht einfachen technischen passagen und trails im wald, die noch etwas feucht und rutschig waren. die strecke führte uns über gesamt 4 anstiege mit teilweise mega steilen rampen die besonders gegen ende des rennens sehr weh taten, aber mir und meinem leichten 27,5 er bike natürlich auch entgegenkamen.  vor der letzten abfahrt musste ich  leider  noch eine polnische fahrerin ziehen lassen und ich verlor meinen 5 gesamtrang. am ende nach 4.10h im ziel angekommen, war ich aber dann mit meinem 6 platz fast ganz zufrieden, vor allem weil ich weiß, dass da schon noch einiges möglich ist. gewonnen hat wie sollte es auch anders sein sally bigham, eine der wohl momentan besten marathon fahrerinnen.

iron bike ischgl.....viele superlativen und ein 2. platz

am samstag den 02.08.  ging es für mich zum iron bike nach ischlg. die letzten zwei wochen habe ich wieder mal eingermaßen anständig trainiert und ich fühlte mich das erste mal seit langer zeit nicht mehr so müde und wieder halbwegs fit. auf der veranstalter homepage ist ja zu lesen dass es einer der härtesten marathons europas ist was mit den 3800 hm auf 78 sehr steilen km auch nachvollziehbar ist. sicher ist aber dass er auch europas best dotiertester und damit auch wohl einer der best besetztesten  marathons ist.  für mich hieß es bereits um 5 uhr tagwache da ich erst in der früh nach ischgl reiste (stepahn konnte mich heute leider nicht begleiten). so startete ich alleine meine fast zwei stündige fahrt nach ischgl was bei dem starken urlauberverkehr bereits um 5.30 schon ganz schön anstrengend war. bis ich dann meine startnummer geholt und mein fahrrad klar gemacht habe war gar nicht mehr viel zeit zum warmfahren und so stand ich etwas gestress um 8.20 im startblock zwischen europas marathon elite und  einigen ehemaligen weltmeister/innen.
ich wollte heute unbedingt die lange strecke fahren und so ging ich das rennen etwas ruhiger an und versuchte nicht gleich vollgas mit den schnellsten mitzugehen, schließlich wusste ich dass die beiden hammer anstiege erst noch kommen  und ich die körner noch mehr als brauchen würde. nach 2,5 stunden und dem weg aufs idjoch, ich hatte die spätere zweitplazierte  der großen runde  noch in blickweite, merkte ich aber dass ich bereits sehr harte beine hatte und sich  krämpfe bemerkbar machten (mein 32 kettenblatt wahr für die steilen anstiege wohl etwas zu optimistisch). da ich noch wusste welcher anstieg auf mich zukommen würde entschied ich mich spontan auf die mittlere runde abzubiegen und noch die letzten höhenmeter bergauf zu kämpfen. ich wusste nicht genau an welcher stelle ich lag  und stürzte mich in den 1200 hm langen trail bergab im sturzflug nach ischgl. das erste mal dass ich mir heuer ein fully wünschtet. meine entscheidung abzubiegen war goldrichtig da jetzt ein krampf nach dem anderen meine beine quälten, was die abfahrt nicht gerade angenehmer machte. aber das ziel war nicht mehr weit und schließlich hörte ich den zielsprecher der mich als zweite dame hinter der schweizerin milena landtwing ankündigte.......damit war ich dann doch ganz zu frieden, wenn auch ein klein bischen enttäuscht nicht die lange runde gefahren zu sein, ist es doch eines meiner lieblingsrennen...........auch bei der langen runde dominierten heute die schweizer bikeprofis. urs huber und esther süß holten sich die fetten siegerchecks ab! ich werde jetzt erst mal einige ruhige sommertage und meinen verdienten urlaub genießen, ein paar tage mit meiner tochter in die toskana fahren und hoffen dass sich dort noch ein bischen sommer finden lässt....

projekt zillertal challange und masters europameisterschaft bad goisern...ein auf und ab!

am start zur ersten etappe war ich noch zuversichtlich..

immer läuft nicht alles nach plan und manchmal zeigt einem der körper dass er vielleicht halt mal keine lust hat sich zu verausgaben und alles aus sich raus zu holen.

eigentlich habe ich mich riesig auf das 3tage rennen im zillertal gefreut aber bereits die tage davor fühlte ich mich einfach müde und hatte das bedürnis nur zu schlafen. zu dem ich aber einfach zu wenig zeit hatte. der stress die letzten wochen im büro machte sich bemerkbar, wohl auch das training von dezember bis jetzt, ohne große pause oder urlaub, das viele unterwegs sein, mein kurs und auch die tausend sachen die nebenher zu erledigen sind werden manchmal zu einem richtigen berg. jedenfalls hab ich gemerkt dass es nicht ganz leicht ist, wenn radfahren auf diesem niveau über einen langen zeitraum einfach nebenher laufen soll, da wäre es verwegen ständig höchstleistungen zu erwarten.
so merkte ich bereits bei der hälfte der ersten etappen  wie es ist wenn gar nichts mehr geht. zuerst noch auf platz zwei gelegen war es die reinste quälerei den letzten anstieg hoch und ich hätte genauso gut schieben können.  an tag zwei wusste ich es eigentlich schon beim einfahren und nach den ersten 500 hm habe ich es dann auch eingesehen.....schade! traurig und frustriert dass ich dieses tolle rennen nicht fertig fahren konnte brach ich schließlich ab.

 

die woche stieg ich dann gar nicht aufs fahrrad und wusste gar nicht ob ich überhaupt in bad goisern bei der salzkammergut trophy, die gleichzeitig austragung der masters europameisterschaft war, starten sollte. da ich aber alles schon gebucht hatte und auch mein team conway vor ort war wollte ich einfach starten, ohne druck und große erwartungen. alle drei reisten wir freitags nach obertraun was sich ganz schön hinzog und wir erst spät ankamen. am nächsten morgen regnete es auch noch und ich fühlte mich immer noch nicht wirklich fit. wenigstens fühlten sich meine beine beim einfahren etwas besser an und die vielen frauen am start zur uec masters europameisterschaften motivierten mich zusätzlich. es ist einfach genial wenn es reine frauen rennen gibt. nach dem start ging es mir auch ganz gut und konnte gut mit sabine sommer mitgehen. am ende vom salzberg (mit 30% steigung) und nach der ersten abfahrt war ich auch noch knapp hinter ihr. doch leider um so flacher die strecke wurde um so mehr zeit verlor ich und konnte keinen richtigen druck aufs pedal bringen. wenigstens fühlte es sich heute wieder einigermaßen wie rennen fahren an. am ende wurde ich gesamt dritte und in meiner kategorie zweite hinter einer heute sehr starken sabine sommer und petra marchart-robeischl.
zusammen mit ylvie verbrachte ich dann noch einen schönen tag in hallstadt bevor es wieder nach hause ging.
jetzt heißt es erst mal wieder trainieren und kraft tanken. leider muss ich daher auch die ÖM cross country in schönwies sausen lassen, echt schade, aber es hat einfach keinen sinn momentan. ich habe mich kurzfristig entschlossen morgen bei dem tollen wetter bei meinem heimrennen dem tannheimer radmarathon mitzuradelen. aber nicht auf platzierung zu fahren und nur als lange trainingseinheit wieder mal aufs rennrad zu steigen! 

sella ronda hero - ein saisonshighlight und mein lieblingsrennen!!!

erst mal musste ich ein paar tage vergehen lassen um ein paar zeilen über vergangenen samstag zu schreiben. 

ich war ganz schön wütend und auch sehr enttäuscht auf mich selber und überhaupt....aber jetzt mal von anfang an.... 

am samstag 21.06. stand mein lieblingsrennen der sella ronda hero auf dem programm. heuer als uci world series ausgetragen und nächstes jahr die WM strecke. stephan und ich reisten am freitag nach italien und ich war leider gar nicht so guter dinge, ausgerechnet heute war ich mit anzeichen einer erkältung und leichten kopfschmerzen aufgewacht. das erste mal in diesem jahr überhaupt. aber ich versuchte mich gut einzupacken und mich so gut es geht bis auf ein kurzes einfahren zu schonen und einiges an kcal für morgen zu bunkern. wir hatten eine tolle unterkunft mit nettem vermieter, doch leider wachte ich schon um 2 uhr früh auf obwohl ich erst um 4 aus den federn musste. egal, ich versuchte einigermassen gut zu frühstücken, aber auch mein magen war wohl sehr nervös und fühlte sich nicht gut an. schade ich vermisste mein gutes gefühl dass ich in riva hatte. 
beim einfahren um 6.30 war es noch bitterkalt und ich versuchte die ersten sonnenstrahlen an diesem wunderschönen morgen in mir aufzusaugen. 
am start waren dann wirklich sehr viele starke fahrerinnen und ich wurde sogar vom italienischen fernsehen interviewt. um 7.10 dann der kanonenschuss und wir damen (es waren weit über 100 heute) durften mit einem extra start den hero eröffnen. 

wie schon erwartet war die norwegische meisterin und EM dritte borghild loevset und die italienerin elena gaddoni die stärksten bergfahrerinnen  und ich konnte mich gleich dahinter an 3 stelle positionieren. nach 1/4 h hatte ich dann das gefühl dass bei mir noch etwas drin ist und da es ja an diesem anstieg aufs grödner joch gleich um den ersten bergpreis ging wollte  ich mal versuchen ob eine der beiden mitgeht wenn ich gas gebe. aber ich konnte mich ohne probleme absetzten und erreicht mit einem großen vorsprung von 1 minute den gipfel (es war ein wahnsinnsgefühl als aller erste des riesigen starterfeldes oben zu sein mit fernsehteam begleitung und hubschrauber (die herren waren ja 10 min später dran) und die abfahrt für mich ganz alleine zu haben. erst kurz vor corvara überholten mich dann die ersten männer. da der trail heuer wieder etwas anders verlief dachte ich mir schon dass ich falsch bin, aber es passte alles und bei der ersten versorgung wartete stephan,und war ebenso mächtig überrascht dass ich als erste daher kam ;-) der nächste anstieg stand bevor und ich kam wieder sehr gut in meinen rhytmus. nach einer neuerlichen abfahrt  einem steilen anstieg und einigen flacheren passagen ganz oben am berg kam die norwegerin wieder an mich ran und kurz vor einem längern trailabschnitt überholte uns auch noch elisabeth brandau. jetzt ging es wieder in eine sehr grobe abfahrt und ein längeres xco stück über wiesen, das sehr kräfteraubend zu fahren war. aber ich konnte an den beiden erstaunlich gut dran bleiben und hatte nur 20 sec. rückstand in der nächsten versorgung und der hälfte der strecke. ja und da passierte dann mein dummer fehler. ich übersah gleich danach den abzweig auf die damenstrecke (kann mir immer noch nicht erklären wie das passiert ist, ein pulk männer und zuschauer haben mir wohl den blick verstellt) jedenfalls bemerkte ich erst nach einem anstrengenden kurzen anstieg und einer abfahrt im wald (ein nur noch rotes schild stand da plötzlich am wegesrand, die damen hatten orange) , dass ich wohl falsch bin. das kostete sehr viel zeit und vor allem motivation. ich dachte schon ans aufhören, hätte ich nicht die bergpreiswertung gewonnen. zurück auf der richtigen strecke hatte ich keine ahnung an welcher position ich nun lag und war echt frustriert. nutzte jetzt alles nichts und ich musste weiterkämpfen..... 

oben am pordoi wartete erneut stephan der sich schon sehr wunderte wo ich blieb. ich versuchte jetzt noch mal konzentriert weiterzufahren um die schwierigste abfahrt gut zu meistern und den letzten mega steilen anstieg zu überstehen. leider war das glück heute nicht auf meiner seite und kurz vor der letzten abfahrt bemerkte ich dass ich viel luft verlor und ich musste oben anhalten und mit einer kartusche luft nachpumpen. leider hielt dies aber wider nicht lange und ich konnte mit so wenig luft auch nicht vollgas fahren. bei der hälfte der abfahrt war erneut ganz platt und ich musste noch mal anhalten, da fuhr auch noch katrin schwing an mir vorbei. leider hatte ich jetzt keine patronen mehr und nach wenigen metern war schon wieder fast leer und mit den letzten resten kam ich dann noch als geamt 7. ins ziel. mehr als enttäuscht kullerten mir tränen aus den augen, was war nur passiert, so ein genialer start und dann habe ich es mir echt versaut......ja, so ist der sport, erfolg und niederlage nur ganz hauchdünn beieinander........danach durfte ich dann auch noch gleich zur dopingkontrolle antreten (was ich ja gut finde dass es  wenigstens ein paar kontrollen im mtb bereich gibt, wenn auch sehr wenige, durchgeführt weden!).....ich hoffe nächstes jahr bei der WM kann ich mit einer ebenso guten form zurückkommen und wirklich bis zum ende zeigen was ich kann ;-)

sieg beim heimrennen

eigentlich wäre ich dieses wochenende gern in irland bei der europameisterschaft gewesen. aber aus logistisch, zeitlichen und noch einigen gründen war es leider nicht möglich. es wäre sicher eine top platzierung drinnen gewesen da dieses mal fast keine fahrerinnen aus dem xco bereich und überhaupt sehr wenig damen am start standen. auch irland selber wäre sicher eine reise wert gewesen.......auch die wm in zwei wochen in sündafrika is leider für mich ebenfalls nicht möglich, da der aufwand (sei es zeitlich oder finanziell) einfach viel groß ist :-( so stand ich am sonntag bei meinem heimrennen, dem mtb marathon pfronten am start. nur 10 km von zu hause war es super gemütlich gleich mit dem rad zum start zu fahren und danach war das ausradeln auch schon erledigt. 
ich fuhr die kurzstrecke mit 940 hm und 26 km, eine optimales schnelles training für den sella ronda hero am nächsten samstag. gleich vom start weg war ich mit einer weiteren fahrerinnen ziemlich weit vorne und nach einigen km konnte ich diese auch überholen und mich an die spitze setzen. leider war die ganz schnelle männer gruppe gleich mal weg, da hatte ich etwas geschlafen, aber so konnte ich gut mein tempo fahren. schön war es heute mal viele fans an der strecke zu haben die einen anfeuerten. oben am breitenberg und am höchsten punkt, wartete stephan auf mich und heute bekam ich für meine abfahrtsperformance sogar lob von ihm ;-) leider verlor ich am hinterrad einiges an luft und so hieß es die letzten flachen km ins ziel sehr vorsichtig zu fahren damit ich in den kurven nicht abflog. aber es reichte gerade noch aus ins ziel zu kommen und die zweite war nicht in sicht.   ein schöner sonntag mit einem schönen sieg und später noch ein baby besuch bei lieben freunden......

ganz schoen heiss war es im steinbruch...

....beim granitmarathon kleinzell/oberösterreich!

dieses wochenende hieß es nach einer fast 6 wöchiger rennpause,  in der ich gut trainierte hatte aber auch meine ausbildung zur instruktorin radleistungssport erfolgreich abgeschlossen habe wieder rennluft schnuppern. ich hatte mir einen der größten und super organiesierten mtb events österreichs, den granit marathon in kleinzell/mühlviertel OÖ bei dem ich 2011 schon mit einem 11. rang bei der EM  sehr erfolgreich war, ausgesucht. es war das erste mal heuer so richtig sommer geworden und am start um 9 uhr früh schon richtig heiß, aber das termometer sollte heute noch bis auf weit über 30 grad klettern. nicht gerade meine lieblings-renntemperatur, wobei ich es natürlich schon mag wenn es sommer ist ;-) aber ich bin  heuer überhaupt noch nicht oft über 20 grad rad gefahren. das streckenprofil versprach ein einziges rauf und runter mit sehr hohem trail anteil, verteilt auf 2500 hm und 78 km.  der start war sehr schnell, aber ich kam gut weg und war die erste 3/4 h zusammen mit der vorjahressiegerin sabine sommer unterwegs. leider musste ich in einem trail einmal wegen  einem fahrer vor mir vom rad und bis wir wieder weiter kamen war sommer mit der männer gruppe weg. ausgerechnet jetzt in einem langen flachstück. ich ärgerte mich sehr und jetzt übergaste ich wohl ziemlich was ich später bereuen sollte. jedenfalls kam ich nicht mehr an die gruppe ran und war jetzt die meiste zeit alleine unterwegs. nach der ersten runde ging es in eine etwas abgewandelte zweite schleife und ich wäre am liebsten ins ziel abgebogen wenn ich dran dachte was noch mal auf mich zukommt. ich fühlte mich gar nicht mehr gut und in den anstiegen waren meinen beine steinhart und ich hatte immer wieder krämpfe. es ging gar nichts mehr. zum glück wartete stephan noch immer geduldig in den verpflegungsstellen auf mich und schüttete jedesmal eine flasche wasser über mir aus. ich nahm tempo raus um das rennen wenigstens noch fertig fahren zu können. das gefühl das ich in riva hatte war jetzt das gegenteil und ich musste mich richtig quälen. gegen ende des rennens ging es dann wieder etwas besser und es lohnte sich dass ich nicht aufgegeben hatte. ich war immer noch gesamt zweite (in meiner altersklasse sogar 1;-) und bei der anschließenden flowerzeremonie mit ausgibiger  sektdusche  im ziel war die quälerei dann auch schon fast wieder vergessen und ich freute mich sehr über meinen 2. platz...

in meiner gallerie noch ein paar impressionen vom rennen!

geschafft: instruktor/in fuer radsport-leistungssport x 2

seit sonntag dürfen stephan und ich uns jetzt als staatlich geprüfte instruktor/in für radsport-leistungssport nennen! im verlauf der ausbildung lernten wir ziemlich alle sparten des radsportes kennen. angefangen im herbst mit radball und kunstradfahren (meine aufrichtige bewunderung was die kids drauf haben) über bahnrad, bmx, downhill bis natürlich rennrad und ganz viel mtb. jede davon hat ihren reiz und besonders begeistert hat mich die bmx bahn und auch der bikepark hat mir riesen spaß gemacht! es war eine mega spannende, wenn auch manchmal sehr anstrengende zeit, aber wir trafen auch viele interessante leute und gewannen liebe neue freunde!

wo mich mein weiterer radweg, speziell im bezug auf meine ausbildung hinführt ist noch offen, aber der weg ist das ziel und ich werde weiter berichten was für spannende projekte als nächstes anstehen.....jetzt wird der focus erst mal wieder auf die nächsten rennen gelegt und ich hab momentan so viel spaß mit meinem mtb wie noch nie..... :-)

ein schoener artikel...

.... vom nordketten quartett in der aktuellen ausgabe von bergstolz :-)

 

.......(falls es das überhaupt gibt) war es für mich am samstag auf der ronda extrema in riva am gardasee (3800 hm und 94 km). das bike fesitval in riva ist kult und zieht seit nun 25 jahre massen von mtb biker an den lago. ich war dieses jahr zum vierten mal dabei und ein ganz klares ziel von mir war heuer es bei der ronda extrema auf's stockerl zu schaffen. bereits im märz als ich mein neues 27,5er conway das erste mal probegefahren bin wusste ich dass es mit diesem bike heuer klappen könnte. es ist super leicht und in den abfahrten fühle ich mich sehr wohl damit.

wir reisten bereits am donnerstag an den see (was luxus für mich ist nicht erst am abend vorher oder sogar erst in der früh vor dem rennen, aber mit kind, geschäft und arbeit ist es einfach oft nicht anders möglich) leider standen wir, wie viele andere, erst mal 2 h für 12 km vor torbole im stau und mussten uns gedulden bis wir bei roberta unserer vermieterin ankamen. der freitag war dann total verregnet und bis auf das weltbeste frühstück von roberta so richtig zu genießen, mich 1 h einfahren und kurz auf dem gelände beim conway stand vorbeischauen und wieder essen um genug power für das morgige lange rennen zu haben, machten wir nicht viel. ich konnte relativ gut schlafen wobei ich schon um 3.30 in der früh aufwachte und war nicht so nervös wie sonst oft vor den rennen, was sich auch positiv auf meinen frühstückshunger auswirkte. auch beim einfahren fühlte ich mich gut und so stellte ich mich voller erwartungen mit der nr. 9 in den ersten startblock. endlich wusste ich auch mit wem ich heute alles um meinen stockerlplatz kämpfen musste und mir war klar dass es nicht einfach werden wird, aber auf 93 km kann eine menge passieren....dadurch dass wir elite fahrer 5 minuten früher ins rennen gehen konnten war es ein fast entspannter start und es kamen von hinten nicht die ganzen drengler nach vorn was es meist gefährlich machte. es wurde im flotten tempo zum ersten anstieg gerollt und ich konnte mich nach den ersten kehren an einigen kolleginnen vorbeikurbeln und mich  hinter katrin schwing auf platz 3 einordnen. sally bigham hatte gleich vollgas gegeben und war nicht mehr in sichtweite. zusammen bewältigten wir den ersten anstieg der ja schon ziemlich lang war und am ende des asphaltteiles konnte ich mich an eine männergruppe hängen und von katrin absetzen. ich kam heute relativ gut mit den sehr nassen und rutschigen abfahrten zurecht, aber auch die steilen anstiege, teilweise auf waldboden, wurden durch den dauerregen vom vortag sehr anstrengend zu fahren. somit war ich ab jetzt wie das ganze weiter rennen alleine unterwegs und versuchte einen guten ryhtmus zu finden. stephan konnte zwei mal an einer verpflegung auf mich warten was wirklich angenehm war. zwischendurch querten wir auch mal wieder die strecke der ronda grande was in den trails nicht so angenehm war und oft mal einiges an zeit kostete. lt. meinem topo sollte gleich nach der eingezeichneten letzten verpflegungsstelle die extrema strecke noch mal abzweigen und in einen letzten langen anstieg führen. das war wohl nicht so genau, denn nachdem ich dort angehalten hatte um meine flasche noch mal aufzufüllen, ging es wieder abwärts und ich dachte jetzt hab ich meinen abzweig verpasst. ich war erst mal verwirrt und fragte dann auch teilweise andere fahrer, aber niemand konnte mir weiterhelfen. so fuhr ich einfach weiter, ich konnte jetzt auch nichts mehr ändern. nach einigen trailabfahrten und steilen rampen die ich vom vorjahr kannte, kam dann aber die erleichterung, der abzweig auf die extrema und noch ca. 20 km ins ziel....so langsam merkte ich aber jetzt nach 5 h dass es reichte und es wurde hart. besonders der letzte sehr steinige downhill verlangte mir noch mal alles ab und brachte mich auch einmal zu sturz. wieder auf mein knie und meine rechte hand die von letzter woche noch lediert waren. am bein merkte ich dass ich leicht blutete aber es ging eingermaßen und so setzte ich schiebend meinen weg fort. leider waren jetzt kaum mehr pfeile auf der strecke und einige male wusste ich nicht recht ob ich richtig bin. schließlich wurde ich total durchgerüttelt wieder auf der auffahrt von heute früh ausgespuckt und ich wusste jetzt ist es gleich geschafft. die letzte km ging es noch mal ziemlich flach ins ziel nach riva und beim überqueren nach 5h59min konnte ich es zuerst gar nicht glauben dass es sich mit meinem zweiten platz wirklich ausgegangen ist. ich war super happy heute mit meinem rennen und mit meiner leistung und fand es einfach nur sau geil.....ein fast perfektes rennen halt.... :-)

link bike festival riva

dreck, kaelte, ein grinser und mein neues 29er conway = 1. platz in kempten

bei 6 grad, dauerregen und kaltem wind fällt es nicht wirklich leicht aus dem kuscheligen auto zu steigen und sich warm zu fahren. und einen start in meine marathon saison hab ich mir auch etwas anderst vorgestellt, aber wie die jahre davor war auch die 3. auflage des kempten marathons der zur ritchey challenge zählt eine schlammschlacht...

eigentlich fühlte ich mich ziemlich platt und müde, hatte ich doch von mittwoch bis eigentlich heute einen weiteren kursteil unserer radinstructor ausbildung (stephan lernt heute für mich mit ;-) und wir waren viel auf dem rad unterwegs. durch einen sturz am vortag hab ich mir auch noch meinen rechten arm und meine knie ziemlich beleidigt aber ich wollte unbedingt noch ein rennen fahren bevor ich nächste woche in riva am start stehe. nach dem warmfahren war ich bereits total nass und so zog ich mich daher vor dem rennen noch mal um. in kompletter regenmontur (die kurzarm gore tex jacke von maloja war heute gold wert ;-) stellte ich mich an den start.

dieser war wie immer sehr schnell und gleich bergauf. ich brauchte heute etwas länger um in fahrt zu kommen und es war echt mühsam sich nach vorn zu arbeiten. es dauerte etwas bis ich die führung übernehmen konnte (das hab ich dann auch erst im verlauf des rennens registriert, da mir etwas der überblick fehlte). bald fand ich aber einen rhythmus und eine kleine gruppe mit der ich die ganze erste runde (39 km und 720 hm) unterwegs war. einige km vor der zieldurchfahrt bemerkte ich dass ich im vorderreifen luft verlor und er immer schwammiger wurde. ich musste die gruppe ziehen lassen, aber konnte mich dann gerade noch mit plattem reifen über die ziellinie retten. meine entscheidung ob ich heute nicht doch auch die zweite runde in angriff nehmen sollte wurde mir somit abgenommen. ich war nass und kalt aber auch ganz glücklich über meinen ersten platz. ein super organisierter marathon mit schöner preisverleihung bei dem hoffentlich der wettergott den veranstalter nächstes jahr etwas besser geinnt ist.......

link zum marathon

am samstag den 05.04. ging es für mich ziemlich spontan zum nordketten quartett nach innsbruck (als tirolerin ein heimspiel und wirklich ein tolles event :) wir vier mädels: zwei junge wilde und zwei alte hasen ;-) hatten sich zwei wochen vorher zusammengefunden und wir starteten für das team von unserer skitourengeherin vroni. inzwischen habe ich meine ski wieder gegen das bike eingetauscht und mit noch wenigen km in den beinen hieß es mit vollgas beim mtb up ca. 800 höhenmeter bezwingen. als erste unseres vierer mädels teams ging ich heute ins rennen und es ist schon ein bischen anders wenn es heißt "alle für eine und eine für alle". vielleicht gibt man dann sogar noch etwas mehr gas als sonst, will man doch einen guten grundstein für's team legen. und das gelang mir heute ziemlich gut und ich konnte mit der schnellsten damenzeit einen ordentlichen polster rausfahren, obwohl die über 40 min am anschlag schon ganz schön weh taten. im ziel zitterte ich dann auch noch ziemlich arg und fieberte voll mit ob auch bei meinen kolleginnen alles gut gegangen ist. aber das war unbegründet, die anderen drei mädels beherrschten  ihre disziplinen wie ski uphill, vroni, ski downhill, tina und mtb downhill, lisa heute ebenfalls wie aus dem ff und so bestiegen wir für dieses mal ganz überlegen vor den vorjahres siegerinnen das oberste treppchen und hatten alle einen richtig fetten grinser im gesicht...... ein sieg im team ist einfach viermal so schön :-) ich hatte  jedenfalls jede menge spaß und neue freundinnen gewonnen....danke mädels!!!


link nordketten-quartett

doch noch mal die ski angeschnallt...oder verschenkter sieg bei der ramskull throphy!

nachdem der frühling ja bei uns schon lange einzug gehalten hat, war ich hin und her gerissen ob ich mir noch mal die tourenski anschnallen möchte. so entschied ich mich relativ kurzfristig doch dafür. ein echt cooles rennen im gelände mit drei anstiegen und einem sehr langen und anspruchsvollem klettersteig ist die ramskull trophy in gargellen/vorarlberg das ich mir eigentlich für diesen winter in mein rennbüchlein geschrieben habe!
ich fühlte mich etwas müde am sonntag früh, da ich doch recht viel die woche davor trainiert habe, aber ich ging es von beginn an eher langsam an und konnte bald trotz dem verhaltenen start die führung übernehmen.
beim einstieg in den klettersteig war ich auch noch über einen minute vorne doch dann hatte ich schon wie befürchtet schwierigkeiten die stöcke richtig zu verstauen. ich murkste rum, die stöcke verhederten sich zuerst und rutschten immer wieder raus.  nach einem stück laufen wieder das gleiche. ein stock hatte sich total verhängt und ich brauchte ewig um ihn rauszuholen. da überholte mich auch schon michaela und ich bekam stress...und wenn ich gewusst hätte wie lang der klettersteig noch ist und wie auf und ab er geht, hätte ich das alles auch anders gemacht....jedenfalls stöcke wieder rein und nach ein paar meter wieder das gleich, stöcke und auch ski blieben überall hängen und ich verlor zeit. ich konnte aber jedesmal wieder auf michaela aufschließen. aber immer wieder das gleiche spiel, bis ich schließlich auch noch einen stock verlor. so konnte michaela die heute ein tolles rennen lief einen vorsprung rausholen. bei der abfahrt merkte ich dass mir dann auch noch ein riemen am helm gerissen war da er  mir immer ins gesicht rutschte und ich bei der eh schon nebeligen und mir unbekannten abfahrt  gar nichts mehr sah. ich versuchte an den letzten beiden kurzen aufstiegen noch mal alles rauszuholen und konnte auch noch einiges an zeit gutmachen. aber am ende fehlten mir 54 sec. auf den sieg und ich war ganz schön sauer auf mich selber dass ich diesen heute so leichtfertig verschenkt habe......(inzwischen weiß ich auch wie man die stöcke richtig verstaut, aber es ist was anderes es vorher zu hause mal zu üben, als dann am klettersteig mit seil und stahlseil und überall felsen diese auch sicher unterzubringen, aber es ging heute auch anderen so und ich habe wieder was gelernt!)
aber es war trotzdem wirklich tolles rennen wenn auch das wetter heute nicht mitspielte und wir den tollen ausblick am grad nicht genießen konnten! schade war auch dass die damen nur auf der kurzstrecke punkte für die ASTC-wertung bekommen haben, da hätt ich sonst die führung übernommen :-(. aber jetzt ist endgültig schluss mit zwei bretteln und rauf gehts auf's rad!

link askimo bericht

der fruehling ist da....

....und mit ihm flattern viele neue wunderschöne sachen ins haus.....ein dickes danke an maloja, sidi, met und hirzl!!!

die tage werden jetzt immer milder und der winter der heuer eigentlich gar nie richtig da war verabschiedet sich still und leise. mit ylvie gings das erste und wohl das letzte mal für diesen winter auf ihre erste geländeskitour und ich werde meine ski so langsam gegen zwei räder tauschen und kann bereits meine ersten runden auf dem fahrrad drehen.

 


vertical up auf der streif am hahnenkamm!

die streif am kitzbühler hahnenkamm ist wohl die berühmteste ski abfahrt der welt und der name ist programm für spektakuläre events! 
so wie auch das vertical up - die schlacht am hahnenkamm die bereits zum vierten mal am samstag den 22.2. ausgetragen wurde. 
startplätze waren natürlich rar so freute ich mich um so mehr dass ich als gastläuferin für das team inov8 am start stehen durfte. 
stephan wollte die streif ebenfalls in angriff nehmen, so starteten wir endlich wieder mal gemeinsam bei einem rennen. 
860 hm und 3,3 km mit 85% steigung an der steilsten stelle,  waren so schnell als möglich zu bewältigen, egal wie, solange es aus eigener kraft geschieht! 
eigentlich wollte ich mit tourenski starten aber da riet mir jeder davon ab, da es so steil werden würde dass ich mit ski keinen chance mehr habe. 
so war ich wie die meisten mit laufschuhen (von inov8), stöcken und spikes bewaffnet um den angriff auf die streif zu starten......und der start war wie ein angriff - in vollem tempo schossen alle um 18.30 uhr aus den startbögen. über 600 teilnehmer legten los und kämpften sich das erste flache und sulzig tiefe stück zum ersten anstieg, an dem  man sich  seinen platz erkämpfen musste um dann in der einzig 
guten spur fast im stau zu steckten. für die zuschauer muss der lichterwurm, der sich da die streif hinauf schlängelte ein beeindruckendes bild gewesen sein. ich wusste, dass sicher eine meiner härtesten gegnerinen heute die mehrfache berglauf europa- und weltmeisterin andrea mayr war, die ebenfalls für inov8 startete. viele ausländische läuferinnen waren mir dagegen unbekannt. am start konnte ich auch noch kurz an andrea dran bleiben, doch bald schon verlor ich sie aus den augen und ich duellierte mich meistens mit ihrem partner über dessen stock ich auch mal stolperte, was nicht so schön war.  es war hart, besonders die zwei flacheren stücke machten mir zu schaffen. am steilhang hatte ich immer ein bischen das gefühl festzustecken und eigentlich viel schneller sein zu können. aber man musste seine füsse sauber setzen  um nicht wegzurutschen und konnte kaum überholen. es bildeten sich immer wieder schneeklumpen zwischen meinen spikes. schade war, dass die bahn einen defekt hatte  und daher nicht so viele zuschauer die strecke säumten. aber ich konnte ein ziemlich gleichmäßiges rennen laufen und kam schließlich zum letzten steilen hang vor dem ziel als ich den sprecher die erste frau ankündigen hörte. so weit war ich also gar nicht hinter anderea  hab ich gedacht und zog mich die letzten meter noch über das ausgelegte seil hoch. ins zielhäuschen lief ich mit  einer zeit von 41,59 min.....super das wäre neuer rekord gewesen wenn nicht andrea eine wahnsinns zeit unter 40 min hingelegt hätte. aber ich bin mit meiner laufschuh performance und meinem zweiten platz hinter einer so starken gegenerin mehr als zufrieden und mit meiner  zeit für 860 hm sowieso.....die anschließende siegerehrung war ebebfalls der hammer (da könnten sich noch einige events eine scheibe abschneiden!) müde aber zufrieden schaukelten wir dann um 22.30 mit der bahn, die inzwischen wieder funktionierte, dem beleuchteten kitzbühl entgegen und traten noch eine späte heimreise an. kitzbühl ich glaub wir kommen wieder! 

oem individual 2014 - so chaotisch wie der tag war auch das rennen....

08.02. samstag: abends 19.00 rückfahrt  1 1/2 h vom 4 tägigen radinstructor kurs aus innsbruck (für sonntag ist eine referentin ausgefallen da wollte ich natürlich den tag nutzen und am rennen mitgehen!)
20:30 1/2 locker laufen damit die beine morgen nicht gar so kaputt sind von 4 tagen rumsitzen...
09.02. sonntag: 4.30 tagwache und 5 uhr abfahrt nach bischofshofen
4 h später stehen wir bei dichtem schneefall irgendwo im nirgendwo wohin uns unser navi gelotst hat
ich bin draussen  am bus schieben und nachdem wir die steigung wieder runter sind und überlegt haben was wir machen sollten, nochmaliger anlauf und das ganze rückwärts. 1h später an der auffahrt zum arthurhaus, warten auf den bus der uns zum start bringen sollte der eh schon um 1 h verschoben wurde.
kalt, hunger, nass und die nötigsten sachen die ich eigentlich brauchte im auto schnell schnell eingepackt und die hälfte vergessen  da wir ja den bus nicht versäumen wollten (dieser kam aber dann über eine 1/2 h später...)
nach abenteuerlicher und langer auffahrt schnell die startnummer geholt, den helm noch angepasst (rucksack und helm hab ich erst gestern abend ausgebackt, danke CAMP für die schnelle lieferung!!!)
und ohne langes aufwärmen und ohne plan was mich von der strecke erwartet stand ich an der startlinie  bei nicht gerade einladenden verhältnissen.
der start hektisch und chaotisch, stephan meinte ich war am anstieg die letzte....
endlich das erste mal ruhe, ryhtmus finden und einfach hochlaufen, das ging ganz gut!
kurz vor der wechselzone wo es endlich etwas steiler wurde sah ich michi vor mir, so schlecht schien es mir heut doch nicht zu gehen....
beim wechseln ging sie aber natürlich vor mir in die abfahrt und da stand ich dann  etwas überfordert. es war meine erste geländeabfahrt im diesem jahr bei so viel schnee und überhaupt und mit meinen neuen rennski (danke HAGAN die waren heute wirklich super und haben mich gerettet!) vielleicht etwas zu optimistisch von mir, aber bei uns fehlten einfach wirklich die trainingsbedingungen...
irgendwie kam ich aber runter und ging durchs ziel in die zweite runde.
jetzt hieß es leicht ansteigend und vor allem lang durch den schnee skaten...oh man ganz schön anstrengend und den ziehweg runter hatte ich das gefühl ich klebe im neuschnee fest. dann kam die nächste wechselzone und der lange sehr flache anstieg....ich war ganz alleine unterwegs und merkte, dass ich mir wohl auch etwas zu trinken und ein gel oder riegel einpacken hätte sollen. der ganze stress vor dem rennen machte sich jetzt bemerkbar und ich fühlte mich nicht sehr gut. oben am gipfel wurde dann mein lvs kontrolliert und der mann funkte schon zum ziel das er nicht funktioniert. ich holte ihn raus und sagte, dass er noch mal schauen sollte da ich ja am start schon kontrolliert
wurde und da war alles o.k. - wieder viel zeit und nerven......aber dann funktionierte er anscheinend doch?? ich hatte keine ahnung und machte mich etwas durcheinander auf den weg.
die folgende abfahrt vermurkste ich total und unten im ziel waren auf einmal dann zwei mädels von hinten da, kein wunder....also im letzten anstieg noch mal vollgas, was auch ging doch oben bei der tragepassage hat sich mein rucksackhacken total blöd verwickelt und meine ski fielen raus. wieder jede menge zeit verloren und dann noch mit einstieg in die bindung geschlampt und bei der abfahrt hab ich mit meiner total verschneiten brille gar nichts mehr gesehen, stand irgendwo in der pampa und schon überholte mich heidi.....
ich habe versucht mich noch mal zu konzentrieren und bin dann so gut es ging  das letzte stück durch den wald und ins ziel geskatet, ich hab nur stephan schreien gehört, gib alles hinter dir ist jemand....und so hab ich gerade noch den 3. platz heimgefahren!
was war das für ein tag und rennen heute.........kein wunder, dass am ende auf platz 2 nur 10 sec. fehlten aber auf platz 1 eine ganze ecke..... :-( so hab ich mir das jedenfalls nicht vorgestellt.....aber aus fehlern kann frau lernen!!

 

link zum askimo mit den ergenissen und bericht!

mein dritter öm titel - diesmal im winter und mit ski - echt genial! es war ein kurzes und somit für mich hartes rennen beim rofan aufstieg am achensee. die strecke wurde ja aufgrund der (seltenen) schneefälle der vergangen nacht und des starken windes verkürzt und wir konnten nicht bis ins gelände vordringen, schade.....so waren es nur rund 600 hm, und diese auch noch ziemlich flach. von anfang an hieß es  vollgas, was zuerst gar nicht so geklappt hat (überhaupt hab ich mich heute, nachdem ich bereits um 3 uhr früh tagwache hatte und die ganze letzte woche durch ylvies krank sein sehr anstrengend war, nicht zum bäume ausreißen gefühlt, obwohl meine form momentan schon gut ist) ...aber je länger und am ende auch noch etwas steiler das rennen wurde um so besser ist es für mich gelaufen und ich holte mir in einem super finish und nach einer aufholjagt mit 12 sec. vorsprung den tagessieg und öm gold. ich habe mich echt gefreut, auch über die weißen seltenen flocken die heute vom himmel kamen ;-)

 

link zur askimo seite mit ergebnissen!

erstes rennen der saison und erster sieg beim allgaeu vertical :)

am samstag 11.01. startete ich mein erstes rennen der saison. eigentlich war der start bei der deutschen meisterschaft vertical am blomberg geplante. doch leider konnte dieser bewerb aufgrund schneemangels (wie fast überall in diesem winter) nicht durchgeführt werden.....ja da musste jetzt eine alternative her. das cham or chramp in kärnten (austria skitouren cup) wäre ich auch gerne gelaufen, aber für eine 1/2 stunde aufstieg über 4 h anfahrt war mir dann zu heftig und so entschied ich mich für den start beim 1. allgäu vertical in ofterschwang. hier mussten 2,8 km und  540 hm schnellstmöglich bewältigt werden, ob mit tourenski, laufschuhen oder langlaufski. über 300 teilnehmer nahmen die herausforderung an. der start erfolgte erst um 18.00 uhr mit stirnlampe und das bischen schnee war im ersten steilhang mehr als aufgeweicht und tief. so gab es nach dem extrem schnellen und leicht chaotischen start ein richtiges gewühl den ersten hang hoch. die rennfelle rutschten bei dem mulf immer wieder durch und ich lies sehr viel kraft und zeit liegen, was aber wohl allen so ging. aber schließlich fand ich einen guten ryhtmus und bewältigte den aufstieg recht gut als führende frau. beim fellwechsel war ich wieder mal etwas langsam und die kurze mir unbekannte abfahrt ging ich dann etwas vorsichtig an um in dem tiefen schnee nicht mehr zu stürzen (leider hatte meine stirnlampe nur ziemlich schwaches licht, da ich dachte die strecke ist mehr beleuchtet). aber schließlich kam ich nach 26,21 min als erste dame, vor susi von borstel und der bergläuferin alexandra hagspiel, im ziel an. ich war mit meinem ersten rennen ganz zufrieden aber weiß auch, dass ich beim wechseln und der abfahren noch viel zeit rausholen kann. aber kompliment an die veranstalter, es war ein super organisiertert event (da doch mehr teilnehmer gestartet sind als wohl geplant war) und das format mit den vielen sportlern aus unterschiedlichen disziplinen war echt witzig......

hier die ergebnisse

ein wunderschoenes weihnachtsfest.....

..........mit sonnenaufgangskitour am heilig abend wünscht euch eure reni!!!

und wieder ein jahr aelter ;-)

das jahr ist fast vorbei und auch wieder ein lebensjahr ging wie im flug dahin! allen die mich dieses jahr auf meinem radweg begleitet oder die meinen weg gekreuzt haben möchte ich einfach ein dickes DANKE sagen für ihre unterstüzung, bereicherung, freude, hilfe, ihre zeit und die möglichkeit meinen traum zu leben ;-) ganz besonders stephan meinem mann (und dem mann hinter mountain-rider ;), der liebsten tochter der welt, dem ganzen conway team rund um andreas, den malojas und dem vilser bergbräu sowie allen anderen meiner sponsoren!

Leben ist nicht genug, 

sagte der Schmetterling, 

Sonnenschein, Freiheit

und eine kleine Blume 

muss man haben. 

eine total schöne geburtstagsüberraschung hab ich von meiner süßen tochter bekommen......ich habe mich voll gefreut, vielen dank dafür!!

ein tolles video...mtb fahren im schoensten hochtal europas!

ein ganzer drehtag im sommer für 1,5  minuten film......das ergebnis macht doch richtig lust auf mtb, auch wenn wir schon fast weihnachten haben ;-)

ein november wochenende das ich so schnell nicht vergessen werde :-)

erfolgreiche vilser/r.martin pitterle

im rahmen von sport & show, einer wirklich einzigartigen und tollen veranstaltung, wurde am samstag der ausserferner sports award vergeben. ich war bereits zum dritten mal in der kategorie sportlerin des jahres nomminiert, was mich natürlich schon sehr stolz machte. riesig gefreut habe ich mich an diesem abend über meinen award für den zweiten platz (hinter weltklasse ski athletin nicole hosp) den ich an diesem abend nach einer spannenden präsentation der einzelnen sportler in empfang nehmen konnte. ich möchte mich von ganzem herzen bei allen bedanken die mich bei der wahl unterstützt haben. so eine auszeichnung und anerkennung bedeutet, dass sich auch die harten und anstrengenden momente der letzten zwei saisonen gelohnt haben und ist die beste motivation für den start in die neue.......

aber es gab noch ein ganz besonderes highlight, dass dieses wochenende einzigartig und unvergesslich machen wird....

stephan und ich haben am freitag  unsere kleine traumhochzeit gefeiert und ich bin überglücklich und dankbar für diesen wunderschönen tag den wir gemeinsam mit lieben menschen erleben durften. es fühlt sich einfach nur schön an....

fulminantes saisonsfinale beim roc'dazur in frejus/frankreich.....

am donnerstag früh machten stephan und ich uns zum letzten rennen der saison auf den weg. dem legendären roc d'azur, der heuer zur uci world series zählte. der weg führte uns von österreich über deutschland durch die schweiz, italien und monaco nach frejus in frankreich, das wir nach etwa 9 h fahrzeit erreichten.

bei uns noch nebel, regen und ekliges wetter, erwarteten uns dort 20 grad und sogar etwas sonne......wir mussten gleich los damit wir die startnummern noch rechtzeitig abholen konnten und fuhren mit dem rad von unserem netten kleinen hotel zum festivalgelände. leider war das doch etwas weiter weg wie angenommen und am rückweg, bei dem wir uns leider noch verirrten, erwischte uns  ein kurzer aber kräftiger regenschauer. so kam ich nass, durchgefroren und von dem anstregenden tag doch sehr erschöpft um 19.30 wieder im hotel an. meine erkältung die ich mir vor zwei wochen eingefangen hatte machte sich dadurch auch wieder verstärkt bemerkbar. nicht ganz optimale voraussetzungen für das morgige rennen das bereits um 8 uhr startete und um 5 uhr tagwache bedeutete. 
und leider begann das rennen auch sehr chaotisch......es war noch dunkel als wir um sieben am festival gelände ankamen. der wind pfiff ganz schön und es war ziemlich  kalt, da die sonne noch nicht aufgestanden war ;). keiner wusste so recht wie es mit der startaufstellung lief und alle redeten nur französisch. zuerst wurden wir frauen dann beim einlass zurückgehalten und irgendwie bekam ich mit, dass wir einen eigenen start hatten, doch dann ein paar minuten vorher doch die anweisung nach vorn zu fahren und dass wir nun doch mit den männern losfahren sollten. ich war noch halb angezogen und alle liefen hektisch durcheinander. der startschuss überraschte mich total und ich kam im allgemeinen durcheinander sehr schlecht weg und verlor total den überblick. die startphase über ein riesiges, langes feld war super anstrengend und ich landetet ziemlich weit hinten, was sich dann bei zwei staustellen auch gleich rächte und ich feststeckte.  so konnte ich erst beim ersten anstieg eine konkurrentin überholen und danach fuhr ich leider ganz alleine die restlichen 5 h und sah keine weitere fahrerin. für mich war die landschaft und der untergrund zum biken hier totales neuland, da ich noch  nie  mit dem bike solche trails gefahren bin, aber es fühlte sich toll an. so langsam hüllten uns die ersten sonnenstrahlen ein und ich fand es einfach wunderschön. am ersten trail war ich noch etwas zurückhaltend doch im laufe des rennens machten mir die vielen etwas steinigen und ruppigen, aber zugleich teilweise sehr flowigen trails riesen spaß und hätte ich ein paar tage vorher zeit zum einfahren gehabt wäre da sicher noch viel mehr drin gewesen. das erste mal in einem rennen wünschte ich mir ein fully (was heute auch die meisten fuhren), das auch bei den schwierigen, stufigen und steinigen bergauf passagen von vorteil gewesen wäre. leider hatte stephan keine ahnung wo die versorgungspunkte waren (und es konnte ihm auch keiner von den kommisären sagen) so musste ich mich heute selber verpflegen und bei den versorgungen anhalten und wasser auffüllen. jetzt wurde mir auch klar wieso die meisten mit camelback fuhren, leider hatte ich meinen zu hause vergessen. jeden km der strecke galt es sich heute wirklich zu erarbeiten, bergauf wie bergab und ich hatte während eines rennens glaub ich noch nie so viel spaß und so viel abwechslung. die strecke führte sogar am strand entlang durch den tiefen sand und ein stück durchs meer.  leider stürzte ich einmal, durch einen fahrfehler blieb ich bei einer überhöhung mit dem lenker an einem busch hängen und landetet unsanft auf meinem rechten knie, das dann etwas blutete. zum glück konnte ich aber gleich weiterfahren und es war beim rad und bei mir nichts gröberes passiert. bei der passage am meer entlang waren auch noch ein paar knifflige stellen eingebaut, bei denen ich leider viel zeit liegen lies, aber im großen und ganzen war ich mit meiner  "blind date" performance sehr zufrieden und nach 5 h 19, 2800 hm und 84 km erreichte ich schließlich als gesamt 5.  (lt. zielsprecher) ziemlich erschöft das ziel. auf alle fälle war der roc ein mehr als würdiges saisons-abschlussrennen mit traumhafter kulisse bei strahlend blauem himmel. in der uci ergebnissliste bin ich jetzt sogar auf rang 4 gewertet. siegerin wurde die vizeweltmeisterin sally bigham aus england...
das festival in frejus  ist wirklich riesig groß und mit 20.000 teilnehmern das größte europas. mit riesiger ausstellermesse und lauter radbegeisterten leuten von überall her. schon alleine die dimensionen des geländes und die masse an parkenden autos war der wahnsinn.
stepan und ich sind am nächsten tag dann noch mal einen teil des kurses abgefahren und wir sind dann zufällig in einem rennen gelandet, dem rock noir, der etwa 52 km über  die strecke führte. es war ein besonderes erlebnis ein rennen mal aus den ganz hinteren reihen mitzuerleben und wie die leute dort spaß haben und wie entspannt es  abläuft. das gewusel bei den versorgungsstationen mitzuerleben und dann wieder geduldig in einem stau vor dem trail zu stehen......schade dass wir nicht länger hier im trail paradies bleiben können und es am abend schon wieder richtung heimat geht.......(in der es anscheinend schon den ersten schnee gegeben hat:)

am samstag ging es wie jedes jahr schon klassisch zum "fast" saisonsabschluss dem feneberg mtb marathon in oberstdorf. die letzten zwei tage hat es aus kübeln geschüttet doch heute versprach der wetterbericht einen traumhaften spätsommer/herbsttag und daher entschied ich mich trotz einer sich im anzug befindlichen erkältung (das war kein wunder, im büro sind fast alle furchtbar verschnupft und auch meine tochter schon die ganze woche  kränklich) an den start der extremstrecke über 60 km und 2200 hm zu gehen. diese wurde heuer um 3 km wegen hochwasserschäden verkürzt und um eine unangenehme stelle entschärft. aber die lange trage/schiebe passage durch den steilen wald bergauf blieb uns erhalten. in der früh war es noch sehr nebelig aus dem es leicht nieselte. der start war heute auch super schnell, zumindest kam es mir so vor da mein körper doch etwas brauchte bis ich auf touren kam und erst am ersten anstieg konnte ich dann einige damen überholen und mich an die erste position kämpfen . aber von da an konnte ich dann ein gutes rennen fahren obwohl die abfahrten sehr nass und rutschig durch den vielen regen und den nebel waren. ab etwa der hälfte der strecke merkte ich,  dass ich luft verlor  und in folge einen platten hatte! ich musste anhalten und mit einer patrone luft nachpumpen. nach dem letzten langen flachstück ging es dann in den wald richtung nebelhorn, vorerst sehr steil aber noch fahrbar und dann hieß es sein rad den sehr steilen, wurzeligen und mit hohen stufen versehenen  fußsteig hochzuschleppen. das war wie immer mega anstrengend und mir kam mein fahrrad heute schwerer als sonst vor. total fertig kam ich dann nach ca. 15 min aus dem wald wo es jetzt weiter die steilen asphaltserpentinen richtung gipfel ging. stephan wartet hier auf mich zum verpflegen und wir mussten wieder luft nachpumpen. jetzt hieß es erstmal neuerlich seinen  ryhtmus auf dem rad  finden und es war inzwischen auch sehr warm geworden. ständig dachte ich auch dass ich wieder luft verliere, aber das war wohl die steilheit die sich jetzt so anfühlte..... die anspruchsvolle abfahrt erwischte ich heute nicht ganz so gut und musste einige male vom rad wobei sich auch noch meine kette verklemmte. doch schließlich gab ich noch mal richtig gas und fuhr die letzten km ins ziel mit allem was noch ging, den sieg heute wollte ich mir nicht mehr nehmen lassen. mit fast 6 min vorsprung vor der polin paulina wörz und den beiden deutschen katja walz und bianca purath, konnte ich diesen heute nach einer zeit von 3h34min auch so richtig schön bei traumhaftem herbstwetter feiern. bei den herren siegte der deutsche meister markus kaufmann.

ich hoffe dass sich meine erkältung, die mich natürlich jetzt so richtig in beschlag genommen hat, schnell wieder verzieht, damit ich in zwei wochen zum abschluss einer super schönen, erfolgreichen und verletzungsfreien saison beim world series marahton roc`dazur in frankreich ein letztes mal für 2013 am start stehen kann......

tolle platzierung beim uci world series marathon in monea, val di fassa/italien

"in der ersten reihe"

obwohl ich die zwei wochen nach den staatsmeisterschaften keine optimale vorbereitung hatte (ich habe kaum trainiert, weil einfach so viel los war,  besuch der eurobike, krankheit meiner tochter, viel arbeit im büro und auch körperlich war ich die letzten tage nicht zu 100% fit) wollte ich trotzdem am sonntag mein bestes beim uci worldcup marathon in italien geben. der marathon entsprach auf dem papier ungefähr meinem lieblingsprofil, steile anstiege und wenig flachstücke verteilt auf 64 km und 2800 höhenmeter. leider konnten wir erst am morgen anreisen, das bedeutete vor 4 uhr früh aufstehen und nach italien fahren und dann gleich rauf aufs rad........und los gings!  gleich mit vollgas in einem sehr starken starterfeld mit eigenem damenstart in den ersten sehr langen und steilen anstieg rein. ich konnte mich gleich an die vierte stelle setzten, aber merkte auch, dass ich heute nicht 100% geben konnte. vor mir die irländerin und spätere siegerin und zwei starke italienerinnen die ein sehr flottes tempo anschlugen, nach mir dann schon ein größeres loch auf die verfolgerinnen. leider hatte ich auch für den sehr losen untergrund etwas zu viel luft in den reifen, dieser umstand brachte mich immer wieder an die grenzen der fahrbarkeit auf den steilen anstiegen und auch beim runterfahren in der ersten abfahrt sehr unsicher machte. ich verlor dann auch in der abfahrt einen platz und kämpfte mich aber dann zusammen mit einer italienerin weiter bis zum dritten anstieg, wo ich ein loch auffahren konnte. gegen ende des rennens bekam ich leider einige krämpfe und hatte keine chance noch mehr plätze oder zeit gutzumachen und wir wurden auch noch mit einem kräftigen regenguss eingeweicht. aber im ziel war ich mit meiner leistung und dem 5. platz dann doch sehr zufrieden, denn mehr war heute körperlich einfach nicht drin und ich hab wirklich hart gekämpft. auf alle fälle war die stimmung wie immer in italien wirklich toll, mit hubschrauberbegleitung und vielen zuschauern entlang der strecke die einen die mega steilen rampen hinaufpushten!

ergebnisse und bericht val die vassa bike!

silber glaenzt auch ganz schoen...vizestaatsmeistertitel 2013!

am samstag führte uns unser radweg bis in den letzten winkel  niederösterreichs, in die bucklige welt nach krumbach, dem austragungsort der  diesjährigen staatsmeisterschaften im mtb marathon und somit mein saisonshighlight auf dem jahresplan. 6h stunden anfahrt vom sonnigen tirol in den regnerischen osten (eigentlich ist es immer umgekehrt ;-)

ich kannte die strecke nur vom profil und wie der name bucklige welt schon aussagte ging es nur rauf und runter 73 km und 2800 hm lang. stephan fuhr die runde am späten nachmittag noch ab um zu sehen wie er es mit der versorgung machen kann und mir vielleicht noch ein paar wertvolle tips zu geben.....ich fuhr mich noch ein bischen ein und machte es mir dann in unserer unterkunft gemütlich. am morgen war regen angesagt und der start war erst um 9.30, das hieß wenigstens nicht so früh aufstehen und frühstück nicht schon vor 5.00 uhr morgens wie in der schweiz. am nächsten morgen stand ich dann als titelverteidigerin am start und war somit die gejagte. nett war, dass die veranstaltung von  peter wundsam einem ausserferner moderiert wurde, schön ein bekanntes gesicht am anderen ende österreichs zu sehen ;-) die strecke führte zweimal über die fast gleiche runde und startete mit einem einzigen längeren anstieg, der in der zweiten runde zu meinem verhängnis leider auch durch ein längeres cross country stück unterbrochen wurde. ich kam gut weg und schaute mal wie sich alles sortierte. selbst überrascht, dass ich dann relativ schnell an der vorjahres siegerin auf diesem kurs, sabine sommer vorbeigehen und auch  christina kollmann einholen konnte, schaffte ich es bereits zu beginn ein großes loch aufzufahren. es ging dann wie das ganze rennen weiter über felder und  waldstücke rauf und runter mit ständigen richtungswechseln und kräftezehrenden kurzen anstiegen. bei trockenen bedingungen eine sehr schöne und abwechslungreiche strecke die zum mtb fahren wirklich spaß macht.  in einer längeren wald abfahrt wurde ich leider von einem mann bei einem überholmanöver blöd geschnitten und kam zu sturz was mich auch total durcheinander brachte. mein fahrrad und ich hatten jedoch nichts abbekommen, so sammelte ich meine trinkflasche wieder auf und sortierte mich kurz bevor es weiterging. aber wie befürchtet war mein vorsprung der mich über die abfahrt retten sollte kleiner geworden und christina kollman konnte mich einholen. wir waren somit fast bis zur ersten zieldurchfahrt gemeinsam unterwegs bzw. fuhr sie in den trails meistens einen kleine vorsprung heraus, den ich dann in den kurzen fiesen anstiegen wieder halbwegs zufahren konnte. leider wurden gegen rundenende die anstiege zu wenig und die trails zu lang und so summierte sich bis ins ziel dann am ende ein rückstand von 2,50 min auf. heraus kam eine silbermedaille und der vizestaatsmeistertitel 2013 mit dem ich auf dieser strecke mehr als zufrieden bin, auch wenn ich die tiroler berge mit ihren langen anstiegen vermisste. aber ich habe wirklich hart gekämpft und alles was ich an dem tag drauf hatte gegeben! den titel ein drittes mal in folge zu holen war in greifbarer nähe...aber dieses mal war ich einfach ein klein wenig zu langsam, zumindest bergab ;-) 

eiger bike challange - mein erstes rennen bei den nachbarn in der schoenen schweiz.....

zwei wochen vor den staatsmeisterschaften wollte ich die eiger bike challange (80 km ca. 4000 hm) in grindlwald für ein letztes vorbereitungsrennen nützen. das landschaftlich traumhafte rennen am fuße der eiger nordwand steht schon seit seiner ersten austragung vor ca. 15 jahren als ich zum bergsteigen in grindlwald war auf meiner wunschliste. damals ahnte ich noch nicht jemals überhaupt so einen marathon zu schaffen. ich hatte mir die lange strecke vorgenommen, da ich nach meinem sieg in ischgl auch ganz schön euphorisch war ;-) mein guter start und die ersten 1000 hm auf die große scheidegg hinauf die ich zusammen mit der schweizer meistern ariane kleinhans (wm 7. und gewinnerin des grand raid) absolvierte stimmten mich noch euphorischer.....doch was danach an technischen abfahrten auf mich wartete war mir an diesem tag einfach zu heftig und stopte meine euphorie abrupt. vielleicht hatte ich auch die öm im hinterkopf und wollte um keinen preis stürzen. jedenfalls hab ich wohl keinen downhill tag erwischt und kam überhaupt nicht mit dem hochalpinen und anspruchsvollen gelände zurecht. ich verlor jedes mal in den abfahrten platz um platz und war irgendwann nur noch demotiviert und frustriert weil ich so oft vom rad musste....als es dann vor dem letzten langen anstieg auf die kleine scheidegg noch mal durch grindlwald ging beschloss ich das rennen zu beenden. stephan der dort in der versorgung auf mich wartete versuchte mich zwar noch mal umzustimmen da ich auf platz 5 lag und mein rückstand auf die führende gar nicht so groß war, aber ich hatte im kopf bereits abgeschlossen und so fuhr ich enttäuscht die letzten hm bergauf ins ziel........mein erstes rennen heuer das ein dnf in der ergebniss liste hat.

aber die kurzen seitenblicke die ich während des rennens auf den jungfraugletscher und die eiger nordwand erhaschen konnte waren einfach grandios und ich werde wiederkommen, sei es auch ganz ohne rennen und zum bike technik training ;-)

....einen sieg in ischgl, das wäre der wahnsinn und ein großes ziel von mir. das hab ich die tage vorher noch gedacht. ja und dann stehe ich am samstag  zum vierten mal am start, inmitten vieler starker fahrerinnen und hab mein tagesziel  auf die  top drei reduziert ;). am ende des tages war es nach harten bedingungen und einem krimiartigen finale der erste platz in der elite klasse. aber jetzt der reihe nach.......


wieder mal vor einem rennen sehr schlecht geschlafen und in der früh um 5 kaum aus dem bett zu bekommen starteten wir nach ischgl. das wetter war wie versprochen traumhaft. beim einfahren fühlte ich  mich noch hundemüde und kam gar nicht auf trapp....na ja, ich hatte ja noch mit 79 km und fast 3.800 hm noch genug zeit um wach zu werden. am start viele starke sieganwärterinnen, wie immer bei einem der höchstdotierten rennen europas. es gibt ja drei verschiedene strecken zur wahl und so weiß man leider am start nicht genau wer alles die langstrecke in angriff nehmen möchte. der start war mir wie immer etwas zu schell, bzw. musste ich auf der anfänglich eher flachen schleife (kleine runde) schon sehr kämpfen um an den schnellsten mädels dran zu bleiben bzw. hatte ich wenigstens einige noch in blickkontakt. als wir dann wieder durch ischgl fuhren und es somit erst richtig losging konnte ich mich bald nach der versorgung, wo ich mir noch eine wasserflasche mitnahm an die gesamt vierte stelle setzten. die ersten drei hatten ein richtig flottes tempo angeschlagen. jetzt hieß es ryhtmus finden und auf das idjoch hochkurbeln. stephan wollte an der zweiten versorgung bei der abzweigung auf mich warten  . letztes jahr hab ich da ja auch spontan auf die mittlere abgebogen, doch heuer hatte  ich mir fest vorgenommen die lange zu fahren. ja und welch überraschung, alle drei fahrerinnen vor mir hatten die mittelstrecke gewählt, somit war ich führende! wahnsinns gefühl - erste in ischgl zu sein. die strecke war immer noch genauso steil wie in den vorjahren (manche sachen ändern sich nicht). schön die vielen anfeuerungsrufe die einen richtig das (fast) letzte stück hoch trieben. schließlich ganz oben auf dem grad trail vom idjoch angekommen bekam ich bereits meinen ersten krampf im oberschenkel an diesem tag und es sollte nicht der letzte sein.  mit dem trail runter kam ich heute relativ gut zurecht bis auf die sehr steilen spitzkehren am anfang. einen weiteren streckenabschnitt  ging es auf einem neu angelegten trail, der sehr flowig war und richtig spaß machte, weiter bergab. dann war ich ziemlich alleine unterwegs bis  nach samnaun wo ich mich vor dem letzten harten und mega steilen  anstieg noch ausreichend versorgte. am schluss wurden die steigungen so steil, dass alle nur noch ihr rad schoben und als ich dann wieder aufs rad stieg bekam ich abwechselnd krämpfe in den oberschenkeln, einen nach dem anderen. ich dachte nur wenn ich jetzt nicht weitertrete komm ich gar nicht mehr aufs rad und versuchte irgendwie vorwärts zu kommen. oben, dann die letzte versorgung wo ich noch mal anhielt um wasser aufzufüllen und eine cola zu trinken.  sobald ich wieder aufs rad stieg kündigte sich schon der nächste krampf an. aber jetzt ging es fast nur noch runter, also durchbeißen und krachen lassen. ja das hab ich wohl zu viel,  jedenfalls ca. 10 km vor dem ziel und vor dem letzten kurzen gegenanstieg hatte ich platte am hinterrad. das durfte doch jetzt nicht wahr sein. ich war den tränen nahe. schnell vom rad und patrone rein. aber leider kam auch die luft gleich wieder raus, zweite patrone rein und jetzt gings halbwegs. doch nach ein paar metern wieder total platte....ja das war es dann wohl.....ein zu großes loch. ich lief verzweifelt ein paar meter, doch das war sinnlos, da es ja dann nur  noch ewig bergab ging. dann noch eine dritte patrone rein. inzwischen war ewig zeit vergangen, mein großer vorsprung dahin und ann-kathrin an mir vorbeigefahren. ich war echt verzweifelt. noch mal aufs rad und ich merkte schon wie es wieder schwammig wurde....und wie durch ein wunder es blieb so, die milch dichtete den cut im reifen ab und das rad war einigermaßen fahrbar. ich eierte den letzten anstieg runter und hatte glück, dass es noch mal auf einen neuen trail ging, an dessen ende ich ann-kathrin die leider gestürzt war noch mal überholen konnte. im ziel freute ich mich dann riesig als ich vom sprecher als  erste dame angkündigt und mit beifall empfangen wurde. ich war völlig überwältigt konnte es kaum glauben da ich 15 minuten davor noch geglaubt habe mein rennen ist gelaufen. so ein wechselbad an gefühlen hab ich noch nie erlebt...........erste in ischgl, das war doch ein traum den ich diese woche noch hatte.....
kurz vor der siegerehrung stellte sich dann raus dass eine dame die in der sportklasse startete, aber versehentlich als mann gemeldet war, noch eine schnellere zeit auf der langstrecke fuhr, aber ich habe diese dame das ganze rennen über nicht gesehen bzw. auch nie gemerkt, dass irgendwann eine dame an mir vorbeigefahren wäre.  somit war es für mich auch nicht möglich mit ihr  mitzufahren bzw. meinen ersten platz zu verteidigen. wie auch immer, ich habe die elite klasse gewonnen, trotz all der schwierigkeiten und das macht mich wirklich stolz bzw. freue ich mich über das preisgeld und meinen tiroler meistertitel im marathon!

neuer powertreibstoff fuer reni...

...ich freu mich riesig über die unterstützung meines neuen sponsors!!! ein echtes vilser bergbräu, das bier der berge, unterstützt ein echtes vilser bergkind......da kann nur gutes dabei rauskommen :)

erster einsatz heuer mit meinem reni-renner beim radmarathon tannheim!

eigentlich hatte ich jetzt mal drei wochen rennpause geplant und einen intensiven trainingsblock vor mir. aber es war doch zu verlockend bei diesem traumwetter am sonntag bei meinem heimrennen dem radmarathon tannheim am start zu stehen. und von daher nutzte ich meinen ersten rennradeinsatz dieses jahr als intensive trainingseinheit (bei 230 km und fast 3000 hm kann man von intensiv sprechen ;-) es waren viele starke rennrad fahrerinnen am start aber ich konnte mich bereits am ersten anstieg nach warth hinauf absetzen und einen schönen vorsprung herrausfahren. danach ging es über lech und den flexenpass nach st. christop und runter über st. anton am arlberg bis nach landeck. leider hatte ich kein glück mit einer starken gruppe beim langen flachstück rüber nach imst und  konnte gerade noch einen fahrer erwischen mit dem ich dann lange zeit zu zweit pedalierte. kurz vor imst kam dann von hinten eine große gruppe und wie sollte es anders sein mit einer frau drin. inzwischen war es sehr heiß geworden und jetzt stand der hammer, das hantenjoch mit fast 1000 hm vor uns. ich ging es langsam an, ließ die frau ziehen und versuchte mein tempo zu fahren. am ende lohnte es sich und ich konnte einen km vor dem gipfel wieder die führung übernehmen (so gewann ich eigentlich jedes mal die bergwertung ;-) die abfahrt vom hantenjoch runter musste ich aber mangels an routine am rennrad einen gang zurückschalten und konnte und wollte der riskanten fahrt meiner konkurrentin nicht folgen (es herrschte normaler auto und motorradverkehr). diese erwischte dann wohl die bessere gruppe für die restlichen 30 km bis ins ziel und konnte somit mit ca. 1 minute vorsprung gewinnen. ich wurde nach dem gaichtpass wo ich alleine richtung ziel unterwegs war noch von einer gruppe eingeholt in der unter anderem die dritte dame unterwegs war. gemeinsam fuhren wir ins ziel und ich konnte den sprint für mich entscheiden. glücklich es geschafft zu haben, aber natürlich auch etwas enttäuscht über meinen zweiten platz, da ich heute bis auf die schlußabfahrt, klar die stärkere war. aber es war erst mein erstes rennradrennen heuer und ich hatte die woche davor einige harte trainingseinheiten, von daher kann ich eigentlich mehr als zufrieden mit meiner leistung sein. wir ersten drei damen fuhren auch neue rekordzeit auf der 230er strecke mit unter 7 h!!!

 

ein paar coole pics unter meiner galerie

am 06.07. ging es mit sack und pack nach toblach/südtirol (zum ersten mal für mich) um den dolomiti superbike unter die räder zu nehmen (die erste station unseres urlaubs ;-). lt. veranstalter "the hardest mtb race in the dolomites". die uci world series strecke für uns damen war 80 km und ca 2500 hm. am freitag abend erreichten wir unser uriges hotel direkt am toblacher see. das rennen schien direkt dort vorbeizuführen und die lage war grandios. das hotel selbst war ein kleines schmuckstück und ist wohl irgendwie in den 50er jahren steckengeblieben. am nächsten morgen war bereits um 7.00 uhr der start für die elite damen, ich hatte die nr. 6 und stand in der ersten reihe. bei herrlichem sommerwetter war es sogar schon sehr angenehm und ich freute mich auf das rennen (ich mag neue strecken). es ging gleich mit einem anstieg los, also genau meins ;-) es waren auch die üblichen fahrerinen die gleich vorne weg fuhren, sally bigham und die italienierin ellena gaddoni. ich konnte mich bald zusammen mit der italienischen meisterin daniela veronesi und kathrin schwing als verfolger gruppe von den anderen damen absetzten. im zweiten anstieg hatten wir gaddoni eingeholt und ich war jetzt allein zusammen mit den beiden italienerinnen unterwegs. veronesi konnte sich in der abfahrt absetzten und im darauffolgenden längeren flachstück musste ich kämpfen um an gaddoni dran zu bleiben und kurz vor dem nächsten steilen anstieg verlor ich den anschluss und ich kämpfte von nun an allein weiter. ein weiteres langes flachstück mit ca. 15 km war gar nicht meins. aber als ich in den letzten anstieg ging hatte ich ca. nur 3 minuten rückstand auf die spätere zweitplatzierte und einen riesen vorsprung auf meine verfolger. vielleicht waren es die vielen fahrer der mittelstrecke die wir jetzt überholen mussten  und mich in einen langsamen ryhtmus brachten, ich war auch überhaupt nicht fertig aber scheinbar irgendwie zu langsam. auf der langen abfahrt ins ziel ließ ich mich auch immer wieder von langsameren fahrern bremsen und dann bekam ich auch noch total fiese krämpfe (was ich in einer abfahrt noch nie hatte) ich hätte laut schreien können, jedesmal wenn ich wieder antreten wollte krampften die oberschenkel. ja und wie sollte es anders sein, ein paar minuten vor dem ziel schoß kathrin schwing an mir vorbei. ich konnte dran bleiben und biss die zähne zusammen, doch dann ging es scharf rechts in den wald und nochmal einen trail hoch. ich hatte den total falschen gang und keine chance an kathrin (die die strecke kannte) dranzubleiben. ich musste vom rad und so fehlten mir am ende wieder 16 sec. auf den vierten platz. etwas entäuscht war ich schon, da ich 2/3 der strecke auch noch um die top drei mitgefahren bin. den marathon an sich, fand ich jetzt nicht so schön wie alle geschwärmt haben und teilweise etwas langweilig bzw. war mir einfach zuviel flach und es fehlten ein paar hm.....aber wir hatten dann noch einen ganz tollen nachmittag beim tretbootfahren am toblacher see (ich hab relaxt;-) und beim anfeuern der vielen marathonteilnehmer die bis zum späten nachmittag immer noch an unserem hotel vorbeifuhren, die wahren helden eines solchen rennens! am sonntag ging es dann weiter in die wunderschöne toskana. wenn auch nur für 5 tage, aber es war ein traumhaft schöner kurzurlaub mit meinen zwei liebsten und mit jeder menge sommer, sonne, pool, lecker essen, meer, shopping, kultur und eis, eis, eis........und ganz ohne fahrrad für mich!!!

hart aber herzlich beim uci series marathon sella ronda hero!!!

der sella ronda hero - mein lieblingsrennen vom vorjahr stand am samstag den 21.06. auf dem rennprogramm, und sollte auf alle fälle nach meinem 2. platz vom letzten jahr, wieder ein highlight in meiner heurigen saison werden. einfach ein genialer, wenn auch wirklich harter marathon mit durchgehend sehr schwierigen trailabfahrten und richtig steilen anstiegen. heuer gehörte er zur uci world  rennserie und von daher waren wirklich viele starke fahrerinnen, unter anderem die britin und vize europameisterin sally bigham, die italienische meisterin daniela veronesi , vorjahressiegerin kathrin schwing und barbara kaltenhauser (1. und 3. aus den vorjahren) am start.  ich freute mich sehr auf das rennen und die schöne strecke (62 km, 3300 hm - einfach ein traumprofil ;-) und stand bei bestem wetter sehr motiviert  um 7.20 (nach einer kurzen nacht, nachdem mich um 3.00 uhr eine alarmanlage weckte) am start. 

gleich ging es mit dem langen steilen anstieg auf das grödnerjoch los, wo es auch um die erste bergwertung ging.  sally und die italienierin elena gaddoni konnten sich gleich etwas absetzen. ich fuhr knapp hinter  kathrin und der italienischen meisterin als ich in einer steilen kurve wegrutsche und ich aufwährts stürzte! das konnte ja heiter werden und brachte mich natürlich gleich aus dem rythmus. barbara konnte auf mich aufschließen, aber gleich gab ich wieder gas  und konnte bis zum gipfel sogar noch auf den dritten platz vorfahren und auch die spätere zweitplazierte kam wieder in sichtweite. doch meine position konnte ich leider nicht lange halten, ich kam heute überhaupt nicht mit der schwierigen abfahrt nach corvara runter zurecht. verlor endlos viel zeit und wurde von drei fahrerinnen überholt. oje dachte ich wenn das heute so weitergeht wird es mit der top platzierung nichts werden. bei der nächsten auffahrt konnte ich aber wieder anschluss an kathrin und barbara herstellen. diese setzte sich aber gegen ende wieder ab und ich konnte kathrin überholen. die nächste abfahrt lief besser doch leider hat sich durch einen steinschlag mein schaltauge verbogen.  ich hatte ab jetzt schaltprobleme, die mich total aus dem konzept brachten und ich immer versuchte so gut es ging schalten zu vermeiden. bald hatte ich auch barbara wieder in sichtweite doch auf dem langen flachen trail vor dem pordoi pass verlor ich wieder sehr viel zeit da ich alles in der kleine scheibe fuhr. die anschließend schwere und schnelle abfahrt runter nach araba meisterte ich recht gut und am letzten sehr steilen anstieg konnte ich auch wieder auf barbara auffahren. jetzt traute ich mich fast gar nicht mehr zu schalten da die kette ständig rumhüpfte und im flacheren teil kurz vor der abfahrt konnte sich barbara wieder absetzen. die letzte sehr steile abfahrt fuhr ich echt super bis ich an einem seitenweg vorbeifuhr der nicht abgesperrt war und weit und breit kein pfeil, ich dache ups jetzt bin ich falsch bremste lief zurück, wusste nicht was ich machen sollte....beide wege wiesen radspuren auf, schließlich fuhr ich gerade weiter und endlich kam mal wieder ein rot weißes band das von einem baum baumelte. ich war richtig, gab noch mal richtig gas und konnte nur 16 sec. hinter barbara auf dem 5. platz ins ziel fahren. einerseits war ich glücklich es geschafft zu haben andererseits ärgerte ich mich etwas über diese unsicherheit am schluss da es wirklich sehr knapp war......aber ich bin bis auf meine performance auf der ersten abfahrt  sehr zufrieden mit mir und freute mich gemeinsam mit barbara im ziel über unser gutes rennen und die schöne athmosphäre. stefan und ylvie betreuten mich heute wieder super und konnten wenigsten etwas mehr die tolle aussicht hier in den dolomiten genießen......einfach ein genialer marathon, mit fantastischer organisation in einer wunderschönen landschaft!!!

gestern stand der heim marathon in pfronten auf dem programm und ich nutzte die kurzstrecke als vorbereitung für nächste woche, wo ich beim zur uci marthon series zählenden sella ronda hero am start stehen werde. leider habe ich erst diese woche gesehen, dass der nicht mehr zur qualifikation für die heim WM in kitzbühel zählt wegen der anmeldefrist. bei der EM habe ich ja um einen platz die qualifikation verfehlt da ich einen total schlechten tag erwischt habe und die anderen rennen waren mir mit spanien und frankreich einfach zu weit entfernt wobei es dort nie ein problem gewesen wäre unter die top 20 zu fahren da gar nicht so viele frauen am start standen.  jetzt muss ich wohl als zweifache staatsmeisterin bei der heim WM nur zusehen und werde vom heimischen verband nicht nominiert!!! 

jedenfalls freute ich mich gestern über meinen ersten platz in pfronten. endlich war es mal sommer geworden, wenn die hohen temperaturen auch noch sehr ungewohnt waren. aber es macht einfach viel mehr spaß bei solchen bedingungen und kurz kurz zu fahren. ich kam vom start an sehr gut weg und fuhr das erste lange flache stück bis zur einfahrt breitenberg zusammen in einer gruppe mit barbara kaltenhauser. am berg konnte ich dann einen schönen vorsbrung rausfahren der auch für die sehr lange und rasante abfahrt bis ins ziel reichte. so konnt ich mit einer zeit von 1h17min auf der 26 km und ca. 900 hm langen strecke mit fast 3 minuten vorsprung einen schönen sieg einfahren!!

tag 4 alpentour trophy......und es regenet, und regnet und regnet

.....so stark dass heute das rennen kpl. abgesagt wurde! es stand eh schon eine verkürzte etappe auf dem programm, aber lt. orga team gab es teilweise nicht mal mehr die wege die wir hätten befahren sollen. es war wirklich schade da ich heute gerne noch mal meine chance genutzt hätte um meine gesamtplatzierung zu verbessern, aber gegen naturgewalten ist man sowieso machtlos und was ist schon so ein rennen wenn man dann rundherum überall sieht wie die menschen mit dem hochwasser und den muren kämpfen!!! die heimfahrt war dann ein weiteres abenteuer (über 7 h von schaldming nach vils) und nicht weniger anstrengend als ein renntag. auf alle fälle waren alle vier tage eine grenzerfahrung und ein wirkliches abenteuer. die alpentour trophy war heuer auch so stark besetzt wie nie und von daher kann ich mit meinem 8. gesamtrang, der ohne verfahrer auch ein top 5 ergebnis  hätte sein können sehr zufrieden sein. besonders mit meiner leistung beim time trail und dem ersten tag!

hier gehts noch zu den ergebnissen,  gewonnen hat übrigens die aktuelle vizeeuropameisterin sally bigham aus england vor milena landtwing/schweiz und kristin aamodt/norwegen

3. tag - heute hab ich alles gegeben, aber es wurde nicht belohnt!

kein regen (nass wars trotzdem) das war das highlight des tages :) aufgrund der schneelage wurde die heutige dachstein ettape auf 2200 hm und 59 km verkürzt. "eigentlich" bin ich heute auch ein wirklich gutes rennen gefahren , aber irgendwie ist das ergebnis nicht das was ich mir heut vorgenommen habe. leider hat es stephan gestern voll mit einer schweren erkältung erwischt (das versorgen und rumwarten bei dem miesen wetter ist noch schlimmer als rad fahren!) und wir hatten heute eine ganz schlechte nacht. dementsprechend fühlte ich mich heut morgen. von beginn an musste ich an mein limit gehen, und die relativ flache etappe (zumindest zu beginn) forderte mich ziemlich, da ich natürlich auch unbedingt an meinen konkurrentinnen dran bleiben wollte. ich merkte gleich, dass es heute sehr mühsam wird für mich, das schnelle tempo das fast alle fahrerinnen anschlugen bis zum ende mitgehen zu können. es ging rauf wie runter fast alles auf trails und schwierigem oder mühsammen untergrund. mit meiner downhill performance (besonders auf den unzähligen sehr schnellen und schlammigen downhills)  bin ich eigentlich auch sehr zufrieden (auch wenn mich im zielhang noch zwei fahrerinnen überholt haben und mich somit nur um sec. auf den 10 platz verwiesen haben) für mich war es die bis jetzt schwierigste etappe und ich hab heut echt alles gegeben und musste mich zwischen drinnen wirklich motivieren nicht aufzugeben. somit bin ich mit mir wirklich zufrieden, nur nicht mit meinem ergebnis und dass ich in der gesamtwertung einen platz verloren habe und jetzt auf 8 liege!

2. etappe alpentour trophy - timetrail planai bei schneetreiben!

ganz schön crazy was hier bei der alpentour trophy abgeht! heute stand die zweite etappe, das bergzeitfahren auf die planei auf dem programm, 1100 hm/15 km. es wurde im 30 sec. abstand gestartet bei starkem regen. die strecke war nicht ganz typisch für ein zeitfahren, kniffelig und durch den regen der letzten tage sehr aufgeweicht. meine reifenwahl mit wenig profil wahr heute nicht ganz die richtige entscheidung. aber ab der hälfte mussten eh alle ein gutes stück schieben. danach ging es einigermaßen in der spur zu fahren, mitlerweile hatte es etwa 25 cm neuschnee. leider musste ich ein paarmal vom rad und eine fahrerin die ich bereits überholt hatte konnte wieder aufschließen und mich noch mal überholen. das fahren war jetzt gar nicht mehr das anstrengende, eher das ausbalanzieren und ja nicht wegrutschen. sally bigham war die einzige frau die nach mir gestartet ist und mich heute überholt hat. ist echt der wahnsinn wie sie fahren kann, großes kompliment! das letzte stück vor dem ziel habe ich dann geschoben weil meine reifen durchrutschten. ich hab ein paar mal heut an meine tourenski denken müssen ;-) mit dem 5. platz und meinem zeitrückstand bin ich heute sehr zufrieden und es war gegen gestern fast gar nicht anstrengend :-) auf alle fälle eine weitere neue abgefahrene erfahrung, frau lernt nie aus....morgen wünsch ich mir ein klitzekleinwenig sonne!!! bitte, bitte, bitte....

chaotischer start - 1. tag alpentour trophy

chaotische anreise, chaotischer morgen, chaotisches wetter, chaotische beschilderung....

so die kurz beschreibung zu meinem start bei der alpentour trophy in schladming. heute stand die erste etappe auf dem programm - hochwurzen reiteralm / 69 km 2900 hm. gestern noch ein stressiger tag im büro, packen und dann über 4 h mege nervige anfahrt nach schladming. gestern abend war ich ziemlich kaputt. heut in der früh hab ich dann festgestellt dass ich die hälfte zu hause vergessen habe, warme unterwäsche und mein trinkpulver. zum wetter ist sowieso nicht viel zu sagen: dauerregen und schneefall auf den bergen. ich beschloss es heute mal ruhiger anzugehen und es lief auch ganz gut, ich fand einen sehr guten ryhtmus. zusammen mit sabine sommer erreicht ich bei schneetreiben den ersten der beiden langen anstiege. wir waren somit auf dem 5 platz. dann bei der abfahrt ein kpl. fehlender richtungspfeil und unsere gruppe fuhr die falsche abzweigung, leider erstmal 2 km falsch bergauf.....irgendwann kam es uns dann doch etwas komisch vor und wir haben nach einiges an beratungszeit umgedreht. total angefressen da die bedingungen eh schon so schwierig waren und uns furchtbar kalt war starteten wir unsere aufholjagd (was uns ganz schön körner und vor allem motivation kostete) und überholten wieder mädels die wir zuvor schon sicher 10 -15 minuten hinter uns gelassen hatten. ja die karten waren wieder neu gemischt. zusammen mit sabine fuhr ich bis zur zweiten versorgung wo ich kurz anhielt um mir die handschuhe zu wechseln um meine eingefrohrenen hände wieder zum leben  zu erwecken und stephan mich versorgte (übrigens ein dickes danke bei dem sauwetter auch kein honiglecken!) sabine konnte ein loch auffahren und bis ins ziel auch noch den vorsprung ausbauen. ich kam mit den doch sehr schwierigen abfahrten relativ gut zu recht, nur beim sehr schlammigen zielhang verkrampfte ich mich total und fuhr im schneckentempo runter, so dass mich ganz kurz vor dem ziel noch eine dame die aus dem nichts auftauchte überholte. als 8. überquerte ich somit heute das ziel. ohne den verfahrer wären wohl 10-15 minuten weniger auf dem zeitkonto was mich im nachhinein schon sehr ärgert. aber jetzt mal schauen wie es morgen beim zeitfahren auf die planei läuft (15 km 1100 hm) und versuchen etwas mehr zu schlafen als die letzte nacht......

europameisterschaft in singen - uebermut tut selten gut.....

....besonders auf einem flachen 80 km kurs der eh schon vom profil her gar nicht dem entspricht was frau ihre stärken nennt. naja, jedenfalls fing alles super an und ich konnte nach einem sehr guten start in einer gruppe mit milena landwing, elisabeth brandau und der späteren 8 platzierten um die top 10 mitfahren. wahnsinn dachte ich wenn ich das halten kann einfach genial....dann nach etwas über 20 km bei einer abfahrt ein ketten klemmer und ich musste vom rad. mein erster gedanke - nicht schon wieder, und natürlich war dann die gruppe weg. ich versuchte danach mit allen mitteln wieder anschluss zu bekommen und überdrehte wohl total. genauer gesagt ich fuhr mich total blau! die langen flachen passagen mit schrecklichem gegenwind machten mich total fertig. kurz vor ende der ersten runde fuhr dann die österreicherin sabine sommer an mir vorbei und ich konnte einfach nicht dran bleiben. eigentlich hätte ich mein rennen somit beenden können. aber ich dache o.k. vielleicht geht sich wenigsten noch die wm qualli aus mit einem top 20 ergebnis, pustekuchen. von nun an überholte mich eine dame um die andere.  fahrerinnen die ich noch die woche davor in riva hinter mir gelassen hatte. am ende waren es über 8 und ich konnte an keiner dran bleiben. ich war einfach nur völlig leer und frustriert. brachte null druck aufs pedal und fühlte mich völlig fehl am platz. enttäuscht rollte ich dann als 21 ins ziel....was für ein schreckliches rennen für mich......aber wenn ich realistisch bin war es für mich erst das dritte rennen mit null trainingslager und einer verdammt kleinen anzahl an grundlagenkilometer. wenigstens war es ein gutes gefühl dass ich zumindest eine zeitlang mit den schnellsten mithalten konnte .....es kommen auch wieder bessere tage und ich hoffe auch wieder rennen die mehr spaß machen!!! Muttertagsgeschenk hab ich mir jedenfalls keins gemacht.

sommer, sonne, lecker eis und ein tolles rennen....

...gab es für alle teilnehmer am 20. bike marathon in riva. stephan und ich machten uns am freitag abends bei gewitter auf um genau nach einem jahr wieder an den gardasee zu fahren. ich hatte mir beim  marathon die ronda grande vorgenommen, was angesichts der 2800 hm und 75 km für den saisonsanfang reichen dürfte! wir bezogen unsere geniale unterkunft nur ein paar minuten von der altstadt entfernt und trafen uns am samstag mit dem ganzen conway team auf dem festival gelände und zu einer kleinen trainingsrunde. das wetter war schön und angenehm, ideal für ein rennen. stephan kümmerte sich noch um mein bike rennfertig zu machen und ich durfte mich ausruhen und am abend genossen wir noch lecker italienisches essen...wie schön wieder mal gemeinsam etwas urlaubsstimmung zu erleben.

am sonntag morgen wurde es dann ernst. stephan fuhr gleich nach dem frühstück mit dem rad los um rechtzeitig bei der versorgung zu sein. also machte ich mich um 7.00 uhr allein  zum start auf um festzustellen dass block a schon total voll war...naja dann halt hinten anstellen. leider hatte ich so überhaupt keinen überblick wer alles am start stand. mir war jetzt doch etwas mulmig zumute da viele die neue strecke als sehr schwer und anspruchsvoll beschrieben hatten. aber ich freute mich auf das rennen und ......ja was soll ich sagen, es lief eigentlich echt gut. ich kam heute besonders mit den teilweise richtig flowigen abfahrten  super zurecht und es machte sogar während des rennens richtig spaß, wobei man diese natürlich auch noch viel schneller fahren könnte, aber für mich wars o.k. :). das eigentlich steht für einen schaltungsdefekt ab etwa der häfte der strecke. was mir auch den anschluß an die zweitplatzierte belgierin und die spätere siegerin der extrema runde kostete. die beiden hatten mich kurz vorher überholt und ich hatte sie immer in blickkontakt. von da an konnte ich leider auch nur noch mit meinem kleinen kettenblatt weiterfahren, was in den flacheren passagen etwas zeit kostete.  die steilen rampen konnte ich alle schön in meinem ryhtmus fahren und es lief wirklich ganz gut. zwischen drin hatte ich einen kleinen durchhänger, vielleicht mal wieder zu wenig gegessen, und ich musste etwas tempo rausnehmen. es ging wohl aber auch anderen so und ich konnte  sogar noch eine fahrerin überholen. an mir fuhr eigentlich keine dame mehr vorbei und so wäre ich  dritte auf meiner strecke geworden. aber im ziel war dann leider eine schweizerin noch vor mir die ich zu beginn des rennens bereits überholt hatte. irgendwie musste sie unbemerkt an mir vorbeigeschlichen sein....naja, so blieb mir hinter der siegerin milena landwing, der zweitplatzierten belgierin und der weiteren schweizerin nur der undankbare vierte platz für mich. leider hatte ich auf der letzten langen abfahrt und der flachen strecke ins ziel auch noch einiges an zeit verloren, musste ich doch im hamsterradstyle vollgas treten...aber ich bin für mich ein gutes rennen gefahren und es hat mir wirklich spaß gemacht!  ich hoffe bald mal wieder richtig zeit zu haben um in dem tollen bike revier rund um riva einige schöne und gemütliche touren gemeinsam mit stephan zu fahren und zwischendurch auch mal die fantastische aussicht auf den lago genießen zu können....hab ich doch dort mit 20 meine ersten großen bike touren unternommen!

energieschub.....

rechtzeitig vor riva kam noch ein paket von power-bar für mich. vielen dank für die extra POWER!!!!

first race - first place :-)

hieß es gestern beim 2. auto brosch bike marathon kempten. auch wenn es nur auf der kuzrstrecke (39 km, 700 hm) war. das wetter war leider wiedermal eher novembertauglich als frühlingshaft und lud mit tristen und knappen 8°überhaupt nicht zum spaß haben ein und so fühlte ich mich auch. ja, irgendwie weiß ich selber nicht ganz genau wie ich meine leistung gestern einschätzen soll. meine erwartungen lagen nach meinem sehr positiven leistungstest vor zwei wochen recht hoch und ich  musste sie gleich mal nach einem schlechten start meinerseits, ich kam sehr langsam in fahrt  und musste mich erst mal wieder an einge fahrerinnen heran bzw. vorbeikämpfen, gleich zurückschrauben. das rennen ist bedingt durch den flachen kurs, ohne viele trails und längere steigungen, sehr schnell und man muss immer auf vollgas fahren, was mir noch etwas schwer fiel beim ersten rennen. nach gut einem 1/3 der strecke konnte ich aber die führende mailin franke einholen und mit ihr zusammen fuhr ich dann ein etwas stressfreieres rennen, da wir uns nicht mehr so von den männer gruppen beeinflussen ließen. kurz vor ende der ersten runde hatten wir noch einen kleinen verfahrer, aber wir waren uns beide noch nicht einige ob wir eine oder zwei runden fahren wollten. ganz spontan entschloss ich mich dann bei der zieleinfahrt in führung liegend auf die kurze strecke abzubiegen. ich hatte einfach keine lust mehr auf noch mal eine runde tempo gebolze und war selber etwas von meiner entscheidung überrascht als ich im ziel stand. na ja, jetzt war das rennen vorbei.....ich fuhr erstmal locker zu stephan weiter, damit er nicht länger an der versorgung auf mich warten musste und war dann eigentlich sehr froh über meine entschluss und freute mich bei der siegerehrung über meinen ersten platz und den blumenstrauß.......der marathon war jedenfalls wieder bestens organisiert mit einer sehr netten stimmung und über 700 teilnehmer/innen, auf der kurzstrecke waren immerhin 56 frauen am start!

der fruehling ist da.....:)

....und mit ihm auch mein nagelneues und wunderschönes 650b "reni - conway"...ich freu mich riesig, danke ans conway team!!!  ein paar schöne bilder könnt ihr in meiner galerie bewundern ;) endlich passten dieses wochenende auch mal die temperaturen und das wetter und ich konnte es gleich mal im gelände ausgibig testen und meine ersten berge in angriff nehmen :)

die ski sind seit 3 wochen im keller, nachdem ich beim fellflitzer auf's füssner jöchle meine damen bestzeit vom letzten jahr noch verbessern konnte, bin ich von zwei brettern nun endgültig auf zwei etwas größere räder umgestiegen. das radfahren macht mir jetzt wieder so richtig spaß und ich freu mich schon auf mein erstes rennen am 28.04. beim auto brosch marathon in kempten, auch wenn mir vielleicht im vergleich zu meinen kolleginnen noch ein paar km in den beinen fehlen.


die letzten drei wochen war viel los. auch der osterhase hat sich durch den schnee gekämpft und tolle neue sidi schuhe ins nest gelegt, danke an den sidi-osterhasen! mit der erstkommunion meiner tochter feierten wir ein schönes fest, das aber auch viel vorbereitung verlangte und eine hartnäckige erkältung machte mir das rad training bei den winterlichen verhältnissen auch nicht gerade leicht.

als motivation für die kommenden rennen durfte ich am freitag in noch innsbruck eine ehrung für meinen staatsmeistertitel bei der tiroler sportlergala in empfang nehmen und einen wirklich schönen abend unter lauter tollen sportlern erleben. diese woche steht nun noch ein leistungstest an um zu sehen ob ich auf dem richtigen weg in die kommende saison bin........ich genieße jetzt erst mal diese ersten schönen tage und die herrliche frühlingsluft die mir um die nase weht!!

wow, diesmal ganz oben auf dem stockerl...

....beim diabolo race am golm im schönen montafon! 

erstmal ein dickes dankeschön an die firma hagan, die mir ganz unkompliziert und schnell meine neuen flitzer geschickt hat, und mit denen ich beim ersten einsatz auch gleich einen sieg feiern konnte :-)

es war wie letztes jahr wieder ein cooles aber auch sehr hartes rennen. das ständige wechseln von mega steilem aufstieg zu abfahrt und tragepassage ist ganz schön anstrengend und da brennen die oberschenkel dann schon ganz schön. es mussten ca. 800 hm in zwei runden mit jeweils zwei abfahrten und tragepassage über den gipfel gemeistert werden und ich konnte mich von anfang an, mit einer kurzen ausnahme weil ich wieder mal etwas zu langsam in der wechselzone war, an die spitze setzen. dicht gefolgt von patrizia wacker die ebenfalls ein starkes rennen lief. so konnten wir zwei ausserfernerinnen uns die plätze 1 und 2 sichern ;-). noch mehr freut mich mein sieg, da ich mich eigentlich in der früh nicht sehr gut fühlte und ich nicht viele erwartungen an das rennen hatte. meine skitourensasion geht hiermit auch langsam zu ende und ich habe bereits letzte woche mit dem radtraining begonnen (im vergleich zu vielen meiner kolleginnen die schon etliche km im süden gespuhlt haben schon etwas spät, ich weiß ;-) aber dafür hab ich den winter heuer mit wunderschönen touren hier bei uns sehr genossen und freu mich jetzt so richtig wieder auf's rad zu steigen....

richtig pech bei der hochgrat skirally.....

....hatte ich diesen sonntag in oberstaufen. das erste mal entschied ich mich heuer bei der 8. hochgrat skirally in oberstaufen an den start zu gehen, wo auch heuer wieder die deutschen meisterschaften im skibergsteigen (auch die holländischen und belgischen :) ausgetragen wurden. ich kannte die strecke überhaupt nicht und wusste nur, dass ca. 1000 hm im aufstieg (mit einer kurzen tragepassage) und ebensoviele in der abfahrt zu bewältigen waren.

am start herrschte schon ein ziemliches gewusel, da heute sehr viele athleten/innen dam start waren und darüberhinaus war es ein bitter kalter morgen mit weit unter -10 grad. los ging es dann ebenfalls sehr hektisch, es war sehr schmal, ging gleich in eine kurve und alle wollten natürlich vorne sein. ich erwischte keinen guten start und musste mich erstmal nach vorn kämpfen. leider wusste ich jetzt auch nicht ob noch eine andere dame vor mir ist die ich übersehen habe. aber schnell fand ich in einen sehr guten rhythmus und konnte mein eigenes tempo laufen. ich merkte gleich, dass es mir heute sehr gut ging und ich mich nie wirklich am anschlag fühlte. es war ein sehr abwechslungsreicher aufstieg gemischt mit flachen und steileren pistenabschnitten und kehren im gelände. sehr schnell erreichten wir die tragepassage zu der bergstation, die ich ebenfalls gut bewältigte. der sprecher kündigte mich bereits als erste dame an und ich wusste, mein gefühl dass ich heute schnell bin, hat mich nicht getäuscht. dann hieß es noch mal die ski anschnallen und die letzten hm zum gipfel, den ich mit großem vorsprung als erste dame erreichte, aufsteigen. der wechsel verlief ebenfalls problemlos und ich stürzte mich mit einem etwas mulmigen gefühl in die unbekannte rasante und schnelle abfahrt. noch mal vorbei an der bergstation und bei stephan und ylvie die mir einen großen vorsprung von ca. 3 minuten bestätigten. doch mein rasantes tempo nahm beim ersten sehr steilen und buggeligen hang ein jähes ende. der vorderbacken meiner bindung brach aus dem ski und ich stürzte. zuerst dachte ich nur mein ski wäre aufgegangen, doch als ich bemerkte, dass gar keine bindung mehr da ist wusste ich, es wird heute nichts mehr mit dem sieg.....verärgert stand ich erstmal ratlos im tiefschnee was ich jetzt machen sollte. dann versuchte  ich schließlich mit einem ski weiterzufahren, doch bei der piste war das ein unmögliches unterfangen. so stapfte ich also zu fuß die ca. 700 restlichen hm runter zum ziel und mit jedem schritt verflog auch mein ärger etwas ;-)

ein männlicher kollege bot mir dann  sogar noch seinen ski an, echt gentlemen like! aber ob ich jetzt 4te oder letzte werde spielte keine rolle mehr und ich lehnte dankend ab. schließlich hätte es schlimmer ausgehen und ich mich ernsthaft verletzen können. immerhin weiß ich jetzt dass meine form ganz o.k. ist und ich trotz einiger probleme in den letzten wochen wieder ganz fit bin. heute tut mir zwar schon noch einiges weh aber bis auf ein paar rote und blaue flecken ist alles ok...neues rennen, neues glück! siegerin und somit auch deutsche meisterin wurde judith grassl und bei den herren seppi rothmoser.

rundherum war es eine sehr schöne veranstaltung in herrlicher kulisse und ein tolles rennen, dass nächstes jahr sicher wieder in meinem kalender steht!

bericht askimo

oesterreichische meisterschaft skibergsteigen "vertical" 2013

erstes rennen der saison und gleich einen stockerlplatz bei den österreichischen meisterschaften im skibergsteigen disziplin "vertical"....aber jetzt mal von anfang an....

eigentlich wollt ich am samstag beim jännerstier als erstes skitourenrennen der saison an den start gehen. nach weihnachten war ich leider zwei wochen ziemlich erkältet und fühlte mich in letzter zeit nicht gut beim trainieren und schon gar nicht besonders schnell. als ich dann letzte woche entscheiden sollte ob ich überhaupt starte habe ich gesehen dass es nach kärnten zur österreichischen meisterschaft auch nur 1 h länger dauert, und somit eh schon egal ob ich jetzt 3 h oder 4 h im auto sitze. also hab ich mich kurzfristig entschieden dort an den start zu gehen, da die strecken in etwa gleich lang waren und für das erste rennen ideal. so starteten wir dann um 4 uhr früh am samstag mit dem auto nach kärnten (da war ich noch nie zu einem rennen, so langsam habe ich alle bundesländer durch :) und kamen pünktlich in spital an der drau an. es war ein bitterkalter morgen mit -15 grad und die strecke schaute mega steil aus. wir damen mussten aber nicht von ganz unten starten und hatten nur ca. 680 hm zu bewältigen. nach dem einlaufen und "aus den warmen sachen schälen" ging es dann sobald die ersten herren von unten kamen los und wir konnten somit gleich mit den schnellsten männern mitlaufen. ich kam von anfang an gut zurecht und meisterte auch die ganz steilen stücke ohne wegzurutschen. ich war immer nur einige meter hinter der zweitplatzierten und auch noch in sichtkontakt mit der nationalteamläuferin michaela essl. so verlief auch das ganze rennen. leider kam mir das sehr lange flachstück am ende nicht gerade entgegen und ich schaffte es nicht mehr an die zweit platzierte lydia prugger ranzulaufen.

so kam ich nur ca. 20 sec. dahinter als dritte, mit 1,05 min rückstand auf den ersten platz ins ziel und war aber mit meiner leistung und der zeit von 36,05 super zufrieden, vor allem weiß ich dass da noch einiges drinnen ist ;-) 

kärnten war auf jeden fall eine (kurz)reise wert und die strecke vom "champ or cramp" ist wirklich eine würdige meisterschaft, und scheint besonders  uns mountain bikern zu liegen ;-),  immerhin holt sich alban lakata an diesem tag auch die bronze bei der ÖM.

bericht auf der ASTC seite

video bericht auf tirol tv

einen dicken fetten grinser.......

.....hatte ich gestern den ganzen tag im gesicht!!! unterwegs in meinem lieblingsskitourengebiet den lechtaler alpen. einfach nur sau guat ;-) und nicht zum genug bekommen (wir sind den hang dann noch zwei mal aufgestiegen, gut für's grundlagentraining ;)

 

mehr unter bilder

jahresende...vor und zurueck...aber nie stehenbleiben!

noch etwas über eine woche bis weihnachten. meine lieblingszeit kann ich leider wieder mal viel zu wenig genießen. wenigstens ist es momentan überall schön weiß und verschneit und all über all glitzern weihnachtslichtlein. im büro haben wir sehr viel zu tun und seit ca. 5 wochen habe ich wieder mit dem training begonnen und auch schon meinen ersten leistungstest bei dr. andrea hofmann absolviert. momentan bin ich wieder auf den tourenski unterwegs und  auch öfters  im füsis anzutreffen (wobei mich das jedes mal überwindung kostet nicht im freien trainieren zu können). meine vorbereitung wird in etwa gleich wie letztes jahr aussehen und wenn ich lust habe werde ich auch wieder einige tourenskirennen bestreiten.

das vergangene jahr war ja super erfolgreich für mich. das highlight natürlich mein erneuter staatsmeistertitel und der sieg in der gesamtwertung des örv austria marathon cups. auch die trans germany bin ich so erfolgreich wie noch nie gefahren und war mit meinem 5. gesamtrang bei der mega starken besetzung super zufrieden. bei der EM hatte ich pech und musste auf rang 10 liegend wegen defekt  leider aufgeben. eines meiner besten rennen bin ich beim sella ronda hero gefahren, obwohl die bedingungen super hart waren habe ich den sieg nach über 6 h nur um einige sekunden verpasst! mit meinem start bei der WM in frankreich habe ich die saison beendet und war mit meinem 26 rang nicht zufrieden. aber an dem tag haben wetter, technik und abfahrtsperformance einfach nicht gepasst und ich war froh das ziel erreicht zu haben! weniger schön war mein trainingssturz im juli bei dem ich mir den linken ellenbogen verletzt habe und leider immer noch nicht ganz schmerzfrei ist.
ich bin jedenfalls froh und dankbar so viel freude, hoch und tiefs mit meinem sport erlebt zu haben und freu mich auf eine ebenso erfolgreiche und hoffentlich unfallfreie saison 2013 mit meinem team conway und meinen  freunden und sponsoren maloja, mountain-rider, sidi und dem radclub-reutte.
danke an stephan dem besten betreuer der welt, meiner tochter für die viele geduld und auch verzicht auf die mama und allen die mich in der saison unterstützt, angefeuert, aufgemuntert, daumen gedrückt und in irgend einer weise inspiriert haben!!!
 

am vortag sonnenschein, am renntag dauerregen und eine strecke mit so viel dreck und schlamm wie ich sie noch nie erlebt habe. wir kamen am samstag mittag bei traumhaft schönem wetter in dem idylischen ornans an und ahnten nichts böses, bis ein bekannter fahrer nach der streckenbesichtigung meinte, ziemlich tief und schlammig, da es wohl die tage vorher nass war. ich hatte mich so auf ein schönes saisons abschlussrennen in dieser traumhaften herbstlandschaft gefreut. dann in der nacht der schock, wind und regen weckte mich und der regen hielt bis nach dem rennen an. mein ziel ein top 20 platz bei der diesjährigen wm in frankreich war nach meinem super start (cool war dass ich gleich aus der zweiten reihe mit der nr. 12 starten durfte) und dem ersten anstieg noch in greifbarer nähe, doch immer mehr wurde er vom französischem dreck und schlamm des bei schönem wetter schon sehr anspruchsvollen kurs mit 2200 hm und 64 km begraben. die erste ewig lange abfahrt war sehr glitschig und schwer, ich fuhr am limit und kam zuerst gar nicht mit der strecke zurecht und musste oft runter vom rad. dadurch verlor ich sehr viele positionen. irgendwann wurde es  dann aber unfahrbar und das rad lies sich vor lauter dreck in den reifen nicht mal mehr abwärts schieben und blockierte. meine hände war so voll schlamm dass ich meine schaltung nicht mehr betätigen konnte (drehgriffe) und nur noch abrutschte. bei der versorgung tauschte ich meine handschuhe und wusch mich und die schaltung mit einer wasserflasche,  doch bei der nächsten abfahrt das gleiche spiel. der dreck brannte in den augen und alle kämpften sich durch die strecke und mehr mit ihr als mit den konkurrenten, es war total crazy. die letzten 8 km funktionierte gar nichts mehr. ich fuhr nur noch in einem gang wo es ging bzw. schob das rad wo der gang zu schwer war bergauf. fahrerinnen zogen an mir vorbei und ich konnte nichts machen. irgendwie schaffte ich auch noch den letzten der unzähligen trails bergab und rollte mehr oder weniger als 26te über die ziellinie.  mit zwei tritten vor und zwei zurück konnte ich das rad am fahren halten :).....meine beine hätten mich problemlos noch 1000 hm hoch getragen aber ich fühlte mich einfach mental total am ende und war froh irgendwie das ziel erreicht zu haben und dass es irgendwo auf dieser dreckigen welt eine dusche gab.... 

auf alle fälle das härteste und irgendwie verrückteste mtb rennen das ich je gefahren bin. eine kollegin meinte danach sie fühlte sich ein bischen wie im krieg...

jetzt ist erst mal nach über 45000 renn-höhenmeter u. 1300 renn-km mit dem bike eine kleine herbstpause angesagt und ich freu mich auf die schönen ruhigen und stillen herbsttage hier bei mir in den allgäuer und lechtaler alpen. vielleicht trifft man sich mal auf dem ein oder anderen gipfel. allen eine schöne zeit!!!

last race this year :) - morgen frueh geht's nach frankreich!

hier die startliste zur marathon wm in ornans/frankreich!

eigentlich saisonsfinale, aber heuer das vorbereitungsrennen fuer die wm in frankreich - der marathon in oberstdorf!

nach anstrengenden 4 harten trainingswochen, stand ich am samstag am start beim feneberg mtb marathon in oberstdorf (2200 hm, 63km)  das klassische saisonsfinale, doch dieses jahr nach einem intensiven aufbautraining das vorbereitungsrennen für die wm nächste woche in frankreich. das wetter war sehr trüb, kühl und es nieselte leicht. leider fühlte ich mich die tage vorher nicht sehr  gut und etwas kraftlos da ich einen leichten virus aufgegabelt habe. ich wollte jedoch starten um vor dem rennen nächste woche noch mal eine standortbestimmung zu haben und eigentlich war mein ziel das rennen zu gewinnen.
von beginn an war ein hohes tempo angesagt und ich merkte bereits beim ersten anstieg, dass ich einen sehr hohen puls hatte und zwar konnte ich die führung vor barbara kaltenhauser übernehmen, aber mich im ganzen nicht sehr gut fühlte. bergab und in den ebenen teilstücken verlor ich wieder mal viel zu viel zeit, so dass ich meine führung nach dem ersten drittel an barbara abgeben musste. die vielen tragepassagen in dem marathon taten heute ihr übriges und ich bekam bereits relativ früh einen krampf im oberschenkel und am ende der letzten abfahrt dann gleich zwei hinter einander wieder an der gleichen stelle, was ich bisher überhaupt nicht kannte.
schlussendlich kam ich mit 4.01 h etwas über 6 minuten rückstand auf barbara als zweite ins ziel. nicht ganz das ergebnis, was ich mir heute erhofft hatte. aber ich denke wenn ich mich bis nächste woche gut erholen kann und 100% fit bin ist eine gute platzierung bei der heuer wohl so stark wie nie besetzten marathon wm möglich. ich freue mich jedenfalls auf ein schönes und anspruchsvolles damenrennen und auf eine neue und unbekannte strecke!

drück mir die daumen für nächste woche und für einen goldenen herbst mit noch vielen schönen sonnentagen...

rennpause und ich wusste gar nicht mehr wie anstrengend trainieren ist ;-)

nach einer langen rennsaison ohne längere pause, hab ich irgendwie etwas zu spät die kurve gekratzt und war ziemlich ausgepowerd. um für die wm in frankreich anfang oktober richtig fit zu sein, heißt es jetzt mal 4 wochen wieder anständig trainieren,  ruhige lange einheiten fahren und auch etwas für die kraftausdauer machen. leider muss ich schweren herzens dadurch die beiden heimrennen wie den dürrenberglauf und unserer vereinsmeisterschaft das burgenrennen sausen lassen, wobei ich die natürlich heuer schon liebend gern gewonnen hätte. aber ich will mich diesmal wirklich vernünftig auf so ein wichtiges rennen vorbereiten und ein top 20 platz wäre einfach genial.

eine tolle sache wenns mal richtig weh tut...

....und ich kann euch sagen es hilft wirklich! heute möchte ich euch mal  K-LASER vorstellen, der entscheidend dazu beigetragen hat, meinen staatsmeistertitel wieder erfolgreich zu verteidigen. durch die laser-behandlung meiner schweren verletzung am linken ellbogen, die ich mir bei einem schweren trainingssturz am 08. juli zugezogen hatte, konnte ich das wichtige öm rennen am 28.07. schmerzfrei und sehr erfolgreich bestreiten. nach dem vorerst nur eine prellung diagnostiziert worden war, bin ich eine woche später bereits meinen nächsten marathon, die salzkammergut trophy, gefahren. meine linke hand war aber nur statist und ich konnte kaum mein fahrrad in der spur halten. einige tage später bekam ich dann die diagnose (knöcherner abriss der kapselbänder u. kleine fraktur am linken ellenbogen). mir war klar, dass ich für das öm rennen, das eine woche später angesetzt war, dringend hilfe brauchte.
ich wurde daraufhin mehrere male mit dem neuen K-LASER Cube 4 behandelt und konnte mein training wieder schmerzfrei aufnehmen und dann sogar das entscheidende rennen trotz sehr starker konkurrenz gewinnen!
ich kann daher allen, die in irgendeiner form schmerzen oder verletzungen haben, die behandlung mit dem K-LASER aus eigener überzeugung empfehlen!

lesenswertes aus der welt des radsports, im szene magazin ;-)

 

   wow, ein schöner bericht über mich in der aktuellen ausgabe der rad-sport-szene auf seite 20-23!

zwei super schöne wenn auch anstrengende eurobike tage sind wieder vorbei. eine menge neuer eindrücke  und nette begegnungen sind geblieben!!! mächtig stolz war ich auf mein "reni" plakat am conway stand und den neuen katalog mit den tollen bildern von mir, danke andreas und thomas!!! das neue teamtrikot in der meistervariante schaut richtig gut aus...und natürlich die bikes für die saison 2013 - schönes design, super leicht und top ausgestattet!

auch maloja hat wieder eine wunderschöne kollektion für nächstes jahr gezaubert, die einfach total genial anders ist und sich vom einheitsbrei der radklamotten abhebt.... ich freu mich drauf damit unterwegs sein zu dürfen!!!

und wer all die schönen sachen in echt anschauen, testen oder kaufen will schaut einfach bei den mountain-riders vorbei ;-)

world series marathon in graz - super rennen aber mit schwaechen im detail!

am samstag machten wir uns auf die lange reise (6h) nach graz um beim uci world series marathon in stattegg, gleichzeitig der letzte lauf des örv marathon cups teilzunehmen. ich kannte die strecke noch wage von der wm 2009 (damals einer meiner ersten marathons ;-) die bekannt ist für ihre anspruchsvollen downhills. momentan weiß ich, dass mein körper nach den vielen anstrengenden rennen in letzer zeit langsam etwas müde wird. von daher bin ich das rennen ohne große erwartungen angegangen und wollte einfach die 3000 hm und 84 km und vor allem die abfahrten gut durchfahren. es sollte aber auch ein belastungstest für meinen verletzten ellenbogen werden, ob es bei schwereren trails wieder funktioniert (auch vom kopf her)

ja was soll ich schreiben, es fing der tag schon in der früh um 5 etwas verkorkst an. die nacht war mal wieder sehr schlecht und das frühstücks lunchpaket vom hotel war mehr als dürftig und sehr eigenartig bestückt und somit leider nicht ganz die optimale vorbereitung für so ein anstrengendes rennen. schön war, dass ich an diesem tag die nr. 1 als ]startnummer hatte, was mich natürlich schon etwas stolz machte ;-) gleich nach dem startschuss ging es in höllen tempo den ersten anstieg rauf und ich spürte sehr schnell, dass ich heut nicht gerade spritzige beine hatte. aber ich wollte durchfahren und mein bestes geben.  schon gleich zu beginn verpasste ich den abzweig zum ersten trail bergauf  und ich musste runter vom rad (das erste mal war der marathon sehr schlecht beschildert bzw. etwas zu wenig, wie die meisten fahrer an diesem tag bestätigten). dann, nach einer ersten schnellen abfahrt hinter zwei fahrern her, versäumten wir wieder die einfahrt in den nächsten trail. beim umdrehen legte ich mich dann auch noch schön in den losen schotter und wurde von sabine sommer der späteren zweiten überholt. nix passiert also rauf aufs rad und weiter. so langsam kam ich besser in fahrt und fand meinen rhythmus und ich ließ mich von den vielen kleinen anfangsschwierigkeiten nicht durcheinander bringen. die trails machten mir heute so richtig spaß und ich hatte eher bergauf zu kämpfen. auf platz drei liegend ging ich in den langen anstieg am schöckl hinter kathrin schwing und vorjahres siegerin sabine sommer. leider hüpfte mir bei dem sehr rauhen und langen downhill  die kette runter wie schon mehrmals an diesem tag, doch diesmal hatte sie sich böse zweimal verklemmt und war übers pedal gerutscht. nach einer gefühlten ewigkeit und viel gewalt hatte ich sie schließlich wieder an der richtigen stelle. also weiter und vollgas um die verlorene zeit wieder aufzuholen und nicht eingeholt zu werden. ich war richtig schnell und die super steile schiebe passage bergauf meisterte ich in rekordzeit. dort wartete stephan als versorger und meinte dass ich nur ganz knapp hinter platz platz zwei bin. das motivierte und ich gab in dem flachstück noch mal vollgas. den fiesen letzten, kurzen anstieg der jetzt noch kam hatte ich fast vergessen. also hieß es noch mal alle kräfte mobiliesieren und durch den trail im wald richtung ziel. dann nahm das unglück seinen lauf, einen pfeil übersehen (der aber auch total zugewachsen war) und ich bin die mir logische linie links weiter gefahren. leider falsch wurde es mir dann bewusst, als ich unten vor einer absperrkette mit fahrverbots schild  stand. das durfte doch nicht wahr sein, ich war den tränen nahe und wütend. so kurz vor dem ziel verfahren!!! also umdrehen und wieder rauf, zu steil um mit meinem eingelegten ganz wegzukommen, also wieder runter vom rad und so schnell es geht hochlaufen. mein puls war auf 200 und es waren viele minuten vergangen. ich hatte es geahnt, genau als ich oben an der abzweigung war, kam die viertplatzierte belgierin vorbei. sie meinte nur woher ich jetzt auf einmal komme. leider gab es jetzt nur noch einen ganz kurzen anstieg. ich überholte sie und ging in den letzten trail der super zu fahren war. doch erneut sprang mir, wie so oft heute die kette raus. ich versuchte sie während dem fahren wieder rauf zu kriegen und in dem moment ging sie wieder an mir vorbei.  den letzten km vor dem ziel der durch einen rundkurs führte gab es für mich keine möglichkeit mehr zu überholen. so ein mist, so kurz vor dem ziel und nach 4 h 59 min um ein paar sekunden das podest verfehlt! ich hab mich wirkich sehr geärgert über meinen dummen fehler. aber wenigstens konnte ich an diesem tag meinen gesamtsieg im austria marathon cup mit nach hause nehmen und auch die eindrücke eines schönen rennens  mit der verkettung unglücklicher umstände und dass meine form nicht schuld war ;-) jetzt gehts mal in eine wohlverdiente rennpause......habt spaß auf dem rad!!!!

bike night flachau, super cooler event aber leider heuer nicht fur mich....

die bike night flachau, ein genialer event und das verrückteste mtb rennen der welt, zumindest  mit ganz vielen verrückten stars aus der szene! natürlich wollte ich auch heuer unbedingt wieder dabei sein. da wir eh gerade in der gegend unseren 3 tägigen kurzulaub im dem wunderschönen haus hirt in bad gastein verbrachten passte es ideal und ich freute mich schon sehr darauf. leider hatte ich die nacht auf samstag super schlecht geschlafen. meine kleine weckte mich nach mitternacht  und ich fand bis in die frühen morgenstunden keinen richtigen schlaf mehr. dementsprechend fühlte ich  mich am nächsten tag. die ganze erholung der letzten drei tage war dahin. ich hatte leichte kopfschmerzen und war einfach nur müüüüüde. nach einer stunde fahrt waren wir gegen mittag in der flachau . nach dem wir in unserer pension noch das olympische cross country rennen der damen verfolgten und ich meiner tiroler landsfrau lisi osl ganz fest die daumen drückte, machten wir uns auf um die startnummer zu holen. nach der qualli runde die ich gemütlich anging fühlte ich mich gar nicht gut. ich fröstelte und meine kopfschmerzen waren auch noch da. um 20.00 uhr fiel dann der startschuß und es ging unheimlich schnell los. die spätere siegerin fuhr ein wahnsinns tempo (oder es kam mir heute nur so vor) und ich musste sie gleich ziehen lassen. in der ersten runde hatte ich dann etwa 40 sec rückstand und ich kämpfte mit der vorjahressiegerin barbara kaltenhauser um platz zwei. den konnte ich dann auch zwei runden halten. doch ich merkte schon wie meine kräfte schwanden. am ende der zweiten runde gab es bei der zieldurchfahrt dann auch noch einen lauten knacks und meine sattelklemmung war locker bzw. angeknackst und der sattel rutschte nach hinten und war locker. das brachte mich total aus dem konzept. ich kämpfte noch eine runde weiter aber dann ging gar nichts mehr, weder von den beinen noch vom kopf. also beendigte ich schweren herzens das rennen bei stephan und ylvie in der verpflegung. schade dass ich bei dieser tollen stimmung und dem genialen event nicht ins ziel gekommen bin. ich glaube es ist überhaupt mein erstes rennen das ich nicht fertig gefahren habe!! wir gingen dann direkt in unsere unterkunft, wo ich dann auch noch von schüttelfrost geplagt wurde. es war einfach nicht mein tag und ich hoffe dass ich mich die kommende woche wieder gut erholen kann......aber es war trotz alledem  eine schöne woche und immer kann man nicht ganz oben stehen!!! manchmal will ich halt auf zu vielen hochzeiten tanzen ;-)

der koerper war willig doch der geist war schwach....

ischgl gehört zu den marathons den ich  schon zum dritten mal in angriff genommen habe. eigentlich liegt mir die strecke auch mit den langen, steilen anstiegen und ich mag den marathon sehr gerne. besonders weil er jedes jahr super besetzt ist und wirklich ein internationales feld am start ist. leider hatte ich letztes jahr einfach keinen  guten tag und schlechte beine aber den willen die lange strecke zu fahren. heuer war es gerade umgekehrt. ich wusste dass ich nach meinem sieg letzte woche gut drauf bin nur fehlte mir heute, nachdem die ganze anspannung abgefallen war und ich seit letzter woche erneut staatsmeisterin war, etwas der wille bzw. fühlte ich mich von den ganzen rennen und damit verbundenem hin und her  in letzter zeit einfach müde und ausgepowerd.   ich liebäugelte daher bereits am start mit der mittel strecke 48 km 2050 hm (heuer war es erstmals möglich unter dem rennen abzubiegen, was ich eigentlich gar nicht gut finde). mit milena landtwing, jane nüssli und sarah koba standen auch ganz starke schweizerinnen am start. weiters viele sehr gute fahrerinnen aus deutschland und besonders viele österreicherinnen (wie noch nie in ischgl). los ging's wie immer  sehr schnell und etwas hektisch. eine kleine änderung der streckenführung machte es dann auch wieder etwas spannend. ich reihte mich  auch gleich hinter katrin schwing und den drei schweizerinnen an fünfter stelle ein. die bergauf beine waren heute ziemlich gut und ich konnte mich nach der ortsdurchfahrt von ischgl sogar an die vierte stelle schieben und bereits eine große lücke zwischen die zwei österreichischen verfolgerinnen, die heute sehr stark waren, fahren. vor mir konnte ich sogar nuessli die spätere zweite auf der langstrecke ausmachen. doch bereits jetzt merkte ich,  dass ich mich heute nicht noch drei stunden quälen konnte und wollte, und dass ich bei der abzweigung an der auch stephan als versorgungsposten wartete, wohl abbiegen werde.  milena hatte  heute das gleiche gedacht und war  auch schon abgebogen. stephan sagte mir, dass ich jetzt dritte auf der langen bin, das wäre mein bestes ergebniss bisher in ischgl. aber wenn es vom kopf her nicht geht, geht es nicht.....also ab auf die mitteldistanz und nach einem letzten kurzen stück bergauf, ging es als zweite dame den sehr langen  und unbekannten  trail nach ischgl runter. leider ist meine verletzung am linken ellenbogen noch nicht wirklich verheilt und wird mir wohl noch einige wochen zu schaffen machen. der ewig lange und holprige trail tat daher sein übriges, so musste ich mich auch noch kurz vor dem ziel  überholen lassen und fuhr als dritte durch den bogen.... das erste mal seit langem fühlte ich mich im ziel überhaupt nicht müde, sogar  noch  ziemlich fit und ein klein bischen bereute ich es jetzt  schon, dass ich heute nicht lang gefahren bin ;-)
ich freute mich dann auch noch sehr für petra marchart-robeischl die heute super dritte hinter koba und nüssli wurde!
aber jetzt wird erstmal eine woche schön entspannt und ich freue mich auf einen kurzurlaub mit meinen zwei liebsten!

gold fuer reni......auch wenn's kein olympisches ist!!

was für ein tag, was für ein tolles rennen...und den titel auch 2012 eingefahren....

ich bin echt happy, das saisonsziel meinen staatsmeistertitel zu verteidigen hab ich erreicht!! freu mich wirklich riesig und hab es am morgen selber noch nicht für möglich gehalten. an der startlinie des M2 mit 65 km und 2400 hm standen eine menge sehr starker anwärterinnen auf den titel und auch einge sehr schnelle deutsche fahrerinnen. es sollte heute einer meiner kürzeren marathons werden und ich hoffte dass ich von den vielen langen dingern (immer ca. 6h fahrzeit) nicht zu langsam geworden war. das rennen begann wie erwartet sehr zügig und anfangs war es relativ flach was mir gar nicht so behagte. aber als es in den ersten berg ging konnte ich meinen speed fahren, mich bald absetzen und einen vorsprung von ca. 2 minuten herausfahren. diesen gab ich dann bis ins ziel nicht mehr her und ließ mich auch nicht von dem gewitter das in der zweiten hälfte des rennens auf mich niederprasselte aus der ruhe bringen (ist in dieser saison ja schon gewohnheit ;-) meine verletzung am linken arm spürte ich heute fast gar nicht (oder hatte sie zumindest total ausgeblendet) nur die trails ging ich vielleicht etwas verhaltener an. aber ich hatte mir heute in der früh fest vorgenommen es den athleten bei olympia gleich zu tun und mein bestes zu geben. so meisterte ich auch den letzten anstieg an dem stephan noch mit einer cola und banane auf mich wartete recht anständig und gab auf den letzten 10 km noch mal alles um mich nicht mehr einholen zu lassen. besonders die letzten 500 m vor dem ziel brannten dann meine oberschenkel ganz schön heftig, aber überglücklich kam ich dann als gesamtleaderin  am zielbogen recht durchnässt und ganz schön erschöpt an. 
wahnsinn, ich hatte es echt geschafft und meinen titel verteidigt,  das rennen auch gesamt gewonnen.......ich bin schon ganz schön stolz auf mich, gerade weil es die wochen davor nicht so optimal lief und meine mitstreiterinnen an diesem tag alle ihr bestes auf dem bike gegeben haben !!!
hier die offiziellen ergebnisse 
offizieller pressebericht
bericht auch radsportszene!

mit handicap auf's podest bei der salzkammergut throphy!!!

das diesjährige teamtreffen vom conway racing team und dem allstar-team fand bei der salkammergut throphy in bad goisern statt, daher wollte ich natürlich auch auf der 119 km strecke am start stehen.
leider habe ich mir die woche davor bei einem  sturz im training eine verletzung am linken ellenbogen zugezogen und ich hatte keine ahnung ob es überhaupt möglich war am samstag am start zu stehen. ich konnte die ganze woche nicht trainieren und es fiel mir schwer alltags bewegungen mit meinem arm zu verrichten.
erstaunlicherweise funktionierte es auf dem rad ganz gut und da der marathon lt. beschreibung technisch nicht allzu schwer sein sollte, wollte ich es einfach versuchen. durch die schmerzen in der hand, hatte ich allerdings schon die ganze woche schlecht geschlafen, bzw fühlte ich mich nicht sehr wohl.
das furchtbare essen in der unterkunft am vorabend tat sein übriges, so dass ich mich bereits beim einfahren sehr müde und leer fühlte. im startblock stand die ganze elite österreichs und mit barbara kaltenhauser auch die vorjahressiegerin sowie noch einige unbekannte fahrerinnen aus tschechien.
auch meine zwei teamkollegen björn und holger gingen auf der classic strecke an den start. ich kam wieder super weg und bewältigte als führende den ersten sehr langen anstieg. doch hinter mir sah ich die österreicherin sommer bereits im anzug. ich versuchte so gut es ging halbwegs die abfahrt zu bestreiten was auf dem schotter auch noch gut funktionierte. am nächsten anstieg hatte ich allerdings meine mitstreiterin bereits am hinterrad und bei der ersten labe wurde ich von einem teilnehmer fast umgefahren und so ging sie an mir vorbei.
zusammen fuhren wir in die erste technischere trailabfahrt. doch hier musste ich langsam machen. ich hatte mühe mit meinem arm das rad in der spur zu halten und zu bremsen und musste tempo rausnehmen.
schließlich wurde ich dann ziemlich durchgerüttelt und verspannt als zweite auf dem nun folgenden langen flachstück ausgespuckt.  die worte meiner teamkollegen im ohr "um den see die 15 km brauchst du eine gruppe" fuhr mir diese vor der nase weg und ich musste alleine rumstrampeln. so ein mist! so musste ich baid  tempo rausnehmen um mich nicht kpl. platt zu fahren. gegen ende des langen flachstücks  kam dann endlich eine langersehnte gruppe von hinten mit barbara, der späteren siegerin, angefahren und wir waren bis zum nächsten langen, steilen anstieg zusammen unterwegs. dort konnte ich mich aber wieder absetzten und erst nach einer erneuten abfahrt und jetzt nicht ganz so steilem stück kam sie von hinten wieder angefahren. wir waren wbis zum höchsten punkt gemeinsam unterwegs. aber mit meiner hand hatte ich keine chance in der abfahrt dranzubleiben. es fing jetzt auch sehr stark zu regnen an und mir wurde ziemlich kalt. andreas unser teamchef stand  nach der abfahrt um mich zu versorgen, danach ging es noch weiter eine lange asphalt abfahrt runter. da niemand mehr vor noch hinter mir war und die sicht durch den starken regen auch sehr schlecht war, dachte ich mir "jetzt hab ich mich verfahren". ich kehrte um und fuhr wieder ein stück bergauf, doch endlich kamen weitere fahrer von oben, ich war doch richtig! also weiter im strömenden regen. als nächstes missgeschick verlor ich dann auch noch meine trinkflasche die ich soeben bekommen hatte.
die restlichen 35 km versuchte ich noch einigermassen durchzukommen und das letzte flachstück mit ca. 10 km fuhr ich mir auch noch einen hungerast ein.
aber ich konnte meinen 3 platz noch gut ins ziel bringen und stand erstmal schlotternd an der ziel verpflegung und stopfte alles essbare in mich hinein was ich in die finger bekam ;-)
schlussendlich war ich dann sehr zufrieden mit meiner platzierung, hatte ich doch nicht gerechnet überhaupt durchfahren zu können. ich hoffe jetzt nur dass meine hand bald wieder schmerzfrei wird und ich vernünftig trainieren kann........immerhin möchte ich in zwei wochen meinen titel bei der ÖM im montafon verteidigen....drückt mir die daumen!!!

meine teamkollege holger wurde in der masters kategorie starker zweiter und björn erreichte den super 9 gesamtrang!!! ein tolles wochenende für das conway team und auch die allstars fuhren super platzierungen ein.

 

wiedermal schöner bericht auf bikeboard!

neue pic's in meiner gallerie...

      einige schöne aufnahmen der vergangenen marathons gibt's unter bilder, klickt einfach rein!!!

kitz alp 2012 - wie von einem riesen monster zerkaut und wieder ausgespuckt....

der kitz alp - nicht gerade mein lieblingsmarathon mit seinen ruppigen downhills und den ewig langen anstiegen, aber die wm strecke 2013!! von daher hieß es am samstag die ultra strecke unter die räder zu nehmen. endlich mal sommerwetter, aber müssen es dann gleich 35 grad und der heißeste tag des jahres sein?
ich hatte keine ahnung wie es mir nur eine woche nach dem harten sella ronda hero  bei einem weiteren so langen über 6 h rennen ergehen wird und ging ganz ohne große erwartungen in das rennen. mit sally bigham und ariane kleinhans waren auch absolute top fahrerinnen am start. am anfang ging es gleich voll zur sache und wir starteten mit den elite männern vollgas in die  flachen 5 km bis zum ersten langen anstieg.
ich fuhr als 5. in den berg und konnte in der hälfte ca. auf die schweizerin clement auffahren. ich musste von beginn an kämpfen und mir wurde klar, dass es heute ein mega hartes rennen für mich werden würde und ich heute nicht ganz vorn mitfahren konnte. zusammen gingen wir in die erste abfahrt (nachdem ich bei einem extrem steilen wiesenstück einfach umgefallen bin, weil ich in meinem pedal hängen blieb). in der abfahrt war ich leider wiedermal zu langsam um dran zu bleiben, und so verlor ich einige minuten bevor es nach einem kurzen zwischen anstieg und trailpassage in den nächsten langen berg ging.
ich verlor die schweizerin aus den augen und war bereits mehr als am kämpfen bevor es wieder runter über den ehrenbach trail ging. der war heute ausnahmsweise mal halbwegs trocken und ich kam ganz gut zurecht. wenn auch wieder etwas zu langsam. von hinten konnte mich bei der nächsten auffahrt auf den hahnenkamm ein mann überholen. ich versuchte dran zu bleiben, damit ich nicht ganz alleine unterwegs war. jetzt kam die schiebestrecke und ganz oben konnte ich die schweizerin wieder entdecken. ich hatte wieder etwas aufgeholt, aber wie mühsam ist es die minuten am berg gut zu machen, die ich vorher so einfach  in der abfahrt verschenkte. es war jetzt mega heiß und mir lief der schweiß von den händen runter. irgendwie schaffte ich es aber den hahnenkamm hoch und weiter nach einem flacheren stück die letzten höhenmeter ganz hinauf. jetzt genoß ich an der labe zwei becher cola und stürzte mich in die nun lange abfahrt bis zum letzen ca. 8 km anstieg der jetzt bei  momentan an die 37 grad noch mal der absolute hammer war. stephan wartete an der letzten versorgung und rettete mir mit einer kalten wasserflaschen dusche und einer weiteren cola das leben. ich konnte wieder richtig druck machen und bis ganz oben sogar an die schweizerin noch mal ranfahren. doch jetzt kam die große unbekannte, der lange neue trail mit fast über 1000 hm downhill  bis ins ziel. nach den nun schon 6 h war ich ziemlich im eimer und hatte überhaupt keine lust mehr jetzt noch meine technischen fähigkeiten unter beweis zu stellen. es kamen jetzt auch die fahrer von der mittleren und extrem distanz auf den trail und somit ging es in einem pulk mit teils fahren, schieben, stürzen, rutschen, den im oberen teil sehr schlammigen und ruppigen trail hinunter bis ins ziel. irgendwann verlor ich die geduld und wollte nur noch heil im ziel ankommen.....was ich nach 6.38 h fahrzeit und als 5. gesamt dann auch noch irgendwie schaffte.

wie war ich platt, wie noch nie nach einem rennen. ich fühlte mich wie von einem riesen monster zerkaut und wieder ausgespuckt....einfach nur ausgelaugt und unendlich müde.
nein, der kitz alp und ich sind auch dieses jahr keine freunde geworden!!!

 

bericht kitz alp auf bikeboard!

lest wie lisi von bikeboard mein team XX so findet...

              ein cooler testbericht meines geliebten team XX auf bikeboard ;-)

sella ronda hero - ganz grosses kino...um nur 46 sec. die hauptrolle verpasst!!!

"in 17 jahren karriere habe ich kein so hartes rennen wie den hero erlebt und ich gratuliere den organisatoren dazu, den passenden namen dazu gewaehlt zu haben" (massimo debertolis 3. platzierter beim hero 2012)

mit meiner momentan echt starken form konnte ich am samstag beim sella ronda hero in wolkenstein/italien aufzeigen. der name des rennens ist programm und die strecke wirklich kein honiglecken (4200hm auf 82km). auch weil es am start wieder mal heftigst regnete und den an und für sich schon anspruchsvollen marathon noch mals schwieriger machte. zum glück wusste ich noch nicht, was alles auf mich zukommt ;-) am vortag wurde ich vom veranstalter noch zu einer pressekonferenz eingeladen und wurde als eine der favoritinnen vorgestellt. puh, dachte ich mir, bei den weitern namen auf der startliste ganz schön verwegen. nach einer schlechten nacht stand ich dann bei einem aufziehenden gewitter um 7.15 an der startlinie. und als es los ging schüttete es auch schon aus kübeln. ich hatte mich wohl zu optimistisch gekleidet und fuhr wie alle andern nur mit ärmlingen ausgestattet los um auch ein hero zu werden. von anfang an ging es zur sache und den ganzen ersten berg mit fast 1000 hm durchgehend mega steil hoch. ich konnte mich dann auch ziemlich schnell vor birgit söllner an die spitze setzen (war selber überrascht, dass es so gut lief) und mir die erste bergwertung sichern. ständig wurde ich als führende von einem kammerateam begleitet und gefilmt. vom grödner joch runter war es dann weit weniger prickelnd. zuerst verpasste ich die einfahrt auf den trail und musste quer über eine durchweichte skipiste, kam mit dem ruppigen sehr glitschigen trail überhaupt nicht klar und durchnässt am ganzen körper schlotterte es mich wie einen schlosshund. es dauerte auch nicht lange und kathrin  überholte mich. nach einem fast sturz von mir war sie auch schon wieder weg und barbara kam von hinten. ich versuchte an ihr dran zu bleiben. doch diesmal stürzte ich dank eines rutschigen holzpfahls richtig und musste erst mal meinen sattel wieder geradestellen und mich wieder neu sortieren. kurz spielte ich mit dem gedanken das rennen zu beenden, es regnete noch immer und mir war einfach nur saukalt und konnte meine hände und füße kaum noch spüren. aber dessen ungeachtet fuhr ich in den nächsten anstieg und hoffte, dass das wetter vielleicht doch noch ein einsehen hat.  bald konnte ich auch die beiden damen vor mir wieder sehen und ich kämpfte mich mühsam um die in der abfahrt verlorenen meter wieder ran. es hatte jetzt aufgehört zu regnen und so langsam wurde es etwas wärmer. in der abfahrt und dem anschließenden trailstück verlor ich sie wieder aus den augen. der dritte anstieg war echt der hammer, es wurde noch steiler und kaum fahrbar mit vielen schiebepassagen. nach einiger zeit  konnte ich die beiden aber wieder einholen und sogar vorbeigehen. aber in der nebeligen abfahrt vom pordoi pass konnte sich kathrin wieder an mir vorbeischieben, ich blieb aber dran und im verlauf des weitern rennens wurde es ein zweikampf zwischen uns. am berg war ich heute klar stärker, aber in den abfahrten hatte sie durch die streckenkenntnisse und ihr 29er bike klare vorteile. am ende waren es dann nur 46 sec rückstand die ich bei 6 h fahrzeit hatte. super glücklich und zufrieden mit meinem starken rennen heute ging ich unter viel blitzlichtgewitter und zuschauer jubel durchs ziel. am abend gab es dann noch eine ganz stimmungsvolle und schöne preisverleihung die das rennen und die super organisierte  veranstaltung würdig ausklingen lies.....am ende waren alle heros die diese strecke geschafft hatten!!!

1. Schwing Katrin – 1972 – GER - Trek-Domatec in 6:04.16
2. Krenslehner Verena – 1975 – AUT - Conway Racing Team in 6:05.03
3. Kaltenhauser Barbara – 1977 – GER - Corratec World Team in 6:17.38
4. Söllner Birgit – 1973 – GER - Team Firebike-Drössiger in 6:39.25,8
5. Mandelli Chiara – 1972 – ITA – Valcavallina Superbik in 7:18.36,6

die uec europameisterschaft in tschechien, einer meiner saisonshoepunkte!!

ja was soll ich schreiben. ein super rennen, eine super strecke, super form, im spitzenfeld dabei........und dann bei km 30 das aus - einen super platten. luft rein und nach ein paar hundert meter wieder platte.....rennen aus....., der realistische traum von einer top platzierung bei der EM dahin!!!

bitter wenn man im wald steht und dann fahrerinnen wie birgit söllner die man zuvor hinter sich gelassen hat wieder an einem vorbeiziehen und man nichts machen kann.  ich hatte einen echt super start und wir konnten in einer vierergruppe nur 2 minuten hinter der absoluten spitze  durch die erste versorgung bei km 27 gehen... gleich danach dann mein platten. ich fahre milchreifen, daher hatte ich auch nur zwei kartuschen mit luft dabei. also luft rein und weiter gings. doch nach ein paar hundert meter erneut platte, ich hatte mir einen kpl. durchschlag also ein großes loch eingefahren. dh zurück zur versorgung und tecnical zone laufen. doch stephan war mit meinen ersatzlaufrädern schon unterwegs zum nächsten versorgungspunkt. rennen aus vorbei...das wars!!! in der verpflegungsstation wurde mir dann vom serviceteam ein schlauch in meinen reifen gebaut und ich fuhr die strecke als training fertig. schade, die strecke war super und die kurzen knackigen anstiege und trails wiklich schön zu fahren. aber es gibt wieder ein rennen und ich hoffe das nächste mal hab ich mehr glück und kann meine gute form auch in einem guten ergebnis bis ins ziel bringen. jetzt werde ich erst mal ein wochenende rennfrei machen und den beginnenden sommer bei uns genießen. nächste woche gehts weiter zum kitzalp mit seinen 4400 hm.....der wm strecke 2013!! nach dem rennen ist vor dem rennen... ;-)

auf zur uec europameisterschaft 2012 nach tschechien......

.......gehts am samstag den 16.06. das elite damen rennen findet dann am sonntag im rahmen des malevile cup stadt. ich bin schon gespannt wie es mir auf der 95 km langen strecke mit ca. 2650 hm verteilt auf viele kurze anstiege ergeht. ich hoffe dass sich bis sonntag die müdigkeit der trans germany aus meinen beinen verabschiedet hat und ich ein gutes rennen fahren kann. es sind sehr viele unbekannte fahrerinnen aus den osteuropäischen ländern gemeldet, sowie natürlich die favoritinnen sundstedt, bigham, söllner, giacomuzzi und noch viele mehr. freue mich jedenfalls mal wieder auf ein reines damenrennen und auf einen neue strecke im deutsch-tschechisch-polnischen grenzgebiet.

euch allen an dem schönen wochenende viel spaß auf dem bike und hoffentlich mit einer guten platzierung zurück von der em auf renis seite.... ;-)

4. und letzter tag trans germany von seefeld nach garmisch, 78 km 1730 hm!

was wäre die trans germany ohne regentag - gestern erwartet und heute eingetroffen! wieder mal haben wir erst in seefeld erfahren dass der start um eine stunde verschoben wurde. keinen ahnung wieso, aber ich habe mich etwas geärgert, dass ich umsonst so früh aufgestanden bin und wir ziemlich stress in der früh hatten um bis 8 uhr von vils in seefeld zu sein. naja aber es war wenigstens noch trocken und so gingen wir noch auf einen tee und ein croissant in ein cafe. pünktlich zum einfahren fing es dann etwas zu regnen an. meine beine waren heute schon etwas schwer, bin ich doch gestern eine schnelle etappe gefahren und es war heute immerhin der 4 tag. im startblock entledigte ich mich dann meiner regensachen bis auf überschuhe und ärmlingen. es hatte jetzt bis auf ein paar tropfen aufgehört und es machte den anschein, dass es aufhört bzw. sogar wärmer und etwas sonnig wird. ich hatte einen tollen start und konnte mit den schnellsten damen in den ersten anstieg einfahren. meine beine fühlten sich super an und so kam ich, sogar noch die spätere siegerin silke schmid im blickfeld oben an. bei der schotter abfahrt verlor ich etwas zeit aber es ging mir auch den zweiten anstieg und den späteren etwas rutschigen trail runter recht gut. ich fuhr aber nicht letztes risiko, wollte ich doch in den abfahrten keinen sturz und somit ein aus riskieren. erst dort kam dann von hinten eine fahrerin (die aber in der gesamt wertung weit hinten lag) mit der ich einen zeitlang zusammen unterwegs war. jetzt wurde es leicht wellig und sie konnte sich mit einem mann in einem höllen tempo absetzten. hätte ich gewusst, dass jetzt gleich die lange flachpassage kommt wäre ich mitgegangen. leider fuhr ich auf diesem flachstück jetzt mit zwei männern; die das gleiche tempo fuhren wie ich. wir hatten keine gute gruppe erwischt, und so wechselten wir uns durch mit der führung, wir waren aber nicht wirklich schnell. so schmolz auch mein ganzer herausgefahrener vorsprung wieder dahin. und tatsächlich kam in etwa der hälfte der strecke ein riesen pulk von hinten der uns mitnahm. es war dort auch die spätere fünfte mit einem begleiter dabei. es fing jetzt ziemlich stark zu regnen an, und die ca. 20 km flach kosteten mich sehr viel kraft an der guppe dran zu bleiben. meine hände wurden sehr kalt und ich konnte nichts mehr essen oder trinken und hatte probleme mit meinen klammen fingern überhaupt noch zu schalten. die langezogene wellige passage vor dem letzten berg hat mir dann fast den stecker geszogen. aber ich wusste, noch konnte es mit meinem 5 platz klappen. andrea, die schweizerin war noch nicht von hinten zu sehen. ich gab beim letzten anstieg noch mal alles und kämpfte wirklich sehr.  so konnte ich auch wieder bis in blickweite an die fahrerin die mich zu anfangs überholte auffahren. aber ich merkte immer mehr wie meine kräfte schwanden, noch 10 km musste ich irgendwie schaffen. jetzt ging es rasant bergab und dann noch flach bis ins ziel. ich kam wieder mal als tages 7. dort völlig ausgefrohren an und wartete jetzt gespannt ob mein vorsprung ausreichte. 

jubel, es hat geklappt!!! mein ziel bei der diesjährigen trans germany unter die top 5 zu fahren hab ich erreicht......ich bin die ganzen vier tage ein konstantes rennen gefahren...(bis auf tag zwei, da bin ich etwas eingebrochen) und bin echt sehr zufrieden mit meiner leistung!!

vielen dank an alle die mir die daumen gedrückt und mich angefeuert haben. auch an stephan und mountain-rider für das ganze drum herum, hermann für deine wohltuenden hände und natürlich an conway für das tolle rad dass mich die vier tage nie im stich gelassen hat, sowie meine weiteren sponsoren maloja und sidi!! 

 

gesamtergebnisse der ersten 10 nach 4 tagen:

1 64 Landtwing Milena SUI19810328 Team Centurion Vaude 13:13.05,7 ------
2 71 Brandau Elisabeth GER19851216 notebooksbilliger.de 13:17.40,2 4.34,5
3 244 Schmidt Silke GER19871219 notebooksbilliger.de 13:19.19,6 6.13,9
4 203 Uhlig Bettina GER19870730 Team WHEELER-iXS 13:57.46,7 44.41,0
5 105 Krenslehner Verena AUT19751130 Conway Racing Team 14:19.19,4 1:06.13,7
6 172 Kuster Andrea SUI19731018 Metz Team Davos 14:21.53,5 1:08.47,8
7 222 Bosch Sarah GER19910704 Mountain Heroes 14:35.33,6 1:22.27,9
8 216 Weber Kristina GER19870905 Mountain Heroes 14:40.14,6 1:27.08,9
9 235 Alberti Katharina GER19840527 black tusk Racing by toMotion 14:40.39,6 1:27.33,9
10 38 Rieder Nadine GER19890717 Ergon 24/ 2XU Team Sonthofen 14:50.54,4 1:37.48,7

3. tag trans germany von lermoos nach seefeld, 58 km und 1750 hm!

neuer tag, neues glück! heut morgen bin ich nach einer etwas erholsammeren nacht und ein paar stündchen mehr schlaf aufgewacht, mein magen fühlte sich auch etwas besser an und ich war optimistisch, dass es ein guter tag werden würde. nach dem blick aus dem fenster und auf die schwarzen wolken die während dem frühstück auch ordentlich wasser abluden wurde mein optimismus ein wenig gedämpft. jetzt musste ich wohl oder übel noch ein paar regenfeste sachen zusammen packen, bevor wir ylvie noch schnell zur schule brachten und nach lermoos starteten. ein kleines wunder - in lermoos war es trocken und es blinzelte sogar die sonne hervor. beim einfahren fühlten sich meine beine etwas müde an, aber im großen und ganzen fühlte ich mich sehr gut. nobel ging es wieder mit namens aufruf in den ersten block und gleich schon in zügigem tempo richtung tuftlalm. ich konnte als fünfte in den berg einfahren wurde aber immer mehr von den hinter mir gestarteten damen bedrängt und teilweise überholt. zusammen mit der schweizerin andrea kuster (die seit gestern in der gesamtwertung vor mir platziert ist und durch meinen einbruch einiges an zeit gut machen konnte) und einer weitern dame, fuhr ich zurück nach lermoos und auf die ehrwalder alm. zu dritt ging es weiter im rasanten tempo das gaistal hinunter und über kurze weitere anstiege nach seefeld. wir holten noch eine fahrerin vor uns ein und waren eine zeitlang zu viert unterwegs, leider konnte diese mit einer männergruppe davonfahren, irgendwie war ich da mal kurz unaufmerksam.  aber ich schaffte es ebenfalls einen kleinen vorsprung auf die anderen beiden herauszufahren und kam heute als 6. ins ziel. leider war es am ende nur eine minute dich ich auf andrea gutmachen konnte und bin somit noch etwa 5 minuten hinter gesamtplatz 5. aber vielleicht erwisch ich morgen wieder einen guten tag und es läuft alles perfekt. neuer tag und doppeltes glück :)

danke wieder an stephan für den taxidienst, versorgung, radmechaniker, frühstücksdienst und und und...du bist echt der beste, eigentlich müsste ich noch viel schneller sein!!!

 

2. tag trans germany von pfronten nach lermoos, 78 km, 2300 hm!

heute stand ja quasi meine heimetappe auf dem programm. wobei es nicht immer von vorteil ist wenn man die strecke genau kennt und weiß was auf einen noch so alles zukommt. besonders wenn man sich vom start weg schon sehr anstrengen muss und zwischen durch mal ziemlich blau ist. aber das gute heute war, ich habe gefinished und nicht aufgegeben ;-) 

es wurde zwar wieder platz 7, aber meine direkten mitfahrerinnen haben heute viel zeit auf mich gutmachen können. leider habe ich heute nacht sehr schlecht und wenig geschlafen und war in der früh sehr müde. dann hatten wir ziemliche hektik zum start zu kommen um dort zu erfahren dass dieser eh um 40 min nach hinten verschoben wurde. also alles umsonst und eine mütze mehr schlaf wäre auch noch drin gewesen. aber heute lief halt alles nicht so perfekt wie gestern und daher hoffe ich dass ich morgen dafür wieder voll fit und ausgeruht angreifen kann. drückt mir die daumen, dass der wettergott ein einsehen hat und es morgen nicht aus kübeln regnet.....

danke an stephan und zóe für's versorgen, war super wichtig heute.... und hannes für den zug ins ziel!!!

1. tag trans germany von sonthofen nach pfronten 73 km, 2750 hm!

yeah.....es hat heute mal nicht geregnet bis auf ein paar tropfen zwischendurch!!! ich stand ganz entspannt am start in sonthofen und bin das rennen heuer erstmals nicht zu schnell angegangen (frau ist auch lernfähig :) ich bin heute echt ein super rennen gefahren und es ging mir von anfang an relativ gut (bis auf ein wenig wasserknappheit am 2. berg) ich konnte immer mein tempo fahren und es machte richtig spaß rennen zu fahren (bekam sogar ein kompliment für's abfahren :-) die strecke kam mir aber auch entgegen mit fast keinen flachstücken (bis auf die letzten km vor dem ziel die mich noch ziemlich viel kraft kosteten, alleine gegen den wind) und vielen steilen und giftigen anstiegen.

ich bin mit meinem 7. platz heute super zufrieden, denn besser als 6. wäre heute angesichts des starken startefeldes nicht drin gewesen. platz 3 -5 ist mit top cross country weltcupfahrerinnen (brandau, schmid und eiberwieser) und profis belegt und platz 1 und 2 mit milena landwing und pia sunsted. 

ich werde jedenfalls versuchen mich heute noch so gut es geht zu regenerieren und schauen was morgen die beine sprechen.. ;-)

vielen dank christian für's taxi und helmut für die flasche in wertach, die war gold wert ;-) 

uebermorgen geht's los mit der trans germany...

....drückt mir die daumen für die 300 km mit fast 10.000 hm. die startliste ist heuer besonders stark und es wird sehr schwer werden einen top platz zu erreichen und meinen 7. gesamtrang vom letzten jahr zu verteidigen. aber ich geb mein bestes und halt euch auf dem laufenden ;-)

hier alle facts zur strecke!

nicht zufrieden mit meiner leistung in bad wildbach!

eigentlich wollte ich am sonntag den 20.05. beim marathon in der fränkischen schweiz an den start gehen. aber irgendwie hatte ich lust auf eine etwas anspruchsvollere und für mich neue strecke. so entschied ich mich spontan noch am samstag abend, am nächsten tag beim ketter bike marathon in bad wildbach (german masters serie) zu starten. (ob die entscheidung, zumindest was die platzierung angeht, die bessere war sei dahingestellt ;-) jedenfalls versprach es ein interessantes rennen mit einem super stark besetzten starterfeld zu werden. eine top 5 platzierung wäre absolut spitze für mich und nach meinem sieg von letzter woche waren meine erwartungen auch ziemlich hoch.

in der früh freute ich mich über den strahlend schönen tag und ich hatte richtig lust rennen zu fahren. ich hatte mich die woche gut erholt und meine beine fühlten sich beim einfahren auch gut an. gleich nach dem start ging es voll zur sache und sehr steil einen kurzen berg hoch. ich wollte unbedingt an den ersten damen dranbleiben und war mal wieder viel zu schnell unterwegs. so ging es  als 4. gleich hinter kathrin schwing nach dem startloop (6 km) durch die stadt in die erste der drei eigentlichen marathon runden mit jeweils 26 km. doch ziemlich schnell wurde mir bewusst, dass heut bergauf gar nichts ging. so wurde ich gleich mal von zwei weiteren damen überholt und konnte auch nicht an ihnen dran bleiben. die erste runde überstand ich mehr schlecht als recht und zu beginn der zweiten runde schloss eine weitere dame zu mir auf. so hatte ich mir das heute nicht vorgestellt. diesmal versuchte ich alles um dran zu bleiben an der kleinen gruppe die sich um uns zwei gebildet hatte. es kostete mich aber sehr viel kraft auf den langen leicht ansteigenden forstwegen immer wieder eine kleine lücke, die ich leider reissen lasse musste, zuzufahren. doch kurz vor der zweiten zieldurchfahrt konnten wir beide auf eine dame vor uns aufschließen und so gingen wir zu dritt in die dritte runde. doch ich hatte bei der anstrengenden waldauffahrt keine  chance an den beiden dranzubleiben. mir war nach aufgeben zu mute aber ich kämpfte mich alleine weiter (keine ahnung woher die motivation kam) und versuchte mich bei der nächsten versorgung mit einer cola und gel über den rest der strecke zu bringen. die langen forstwege die jetzt kamen fuhr ich alleinen in meinem tempo und rechnete nicht damit noch mal vor mir eine meiner mitstreiterinnen zu sehen. doch bei einem steilen wiesenstück kurz bevor es wieder in die abfahrten ging konnte ich auf daniele auffahren und sie noch überholen. 
neue kräfte wurden in mir wach und obwohl ich bei der abfahrt erneut eingeholt wurde konnte ich beim allerletzten kurzen anstieg noch mal gas geben und meinen vorsprung bis ins ziel mitnehmen. am ende wurde es platz 7. überhaupt nicht was ich mir erhofft und erwartet hatte. vor allem mit relativ großem zeitabstand auf die vorderen plätze. erste wurde wie erwartet die europameisterin pia sundstedt vor ann-kathrin hellstern und bianca purath.
momentan bin ich etwas frustriert und hoffe, dass  ich meine bergauf-form bis in zwei wochen zur trans germany wieder habe.....drückt mir die daumen!!!
das schöne an dem tag aber war dass die flowigen trails und abfahrten echt spaß gemacht haben und ich mich richtig gut dabei gefühlt habe....

mit sieg belohnt.....

foto: m. kastner

am 12.05. folgte ich der einladung vom XC-club mühldorf sehr gerne und so fuhren wir am freitag bei 30 grad zum 5. weinsteinbike  rund um mühldorf/wachau bis ans andere ende österreichs. auch am samstag früh war das wetter noch schön und warm und ich war noch voller optimismus dass der wetterbericht diesesmal irrte. doch pünktlich kurz vor dem start öffnet petrus mal wieder seine schleusen und es begann schauerartig zu regnen! es galt heute auf der etwas verkürzten extremdistanz 70km und  3100hm zu überwinden. schon ganz viel höhenmeter zu beginn der saison. ich konnte mich gleich nach dem start an die erste position nach vorne kämpfen und am ersten berg als führende in die super aufgeweichte und daher sehr schwer zu fahrende und lange trailabfahrt gehen. doch es dauerte nicht lange da konnte die vorjahressiegerin  sabine sommer, die heute in den abfahrten extrem stark war, auf mich auffahren. beim nächsten anstieg konnte ich sie aber gleich wieder einholen und so bestritten wir den restlichen marathon zusammen. leider konnte ich mich nie so wirklich weit absetzen obwohl ich bei den steilen auffahrten immer wieder eine lücke heraus fahren konnte,  schloss sie bei  den langen rutschigen abfahrten  und technisch sehr schwieigen passagen wieder auf. den bergsprint (war eigentlich eine eher flache wiesenauffahrt) fuhr ich zwar von beginn bis ende als führende gegen den starken gegenwind, doch sabine hängte sich in meinen windschatten und fuhr einen tick später über die startlinie so dass sie dann um nur 1 sec. gewann, was mich natürlich im nach hinein etwas ärgerte. ich konnte aber das ganze rennen mein tempo fahren. am letzten anstieg merkte ich, dass sabine mir nicht mehr folgen konnte und ich zog das tempo meinerseits an um einen vorsprung in die letzte abfahrt zu nehmen. nach 4:49:06,7 konnte ich schließlich nach hartem kampf gegen das wetter, die strecke und mich selber, mit 49 sec. vorsprung als tagessiegerin überglücklich über die ziellinie fahren. trotz sturz und kettenklemmer noch kurz vor dem ziel. 


durch die wetterbedinungen  und die an und für sich wunderschöne und technische Strecke war es ein super anspruchsvoller marathon der heute wirklich allen starten auch alles abverlang hatte!!!! vielen dank auch meinen zwei liebsten ylvie und stephan, die mich top betreuten....und natürlich auch an die vielen unzähligen freiwilligen streckenposten die trotz des wetters die ganze zeit ausharrten!
bericht auf radsportzene.
bericht auf bikeboard.

bikefestival riva - ein geniales wochenende!

der offizielle saisionsauftakt ging am wochenende mit dem bike festival in riva über die bühne. nachdem wir letzte woche noch bei 4 grad schlotterten,  war jetzt kurz - kurz angesagt......wie wunderbar!!!


es war ein geniales wenn auch viel zu kurzes wochenende mit tollem marathon, conway teamtreffen und lecker italienischem essen (besonders robertas frühstück ist der wahnsinn...:) ich hatte mir dieses mal die ronda grande mit 84 km und 2800 hm vorgenommen. es waren wirklich viele und starke fahrerinnen aus ganz europa am start, darunter natürlich auch die stars der szene wie pia sundstedt oder sally bigham. der erste lange berg mit über 1000 hm ging mir dieses mal leider nicht so leicht von den beinen und ich musste schon ziemlich um jede position kämpfen. ich bin dieses jahr auch noch nie länger wie 300 hm am stück bergauf gefahren. aber um so länger das rennen dauerte um so besser kam ich in schwung und mein einziger fehler heute war, nicht bei der versorgung vor dem zweiten langen anstieg anzuhalten. so musste ich fast 1 h ohne wasser auskommen, da mein camelbak gleich darauf seinen letzten tropfen ausspuckte.  hier schlossen auch zwei fahrerinnen auf, mit denen ich aber dann gut mithalten konnte, wie auch auf den nachfolgenden anspruchsvolleren trailpassagen. erst kurz vor dem ziel merkte ich, dass eine davon, nach dem ich sie bereits wieder hinter mir gelassen hatte, in meinem windschatten aufgetaucht war und mich im zielsprint überholte. was mir dann den 4 platz um 1 sec. kostete. aber auch mit meinem rückstand von 2 min auf die drittplatzierte bianca purath, bin ich super zufrieden, da es für mich noch wirklich früh in der saison ist und meine formkurve nach oben zeigt ;-). siegerin wurde die xco fahrerin sarah koba.

alles in allem war es ein super schönes rennen, das ich zwischendurch mit seinen schönen trails und tollen ausblicken auf den gardasee sogar wirklich genießen konnte.....verständlich, dass jedes jahr über 2000 begeisterte biker am ersten mai wochenende nach riva kommen!

meisterehrung in innsbruck - 27.04.2012

am freitag den 27.05. wurde vom land tirol zur meisterehrung und sportlerwahl in's innsbrucker congress geladen.

wahnsinn wieviele verschiedenen sportarten und super sportler es in tirol gibt. ich freute mich sehr über meine zwei titel für die ich an diesem abend geehrt wurde: tiroler meisterin xco 2011 und österreichische staatsmeisterin im marathon. leider konnten wir den abend nicht mehr gemütlich ausklingen lassen weil es gleich danach weiter nach riva zum bikefestival ging.....

1. kemptener bike marathon = 1. rennen der saison

es ist immer eine überraschung und große aufregung das erste bike rennen der saison zu bestreiten. wie war das training, hat die vorbereitung einigermaßen gepasst oder hat frau alles verkehrt gemacht? fragen über fragen und die antwort erhält man spätestens bei der zieleinfahrt bzw. manchmal auch schon gleich nach dem start.

so auch gestern. der wetterbericht war schlecht, das wetter hielt sich daran. 4-5 grad und regen als wir richtung kempten fuhren. kurz vor dem start hörte es auf zu regnen und es war hinter den grauen wolken sogar die sonne wahrnehmbar. also regenjacke und regenhose aus und somit hatte ich nur noch 4 schichten auf der haut ;-) leider habe ich mich kaum warmgefahren vor lauter klamotten frage und hektik, das sollte ich bei dem schnellen start auch gleich büssen. vollgas preschten alle los und das blieb auch das ganze rennen über so. der kurs war mit zwei runden aufgeteilt auf 1400 hm und 72 km, also ziemlich flach und somit hieß es das ganze rennen wirklich vollgas. ich konnte mich sehr rasch auf platz zwei hinter barbara  setzten, aber hatte immer so 2-3 min. rückstand. die erste runde fuhr ich die kurzen anstiege auch mit zuviel kraft was ich dann in der zweiten runde auch zu spühren bekam und leider auch das mir doch noch einiges an grundlagen km fehlten. ein kurzer verfahrer und stau bei der schiebestrecke kam auch noch dazu, was wertvolle sekunden kostete. barbara war nach der ersten runde aber bereits ins ziel gefahren, was mir aber nicht sofort ganz klar war. ich hatte schon abgebremst und wollte ebenfalls mein rennen mit der kurzstrecke beenden, doch ich entschied mich dann doch weiterzufahren.

ich war jetzt führende der marathonstrecke aber merkte gleich, dass ich mein tempo so nicht halten konnte. es dauerte auch nicht lange als von hinten eine kleine gruppe mit einer weiteren fahrerin aufschloss und so kämpfte ich mich noch etwa die hälfte der zweiten runde mit der gruppe weiter, musste sie aber schließlich auf den langen flachen forstwegen ziehen lassen und konnte das tempo nicht mehr halten. am ende kam ich dann mi 2,5 min rückstand als zweite ins ziel und ärgerte mich ein bischen, dass ich mir das rennen nicht besser eingeteilt habe, dann hätte es sicher für einen sieg gerreicht! aber die saison ist noch frisch und der ärger heut schon wieder verflogen ;-)

die veranstaltung war jedenfalls super und ich denke, dass es nächstes jahr sicher eine fortsetztung gibt. es waren mit ca. 70 frauen trozt der wiedrigen bedingungen ein wirklich starkes damenfeld am start. 

ich freue mich auf riva nächstes wochenende, da gibt es dann auch erstmals für mich berge mit dem bike zu fahren. bei uns liegt überall noch mega viel schnee. ;-)

das erste mal im sattel meines neuen conway team XX!!

letzte woche konnte ich endlich eine kleine runde mit meinem neuen conway teamxx auf den heimischen trails drehen! fühlte sich richtig super an wieder auf dem bike zu sitzen und es fährt sich echt spitzenmäßig. leider bin ich die letzen zwei wochen durch eine erkältung in meinem trainingseifer etwas gebremst und meine vorbereitung lief nicht ganz nach wunsch. ich hoffe aber, dass ich bis zum sonntag beim 1. kemptener bike marathon wieder richtig fit bin.  ohne trainingslager fehlen mir sicher noch einige km und hm in den beinen, aber bis zu den saisonshöhepunkten hab ich ja noch etwas zeit ;-)

drückt mir jedenfalls die daumen, und ich bin schon mega gespannt wie meine form auf dem rad ist....

winterschluss mit bronze ;-)

mein letztes rennen auf tourenski dieses jahr und gleichzeitig das erste im freien gelände. dazu hab ich mir die österreichischen meisterschaften im skibergsteigen ausgesucht :)

ein traumhafter tag im rofangebirge begrüßte uns nach der ankunft in maurach, nachdem wir bereits um 5 uhr früh noch im dunkeln losgefahren sind.  mit einem etwas mulmigen gefühl und noch etwas müden beinen vom freitag stand ich am start um die anspruchsvolle strecke des achensee xtreme mit (für uns damen) ca. 1300 hm verteilt auf drei aufstiege, eine tragepassage und steile abfahrten unter die bretter zu nehmen. aber kaum ist der startschuß gefallen, fällt die anspannung ab und der körper funktioniert, wenn auch heute etwas träger.


der erste aufstieg verlief ganz gut, bis auf einige sehr harte steile abschnitte an denen spitzkehren gelaufen werden mussten und es sich staute. mit meinem 1,60 langen ski (der gleich groß ist wie ich), waren die steilen, gefrorenen spitzkehren sehr knifflig, aber ich hatte die zweitplatzierte noch im blickfeld. bei der abfahrt waren leider einige langsamere männer vor mir, die mich in meiner  rasanten abfahrt  ziemlich einbremsten. beim nächsten aufstieg zur haidachsteilwand waren die spitzkehren noch eisiger und steiler, sodass ich ein paar mal ausrutschte, ein stückchen runter rutschte und einige positionen und auch viel zeit verlor. die anschließende tragepassage und abfahrt verlief wieder super und ich ging in die zweite runde. mitlerweile war die strecke richtig in der sonne und es wurde jetzt sehr warm und somit  viel weicher und einfacher zu gehen.  die leute feuerten mich super  an und ich versuchte noch mal richtig gas zu geben. bei den abfahrten über die ziemich verfahrene und bucklige geländepiste brannten die oberschenkel und ich kämpfte mich über ein skatingstück und dann noch mal für ein kurzes stück felle drauf, bis ins ziel. mit meinem rückstand von 2 minuten auf die drittplatzierte italienerin (letzt woche hatte ich unser duell noch gewonnen ;-) und 6 min  auf die zweitplatzierte österreicherin und nationalteamläuferin war ich aber dann doch zufrieden und freute mich bei der siegerehrung über meine bronzene bei der österreichischen meisterschaft.

österreichische meisterin ( (bereits zum 5x) wurde michaela essl.

jetzt werden die ski aber endgültig in den keller gestellt und für den saisonsauftakt auf dem bike hart trainiert.... euch allen einen schönen frühlingsbeginn.....

super schnell mit neuer bestzeit beim fellflitzer!

gestern abend am 16.03. stand  zum 10ten mal der fellflitzter in grän auf dem rennplan. das wetter ist ja schon die ganze woche einfach nur genial und frühlingshaft warm. so herrschten auch gestern abend die besten bedingungen für das super kurze rennen mit über 200 startern auf's füssner jöchle! eine schinderei ist es jedesmal so kurz einfach nur vollgas zu geben. aber gestern gings mir dabei ziemlich gut und ich lief neue damen rekordzeit mit 32,15 min und war natürlich ganz happy!!! 

heute heißt es mal regenerieren (bei dem wetter ganz schön fies ;-) um morgen bei den österreichischen meisterschaften im skibergsteigen, beim achensee xtreme mitlaufen zu können. ich erwarte mir hier nicht all zu viel, da ich die fellwechsel und tragepassagen noch nicht wirklich fließend und schnell beherrsche. aber ich werde mein bestes geben und einfach mal schauen wie so ein richtig alpines skitourenrennen abläuft. die abfahrten im freien gelände werden sich auch recht schwierig gestalten, da ich mit meinem 161 cm langen ski und meiner geringer Körpergröße von 1,58 gegenüber den anderen mädls sicher im nachteil bin, aber no risk no fun.... ;-)

 

 

auf ins laendle zum diabolo race...

... gings gestern früh mit dem auto von vils ins montafon zum golm. dort startete das bereits legendäre und auch für uns frauen hoch dotierte diabolo race  skitourenrennen mit seinen steilen hängen und rasanten abfahrten.

ein traumhafter tag begleitete mich bereits am morgen auf dem weg durch das lechtal und die schönsten landschaften und skigebiete berg aufi und achi bis ich kurz vor mittag, gerade noch rechtzeitig, am golm ankam (wie lachten mich all die bekannten skitourenberge an und verleiteten mich fast, einfach stehen zu bleiben und lieber die einsamkeit einer ruhigen skitour hier in den lechtalern zu genießen, als mich der hektik des rennens zu stellen. wer weiß was ich gemacht hätte, wenn ich meine powderlatten dabei gehabt hätte ;-) )
das wetter und die kullisse am golm waren einfach der hammer. die veranstaltung war wirklich super organisiert und über live stream konnte man das ganze rennen im computer und tv mit verfolgen.
die gondel schauckelte mich erst mal 1500 m bis zum start wo mir die sonne ganz schön ins gesicht strahlte und wirklich angenehme temperaturen herrschten. natürlich war angesichts des tollen preisgeldes auch die Konkurenz ganz schön groß. doch ich war richtig motiviert meinen neuen ski von elan und meine neue scarpa schuhe auszuprobieren. ein kleinwenig hatte ich angst vor den vielen fellwechsel und der tragepassage, denn da fehlt mir einfach noch die routine. ich habe das erst ein einziges mal in einem rennen gemacht und im rennstress funktioniert eh alles noch viel holpriger.
nach kurzem einlaufen ging es auch schon los und alle stürmten den ersten steilen hang hinauf. ich konnte mich gleich an die zweite stelle hinter michaela essl (österreichs beste skitourenläuferin und ganz vorn im weltcup) setzen. doch bereits beim ersten fellwechsel und der folgenden abfahrt überholte mich die südtirolerin andrea innerhofer. beim erneuten felle aufziehen verklemmte sich dann meine bindung und ich kam völlig aus dem konzept und verlor sicher über eine 1/2 minute auf andrea und michaela sah ich auch nur noch von weitem den nächsten anstieg hochziehen. jetzt kam die mega steile diabolo piste. ich gab alles und lief bis über die hälfte hoch bevor ich mir ebenfalls wie die anderen die ski abschnallte. so konnte ich auch wieder auf andrea aufschließen und sie dann vor der tragepassage über den gipfel wieder überholen. eine wunderschöne gipfelüberquerung direkt am kreuz vorbei (schade dass man nicht mehr zeit für einen ausblick hatte ;-) und schon mein nächstes missgeschick. als ich die ski von meinem rucksack holen wollte verhackte sich irgendwie meine bindung in der halterung und ich verlor schon wieder wertvolle sekunden. inzwischen war auch andrea wieder hier und konnte vor mir in den riesentorlauf gehen der nun zu überwinden war. was für ein rennen, meine nerven lagen blank.
nun ging es durch start/ziel in die zweite runde. vor lauter durcheinander und adrenalin zog ich mein fell in der wechselzone auf und dann wieder runter, anstatt das andere auf...(unglaublich, aber wahr).. als ich schließlich nach einer gefühlten ewigkeit wieder meine ski unter den füssen hatte, waren meine mitstreiterinnen natürlich schon über alle berge. ich wusste nicht mehr an welcher position ich war und versuchte mich neu zu motivieren. am ersten anstieg oben konnte ich auch wieder auf andrea auflaufen, doch wieder hatte ich beim zweiten fellwechsel mit der bindung probleme und kam einfach nicht aus meinem ski. und so hieß es nochmals am letzen anstieg alles geben. und tatsächlich konnte ich sie vor der tragepassage wieder überholen und schaffte meinen knappen vorsprung runter durch den riesentorlauf bis ins ziel. die aufstiege waren heute nicht das problem gewesen, denn ich fühlte mich richtig stark und ohne die vielen pannen wäre mein rückstand auf die erstplatzierte deutlich geringer ausgefallen.....aber schlußendlich war ich überglücklich, dass ich als zweite ins ziel kam!!! die anschließende preisverleihung war ebenfalls ein toller event und alle sportler wurden ausgiebig geehrt und gefeiert, ein kompliment gabs noch vom moderater für das schickste outfit des tages ;-)....(danke an die malojas!!)...einfach ein traumhaftes rennen an einem traumhaften tag......
ergebnisse: diabolo race

nochmal richtig winter bei der bernhardsecktrophy!

am tag vorher noch das erste mal mit dem crosser im freien unterwegs herrschten bei der bernhardsecktrophy, einem kleinen aber feinen tourenlauf am sonntag den 26.02. in elbigenalp, wieder tief winterliche verhältnisse. aber es hat noch mal richtigen spaß gemacht durch die schneeflocken zu laufen, (auch wenn die relativ langen,  flachen streckenabschnitte sehr  anstrengend waren um auf tempo zu bleiben)...... und natürlich auch weil ich als erste dame durchs ziel lief :-)
aber seht selber:

ein frostiger nachtaufstieg auf die kampenwand...

.....stand am donnerstag abend auf dem programm (nach arbeit, zahnarztbesuch mit der kleinen und was sonst noch so alles an einem tag zu erledigen ist ;-). fast dreihundert teilnehmer waren am start. trotz der eisigen temperaturen von weit unter -10 grad war es ein sehr stimmungsvolles von fakeln beleuchtetes rennnen (das zweite vom dynafit snowleopard cup) mit caritativem hintergrund. eine wirklich sehr gelungene und schöne veranstaltung. ich verpasste nur um 3-4 sec. die sprintwertung nach 1km (mangels strecken kenntnissen und durchkommen) und kam knapp als zweite frau ins ziel. da bei dem aufstieg aber aus kältetechnischen gründen rucksackpflicht bestand bekam die erste damen die als einzige ohne am start war, eine zeitstrafe von 30 sec, und so wurde ich schlussendlich als erste frau gewertet, was aber als nebensächlich galt, da es sich um keine klassische rennveranstaltung handelt.

ich werde jedenfalls das nächste mal wieder dabei sein und die gute sache unterstützen.
war ein toller und sehr schöner event!

erstes rennen 2012 -mit tourenski auf den blomberg bei bad toelz

nach einer anstrengenden pulverschneewoche (ich musste einfach jeden tag irgendwie mit den skiern ins gelände ;-) nahm ich diesen samstag bei einem relativ kurzen, jedoch mit fellwechsel da eine kurze abfahrt enthalten war, skitourenrennen auf den blomberg teil. sehr gewöhnungsbedürftig mal wieder knappe 35 min vollgas zu geben, zumal ich als ziemlich einzige im vorderen feld noch mit dem alltags tourenschuh startete. es war ein wirklich starkes damenfeld am start (die letztjährige siegerin wurde mit der etwa gleichen zeit wie im vorjahr 7!) und ich war ganz schön verwundert und etwas überrumpelt wie alle von beginn an vollgas gaben. aber kein wunder bei der kurzen strecke mit etwa 700 hm. beim fellwechsel fehlte mir noch etwas die routine, was mich dann schlussendlich auch den zweiten platz kostete, den ich um 9 sec. verpasste. aber unter den ganzen speziallistinnen kann ich mit meinem 3. platz für mein erstes antreten heuer ganz zu frieden sein. ich denke ich werde wiederholungstäterin und werd noch das ein oder andere rennen mitlaufen......hat spass gemacht :-)

winterwunderweihnachtszeit und neues jahr 2012

weihnachten ist vorbei und das neue jahr steht bereits in den startlöcher.

mit dem training für die neue saison hab ich bereits im dezember angefangen. meine neue trainerin dr. andrea hofmann wird mir dieses jahr unterstützend zur seite stehen, und mit kraftausdauer einheiten im füsis werde ich heuer erstmals auch indoor aktiv sein ;-).  in erster linie steht aber momentan noch der spaßfaktor im vordergrund, und den hab ich bei wunderschönen skitouren und traumhaften powder abfahrten hier bei uns in der umgebung. als training will ich das nicht bezeichnen weil es für mich einfach das schönste ist mich draußen zu bewegen, mich zu spüren, die elemente und natur zu genießen. ich wünsche euch allen viel spaß im schnee und freue mich auf ein ganz besonderes neues jahr 2012......

eine schoene ueberraschung....

 

war meine diesjährige auszeichnung mit dem ausserferner sport award. ich hätte nie gerechnet unter die ersten drei zu kommen und bedanke mich bei allen ganz herzlich, die mich gewählt  und meine leistungen die letzten zwei jahre honoriert haben!!!!  ich freu mich riesig....
die verleihung fand im rahmen von "sport & show" statt. einer wunderbaren veranstaltung mit herausragenden artisten und künstlern.

kunterbunter herbst und ein blinzler zurueck....

das bike kann man einfach noch nicht wegpacken. bei diesem schönen oktober und mittlerweile schon november mit temperaturen bis fast 20 grad muss reni rein in den wald und trailen was das zeug hält. in den letzten wochen war ich fleißig zu fuß (was auch wiedermal richtig gut tut) auf einigen unserer gipfel unterwegs und habe einiges nachgeholt für das im sommer keine zeit war.

und jetzt die letzten tage hab ich bei den milden temperaturen wieder richtig lust aufs biken bekommen und hab meine technik kenntnisse wieder aufgefrischt und verbessert ;-) momentan ist es einfach super genial und wunderschön durch den herbstlichen blätterteppich zu fahren und die waldluft zu genießen. mehr bilder von meiner hausrunde gibt's in der galerie....

ich hatte ein tolles jahr heuer und bin auch ein bischen stolz auf mich was ich alles erreicht und auch für mich persönlich geschafft habe. bereits bei der trans germany im frühjahr konnte ich als beste österreicherin den tollen 7 gesamtrang einfahren, es war das best besetzte etappenrennen dieses jahres. noch besser lief es dann bei der europameisterschaft in kleinzell wo ich ein sehr starkes rennen fuhr und trotz defekt noch den 11 gesamtrang erreichte und ebenfalls beste österreicherin wurde. ein weiteres persönliches highlight war die teilnahme als einzige österreicherin bei der weltmeisterschaft in italien.  der höhepunkt meiner sasison war natürlich die goldmedaille bei der österreichischen staatsmeisterschaft in kärnten. noch nie hab ich so bei einem rennen gekämpft und es hat sich gelohnt!!! die nächsten wochen werde ich mir jetzt gedanken machen, wie das nächste jahr für mich sportlich aussehen soll. in der neuen saison werde ich wieder für's conway racing team unterwegs sein und auch maloja wird mich wieder mit den allerschönsten klamotten ausstatten. 

an dieser stelle möchte mich bei allen bedanken die mich im letzen jahr auf meinen rad-wegen begleitet haben und mir viele unvergessliche bike-momente beschehrt haben!!!! ich freue mich auf viele weitere tolle rennen und bin dankbar meinen sport ausüben zu können .ach ja, hier könnt ihr wie immer lesen wie es mit "reni" weitergeht...

ein traumhaftes saisons-marathonwochen-ende in oberstdorf...

 

...wenn auch nur das wetter betreffend. meine platzierung mit einem 4. platz gesamt und 2. ak beim feneberg marathon mit seinen streckenmäßig sehr anspruchsvollen 63 km und 2200 hm war nicht so genial. aber ich wusste schon am start, dass  ich meinen 1. platz vom letzten jahr mit meiner momentanen form und meinem etwas verdorbenen magen nicht verteidigen konnte. die erste hälfte konnte ich allerdings noch sehr gut mithalten und war nur knapp hinter barbara auf dem dritten platz. aber bei der anfahrt zum letzten berg und bei der langen schiebestrecke zog es mir komplett den stecker und ich weiß eigentlich gar nicht wie ich überhaupt noch auf das fellhorn hoch kam. aber ich wollte an diesem wunderschönen tag, und vor allem weil es mein letzter marathon der saison war nicht aufgeben und einfach nur finishen. nach einem becher cola bei der letzten versorgung kamen auch einige lebensgeister wieder zurück und ich schaffte die letzten 10 km bis ins ziel so einigermaßen. mit meiner platzierung war ich dann doch noch angesichts der starken besetzung halbwegs zufrieden und genoß die schöne stimmung nach dem rennen und bei der preisverleihung, die ich in oberstdorf so liebe.
bei so einem traumhaften herbstwetter in in einer so genialen landschaft macht rennen fahren einfach noch mehr spaß und ich weiß, wieso ich meinen sport so liebe und die ganze quälerei (war es für mich an diesem tag wirklich) ist im ziel bereits vergessen.....

nur durch defekt zu bremsen...

etwas übernächtig nachdem wir gestern eine wunderbare hochzeit von freunden gefeiert haben, stand ich heute bei der vereinsmeisterschaft unseres radclubs, dem ehrenberg burgenrennen am start. das wetter kühl und ströhmender regen, was ja bei einem bergrennen eigentlich nicht schlimm ist und nach dem warmfahren war ich eh schon richtig nass.  gleich nach dem start konnte ich mich in führung vor patrizia (ebenfalls starke fahrerin vom radclub reutte/2fache ö-meisterin hillclimb) setzen und ich fühlte mich richtig gut. leider nützte mir das alles nichts,  nach durchquerung des sintwags und am beginn der auffahrt zur klause merkte ich, dass es nicht der boden war der sich so tief anfühlte, sonder ich hatte vorne einen platten. das konnte doch jetzt einfach nicht wahr sein, ich konnte es erst gar nicht fassen und ärgerte mich mächtig. mein vorsprung war schon richtig groß und ich wusste dass es heute  eine super zeit geworden wäre und ich gewonnen hätte. schade, aber bis jetzt war es überhaupt der erste platten in einem rennen und es kommt ja ein nächstes ;-) wenigstens konnte stephan heute den haussegen gerade halten, gratuliere zum ersten platz!!!

auf der suche nach der verlorenen form beim eddy merckx classics...

das traumhafte spätsommerwetter am samstag nachmittag verführte uns spontan dazu am sonntag um 4 uhr früh nach salzburg/eugendorf zu fahren und beim eddy merckx radmarathon zu starten . 

mit seinen 155 km und 2300 hm schien er uns ein idealer saisonsausklang mit dem renner zu sein. 
leider war die strecke am anfang ziemlich flach und das rennen sehr hektisch. durch eine unaufmerksamkeit verpasste ich den anschluss  an die spitzengruppe, die dann immer kurz vor unserer 5 köpfigen verfolgergruppe fuhr. an einer scharfen rechtskurve fehlte dann auch noch ein streckenposten und wir  verfuhren uns, was gute 10 minuten kostete und mich von platz 2/3 an die 11. stelle zurückwarf. die hoffnung um den sieg mit zu fahren war somit gestorben und die motivation sowieso im keller. 
eveline vom ktm team flachau, die gemeinsam mit mir unterwegs war, ging es nicht anders. wir fuhren trotzdem weiter und überholten eine gruppe und eine dame nach der anderen. das kostete allerdings ziemlich viel kraft weil wir auch immer tempo machen mussten und nie mit einer schnellen gruppe  einfach mitfahren konnten.
ich bekam schon ab km 50 meinen ersten von mehreren krämpfen an diesem tag, und bis gestern wußte ich überhaupt noch nicht, dass mann innerhalb eines rennens überhaupt soviele krämpfe bekommen kann.....ich habe bis jetzt die ganze saison überhaupt noch nie einen wirklichen gehabt!
eigentlich weiß ich nicht wieso ich an der abzweigung auf die kurze strecke (117km) nicht abgebogen bin. vielleicht weil das höhenprofil auch erst jetzt noch die mir besser liegenden berge versprach oder auch nur weil ich eigentlich "fast" nie aufgebe ;). jedenfalls kämpfte ich weiter, konnte auch noch weitere damen überholen und erreichte irgendwie mehr schlecht als recht das ziel. die positive überraschung an diesem tag war, dass es doch noch für platz 3 gesamt reichte und mich etwas versöhnlich stimmte. aber es täuscht nicht darüber hinweg, dass meine form momentan im keller ist und ich überhaupt kein gutes rennen gefahren bin........
ein schöner bericht auf: bikeboard

eurobike mit vielen sweets....

 

am freitag gings nach friedrichshafen auf die eurobike um gemeinsam mit stephan nach den schönsten sachen für 2012 ausschau zu halten. einfach ein wahnsinn wie groß diese messe inzwischen ist und wieviele menschen sich mit dem thema fahrrad beschäftigen. am CONWAY stand warteten einige ganz tolle überraschungen für mich, wie der neue katalog mit den 2012er modellen, den ich als covergirl zieren darf :-), und mein neues meistertrikot mit passender hose, sieht wirklich total schick aus....vielen dank liebes conway team!!! am meisten war ich aber auf das neue team bike gespannt, und ich sag's euch "erste sahne", passend zum trikot wieder in rot mit extra viel weiß.
 
auch im MALOJA stadl war es wieder richtig gemütlich und sie haben nächstes jahr wieder eine super schöne kollektion. die klamotten sehen wirklich alle richtig gut aus, kompliment wie ihr euch jedes jahr wieder übertreffen könnt.... ich freu mich schon auf die sachen!!! leider war der tag viel zu kurz um alles zu sehen und mit allen zu quatschen, aber ich kann euch sagen stephan und michael werden wieder die schönsten und besten sachen für den laden an den start bringen. einfach vorbeikommen und anschauen bei den mountain-riders.....

das verrueckteste mtb rennen der welt....

....so wird die bike night in flachau zumindest auf der veranstalter homepage tituliert.....ich weiß jetzt nicht ob es das verrückteste war, aber eins der coolsten events in diesem jahr auf jeden fall!! als marathon fahrerin bin ich es ja gewohnt stundenlang (oft) alleine in der gegend rum zu kurven und nicht gerade viele zuschauer zu haben. aber gestern abend mit start zur prime time und dann 2 h so viel wie mögliche 4,5 km runden bei flutlicht zu drehen, mit hindernis parcours im zielgelände, downhill über die hermann maier weltcup strecke und das alles vor ca. 5000 zuschauern, das war schon ziemlich geil. 

dass ich dann auch noch dritte wurde war natürlich noch besser. am anfang sogar kurzzeitig in führung liegend musste ich barbara aber bald ziehen lassen. nachdem ich dann einige runden alleine unterwegs war kam von hinten wieder lisa pleyer angefahren und leider musste ich auch diese nach einer runde fighten, ziehen lassen. ich fühle mich momentan ziemlich müde und leer von den ganzen langen rennen der letzten zeit und war letztlich froh als dritte noch zu finishen und bei dieser kulisse und dem tollen publikum auf dem treppchen stehen zur dürfen!!! stepahn wurde in seiner klasse super 5er und hat nur knapp das podest verfehlt... die bike night flachau wird für nächstes jahr jedenfalls rot im kalender angestrichen....1000 punkte für den veranstalter ;-)

toller bericht auf bikeboard

verdrehte welt beim iron bike in ischgl!

der iron bike in ischgl, knapp 4000 hm verteilt auf drei anstiege, seit meinem ersten start letztes jahr gehört er zu einer meiner lieblingsstrecken ;-). aber da er der höchst dotierte marathon europas ist, war er heuer auch einer der best besetzten in diesem jahr. alles was rang und namen in der szene hat war dabei um für das preisgeld zu kämpfen. mir war am start schon klar, dass es heute ganz schön hart wird, meinen 4. platz vom letzten jahr zu wiederholen.....

bei schönem wetter (eine ausnahme in der saison ;) ging es nach dem startschuss zunächst flach zum ersten anstieg und bereits da merkte ich, dass leider heute nicht mein "bergauf" tag war.  meine beine wollten heute einfach nicht "aufwärts" fahren. ich spielte mit dem gedanken und angesichts des bevorstehenden höhenprofils, nach der kleinen runde bereits ins ziel abzubiegen. aber eigentlich kam ja, jetzt erst mein lieblingsstück mit der langen steilen asphalt auffahrt auf die idalpe und ich hoffte, dass es da einigermaßen besser werden würde. aber es war eine qual von anfang an. ansonsten kurbele ich solche anstiege mit leichtigkeit hoch und heute war es einfach nur mega anstrengend und ein kampf von beginn an.

kurz vor dem abzweig auf die "mittlere runde" (auf der es noch einen ersten platz zu holen gab) sah ich jedoch einige kehren vor mir katrin schwing und ich entschloss mich nicht abzubiegen und wie ich es mir vorgenommen hatte lang zu fahren und weiter zu kämpfen. ich wußte jedoch nicht wie wir überhaupt palzierungsmäßig lagen.  bis ganz oben kurz vor der greitspitze auf fast 3000 m konnte ich mich dann auch vor katrin setzen und runter gings in die zuerst trailige und dann rasante abfahrt bis nach samnaun. was heute berg auf nicht klappte ging berg runter dafür umso besser. schade, dass ich meine eigentliche stärke, heut nicht mit meiner downhill tagesform kombinieren konnte. aber jetzt kam noch mal ein hammer, die teilweise sehr steile auffahrt auf das zeblasjoch und den palinkopf zurück nach ischgl. alle fahrer um mich herum kämpften nur noch ums rauf kommen, mich eingeschlossen. katrin war in der langen schotter abfahrt mit ihrem 29er wieder an mir vorbeigefahren und hatte sich  ein großes loch gefahren. ich war ziemlich fertig und wusste nicht so recht wie ich diesen letzten anstieg überhaupt noch schaffen sollte.  also versuchte ich es ganz langsam anzugehen und tritt für tritt mich hoch zu arbeiten. es lief langsam immer besser und kurz vor der versorgung ganz oben konnte ich auch wieder erneut auf katrin auffahren und mich vor ihr in die letzte abfahrt stürzen. ich flog richtig gehend dem ziel entgegen und ließ mich auch von keinem mann mehr einholen ;-). aber heute reichte es dann schlussentlich "nur" für den 6. platz mit einer zeit von 5.34  (die mit 10 min schneller war als letztes jahr und für platz zwei gereicht hätte) hinter barbara kaltenhauser. erste wurde heute erika dicht aus der schweiz mit über 10 min vorsprung auf sally bigham aus england. 

 

einen wm titel der ganz schoen abgeklappt ist...

...gabs in pfronten bei der 3. klapprad berg-weltmeisterschaft zu holen. eigentlich schon ganz schön verrückt sich mit dem klapprad den breitenberg rauf zu quälen. aber lustig war's  (trotz des miesen wetters) und jede menge freaks aus der bikeszene mit urigen und ausgefallenen kostümen und ihren original lieblingsstücken waren dabei, echt eine mords gaudi!!! ich hab mich erst am samstag früh entschlossen das verweiste wm-klapprad (martin wollte dieses jahr seinen titel nicht verteidigen) aus dem rennstall der mountain riders zu holen und an den start zu bringen (erkältungstechnisch konnte ich diesmal den marathon nicht in angriff nehmen). aber schaut selber, ich fands echt voll abgefahren..........

am wochenende war es soweit. die staatsmeisterschaften in kärnten standen auf dem rennplan.
ich war die woche vorher etwas kränklich und fühlte mich noch ziemlich leer vom tannheimer rennrad marathon (230 km), bei dem ich den sieg um nur 2 zehntel sekunden verpasste. aber am sonntag wollte ich unbedingt starten, gehörte doch die eroberung des staatsmeistertitels  zu meinen saisons zielen. eigentlich wäre ich beim hillclimb am samstag auch gerne an den start gegangen, aber das war mir  zu riskant wenn ich sonntag top fit sein wollte. daher reisten wir dann auch erst am samstg nach kärnten und nach 6 h fahrzeit und mega viel reiseverkehr erreichten wir möllbrücke und unser hotel das direkt vor dem zielbogen lag ;-) das wetter war noch wunderbar....

... dagegen grauenhaftes wetter am sonntag morgen. es regnete und war "sau"kalt. aus dem bett klettern kostete da schon viel überwindung. am buffet wollte das essen dann auch nicht so recht schmecken, aber dank den rühreiern hatte ich dann doch wohl genug kalorien zu mir genommen. stephan erklärte sich bereit, sich gemeinsam mit mir bei ströhmendem regen etwas einzufahren. denn mit 61 km und 2280 hm war der marathon nicht all zu lang, aber bestimmt von anfang an sehr schnell. am start entledigte ich mich dann mutig meiner knielinge, der schicken regenhose und pinken regenjacke von maloja. ich stand dann mit ärmlingen, regenweste und überschuhen (meine füße waren bereits nach der neutralisierten startphase patsch nass) am start. leider hatte ich meine einweg-gummihandschuhe vergessen, die sich gut unter den anderen gemacht hätten...aber allen anderen ging es gleich und da mussten heute alle durch die staatsmeister/in werden wollten!

es war wirklich ein top starterfeld anwesend und von daher hieß meine devise alles oder nichts. ich drückte von beginn an auf's gas und  und konnte mich bereits am anfang des ersten anstieges absetzten und fuhr alleine (immer wieder ging es auf und ab) bis zu der ersten versorgung, wo es dann über eine ziemlich gatschige und schwere wiesenauffahrt bis zur abfahrt  ging. dort sah ich maria osl und christina verhas zwei kehren unter mir kommen und ich wusste jetzt muss ich alles geben um meinen vorsprung in der abfahrt bis zur ersten zieldurchfahrt halten zu können. mir war ziemlich kalt, meine hände waren eingefrohren und ich konnte kaum noch schalten. die ärmlinge rutschten mir während der abfahrten andauernd runter und ich war inzwischen einfach nur nass. aber ich konnte es dann kaum glauben, dass ich als führende dame  die erste runde absolviert hatte, und ganz alleine den zweiten kurzen aber deftigen anstieg in angriff nahm. der boden war teilweise sehr schwer und tief und es kostete einiges an kraft, aber alles war gut fahrbar und tchnisch nicht schwer. danach ging es auf asphalt weiter und noch mal den berg der ersten runde auf einer anderen auffahrt hoch. ich wusste überhaupt nicht wie weit ich vorne war oder ob jeden moment maria oder christina auftauchen würden, aber ich hab einfach mein tempo durchgezogen und sagte mir immer vor:" verena wenn du heute gewinnen willst dann musst du kämpfen". durch die auffahrt hatte ich mich einigermaßen aufgewärmt und konnte meine hände auch wieder besser bewegen.

als ich das zweite mal bei der wiese vor der letzten abfahrt ankam und ich zurück zur versorgung blickte, aber niemanden sah, war mir klar das könnte sich heute ausgehen. ich stürzte mich in die abfahrt und danach in das "cross country"- stück bis zum ziel und gab noch mal gas. dann der parkplatz vom hotel und der zielbogen.......ich hatte es wirklich geschafft. am morgen selber noch ungläubig, war es jetzt wahr geworden (wenn ich es auch immer noch nicht glauben kann) ich bin die neue österreichische staatsmeisterin 2011 und  überglücklich..........mit einer zeit von 3.41,54 vor christina verhas 3.47,03 und maria osl 3.57,49.

 

 

hier der offizielle pressebericht:

 

Das war “Leiden auf höchstem Niveau” (Zitat von Christina Verhas)!

So lässt sich der 19. Kleine Zeitung Eisenwadl Marathon am besten charakterisieren. Beim Start um 10 Uhr herrschten fast winterliche Verhältnisse: Kaum mehr als 10 Grad im Zielbereich, um die 3 Grad am höchsten Punkt der Strecke, starker Regen, tiefer Boden und ewig lange Anstiege.

Nur die besten und härtesten unter der Sonne konnten den heurigen Bewerb bestehen. Am Ende jubelte die Creme de la Creme des heimischen Mountainbike-Sports. Bei den Herren gewann  Alban Lakata vor Jakob Nimpf und Georg Koch, bei den Damen setzte sich Verena Krenslehner vor Christina Verhas und Maria Osl durch.

bericht auf bikeboard.at

zwei zehntel sekunden!

nach dem ganzen hin und her überlegen ob ich nun am wochenende bei der salzkammergut throphy, bei der öm cross country in vorarlberg, oder beim radmarathon tannheimertal an den start gehe, hab ich mich für den tannheimer entschieden. es findet ja nicht immer so ein großes und super organisierter event direkt vor der haustüre statt und ich finde als heimische radsportlerin gehört es sich auch daheim an den start zu gehen :-) wenn auch etwas artfremd dieses jahr, bin ich doch heuer noch kein rennrad rennen gefahren bzw. 230 km mit so vielen flachstücken, sind dann doch ganz schön lange.

leider habe ich mich am sonntag früh nicht unbedingt zum bäume ausreissen gefühlt, auch stephan ging es nach dem anstrengenden vortag (wir waren mit dem mountain rider stand auf der expo in tannheim vertreten) und mit magenproblemen nicht so gut. aber immerhin hatte ich die 1 als startnummer und die wollte ich schon verteidigen. das rennen fing ganz gut an und ich rollte im großen pulk bis nach steeg. an der ersten auffahrt nach warth hatte ich einen schaltfehler und meine kette hüpfte raus. also runter vom rad und erstmal wieder in ordnung bringen. danach bin ich wohl etwas zu eifrig der gruppe nachgefahren und bis nach zürs ziemlich schnell unterwegs gewesen. das lange flachstück bis nach imst war wie immer unendlich anstrengend für mich und wir hatten leider nie eine gute gruppe und mussten daher immer selber tempo machen. es plagte mich schon die ganze zeit bauchkrämpfe und ich sollte unbedingt auf die toilette, aber ich dachte es geht schon noch. nachdem ich mich fürchterlich das hantenjoch hoch geplagt hatte (es lief heute einfach gar nicht und ich hab mich bei keinem rennen dieses jahr so schlecht gefühlt wie bei der auffahrt zum hantenjoch) machte ich oben doch noch toilettenstop was meinem bauch gut tat.

weiter ging es in rasanter und durch den gegenverkehr auch etwas gefährlicher abfahrt und anschließendem gegen den gegenwind kämpfen bis nach weißenbach, wieder ohne  richtige gruppe. vor dem gaicht pass plagten stephan dann krämpfe und ich zog alleine los um meinen ersten platz zu verteidigen. ich gab wirklich alles und kämpfte mich die letzen 10 km ganz alleine bei sehr starkem gegenwind bis kurz vor das ziel. 500 m davor fuhr dann eine drei mann starke gruppe auf mich auf. sie meinten noch dass die zweite frau noch weit hinten wäre und ich mir keine gedanken machen bräuchte... doch im selben augenblick schoß ein riesen bulk fahrer an uns vorbei und in dem pulk natürlich die andere fahrerin. ich gab noch mal alles und trat mit meiner verbleibenden kraft in die pedale, doch am ende reichte es um 2 zehntel sekunden und um einen halbe radlänge nicht und ich wurde zweite. noch nie hab ich mich so über einen zweiten platz geärgert und war im ziel einfach nur frustriert. aber es lief einfach nicht so gut für mich und ich hatte diese zwei zehntel an diesem tag hundertmal woanders liegen gelassen...........manchmal steht das glück eben auf der anderen seite!

3. platz in oberammergau - bin echt ein starkes rennen gefahren....

ganz spontan hab ich mich entschlossen die langstrecke beim marathon in oberammergau (gehört zur ritchey challange) in angriff zu nehmen (55km, 1730 hm). obwohl meine spontanität am samstag nachmittag fast ein jähes ende genommen hätte. ich bin am lechufer auf  ein undefinierbares insekt (biene/wespe) getretten und es hat mich in die fußsohle gstochen, wobei mein fuß innerhalb kürzester zeit wie ein ballon angeschwollen ist. ich hoffte, dass die schwellung bis sonntag früh wieder zurückgeht, ansonsten könnte ich meinen start vergessen. in der nacht noch sehr schlecht geschlafen, erwachte ich in der früh ziemlich benommen und immer noch mit einem dicken fuß. ich entschied mich trotzdem es mit dem fahren zu versuchen, immerhin war die schwellung soweit zurückgegangen, dass ich meinen radschuh zu bekam.

am start fand ich mich in einem stark besetzten fahrerinnen feld wieder und mein ziel einen stockerlplatz zu ergattern (wenn nicht sogar zu gewinnen) geriet ins wanken. aber ich entschied an meinem ziel festzuhalten und an diesem tag richtig zu kämpfen. meinen fuß merkte ich mit fahren fast gar nicht. das wetter war strahlend schön nur die strecke total nass von den starken regenfällen der vergangenen nacht, die trails würden heute sicher sehr rutschig sein. die strecke wurde dieses jahr auch  leicht abgeändert und so war mein sprint gleich am ersten anstieg umsonst um danach einen guten platz  für den ersten berg zu ergattern, denn es ging erstmal flach über matschige trails weiter und durch kleine stauungen kamen immer wieder fahrer nach vorn. aber ich kam super weg und war von anfang an bei den ersten zwei dabei. doch es überholte mich dann gleich noch mal eine fahrerin, obwohl wir ein wirklich hohes tempo fuhren. ich dachte mir so geht das nicht, legte noch mal eins drauf und konnte die fahrerin zurück überholen (in der ergebnis liste sah ich dann, dass sie bei der em und wm immer einiges schneller unterwegs war als ich ;-). ich ließ mich dann auch von der späteren zweitplatzierten mailin franke nicht mehr abschütteln und war das ganze rennen über zusammen mit ihr unterwegs.

sie war in den abfahrten normalerweise etwas stärker, aber ich hielt heute super mit und an den steilen anstiegen konnte ich immer wieder aufschließen und sogar attackieren. wir fuhren wirklich ein starkes rennen. bei der letzten schweren abfahrt der berüchtigten hölle, war es mir zu glitischg und ich musste vom rad. dabei hüpfte mir die kette runter und verklemmte sich. ja jetzt war mailin nur wenige km vor dem ziel dahin, und bis ich meine kette wieder oben hatte war eine gefühlte ewigkeit vorbei. ich versuchte alleine mit meinen letzten reserven (und ich hatte noch erstaunlich viele) in dem folgenden flachstück noch mal alles zu geben, flog die beiden kurzen anstiege  hoch und konnte auch noch einige männer einholen, aber für den zweiten platz reichte es nicht mehr. schade, ich war etwas enttäuscht über meinen heutigen dritten platz, war es doch eines meiner besten rennen in letzter zeit. aber bei der flower zeremonie strahlte ich dann doch über das ganze gesicht......manchmal ist ein dritter platz mehr wert als ein erster!!

4400 hm und 98 km - kitzalp utlra strecke 2011

am sonntag den 03.07. ging der kitz alp über die bühne. einer der wohl härtesten marathons europas mit 4400 hm und 95 km. es wurde die neue ultra strecke präsentiert auf der 2013 auch die wm ausgetragen werden soll. daher wohl auch die vielen internationalen fahrer(innen).... eingenltich wollte ich gar nicht an den start gehen, da ich mich von der wm vorige woche schon noch etwas müde fühlte und drei 100 km marathons in 4 wochen sind ja auch nicht gerade von pappe....

aber es hat sich gelohnt um 4 uhr morgens aufzustehen  und nach kitz zu düsen. am start war mir klar dass es heute ganz schön hart wird einen top platz zu ergattern. mit sally bigham, jane nüssli und elena giacumuzzi standen die plätze 2-4 der europameisterschaft mit am start. dann hatte sich auch  noch die tschechische vortagessiegerin vom cross country bewerb dazugesellt.
 
ich ging aber ganz ohne erwartungen in das rennen. schließlich war mein ziel durchkommen und als trainingsfahrt nutzen. aber es lief vom start weg super und ich konnte den ersten von vier anstiegen sogar mit der späteren siegerin der extrem strecke mailin franke, leicht mitkurbeln.
leider waren mir die zwei schwereren abfahrten an diesem tag etwas zu glitschig und am ehrenbach trail, an dem ich vor zwei jahren gestürzt war, musste ich einige male vom rad. da ließ ich wohl auch die meiste zeit liegen, abfahrtstechnisch war ich an dem tag einfach zu unsicher und wollte nichts riskieren. dafür ging auch der dritte anstieg mit der berüchtigten schiebestrecke eingermaßen von den beinen (ich konnte sogar noch in die kamera lächeln ;-) und fand immer wieder einen guten tritt. leider war ich, nach dem doch viele fahrer auf die extrem strecke abgebogen sind ab diesem zeitpunkt ganz alleine unterwegs und fuhr ein einsammes rennen bis ins ziel. am letzten anstieg ging es einfach nur noch darum einigermaßen hochzukommen und sich bis ins ziel keinesfalls mehr einholen zu lassen. ;-) die letzten zwei kilometer waren dann wieder, wie schon gewohnt beim kitzalp, eine schlammschlacht bei dem ich und mein rad wieder total eingesaut wurden. dafür  war dann die zielankunft über den letzten teil der cross country strecke umso schöner und mit meinem vierten
platz an diesem tag war ich durchaus zufrieden. mehr währe rein fahrerisch auch nicht drin gewesen, dafür sind die ersten drei einfach zu stark bzw. profis mit denen ich als amateurin "noch" nicht ganz mithalten kann ;-)......aber schön war er der kitzalp 2011!!!

bella italia......wm 2011 geschichte!

am sonntag war es endlich soweit. das ereignis der saison für marathon fahrer, der gunn-rita-dahle marathon in montebelluna/italien, austragungsort der uci mtb marathon weltmeisterschaft 2011, ging über die hügel des montello.....und ich als amateurin mitten drin.

am donnerstag sind wir bereits mit kind und kegel angereist damit ich mir wenigsten noch ein paar teilabschnitte der strecke, die mit immerhin 98,3 km und 2290 hm ganz schön lang werden sollte, aufgeteilt in wunderschöne, unzählige singletrails und steile kurze anstiege, anschauen konnte. mein erster eindruck war, was für ein spaß und genuß, wie schön doch mtb fahren ist...(während des rennens hab ich meine meinung dann kurzfristig geändert ;-), da hab ich nur gedacht wie lange kann es  dauern um 10 km hinter sich zu bringen.....die strecke entspricht auch mehr einem 5 stündigem cross country als einem klassischen marathon.

jedenfalls war es am sonntag morgen einer meiner entspanntesten renn beginne  seit langem. ich war kaum nervös, konnte richtig gut frühstücken und freute mich schon auf das rennen. das wetter war traumhaft, aber auch sehr heiß, am start um 10.30 hatte es schon 30 grad (im schatten).  wenigstens waren jetzt wohl die meisten schlammpfützen   im wald aufgedrocknet die die tage davor noch für mächtig dreck sorgten...

am start waren wirklich alle top fahrerinnen des mtb marathon sports aus über 14 nationen,  es war ja auch die weltmeisterschaft! die atmosphäre war super und ich musste sogar mein erstes autogramm geben ;-). aufgerufen wurden wir dann einzeln an den start und ich stand mit meiner sehr niedrigen nr. 14 (durch meinen gesamt 17. platz in der uci marathon rangliste) gleich in der zweiten reihe  hinter olympiasiegerin sabine spitz. dann ging es auch schon los, das ziemlich einzige mal in dem marathon auf asphalt, den ersten anstieg rauf. es bildetet sich eine gruppe mit ca. 15 fahrerinnen und ich gab alles um dran zu bleiben, um den nachfolgenden flacheren teil mit im pulk fahren zu können. dann ging es in die ersten trails und neben mir gab es auch wieder einen sturz, dem ich gerade noch ausweichen konnte. wie vermutet verlor ich in den abfahrten einfach zuviel zeit und landete auf dem ersten flachstück wieder alleine und verschoss abermals zuviele körner um zwei vor mir fahrende einzuholen. so konnte ich auch nicht mehr an einer gruppe dran bleiben die von hinten mit drei deutschen und vier italienierinnen kam und musst eine zeitlang mein tempo  alleine fahren. irgendwann nach der ersten versorgung fuhr eine schweizerin mit der ich eine zweier gruppe bildetet auf mich auf,   später eine lettin und norwegerin mit denen ich dann 2/3 des rennens mehr oder minder zusammen unterwegs war, die schweizerin ließ aber irgendwann reissen. gegen ende konnte ich das tempo der beiden aber auch  nicht mehr  ganz halten. ich merkte jetzt einfach die enorme hitze, das hohe anfangstempo und das ewige auf und ab. es war ein kampf auch gegen mich geworden und einfach nur zu finishen. für stephan und ylvie war es auch nicht minder anstrengend immer rechtzeitig an den versorgungsstellen zu stehen, aber ohne ausreichend wasser währe bei der großen hitze an ein durchkommen  überhaupt nicht zu denken gewesen, danke euch beiden dafür!! es lohnte sich, ich konnte die norwegerin wieder einholen (die lettin hatte inzwischen aufgegeben). aber auch die schweizerin hatte auf den vielen downhill passagen wieder aufgeholt und so war es jetzt ein rennen zwischen uns drei um die plätze und wir gaben alle wirklich noch mal unser bestes und rasten regelrecht die letzten trails rauf und runter dem ziel entgegen. unwahrscheinlich welche kräft dann doch noch in einem stecken.

schließlich kam ich als 26 knapp hinter der schweizerin  ins ziel (leider hatte ich viel zu viel zeit im mittelstück liegen gelassen wo ich meinem hohen anfangstempo tribut zollen musste, um unter die top 20 zu fahren, aber es wäre nicht unmöglich gewesen) und wir alle drei legten uns nur noch erschöpft zu boden.....die medaillen waren inzwischen schon an die siegerinnen verliehen worden und es war eine kleine überraschung, die neue weltmeisterin 2011 kommt aus dänemark, annika langvad. gratulation!!! silber ging an sabine spitz, deutschland und bronze an esther süss , schweiz.......was für ein tolles radfest in italien.......

auf zur WM nach italien.....

...morgen donnerstag in der früh geht's los nach italien. freu mich schon riesig, am sonntag am start beim wm marathon in montebelluna zu stehen, und bin gespannt auf die strecke (die ja auch der längste "cross country europas" genannt wird), mit den unzähligen trail passagen. mit fast 100 km und 2300 hm aufgeteilt auf unzählige kleine anstiege wird es ganz schön kräfteraubend und hart werden, besonders wenn es die vorausgesagten 28 grad hat. vielleicht hat ylvie auch lust am samstag beim kinderrennen an den start zu gehen......freu mich jedenfalls auf ein schönes bikefest und 4 tolle tage in italien und hoffe die strecke ohne zwischenfälle zu meistern! bis bald......ve(reni)a 

 

uec europameisterschaft 2011 in kleinzell/oesterreich

am samstag führte mich mein "radweg" nach oberösterreich ins mühlviertel. dort wurde die diesjährige uci europameisterschaft im mtb marathon ausgetragen. sozusagen ein heimspiel, jedoch war ich in dieser gegend noch nie und kannte auch die strecke nur vom höhenprofil, dass mit 100 km und 3000 hm "sehr vielversprechend" aussah.

die gegend hier ist sehr sanft, hügelig und lieblich, ganz ohne richtige berge. wo hier nur die 3000 hm herkommen sollen, die höchste erhebung, der ameisberg hat 940 m. lassen wir uns mal überraschen. am nachmittag fuhren wir zum zielgelände um zumindest den start- und zielabschnitt in augenschein zu nehmen. das wetter war viel schöner als vorausgesagt und es schien die sonne, hoffentlich bleibt das bis zum rennen so. die ersten 10 km vom marathon zeigten uns, dass es hier nicht so lieblich ist wie es scheint. es geht rauf, runter, rauf, runter und das auf trailigen wald- und wiesenwegen und dann kommt immer wieder ein wirklich giftiger anstieg. wenn das die ganzen 100 km so geht dann wird das wirlich ein hammer hartes rennen, so wie ein "cross country" der 100 km lang ist und 3000 hm hat (und ich kann euch sagen es war so ;-)

danach holte ich meine startnummer und erfuhr dass die elite damen 14 km weniger strecke hatten, da ansonsten die fahrzeit lt. UCI reglement zu lang wird. stepahn bekam super lust auf die schöne trailige strecke, so dass er sich für das sportklassen rennen meldete, ebenfalls über die classic strecke, aber er musst die ganzen 100 km abstrampeln und wurde in seiner klasse am ende guter 8!

am näschten morgen war der blick aus dem fenster erstmal frustrierend, regen! so ein mist, ich dachte nur an die ganzen wald trails mit den wurzeln und steinen die heute super glitschig sind und mein schnupfen der mich schon seit der trans germany begleitete war nebensache. wir gingen  frühstücken und dann gings auch schon zum start. der regen ließ nach und wir wurden einzeln um kurz vor 9.00 in den starblock gerufen. es war wirklich ungewohnt nur mit damen und in so einem kleinen, elitären feld bei einem marahton zu starten.  gemeinsam mit 4 weiteren österreicherinnen stand ich gleich hinter pia sunstedt, der späteren siegerin an der startlinie. die elite herren starteten 15 min später und hatten noch die extra schleife zu abslvieren. so hatte ich heute das vergnügen alban zweimal von hinten zu sehen ;-)

ich kam super weg und gemeinsam mit der 9 köpfigen spitzengruppe gings in die erste abfahrt. schock, ein sturz vor mir auf der nassen und rutschigen wiese. ich konnte gerade noch ausweichen aber das fahrrad der stürzenden kolidierte mit mir und ich konnte mein rad gerade noch halten. es ging durch eine senke in den ersten anstieg, wo ich die beiden österreicherinnen die mich zuvor überholt hatten, wieder einholte. aber den anschluß an die topfahrerinnen hatte ich verloren. ich merkte bereits jetzt, dass etwas mit meiner schaltung nicht stimmte. nach einer trailigen abfahrt ging es in einen steilen anstieg und hier verweigerte mein schaltung das erste mal ihren dienst. ich musst vom rad und die kette wieder aufs kleine blatt auflegen.  in dem anstieg konnte ich aber wieder drei fahrerinnen überholen und setzte meine verfolgungsjagd fort. danach ging es über nasse und glitschige waldwege weiter und ich konnte jetzt gar nicht mehr auf mein großes kettenblatt schalten (wie sich nach dem rennen herausstellte war mein umwerfer ordentlich verbogen). ich war total frustriert und dachte daran aufzugeben, wie sollte ich die restlichen 70 km nur ohne mein großes kettenblatt fahren.

inzwischen hatte mich die israelische fahrerin, die ich am anstieg nicht mehr gesehen hatte wieder eingeholt und wir fuhren ais zweier gruppe weiter. an den anstiegen konnte ich immer wieder einen vorsprung herausfahren, doch in den ebenen und abwärtspassagen kam sie immer wieder auf mich aufgefahren. wie war das gemein, aber nur mit dem kleinen kettenblatt (ich fahre mit 2x10) konnte ich keinen druck oder tempo machen, ich hoffte einfach, dass keine längern abfahrten auf schotter oder asphalt kommen, denn dann hätte ich keine chance nur halbwegs mit topspeed mithalten zu können. ich hatte glück im unglück und die strecke führte immer wieder über steile, fahrtechnisch ansprucksvolle rampen hoch und durch wiesen, waldpfade, gatschige trails und winkeige feldwege runter. es gab kaum passagen zum ausruhen oder abschalten. die ganze zeit hieß es volle konzentration und aufmerksamkeit und schaltarbeit hatte ich ja nich mehr viel zu leisten ;-) für mich hieß es jetzt einfach nur dran bleiben und meine israelische begleiterin und ich arrangierten uns gut. sie fuhr auf den ebenen und leicht abschüssigen passagen vor und ich machte tempo auf den anstiegen. die zuschauer waren super und die anfeuerungsrufe peitschten einen nur so die anstiege auf den ameisberg rauf.

die letzten 20 km hatte ich dann leider auch nichts mehr zu trinken und keine gels mehr, da mir meine an der verpflegung mitgenommene flasche aus dem trikot fiel. so fuhren wir gemeinsam bis zu einem längeren flachstück vor dem ziel, an dem sie sich leider zusammen mit zwei von hinten kommenden fahrern absetzten konnte. ich hatte keine chance ohne große scheibe und riesen durst dranzubleiben. so kämpfte ich mich bereits das ziel vor augen noch mal die letzten trails rauf und runter und noch einen bergsprint bis zum ziel nach oben (wie anstrengend 10 km sein können). die zieleinfahrt war gigantisch, mitten durchs festzelt und dann noch mal über einen grasanstieg über die ziellinie, wo ich von den zuschauern mit riesem applaus und von vielen fotografen und einem reporter als beste österreicherin und gesamt 10 begrüßt wurde. ich war total fertig und am ende meiner kräfte, aber ich war auch unendlich glücklich jetzt im ziel zu sein und nicht aufgegeben zu haben! ich war wirklich stolz auf mich, auch wenn  alles noch viel besser hätte laufen können!

ein rennen so voller emotionen wie ich es noch kaum erlebt habe!

gold, silber und bronze war an diesem tag leider schon vergeben an pia sunstedt, finnland, sally bigham england und elena giacomuzzi, italien!

in der offiziellen rangliste bin ich jetzt doch 11. aber mit dem wissen, dass ein top ten platz und noch viel mehr heute dring gewesen wäre. aber trotzdem eines meiner besten rennen die ich bis jetzt gefahren bin! kompliment auch an den veranstalter des granit marathons für den schönen event! noch mehr fotos findet ihr unter meiner galerie "bilder".
 

hier noch der bericht auf bikeboard.at

4. tag "trans germany" - von garmisch nach maurach am achensee

8463 Höhenmeter und 324 Kilometer in 4 Tagen.

SCHÖN WARS!!!!

auch wenn ich die ersten zwei tage ziemlich kämpfen musste weil ich körperlich nicht ganz fit war, liefen die letzten zwei tage dafür sehr gut.

aber erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt!

heute sind wir ja schon um 7.30 gestartet, also hieß es tagwache bereits um kurz vor 5 uhr. die heutige etappe wurde ja sehr eigenartig gefahren da es in der mitte eine neutralisierte phase von 35 km geben sollte. jedem war etwas unklar wie er nun fahren sollte. der start war sehr unorganisiert mit einer ewigen neutralisation mit stop vor einer bahnschranke, an der von hinten alle fahrer wieder aufschlossen und es furchtbar stressig und chaotisch bis vor ein geschlossenes gatter weiter ging, an dem ich sehr lange im stau stand. dort habe ich total den anschluss verpasst und den überblick über das gesamte damenfeld verloren. auf alle fälle war ich mit sehr vielen fahrern aus dem hinteren startfeld unterwegs und musste auf einem folgenden, langen flachstück erstmal eine anstrengende aufholjagd starten. bei der ersten verpflegungsstelle befand sich auch die erste zeitmessung und ich wusste, dass ich viel zeit verloren hatte, weil die anderen damen mit denen ich die letzten tage unterwegs war bereits weg waren. keiner wusste so recht wie er die 35 km der neutralisierten zone fahren sollte und so rollte ich dann einfach in einer gruppe mit und versuchte nun auf den letzten 40 km noch mal gas zu geben um meinen rückstand so gering als möglich zu halten. es hat sich noch mal gelohnt! es erwartete mich eine super schönen zielankunft in maurach bei traumhaftem wetter und toller kulisse. mit einem  7. tages und 7. endrang konnte ich somit als beste österreicherin die trans germany finishen und mein ziel, einen top 10. platz zu erreichen ist mir erfolgreich gelungen.

Die Plätze 1 bis 3 blegten Pia Sundstedt, Sally Bigham und Milena Landtwing.

 

danke an alle die mich unterstützt haben, sei es mit verpflegung und anfeuerung, mit aufmunternden worten oder mit einem netten wortwechsel zwischendurch....(roman dafür, dass er mich immer so super motiviert hat!)

danke auch an das conway team (andreas und anke) für die verpflegung unterwegs!!!

 

3. tag "trans germany" - von lermoos nach garmisch

nach einer unruhigen nacht und relativ wenig schlaf, ein blick aus dem fenster, und die sonne blitzt schon unter den restlichen wolkenfetzen hervor. *freu* heute mal ein tag radfahren bei sonnenschein! ich fühlte mich zwar ganzheitlich etwas müde, auch meine beine waren etwas schwer, aber nach bereits zwei überstandenen tagen auch kein wunder.

etwas bauchweh machte mir die schnelle lange abfahrt und dann das nachfolgende lange flachstück zur partnachalm. in lermoos, im startblock die alten freunde und mitstreiter begrüßt (wirklich nett wenn man alle wieder sieht, während des rennens hat man ja für ein paar nette worte nicht wirklich zeit) und dann ging es auch schon im rasantem tempo richtung lähn los.

ich kam heute super weg und konnte gleich von anfang an mit den schnellsten mitfahren. auf dem weg zur tuftlalm musste ich aber etwas runterschalten und es überholten mich drei damen. eigentlich habe ich mich schnell gefühlt, also hieß es alles geben. wirklich hart war der weg übers moos zur ehrwalder alm, da starker gegenwind bließ, aber aufwärts hatte ich wieder einen guten tritt und erreichte mit 3 anderen damen den höchsten punkt. ich hab mich dann gleich an die dänin gehängt und gemeinsam mit einer kleinen gruppe flogen wir richtiggehend das gaistahl runter. leider konnte ich im flachstück die gruppe nicht halten, aber von hinten fuhren immer wieder fahrer auf und so ging es eine gefühlte ewigkeit und ziemlich anstrengend für mich bis zum letzten anstieg. bis hierher hat es mich schon ziemlich kraft gekostet, daher hieß es auf den letzten höhenmeter, die wirklich steil waren, alles geben!

überglücklich fuhr ich über die zeitnehmungslinie, das ziel war ja erst in garmisch. am schönsten war dann die gemütliche fahrt bis ins ziel, bei der man auch mal endlich die wunderschöne landschaft genießen konnte und mit all den "mit lächeln im gesicht" finishern plaudern konnte. heute hat es mir von den bisherigen 3 tagen ganz ehrlich das erste mal so richtig spaß gemacht, es lief super und ich fühlte mich von anfang an stark. und mit meiner 7. tagesplatzierung bin ich auch zufrieden. jetzt heißt es morgen die 100km flachetappe einigermaßen zu überstehen und ich hoffe die sonne lacht uns allen morgen wieder........ ;-)

2. tag "trans germany" - von pfronten nach lermoos

heute in der früh war ich froh, dass mein hals sich etwas gebessert hat, leider war mein appetit nicht besonders groß und mein frühstück viel im gegensatz zu sonst sehr karg aus. am start in pfronten fühlte ich mich gut und ich kam auch super weg. vielleicht hab ich das rennen etwas zu schnell angegangen, denn vor zöbeln versuchte ich noch an der späteren viertplatzierten dranzubleiben die mich überholte. in den flachstücken fehlte mir heute etwas der druck so fuhr ich meistens einer gruppe hinterher, was ziemlich viele körner kostete.  auf dem weg zum adlerhorst überholten mich zwei weitere damen und ich fühlte mich nicht besonders stark. dafür liefen die abfahrten heute wesentlich besser, naja jedenfalls kämpfte ich mich bis hoch nach rinnnen und konnte sogar noch mal eine dame überholen. in der langen abfahrt erholte ich mich etwas und konnte noch einen super endspurt bis ins ziel hinlegen......platz 9 wieder mal ;-) aber ich bin im großen und ganzen sehr zufrieden, hoff dass ich morgen gesundheitlich zu 100% fit bin und freu mich inzwischen über meinen 8. gesamtrang!

danke an alle bekannten gesichter entlang der strecke für die aufmunternden worte und an stephan und ylvie für die super verpflegung heute :-)

1. tag "trans germany" - von stonthofen nach pfronten

nach meinem rennen von samstag freute ich mich schon riesig auf heute, mittwoch (bis auf den wetterbericht der wieder sehr viel regen voraussagte und ich befürchtete schon dass sich die letztjährige schlammschlacht wiederholte). leider hab ich mir aber am montag noch eine halsentzündung eingefangen und da war meine motivation schon sehr gedämpft, aber nach dem ok vom arzt konnte ich heute beruhigt an den start gehen. in der früh war es noch etwas stressig, musst ich doch noch meine tochter hübsch machen für den fototermin im kiga und  danach fuhr mich stepan (danke für deinen tollen radservice, was würde ich nur ohne dich machen!!!) nach sonthofen.

das wetter war besser als vorausgesagt  und es blitzte sogar die sonne am start hervor. ich freute mich jetzt richtig auf den start. ich kam sehr gut weg und war kurzzeitig auch an 5. stelle der damenwertung. die etappe heute hat es aber in sich ca. 2500 hm und 65 km. eigentlich ein traum höhenprofil  für mich aber heuer wollen die höhenmeter noch nicht so locker wie sonst und abfahrtstechnisch war heute auch nicht unbedingt mein tag. so musste ich im laufe des rennens 4 damen an mir vorbeiziehen lassen auch wenn ich immer eine zeit lang mithalten konnte verlor ich doch kontinuierlich an zeit. vor jungholz bin ich auch auf die dänische meisterin wieder aufgefahren aber ich war schon zu erschöpft um das tempo der gruppe mitgehen zu können. schließlich kam ich mit einer zeit von 3 h 46 min ins ziel und war trotzdem sehr happy unter die top 10 zu fahren. ich hoffe dass ich mich bis morgen einigermaßen erholen kann und mein hals sich nicht verschlimmert..........bis morgen und ;-)

2. platz fraenkische schweiz/litzendorf

einer meiner chaotischsten renntage fing um 4.45 uhr in der früh an und endete mit einem "2 platz" in der fränkischen schweiz in litzendorf, der aber offiziell dann doch  nur ein 3. war.

ja, so ist es wenn man früh genug aufsteht um dann 3,5 stunden zu einem marathon zu fahren, aber dann erstmal auf der autobahn vor einer brücke über 1,5 h wartet, weil jemand runterspringen möchte - und dann doch zurück fahren muss und umgeleitet wird bis zur nächsten autobahn ableitung und so plötzlich 5 h braucht und genau zum startschuss an seinem ziel ist.
nervlich sowieso schon am ende nachdem die ganzen starter an uns vorbei waren, haben wir schnell unsere startnummern geholt und nach kurzer rücksprache mit der rennleitung war es kein problem einfach nach zu starten, da wir ja sowieso einen transponder für die zeitmessung gehabt haben. also gingen stephan und ich  mit ca. 18 min  verspätung (in diesen 18 minuten holten wir die startnummern, zogen uns um, luden die räder aus dem auto montierten die startnummern, ging ich zur toilette, steckten noch schnell was zum essen ein und spurteten zur startlinie) 
wir nahmen mutterseelen alleine die verfolgung auf begleitet von starkem gegenwind und nach ca. 1/2 stunde beim ersten anstieg hatten wir die ersten der kleinen runde eingeholt und mussten uns an den schiebenden teilnehmern erst mal vorbeischlängeln. das einzig positive an diesem tag war, dass ich nach 5 stunden sitzen super beine hatte und mich nur bewegen wollte. es ging wirklich rasant dahin, bis auf die steilen anstiege und die trails runter, die meistens ziemlich blockiert waren von schiebenden oder langsamer fahrenden teilnehmern. aber nach dem wir die erste runde super absolvierten hatten und es mir trotz des ganzen stressigen morgens recht gut ging (bis auf die tatsache, dass ich zuwenig gegessen und einen etwas flauen magen hatte) fuhren wir durch das ziel und auf ging's in die zweite runde.
stephan hatte probleme mit seiner sattelstütze und musste einige male stehen bleiben. schließlich verfuhr er sich (mangels Streckenposten), stürzte auch noch und holte mich erst kurz vor dem ziel wieder ein.  
ich hatte nur zwei kurze verfahrer,  musste aber ein mal wegen eines kettenwicklers stehen bleiben und bei der letzten versorgung auch noch mal meine flasche auffüllen.
es war von der strecke ein  schönes wenn auch kein allzu anspruchsvolles, aber abwechslungsreiches und schnelles rennen  und für mich gut zu sehen, dass ich die strecke von über 80 km auch wirklich flott durchfahren konnte, auch wenn es nur ca. 2.300 hm waren. 
es hat trotz all den chaotischen vorfällen wirklich spaß gemacht und reichte dann auch noch für eine zweite gesamtplatzierung hinter barbara kaltenhauser  auf der langstrecke. durch den protest der dritschnellsten dame wurde ich aber dann  von meinem zweiten platz in der wertung zurück gesetzt  bzw. mit meiner bruttofahrzeit von über 18min handicap schlussendlich noch auf dem dritten platz gewertet!
eigentlich zweite

saisonsauftakt beim bike festival in riva

tl_files/Fotos/riva05.jpgmit sehr vielen erwartungen bin ich heuer zum saisonauftagkt nach riva zum diesjährigen international sehr stark besetzten bike marathon angereist. leider wurde aus der absicht einen top platz bei der ronda grande einzufahren "nur" ein 10. rang bei der ronda piccola (1650 hm 50 km) daraus. ich hatte keinen guten tag erwischt und bin nie richtig in fahrt gekommen. am start war ich schon ungewöhnlich nervös und habe mich bereits im flachstück bis zum ersten berg kämpfen müssen. die runde noch am vortag mit leichtigkeit hochgekurbelt, so kam ich heute in keinen rythmus, fühlte mich müde vom vortag und einfach nicht gut. schade für die schöne strecke und den langen berg der mir eigentlich super liegt und spaß macht. die abfahrt lief dafür ganz gut und ich hielt dank meinem neuem conway bike, mit dem ich abfahrtstechnisch super zurecht komme, gut mit. 

bei der abzweigung bin ich dann auf die piccola abgebogen (was ich noch nie gemacht habe wenn ich mir eine längere strecke vornahm!) und kam gemeinsam mit der späteren viertplatzierten und noch einem ganzen pulk der uns von hinten  einholte ins ziel gefahren.  
durch meinen start im ersten block hatte ich einfach bei der auffahrt und dem schlusstück ins ziel viel zu viel zeit liegen gelassen und eine bessere platzierung verschenkt, landete schließlich in der endwertung, bei der die zeiten echt knapp waren auf platz 10. 
im ziel bereute ich es dann wirklich dass ich nicht die ronda grande gefahren bin und war von mir selber wirklich sehr enttäuscht :-( na ja, jedenfalls bin ich um viele erfahrungen reicher und es war auch erst mein erstes rennen dieses jahr.  aber ich weiß, dass ich beim nächsten mal einiges anders machen werde.                                                                                                                                                                                              
die 2 1/2 tage mit dem conway team in riva waren aber trotzdem sehr schön und wir haben auch super erfolge eingefahren. holger hat die ronda grande in seiner klasse gewonnen und björn wurde 18 auf der extremstrecke. stephan ist es an diesem tag mit einem 26 platz bei der ronda grande ebenfalls besser ergangen als mir. am freitag und am sonntag wurden auch noch viele schöne fotos von unserem team gemacht, die ihr auch demnächst hier finden könnt.                           
also bis zum nächsten rennen und ganz sicher bei der trans germany
verena

kurztrip an den gardasee und erstes rennen/marathon am 30.04. in riva

vom 11.04 - 13.04 waren stephan und ich am gardasee für ein mini trainigslager um mein neues conway bike zu testen und uns schon auf den ersten marathon am 30.04. beim bike festival einzustimmen. leider viel zu kurz aber immerhin 2 tage nur auf dem rad und sonst an nichts denken müssen, waren ganz schön (wie auch unsere unterkunft, danke roberta für das himmlische frühstück!!)

mein bike fährt sich, nach dem stephan es auf mich größentechnisch noch angepasst hat, sehr gut und ich freu mich schon auf den ersten rennseinsatz kommendes wochenende. bin schon gespannt wie es mit meiner form steht und wie es beim ersten rennen läuft. gestern habe ich auch noch einen tacho montiert bekommen (war bis jetzt immer ganz datenlos unterwegs ;-) um mir die strecke beim rennen einfach besser einteilen zu können, mal sehen ob es hilft.

die letzen wochen und über ostern war das wetter bei uns ja auch traumhaft und ich war fleissig mit dem rennrad und dem mtb unterwegs. ich habe die neuen und super schönen klamotten von maloja (DANKE!!!!) getestet und ausgeführt und es hat einfach wieder richtig spaß gemacht in jeder freien minute (wenn es auch zu wenige waren:) aufs rad zu klettern und in unserer traumhafte gegend kilometer zu sammeln und altbekannte trails mit neuer motivation zu meistern. drückt mir die daumen für samstag und bis bald

verena

der fruehling ist da....

....und die tourenski habe ich letzte woche "offiziell" das letzte mal beim fellflitzer benutzt. mein erstes rennen dieses jahr und leider nur um ein paar sekunden den sieg verpasst.  ich hab bis kurz vor dem ziel meinen ganzen rückstand aus dem flachstück aufgeholt und im sprint war ich dann wohl nicht mehr ganz so spritzig  ;-). aber ich war die woche zuvor auch nicht wirklich fit und richtig müde, hatte auch keine wirkliche rennausrüstung und die breiteren ski waren nicht unbedingt von vorteil bei dem langen, saugenden flachstück. genug der vielen ausreden, es hat trotzdem viel spaß gemacht  sich wieder mal so richtig anzustrengen und es war eine klasse veranstaltung.....

....diese woche nun sogar das rennrad hervorgeholt und los geht's mit dem rad training! es ist schön in der frühlingssonne die ersten kilometer zu sammeln. leider geht sich zeitlich kein wirkliches trainingslager aus, aber wenn das wetter weiterhin so herrlich bleibt ist es bei uns auch genial zum radeln........viel spaß euch allen beim frühling geniessen! 

2011 unterwegs fuer das conway racing team bei den groessten marathons europas

2011 neues jahr - neue herausforderung!

kommendes jahr werde ich für das conway racing team bei einigen der größten marathons europas am start stehen.

ich freue mich auf die neue motivation und herausforderung und hoffe, mich gemeinsam mit dem conway team sportlich weiterentwickeln zu können. 

details unter:

skitest bei dynafit

das bike inzwischen (fast schon) im keller eingemottet, ging´s zu allerheiligen auf den dachstein um die neuesten dynafit produkte unter die lupe zu nehmen. am montag starteten wir mit bergführer andi auf den dachstein. bei der gelegenheit konnten wir auch unsere klettersteigkentnisse wieder mal  hervorkramen um dann anschließend mit dem neuen broad peak in nicht ganz so tollem schnee  abzufahren.  der ski ging super ab und war für diese verhältnisse optimal. dieses jahr erst die erste skitour, aber ich hoffe der winter lässt nach dem kurzen intermezzo nicht mehr allzu lange auf sich warten.....

toller 2. platz zum saisonsende in oberammergau

am sonntag gings zum letzten renneinsatz dieser saison nach oberammergau, bei dem in diesem jahr nur die mittlere runde mit 50 km un 1600 hm gefahren wurde. es war eigentlich ein traumtag, wäre da nicht der nebel gewesen....aber der konnte mir auf dem weg auf´s treppchen nicht viel anhaben und so fuhr ich von anfang an ein starkes rennen und schon gleich am ersten berg auf die führende barbara kaltenhauser auf. leider konnte ich ihr tempo auf dem folgenden trail und der abfahrt nicht halten. ich biss mich aber tapfer über die vielen flachstücke (die mir so gar nicht liegen) und kam dann noch mal auf sichtkontakt an barbara ran. leider war sie in der letzten langen abfahrt wieder im dichten nebel verschwunden und trotz kettenwickler kam ich schließlich mit nur 4 min rückstand als zweite dame ins ziel......"jubel" über meine immer noch gute form am ende der saison. jetzt werden erst mal die laufschuhe angeschnürt und bei dem tollen herbstwetter die berge erstürmt.......bis demnächst eure reni!

regen, kaelte, schlamm und jubel ganz oben auf dem stockerl in oberstdorf

am samstag fand in oberstdorf der 12. feneberg mtb-marathon statt und ich und stephan mitten drin in dem ganzen dreck und matsch. nachdem das wetter die ganze woche ein traum war konnte es am samstag ja gar nicht so schrecklich sein wie vorausgesagt - aber es war schrecklich!!!
am start starker regen und ca. 5 grad - die motivation ist an diesem morgen im bett geblieben nachdem wir um 5.30 aus den federn gekrochen sind. aber wir sind ja keine warmduscher und haben ja regenklamotten von maloja! also ab nach oberstdorf und erst kurz vor dem start raus aus dem bus und in strömendem regen losgefahren (sich naß fahren birngt ja nicht wirklich was ;-). (fast) alle 300 starter waren wohl froh dass der letzte anstieg das fellhorn wegen zuviel schnee gestrichen wurde. so fuhren wir dann "nur" 3 h, also 1600 hm und 53 km durch regen, matsch und fluß (durchquerung), und ich als erste dame ins ziel. "jubel"  und trotz klappernder zähne ein riesen grinsen im gesicht.....
bis bald eure
verena (reni)

wiedermal ein bergrennen, am sontag gings auf die burg.....

am sonntag starteten stephan und ich  am ehrenberg burgenrennen (8km, 450hm), vom radclub reutte gleichzeitig als vereinsmeisterschaf gewertet.

ein schöner aber kalter morgen, den wir gleich nutzten und zum start radelten, dann kommt der körper wenigstens ein bischen in schwung bei der ungewohnten kurzstrecke. es war wiedermal eine grosse umstellung für mich meinen körpfer für 30 min voll auszupowern, aber es hat sich gelohnt. ich konnte meine zeit vom vorjahr sogar verbessern und war mit 27.50 min im ziel. das bedeutete klassensieg und zweite dame gesamt. stephan war mit einer zeit von 26.00 etwas flotter unterwegs und konnte in seiner klasse den 2 platz belegen. es war eine super nette veranstaltung und ich habe wieder viele bekannte gesichter getroffen, auch wenn wir bei der tombola glücklos blieben ;-)......freu mich nächste woche auf oberstdorf wo ich mit dem feneberg marathon wohl mein "offiziell" ;-) letztes rennen der saison bestreite  und hoffe, daß das wetter so traumhaft bleibt wie die tage......see you

der oetztaler ist geschichte.....

....und ich bin stolz ihn so ganz ohne große vorbereitung, vielleicht etwas zu leichtsinnig angegangen, aber doch einigermaßen erfolgreich geschafft zu haben. der iron bike zwei wochen zuvor saß mir schon noch überall in den knochen (ist mit fast 4000 hm und 78 km auch kein honiglecken) als ich mit stepahn um 3.30 früh aus den federn kroch.

aber dann schnell frühstück eingepackt, und ab ins ötztal wo wir ja auch in der früh noch unsere startnummern holen mussten.  leider wurde ich dann in den hinteren startblock gesteckt, da die rennleitung nicht mehr zugegen war. ich trau mich ja zu sagen, wenn ich mit den anderen schnellen damen von vorne gestartet wäre, mein ziel mit einer zeit von  8.30 und ein top 5 platz möglich gewesen wäre. aber so ging es dann erst mal nach gut 5 minuten über die startlinie und dann im slalom kurs  gegen ötz, wo wir das kühtei hoch erst mal gefühlte 1000 fahrer überholten! nach rasanter abfahrt und vielleicht zu schneller auffahrt auf den brenner (der mich am meisten körner kostete da wir unbedingt eine gruppe halten wollten) ging es dann auch schon runter nach sterzing und von dort den jaufenpass hoch. die temperaturen waren inzwischen angenehm mild nachdem uns in der früh noch  ganz schön die hände eingefrohren waren. den pass hoch hatte ich einen guten tritt, nur leider war die vesorgung nicht ganz oben und noch vor der zeitnehmung. aber es half nichts ich hatte ein cola bitter nötig und so blieb ich stehen um auch meine weste anzuziehen deren reißverschluß sich verklemmt hatte. stephan machte ebenfalls versorgungsstop und so verloren wir uns kurzzeitig aus den augen. aber nach einer sehr langen abfahrt ist stephan in st. leonhard wieder auf mich aufgefahren und wir konnten auch unsere überflüssigen klamotten michael geben, der dort auf uns wartete.

so, jetzt kam noch der hammer. das timmelsjoch stand vor uns mit seinen 1700 harten höhenmetern. spätestens jetzt wird der ötztaler seinem ruf, der härteste rennrad marathon zu sein, gerecht. meine beine signalisierten ebenfalls, dass sie eigentlich für heute schon genug geleistet haben und das übermütige anfangstempo rächte sich ebenfalls. und so hab ich mächtig an zeit verloren. aber irgendwie quälte ich mich noch wie all die anderen hoch (hab sogar noch eine dame überholen können) und war super happy endlich die passhöhe erreicht zu haben und richtung sölden zu fliegen..........im ziel als gesamt elfte (5. in meiner klasse),  und einer zeit gut unter 9 h, ein super gefühl und stolz es geschafft zu haben!! 

ötztaler ich komme wieder und dann wird richtig gekämpft. schließlich hab ich mein ziel mit einer zeit von 8:30 ja nicht ganz erreicht und ein stockerl platz wäre schon genial!